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crise mundial im bras. Alltag

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  • crise mundial im bras. Alltag

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      Ich habe den Eindruck, dass die beruehmte crise mundial das Alltagsleben in Brasilien weit weniger beeinflusst als in Europa.

      Nach meiner Meinung liegt das sicher auch daran, dass die grosse Mehrheit der Brasilianer nicht so hoch bei Banken verschuldet ist, z. B. mit teuren Eigenheimen. Und daran, dass Vieles in BRA auf verhaeltnismaessig niedrigem finanziellen Niveau abgewickelt wird. Besonders meine ich die unzaehligen Klein- und Kleinstunternehmer.

      Aber vorallem sind Brasilianer an Krisen und Unwaegbarkeiten in Alltag und Arbeitswelt gewoehnt, es ist nichts besonders Ungewoehnliches, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Egal, ob es nun der Krise geschuldet ist oder andere Ursachen hat.

      Dazu scheinen als positive Triebkraefte die allgemeine Lebensfreude und der -wenngleich manchmal naive- Zweckoptimismus zu wirken. Es wird auf der Strasse lang nicht soviel gejammert wie in Europa, besonders in D.

      Man handelt in BRA nach dem Sprichwort: Brasilianer finden immer einen Weg!

      Wie seht Ihr das?

      Manaus - AM

    • #2
      AW: crise mundial im bras. Alltag

      Ich kenne hier in Berlin niemanden, der von der Krise betroffen ist. Man liest Schlimmes in der Zeitung, Autohersteller gehen in Kurzarbeit, Arbeitslosenquote steigt, usw., aber sehen tue ich davon nichts, keine Hungernden oder Dürstenden. Die Kneipen sind voll wie immer (genauso wie die Gläser und die Gäste).

      Die Zeche wird wohl erst bezahlt, wenn wegen der hohen Neuverschuldung im Staatshaushalt an anderen Stellen empfindlich gekürzt werden muss. Mal sehen.
      Viva o povo brasileiro!

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      • #3
        AW: crise mundial im bras. Alltag

        Oi Onça Preta,

        na da würde ich die Leute einmal fragen, die in Kollektivurlaub geschickt wurden oder gar entlassen worden sind, oder diejenigen die die Kredite für ihr neues Auto nicht bezahlen können, ob die das auch so entspannt sehen wie Du.

        Gruss aus Sao Paulo

        Ate

        Vincent

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        • #4
          AW: crise mundial im bras. Alltag

          Genau!

          Erst gestern stand im brasilianischen MSN, dass die Banken im Januar allein ueber 3000 Neufahrzeuge aus nicht bezahlten Krediten haben einsammeln lassen.

          Ich denke auch, dass der ueberwiegende Teil dieser Fahrzeuge aufgrund der auch Brasilien beeinflussenden Krise nicht mehr bezahlt werden konnten!

          Kommentar


          • #5
            Re: crise mundial im bras. Alltag

            @Vinc e Hebinho:

            Es ist schon richtig, dass es Schliessungen und Entlassungen wegen der Krise gibt, ich kenne auch Betroffene.

            Die Sache mit den 3000 Neuwagen kann ich mir vorstellen, man braucht sich in Manaus nur umschauen, vom Lkw bis Pkw - jede Menge des bekannten Schrotts ist aus dem Strassenbild verschwunden und viele neue Fahrzeuge sind stattdessen unterwegs.

            Aber auch hier wurden die Kredite geradezu hinterhergeworfen. Mein Schwager hat seinen (Gebrauchten) auch zurueckgeben muessen, aber er ist trotzdem nicht in Untergangsstimmung, er sagt, er habe in seinem Leben in BRA schon andere Sachen erlebt.

            Ich meine nur, der Grund warum die crise bei Treffen mit Bekannten oder unter den Leuten Sonntags in Ponta Negra kaum ein Thema ist, liegt vorallem in der Gewohnheit mit Schwierigkeiten umgehen zu muessen.

            Wirklich jammern ueber ihre schlimme Lage (und das im Restaurant beim schoensten Essen) habe ich seltsamerweise kuerzlich deutschsprechende Touristen gehoert, die sich aber scheinbar trotz allem Flug und Hotel Tropical leisten konnten ...

