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Einbürgerungstests

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      Die Einführung eines Einbürgerungstests für Ausländer,die deutsche werden wollen,halte ich nahezug für hirnrissig.Wie ist es denn mit den Ausländern,die keine Deutschen werden wollen. z.B. die Millionen in Deutschland befindlichen Ausländer,die aus den Staaten der Europäischen Union kommen (Unionsbürger)und bis zu ihrem Lebensende nach EU-Recht in Deutschland bleiben dürfen?
      Diese Unionsbürger arbeiten in Deutschland,haben sogar hier ihr eigenes Unternehmen, z.B. der italienische Pizzabäcker,und wollen hier ihren Lebensabend verbringen,ohne jemals Deutsche zu sein.
      Viele Unionsbürger leben mehr als 40 Jahre in Deutschland,ohne wegen der fehlenden Geschichtskenntnisse über Deutschland oder das Aussehen des Wappens von Sachsen-Anhalt jemals Konflikte ausgelöst zu haben. Diese Frage hat sich bisher überhaupt nicht gestellt. Hier wird doch ein Scheinproblem geschaffen.
      Entscheidend ist doch,dass die ausländischen Bürger der deutschen Sprache mächtig sind. Und darauf kommt es doch auch bei den z.B. türkischen Bürgern,die bei uns leben,an.
      Wir verschwenden doch wieder sehenden Auges Millionen von Steuergeldern,wenn wir den einzudeutschenden Bürgern Fragen stellen,die wir selbst nur mit Mühe beantworten können.Wenn ich dann noch lese,dass Wissenschaftler der Humboldt-Universität,diese Fragen "entwickeln",dann muss es doch dem Analphabeten aus Afrika himmelangst werden.
      Wenn ein Ausländer acht Jahre in Deutschland wohnt,und solange muss er ja ohnehin auf die Einbürgerung warten,wird doch die Gemeinde,in der er lebt,ihm die Benimm-Dich-Regeln und das Funktionieren der Demokratie beigebracht haben.
      Was haben wir denn gekonnt,wenn ein kluger Kopf durch das Auswendiglernen der Antworten auf dem Wege zu einem guten Deutschen ist,derselbe Mensch aber in seiner Heimat Frau und Kinder verlassen hat oder vielleicht dort sogar Kindersoldat war? Diese Recherchen kosten uns doch bereits sehr viel Geld.
      Und nun zum Höhepunkt:
      Der Einbürgerungstest soll ab 1. September durch Verordnung eingeführt und nicht im Bundestag behandelt werden. Wie wollen wir den "Testdeutschen" Demokratie beibringen,wenn wir sie in dieser wichtigen Frage auf das Gröbste verletzen?

      Ate Logo Paoamerelo

    • #2
      AW: Einbürgerungstests

      Zitat von paoamerelo Beitrag anzeigen
      Die Einführung eines Einbürgerungstests für Ausländer,die deutsche werden wollen,halte ich nahezug für hirnrissig.
      Ich muss dir recht geben, es soll deutsche Hirne geben, die bei einfachen intellektuellen Anforderungen zum „Reißen“ neigen. Haben wir hier so einen Fall. ?

      Die Deutsche Staatsbürgerschaft gibt es nicht im Sonderangebot und wird auch nicht verschenkt. Wie jeder Staat stellt auch Deutschland Anforderungen an den Bewerber. Dazu gehören unter anderem Deutschkenntnisse, eine Akzeptanz unserer Verfassung und auch Integrationswillen, ausgedrückt dadurch, dass man sich mit seinem zukünftigen Land beschäftigt. Und das wird abgefragt durch Tests (G1) und durch den Einbürgerungstest. Was ist dagegen einzuwenden. Was willst du: höhere Anforderungen, niedrige Anforderungen, mehr Schulung, weniger Tests, höheres Eintrittsgeld.
      Zumindest für den Einbürgerungstest gibt es Integrationskurse im Angebot, die einem das sture Auswendiglernen ersparen, was ja auch wohl nicht gewollt ist, und die für das Leben in Deutschland hilfreich sind. Meine Frau hat interessehalber so was freiwillig gemacht und fand das positiv.
      Aber besser Auswendig lernen, als nichts wissen, das haben die meisten Deutschen in den ersten Schuljahren ja auch gemacht, hat aber nicht bei allen geholfen.

      Was haben Unionsbürger mit deutscher Staatsangehörigkeit zu tun, die haben Aufenthaltsrechte, aber wohl wenig Interesse an einem deutschen Pass, wofür auch, wegen der schönen Farbe? Die ist in den meisten Ländern der Union beim Euro-Pass sowie einheitlich rot. Worauf willst du hinaus, sollen auch zukünftig ausländische Touristen Basiswissen über Deutschland nachweisen.

      Du meinst wohl auch, die Deutsche Staatsbürgerschaft gibt es umsonst, Pustekuchen, die kostet Geld und nicht zu wenig, und der Einbürgerungstest kostet 25 Euro. Da wird dann wohl ehr das Geld der Ausländer verschwendet.

