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Chance im Baugewerbe

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  • 007
    antwortet
    Re: AW: Chance im Baugewerbe

    Zitat von valdinea7 Beitrag anzeigen
    hallo olaf!
    melde dich doch bitte mal bei mir.vielleicht koennen wir zusammenarbeiten.
    valdinea7@hotmail.com

    Der Threaderöffner ist schon lange selbständig in Brasilien tätig. Sieh einmal das Datum von seinem Post. Er hat das 2004 reingesetzt, also vor mehr als 4 1/2 Jahren.....

    abraço

    James

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  • Alexandre1971
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    Hallo ihr Beiden!

    Vilen Dank erstmal für Eure Beiträge. Sich hier auszutauschen ist für mich sehr wichtig. So wir Ihr das beschreibt ist auch meine Erfahrung. Wahrscheinlich werde ich mich Anfang 2009 ein paar Monate in Brasilien ( Natal und Juazeiro do Norte ) umsehen. In beiden Städten wird viel gebaut und es gibt Leute mit Geld, die sich auch über die schlechte Arbeit der pedreiros ärgern. Gerade im Inland ( Juazeiro d.N. ), wo auch meine Familie wohnt würde ich mir ein gutes Team ( Subs ) suchen und evtl. einen investor ( primo meo ) der mit mir ein erstes "Musterhaus" baut, das wir dann wieder verkaufen. Vielleicht finden die Leute dort ja gefallen daran - zumindest sagen eigentlich alle ( mir bekannte Ingenieure, Maurer, sowie andere, mit denen ich bereit gesprochen habe, dass Brasilianer auf alles verückt sind, was aus Europa kommt, bzw. was anders ist.. Das ein Anfang nicht einfach sein wird, ist eigentlich vorprogrammiert. Die Qualität da MÃO DE OBRA habe ich schon oft begutachtet...:confused:...naja.Aber vielleicht kann ich ja doch den ein oder anderen guten Maurer für eine hochwertigere Arbeit mit der Assicht auf einen besseren "Salário" begeistern. Dann gibts noch das Problem, die richtigen Baumaterialien zu finden, mmhh.....die scheint es hauptsächlich im Süden zu geben. Aber das alles muss ich ausloten, wenn ich dort bin, com calma.........
    Falls jemand von Euch Kontakte in dieser Region hat........würde mich freuen. Genau die brauch ich nämlich. Ohne Beziehungen geht mit Sicherheit nix.

    Was meint Ihr ? Danke vorab für Eure Tipps !!!

    Gruss
    Alexandre

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  • Alagomão
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    Zitat von Alexandre1971 Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ob ich hierzu einen vernünftigen Beitrag leisten könnte. Vielleicht kann ich ja noch etwas von unserem "know-how" mitbringen, da ich vor allem bei den Einfamilienhaüsern im Nordosten viele selbstgemachte Baumängel schnell erkennen kann. Natürlich wären hochwertige Bauten dann teurer, aber wenn es hilft, die Qualität und Werterhaltung der Bausubstanz zu verbessern.... ?
    Ich denke mir, dass es bei Deiner Qualifikation lohnenswert waere, im naechsten Urlaub mit renomierten Baufirmen zu sprechen um auszuloten, ob sie Interesse an Deiner Mitarbeit haben.
    Die Mittelschicht im Nordosten wird breiter, genauso wie die gehobene Mittelschicht. Wohlhabende gibt es auch soviele, das jede Menge hochwertige Apartmenthaeuser und Wohnanlagen fuer Ein/Zweifamilienhaeuser gebaut werden. Gerade in Urlaubsgebieten wie Maceió, kommt Baugeld fuer solche Apartments und Wohnanlagen aus ganz Brasilien und viele Auslaender haben sich hier niedergelassen, speziell Italiener.

    Solltest Du ueber Kapital verfuegen waere es auch eine Moeglichkeit, selber zu bauen, um zu verkaufen. Dann wieder bauen, verkaufen, bauen...... . Dazu muestest Du allerdings mit einer kleinen Baufirma zusammenarbeiten, die ein gutes Team hat. Dir selber eins aufzubauen kann zu teuer werden. Wie Patecuco schon sagte: Da must Du dann den ganzen Tag danebenstehen. Sobald Du dem Pedreiro den Ruecken kehrst, macht er Bockmist. Aber natuerlich gibt es auch gute Pedreiros und eine kl. Baufirma, die schon gute Projekte gebaut hat, hat dann diese Leute im Team.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    AW: Chance im Baugewerbe

    Zitat von Alexandre1971 Beitrag anzeigen
    Da macht der Job keinen Spass mehr.
    Glaubst Du, dass es in BR mehr Spass macht ? Kann ich mir nicht vorstellen, kommt aber auf die Aufgabe an, reiner Verkauf ohne mit dem Bau selbst was zu tun zu haben eventuell.