            Manaus - AM

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            • #6
              Re: AW: crise mundial im bras. Alltag

              Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen
              Genau!

              Erst gestern stand im brasilianischen MSN, dass die Banken im Januar allein ueber 3000 Neufahrzeuge aus nicht bezahlten Krediten haben einsammeln lassen.

              Ich denke auch, dass der ueberwiegende Teil dieser Fahrzeuge aufgrund der auch Brasilien beeinflussenden Krise nicht mehr bezahlt werden konnten!

              Meine Folgerung : In den nächsten Monaten werden wohl Gebrauchtwagen deutlich günstiger zu haben sein. Die Händler (nicht die Markenvertreter) haben ihren Hof schon voller Autos, die werden wohl nicht an die von den Banken organisierten Versteigerungen gehen, um noch mehr Autos auf Halde zu kaufen.

              abraço

              James


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              • #7
                AW: crise mundial im bras. Alltag

                Na ja wenn ich da jetzt loslege.
                1) ich ging im Dezember 2006 nach Goias, von Manaus. im Industriebezirk waren über 140 000 Familienernährer angestellt (in der ökonomischen Folge mehrere Familien ernährt). Heute sinds weniger als 50 000, und die Fabriken machen dicht, kolektivferien, CIAO
                2) im Dez 2006 waren in der Strasse vor meinem Büro in der Rua dos andradestäglich 50, 60 Amerikaner und ebensoviele D/A/CH am Herumlaufen. ein Haufen Spanier, Ital, Brasis, Und Latinos füllten mir den Sack an. (heute LEER, LEER, LEER)
                3)Mit einem Euro oder Dollar kannst du in Manaus nicht einmal mehr abendessen. Auf der Banco do Brasil wollen sie ihn gar nicht mehr
                4) Auf der Strasse wird reihenweise überfallen, Arbeislose in Hülle und Fülle und Legionen D/A/CH die anfragen, wie sie herkommen, arbeiten und Geld machen können
                Ich reiss mir nur nicht die Haare aus, weil ich mir jedes Monat nen Skinhead verpasse, wegen der Hörner
                Prost
                AMAZONASTOUREN, REISEBÜRO, BETRIEBSBERATUNG
                Skype''' robertwolfgangschuster

                Kommentar


                • #8
                  Re: crise mundial im bras. Alltag

                  Ein paar gute Gebrauchte stehen auch an den Checkpoints von PF und PR entlang der BR ...

                  Manaus - AM

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                  • #9
                    AW: crise mundial im bras. Alltag

                    .... auch ich habe noch nichts von der Krise in DE gemerkt, in meinem
                    Wirkungskreis läuft alles normal. A) wieder mal die Presse die auf der
                    ansprechenden, negativen Welle reitet. B) wie angesprochen, Krise sähe
                    aus mit zerlumpten Gestalten auf den Straßen, illegales Bauen von Hütten,
                    kaum Verkehr und eine Geldentwertung.... klar, Kurzarbeit und Arbeitslosig-
                    keit ist schlimm und bedeutet Einschnitte ins Leben, aber man kann auch
                    das bisschen "Luxus" mal ein wenig zurückstellen, gibt`s halt keinen Urlaub
                    und das Auto wird jetzt nicht neu angeschafft.... etc. etc. Der deutsche
                    Michel ist halt ein Jammerlappen... ich ziehe meinen Hut vor BR... die finden
                    immer einen JEITO aus dem pers. Dilemma rauszukommen, das müssen wir
                    hier noch lernen (die Nachkriegsgeneration). Anstatt Premiummarke ziehe
                    ich mir jetzt ein Aldi-Dosen-Bier rein. Prost.
                    Probleme sind auch keine Lösung

                    Kommentar


                    • #10
                      AW: crise mundial im bras. Alltag

                      Nachtrag: ich habe von der Situation profitiert - Abwrackprämie kassiert
                      und mir einen neuen Kleinwagen (a vista) gekauft.
                      Probleme sind auch keine Lösung

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