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Brasilien:Praktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

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  • gemic
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    in Köln nehmen die Brasilianerinnen für allg. Haus-Putz-Bügelaufgaben zwischen 10 und 15 Euros pro Stunde, bar auf die Kralle. Die Guten sind gefragt wie nie und nehmen keine neuen Jobs mehr an. Den jungen Damen geht es flott von der Hand, ab 40
    stöhnen einige über Rückenprobleme (das Alter!) - und dabei ist das Leben in DE preiswerter... als in BR

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  • FORTXL
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    Zitat von Takeo Beitrag anzeigen
    ..... lieber mit dem Schichtführer als mit dem Ingenieur zu unterhalten.....
    ......Trotzdem, viel Spass im Nordosten bei den Kokosnussverkäufern!
    Meine Gründe, warum ich mich lieber mit dem Schichtführer, Polier, Vorarbeiter, Obermonteur usw. unterhalte, habe ich doch klar dargelegt. Kann das aber gerne auf deinen spez. Wunsch wiederholen.

    Mach doch mal den ganz kleinen Versuch den Text den Du liest auch zu verstehen oder ist das zuviel verlangt?

    Danke für deine Wünsche. Ich liebe den Nordosten und genieße das Leben hier. Spass ist was anderes und für andere. Ich kaufe bei einer Kokonussverkäuferin (70 Jahre). Diese besitzt mehr Intelligenz und Weisheit als viele andere die ich kenne, incl. meiner Person.
    Vor der ziehe ich bedenkenlos meine Mütze.
    FORTXL

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  • Takeo
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    wow... Deine Arroganz die sich in den Punkten 1 - 3 widerspiegelt passt aber so gar nicht zu Deiner Aussage und den Gründen, sich lieber mit dem Schichtführer als mit dem Ingenieur zu unterhalten... oder doch: seine eigene Standesemanzipation zelebriert man immer besonders gerne damit, sich mit den eher etwas "einfacherern" Menschen (oder die die man dafür hält) zu unterhalten, nicht wahr?


    Egal... wer in den 80iger Jahren zufällig in SP leben musste und sich mit nichts Besserem abgeben konnte, und auch in Brasilien noch nicht sooo wahnsinnig integriert war um die vielen Deutschen die zu der Zeit ebenfalls in SP lebten wie der Teufel das Weihwasser zu meiden (man ist ja auch zur Schule gegangen, sorry!), konnte gut erkennen wie sich gerade die niedersächsischen Schichtführer (ich will ja niemandem zu nahe treten!), besonders aber deren Frauen - hier plötzlich Frau Dr. ingenieur genannt - sich hier aufführten: über ALLES geschimpft, aber als man sie zurückrief kullerten dicke Krokodilstränen weil man sich in Deutschland ja keine Piscina und keine Empregada (über die man hier in der Society so gerne schimpfte) mehr leisten konnte... Aber, auch wenn es viele immer noch nicht gemerkt haben: die Zeit der teuren Expats ist genau aus diesen Gründen vorbei, junge Ingenieure die heute entsandt werden, haben in der Regel ein anderes Aufgabenfeld als das wie der Gockel aus dem Mutterland 'rumzustolzieren und korrigierend zu fiskalisieren wie schlecht brasilianische Arbeit ist; junge Ingenieure wachsen hier in der Regel in bereits bestehende Teams ein um Kulturen zu integrieren und im Austausch zwichen Mutter und Filiale neue Inputs zu geben.

    So ich denke ich habe die Fragen ausreichend beantwortet und sogar dem Threadsteller neue Inputs über die brasilianische Arbeitslage gegeben, als nur die lange Liste von Kokosnussverkäufern noch weiter zu verlängern um so das brasilianische Klischée in Deutschland korrekt weiter zu pflegen. Trotzdem, viel Spass im Nordosten bei den Kokosnussverkäufern!
    Zuletzt geändert von Takeo; 19.11.2011, 22:53.

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  • FORTXL
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    Zitat von Takeo Beitrag anzeigen
    @ FORXTL: wenn Du in den 80iger Jahren als Deutscher in São Paulo gelebt hättest, und Kontakt zur deutschen Comunity gehabt hättest, wüsstest Du wahrscheinlich sofort was ich mit "Volkswagen-Effekt" meine, und wüsstets auch was das alles mit dem Thema zu tun hätte...

    egal, wieso ziehst Du äusserst selten die Mütze vor wem? Bist Du wirklich so ein toller Hecht???
    1. In dem Zeitraum hatte ich etwas besseres zu tun als mich ausgerechnet in SP aufzuhalten.
    2. Das südl. Brasilien tangiert mich noch nicht mal peripher und somit auch nicht SP.
    3. Deutsche Communities, Weltweit, verbunden mit pers. Kontakten meide ich wie der Teufel das Weihwasser!
    4. Meine Neugierde und die damit verbundene Frage ist aber mit der vorliegenden Erklärung immer noch nicht beantwortet.
    5. Wikipedia und a.glw. haben auch nicht weiter geholfen, auch zwei Anrufe in SP nicht. Kann es sein das es sich um einen örtl. begrenzten, Chauvinistischen, Ausdruck handelt. In diesem Fall benötige ich keine weiteren Erklärungen.