      Schön, dass du um unsere Demokratie besorgt bist, der Bundestag hat vor einiger Zeit die Änderung des Zuwandergesetzes beschlossen, die überhaupt erst mal eine generelle legale Einbürgerungsmöglichkeit vorsieht, jetzt reden wir über Verwaltungsvorgänge. Erwartest du, das der Bundestag auch über Änderungen der Führerscheinprüfungs-Verordnung abstimmt. Willst wohl Basis-Demokratie wie in der Schweiz, die wollten ja eine dörfliche Volksabstimmung über jeden einzelnen Ausländer, der zuziehen will.

      Also so richtig weis ich nicht, auf was du eigentlich hinaus willst. Vieleicht habe ich ja auch einen Riß ? Aber das kannst du uns ja noch mal erklären.

      Gruß
      Tiradentes

      PS: ich wehre mich ausdrücklich gegen die allgemein übliche Unterstellung, dass die meisten Deutschen den Test (17 aus 34 Fragen) nur mit Schwierigkeiten oder gar nicht bestehen würden. Sicherlich haben da einige Schwierigkeiten. Wäre ich fies, würde ich jetzt sagen, dass man nicht von sich oder seinen Bekannten auf andere schließen sollte. Sage ich aber lieber nicht:p und du hast das ja auch nicht so gesagt.
      Jedes Volk hat wohl doch die Regierung und die Politiker, die es verdient

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      • #3
        AW: Einbürgerungstests

        Entscheidend ist,dass ausländische Bürger der deutschen Sprache mächtig sind.
        Gruß Paoamerelo

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        • #4
          AW: Einbürgerungstests

          Oi Gelber,
          aber nicht doch, so lange sie ausländisch sind, (z.B. Franzosen, Holländer, und alle anderen in der Union) wollen wir ihnen doch nicht unsere Sprache aufzwingen.
          Und die Forderung an Amerikaner, Australier, Japanesen und Honduraner zu stellen ist auch nicht rechtens.

          Und was haben ausländische Bürger mit einem deutschen Pass zu tun, einen Einbürgerungstest brauchen sie doch erst zu machen, wenn sie innländische Bürger werden sollen. Und da gibt es wohl nicht so viele, jedenfalls nicht die, die noch draussen sind.

          Gruß
          Tiradentes

          Entscheidend ist, dass Deutsche der deutschen Sprache mächtig sind, wenn's geht Hochdeutsch. Aber entscheidend für WAS?
          Jedes Volk hat wohl doch die Regierung und die Politiker, die es verdient

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          • #5
            AW: Einbürgerungstests

            Zitat von paoamerelo Beitrag anzeigen
            ....Wenn ein Ausländer acht Jahre in Deutschland wohnt,und solange muss er ja ohnehin auf die Einbürgerung warten,wird doch die Gemeinde,in der er lebt,ihm die Benimm-Dich-Regeln und das Funktionieren der Demokratie beigebracht haben....
            ... träum weiter...

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            • #6
              AW: Einbürgerungstests

              Einen Einbürgerungstest den kennen viele Länder, auch unser großer Bruder, ja in den USA ist der Test viel härter und man schwört auf die Verfassung.

              Okay man kann über Sinn und Zweck diskutieren, aber in einer Demokratie sollte man den Wunsch des Volkes oder der Mehrheit des Volkes (das Parlament vertritt das Volk und wurde vom Volk gewählt) respektieren.

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              • #7
                AW: Einbürgerungstests

                Der Einbürgerungstest ist wohl die geringste Hürde für Einwanderer, die sich in der BRD niederlassen wollen. Da gibt es 100 Fragen, die lernt man auswendig und dann besteht man den Test.

                Einbürgerungstest: 100 Fragen, 100 Antworten - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE

                Das Grundübel steckt viel tiefer. Die restriktiven Zuwanderungshürden in Deutschland für nicht EU-Bürger war nie zeitgemäß und wird es wohl auch nie sein, da es nach dem Willen von Stammtischpolitikern geht. Selbige brabbeln nach der fünften Halben doch eh nur noch "Deutschland den Deutschen." Eine vernunftgemäße, historische Betrachtung findet nicht statt.

                Andere Industrieländer suchen in aller Herren Länder nach Fachkräften und versuchen sie zur Auswanderung zu überreden. Da werden Überbrückungshilfen und Sprachkurse angeboten, da stehen Infomobile in Fussgängerzonen und das Arbeitsamt verteilt grosszügig Prospekte. Der deutsche Handwerker, Arzt oder Ingenieur ist aufgrund seiner guten Ausbildung äußerst begehrt. Krankenschwestern und Klempner für Australien, Ärzte für England und Skandinavien und Ingenieure für überall.