    Zitat von Alexandre1971 Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann ich ja noch etwas von unserem "know-how" mitbringen, da ich vor allem bei den Einfamilienhaüsern im Nordosten viele selbstgemachte Baumängel schnell erkennen kann.
    Das Erkennen ist nicht das Thema, sondern das Vermeiden, und da wirst Du Deine Freude haben, denn die selbsternannten 'mestre' lassen sich nichts sagen. Fuer die Qualitaetskontrolle muesstest Du den ganzen Tag daneben stehen und aufpassen.

    Zitat von Alexandre1971 Beitrag anzeigen
    Natürlich wären hochwertige Bauten dann teurer, aber wenn es hilft, die Qualität und Werterhaltung der Bausubstanz zu verbessern.... ?
    Daran wird es scheitern, denn es wird auf den Preis geschaut, vom Bauherrn und vom Bauunternehmer. Habe schon viele Neubauten besichtigt und mir erzaehlen lassen, dass die Tueren (Vollholz sonst aber absolut einfach) nur auf Mehrpreis zu haben waren. Die normalen Wohnungseingangstueren sind billigster Murks, die Schloesser ein Witz. Bei den sonst so auf Sicherheit bedachten condominio-Bewohnern waere es doch logisch, dass man hier etwas mehr auf Qualitaet schaut. Fehlanzeige.

    Die Bautraeger der condominios lassen ihren Bauherren keine Wahl in Bezug auf Material, Farbe, Grundriss etc. es wird alles nach demselben Muster gebaut und viele Kaeufer 'renovieren' dann die Wohnung vor dem Erstbezug, da sie die haesslichen Spuelen, Fliesen etc. nicht haben wollen, es wird alles rausgerissen und neu gemacht. Sogar eine Vereinbarung der Art : Spuele weglassen und 100 R$ Preisnachlass ist nicht moeglich.

    Man hat das Gefuehl es handelt sich um einen Verkaeufermarkt, der Kunde hat nichts zu melden.

    Die Planung ist auf Minimalstandard fixiert, sogar eine Trittschalldaemmung gibt es nicht ( in D seit den 50ern Vorschrift). Man hoert also den ganzen Tag den Nachbarn ueber sich rumtappen.

    Kann man da mit 'deutschem' know-how was aendern ?

    Meiner Meinung nach aussichtslos, evtl. in der Kategorie 'super-luxuoso' d.h. die hochwertigen condominios wo eine Wohnung oder Haus so ab 1 Mio R$ kostet. Bei der restlichen Bevoelkerung wird nur ueber den Preis verkauft.

    Das Ergebnis sind die mit Planungs- und Baufehlern reichlich gesegneten langweiligen Bauten im Stil sozialer Wohnungsbau der 50er in D.

    Da ich Bauigel bin, werde ich mir evtl. mein eigenes Haus in BR bauen. Im Baugewerbe werde ich dort nicht taetig werden, will schlieslich keinen Herzkasper bekommen.

    Nachtrag:

    Ueberwache gerade eine Baustelle eines spanischen Unternehmers, die haben noch nicht einmal richtige vermasste Plaene, die Monteure messen die Abstaende in den ACAD Dateien am PC nach und bauen dann danach. Werde nie wieder etwas 'made in Spain' kaufen.

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  • Alexandre1971
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    Hallo Cheesytom ( Olaf ? ) !

    Ich habe mich sehr über Deinen mutmachenden, positiven Beitrag gefreut. Ich selbst überlege seit einiger Zeit, ob ich mein Glück nicht in Brasilien versuchen sollte. Habe vor 15 Jahren dort im Nordosten in einer Favela mit Straßenkindern gearbeitet und bin auch mit einer Brasilianerin verheiratet, die ich allerdings hier in Deutschland kennen gelernt habe. Ich behersche das übliche Portugiesisch in Wort und Schrift und bin hier in Deutschland mittlerweile ziemlich frustriert, was meine Tätigkeit betrifft. Ich habe im Baugewerbe meine Lehre, sowie das Fachabitur gemacht, im Vertrieb von Baustoffen und schlüsselfertigen Bauten gearbeitet und habe sogar ein paar Semester Bauingenieurwesen ( Baby kam dazwischen 0o) studiert und arbeite nun seit 10 Jahren im Vertrieb im Aussendienst und habe da Rohbauten und deren Bauherren zu betreuen.
    In den letzten Jahren, vor allem aber in den letzten 2 Jahren geht die Bautätigkeit hier so langsam gegen Null. Da macht der Job keinen Spass mehr. Im Norosten Brasiliens, wo auch meine Schwiegereltern wohnen ist genau das Gegenteil der Fall. Hier wird gebaut auf "Teufel komm raus". Ich frage mich ob ich hierzu einen vernünftigen Beitrag leisten könnte. Vielleicht kann ich ja noch etwas von unserem "know-how" mitbringen, da ich vor allem bei den Einfamilienhaüsern im Nordosten viele selbstgemachte Baumängel schnell erkennen kann. Natürlich wären hochwertige Bauten dann teurer, aber wenn es hilft, die Qualität und Werterhaltung der Bausubstanz zu verbessern.... ? Was meint Ihr ? Wäre mal interessant Eure Meinungen zu hören. Vielleicht haben einige unter Euch diesbezüglich schon Erfahrungen in Brasilien gesammelt.