                In einem TV-Beitrag wurden 2 Softwareexperten aus Indien gezeigt, welche in Deutschland für SAP arbeiten. Ihre Ehefrauen dürfen aber erst einreisen, wenn sie die deutsche Sprache beherrschen. Eine Sprache die ihre Männer nicht beherrschen, die aber trotzdem eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung haben. Mit Verlaub: Das ist krank.

                Das wirkliche Problem sind Menschen ohne Ausbildung. Die haben in Deutschland Probleme einen Job zu bekommen. Und das Ausland hat auch keinen Bedarf. Noch mehr Ungelernte im eigenen Land,- nein Danke. Aber den Softwarespezialist aus Indien, den Gynäkologen aus dem Iran, den Maschinenbau-Ingenieur von irgendwo oder die Physiotherapeutin aus Korea sind natürlich willkommen, denn diese Berufsgruppen fehlen.

                Und genau dann schlägt der deutsche Michel zu. Da werden alle gleichbehandelt - schließlich sind wir ein Rechtsstaat - und fragen alle Zuwanderer: "Nennen sie 3 deutsche Mittelgebirge." Und wehe du weisst es nicht, dann kannst du gleich wieder gehen.

                Im Ernst: Es gibt einen weltweiten Kampf um die besten Kräfte. Glaubt denn irgendjemand das einem Nuklearmediziner die Einwanderung in die USA, Russland oder Indien verwehrt wird ? Im Gegenteil man wird alles tun, damit er sich wohl fühlt. In Deutschland dagegen wird er nach Mittelgebirgen gefragt.

                Deutschland braucht theoretisch jährlich 500.000 Zuwanderer um die fatalen Folgen seiner demographischen Entwicklungen in den Griff zu bekommen. Aktuell reduziert sich die Gesamtbevölkerungszahl. So wird das nix.

                Und mal ehrlich glaubt denn jemand ernsthaft, dass das Ruhrgebiet ohne all die Koslowskis eine solche Blütezeit erlebt hätte?

                Ruhrpolen ? Wikipedia

                Ein Onkel meines Vaters hat mit viel Mühe und Glück den männlichen Zweig meiner Familie über viele, viele Generationen zurück verfolgen können. Demnach lebten meine Vorfahren im späten Mittelalter wahrscheinlich im heutigem Ungarn. Zu diesem Zeitpunkt gab es Deutschland natürlich noch gar nicht. Bin ich also deswegen ein Ungar ? Natürlich nicht. Was ich damit sagen will: Es gleicht sich alles aus, es verwächst sich. In 2 bis 3 Generationen spricht kein Mensch mehr über Einwanderungstests oder ähnliche Kuriositäten. Der Mensch assimiliert.
                Zuletzt geändert von plattenboss; 30.06.2008, 02:07.
                The future´s so bright
                I gotta wear shades

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                • #8
                  AW: Einbürgerungstests

                  Zitat von plattenboss Beitrag anzeigen
                  Andere Industrieländer suchen in aller Herren Länder nach Fachkräften und versuchen sie zur Auswanderung zu überreden....Das wirkliche Problem sind Menschen ohne Ausbildung...
                  Richtig...aber soll so die Lösung aussehen? Statt auszubilden einfach schon ausgebildete importieren? Sicher nicht. Warum soll man es den Konzernen so einfach machen, sollen sie sich doch die dringend benötigten Fachkräfte selber heranzüchten! Jahrelang kein Geld für Aus- und Weiterbildung ausgeben und dann jammern und nach dem Staat schreien, das ist einfach...

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                  • #9
                    AW: Einbürgerungstests

                    @plattenboss

                    Wer US-Amerikaner werden will, wer in den USA eingebürgert werden will der muss, ohne Ausnahme den Einbürgerungstest machen und bestehen, das gilt auch für Baseball-Millionäre oder Basketball-Superstars.
                    Hasse es wenn Wahrheiten so verdreht werden, weil es wieder alle glauben.

                    Ansonsten schöne Worte, schöne Rede, die übliche Plattitüde, übliche Voruteile gegen deutsche Gesetze, informiere Dich mal dazu was nach geltenden Recht bereitsalles möglich ist, dann können wir gerne darüber diskutieren

                    Schon mal was von öffentlichen Interesse gehört?
                    Wenn das gegeben ist ist vieles einfacher.

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                    • #10
                      AW: Einbürgerungstests

                      @Einbeck

                      Was soll ich denn jetzt mit deiner Kritik anfangen ?

                      Du behauptest zu wissen, das die Amerikaner jeden Einwanderer gleich behandeln und unterstellst mir Unwissenheit und Vorurteile gegen deutsche Gesetze.

                      Es wäre hilfreich, wenn Du auch etwas zur Sache schreibst.

                      Und die Sache mit dem öffentlichen Interesse begreif ich gar nicht. Ist nur rechtens was dem öffentlichen Interesse entspricht oder zählt nicht vielmehr der politische Wille resp. die Ideologie in diesem Land?
                      The future´s so bright
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