    Gruss Alexandre

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  • valdinea7
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    hallo olaf!
    melde dich doch bitte mal bei mir.vielleicht koennen wir zusammenarbeiten.
    valdinea7@hotmail.com

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  • Alagomão
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    Finds garnicht schlecht, dass der thread wiederbelebt wurde :mrgreen:.

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  • Alagomão
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    Zitat von winni Beitrag anzeigen
    Zu Deiner Frageob viele alte Bausubstanz die renoviert werden müssen"
    Anwort: ja eigentlich müßte man das ganze Land rnovieren!!!
    Es gibt eigentlich kein Haus oder wohnung oder Gebäude, das nicht renoviert werden müßte!
    Was hier so an Pauschalierungen gepostet wird.... . Grenzt an Frechheit.
    Ich kann ja, wie Immer nur aus Maceió dazu antworten:
    Absolut, sehr "leise" formuliert: Ignoranter post.
    "Lauter" beantwortet: wo lebst Du? Serioese Baufirmen bauen hier Ein-, zwei-, weiss nicht wieviel Familienhaeuser und Apartmenthaeuser bis zu "weissnichtwieviel" Stockwerken, die nach geltenden ISO-Normen "hochgezogen" werden. Ich moechte Dich bitten, nicht einen "Kontinent" wie Brasilien durch solche Bemerkungen zu beleidigen.

    Was Schwierigkeiten beim Bauen, oder Renovieren in Brasilien angeht, hab ich schon oft darauf hingewiesen, dass ein thread: "Bau-, oder Renovierungsvorhaben versus Pedreiro " sicherlich interessant waere.

    Zitat von winni Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall ist bauen das einzig wahre lukrative Geschäft in Brasilien, sofern man es selber beherrscht! Man macht sicher 100 % Reingewinn und es gibt auch genügend Interessenten die kaufen würden!Leider sind die meisten brasilianischen Architekten ziemlich fantasielos und nicht professionell!
    Erster Kommentar von mir: s.o..
    Abgesehen davon, dass Du international premierte und geschaetzte Architekten aus Brasilien beleidigst (z.Bsp. Oscar Niemeyer, der nach Wikipedia: Oscar Ribeiro de Almeida de Niemeyer Soares Filho (Rio de Janeiro, 15 de dezembro de 1907) é um arquiteto brasileiro, considerado um dos nomes mais influentes na Arquitetura Moderna internacional [Aenderung der Hervorhebungen von mir],
    ist), kann man in Brasilien sicherlich, mit Bauen eine Menge Geld verdienen. Mann sollte allerdings neben gesundem Menschenverstand und einen gut funktionierenden "Bauch", auf jeden Fall die Sprache mehr als "halbwegs" beherrschen. Perfekt muss man nicht sein.
    Sollte man "serioese" Bauvorhaben planen, kann man hier in Brasilien reich werden. Dafuer muss man aber mit den "besten" Bau- und Maklerfirmen zusammenarbeiten, die in einer Grossstadt taetig sind und Erfahrung mit den von mir oben beschriebenen Bauvorhaben nachweisen koennen, oder....
    so gut sein, dass man selber eine dieser Firmen aufmacht, mit mindestens der gleichen Qualifikation (stehe im Zweifel als seioeser Partner zur Verfuegung).

    Zugegebenermassen kostet das Geld. Aber wie war noch der Spruch:"Wer billig kauft, kauft teuer."?

    Auf dem brasilianischem Immobilienmarkt ist viel Geld zu verdienen, aber auch zu verlieren.

    Ich hab mich getraut, das jetzt zu posten, weil ich seid 15 Jahren "Insider" bin.
    Ich lebe von dem "Gewerbe" und will damit in Rente gehen.

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  • Alexandre1971
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    ...tja, passiert immer wieder

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  • Jarbas
    antwortet
    AW: Chance im Baugewerbe

    Oi
    Zitat von Alexandre1971 Beitrag anzeigen
    Anonymus hat "selten so einen Blödsinn gehört" - Nur Mut ! Bitte argumentiere Deinen Beitrag !! Wir warten interessiert......
    Mal auf das Datum des Beitrags geachtet...

    Abaços

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