    Ich bin kein Fisch! Ob toll oder nicht steht nicht zur Debatte, meine AG`s sind zufrieden das reicht.
    FORTXL
    Zuletzt geändert von FORTXL; 19.11.2011, 22:15.

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  • martinho9000
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    Zitat von Tiradentes Beitrag anzeigen
    Und wenn der sich dann in Brasilien mit seiner Auslösung einen höheren Lebensstandard gönnt als daheim (anstatt das Geld zu versaufen oder verhuren) und sich eine Empregada leistet, dann ist das volkswirtschaftlich und sozial, genau das, was er machen sollte.
    schön das es leute gibt die verstehen wie eine volkswirtschaft funktioniert. obwohl ja das geld auch beim versaufen und verhuren dem kreislauf zugute kommt. muss man sich ebend drüber klar sein wie man das geld lieber ausgibt.

    im klartext, besser eine empregada als das geld zuhause bei der stadtsparkasse anzulegen. das wäre wirklich schlecht für brasilien!

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  • Tiradentes
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    Zitat von Takeo Beitrag anzeigen
    ich nenn' das den Volkswagen-effekt: in Deutschland Schichtführer - in Brasilien Ingenieur!!!
    Das ist zwischen den Zeilen gelesen auch schon eine Unverschämtheit gegenüber dem Schichtführer. Wenn ein Mann von VW nach Brasilien entsendet wird und da eine Arbeit macht, die (damals) ein Brasilianischer Ingenieur wegen Ausbildungsmängel oder fehlender Erfahrung nicht machen konnte und die Arbeit der eines Ingenieurs entspricht, dann ist das entsprechen zu würdigen. Und wenn der sich dann in Brasilien mit seiner Auslösung einen höheren Lebensstandard gönnt als daheim (anstatt das Geld zu versaufen oder verhuren) und sich eine Empregada leistet, dann ist das volkswirtschaftlich und sozial, genau das, was er machen sollte. Ihm da koloniale Gebärden unterzuschieben, ist nicht fair. Wen du da in den 80gern kennen gelernt hast, ist dein Problem. (ich fahre auch Audi und nicht VW)

    Da liegt übrigens auch heute ein Verständnisproblem: Wenn wir ArbeitsVisa für unsere Richtmeister und "Schichtführer" beantragen, wird immer gefragt, kann das denn kein brasilianischer Ingenieur machen. Meistens halt nicht, sonst würden wir und die Kunden ja nicht das Geld für die Einsätze rauswerfen. Und bei uns reichen da Techniker, die meist Ingenieurs-Arbeit leisten.

    Gruß
    Tiradentes
    Zuletzt geändert von Tiradentes; 20.11.2011, 02:33.

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  • Takeo
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    @ FORXTL: wenn Du in den 80iger Jahren als Deutscher in São Paulo gelebt hättest, und Kontakt zur deutschen Comunity gehabt hättest, wüsstest Du wahrscheinlich sofort was ich mit "Volkswagen-Effekt" meine, und wüsstets auch was das alles mit dem Thema zu tun hätte...

    egal, wieso ziehst Du äusserst selten die Mütze vor wem? Bist Du wirklich so ein toller Hecht???
    Zuletzt geändert von Takeo; 19.11.2011, 15:20.

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  • FORTXL
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb
    1. Was ist an diesem Bsp. der sog. „Volkswageneffekt“?
    2. Was ist der „Volkswageneffekt“?
    3. Es geht auch anders herum, frei nach dem Motto:
      Bis gestern wusste ich nicht wie man „Inschenjör“ schreibt, seit heute bin ich ein.
      1. In D Ingenieur – jung, dynamisch aber erfolglos – als Handelsvertreter oder Durchlassingenieur tätig. In D oder sonst wo auf diesem Planeten.

    4. Mir pers. ist ein Schichtführer und/oder Vorarbeiter in der Regel, als Gesprächspartner, lieber!
      1. In der Regel lügen sie nicht.
      2. Diese Leute beherrschen ihr Handwerk, kann man von Ingenieuren nicht immer behaupten (trifft auch für 4.1. zu)!

    5. Wenn ein Schichtführer in BR den Status eines Ingenieurs erreicht, was äusserst schwierig – eigentlich unmöglich – ist. Dann ziehe ich meine Mütze und das tue ich sehr, sehr selten (eigentlich nie). Ist dieser von einer Firma entsendet worden und man hat ihm den internen Status eines Ingenieurs verliehen, dann hat das auch – in der Regel fachliche – Gründe.

    FORTXL

    p.s.: Was hat das eigentlich alles mit dem Thema zu tun????

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  • Takeo
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    Ne Ne... amozinho hat schon richtig zwischen den Zeilen interpretiert: die Brasilianer sind ja alle sooo schlecht und unzuverlässig - in Deutschland ist alles viel besser und zuverlässiger - ist Deine Empregada auch so unzuverlässig wie meine??? ... so nach dem Motto: der deutsche gutbürgerliche Mittelstand kommt nach Brasilien und kann sich endlich wie ein Kolonialherr gebährden, und dazu gehört auch das Meckern über die frisch erstandenen Hausbediensteten, von denen man in Deutschland noch nicht mal träumen durfte... ich nenn' das den Volkswagen-effekt: in Deutschland Schichtführer - in Brasilien Ingenieur!!!

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  • Tiradentes
    antwortet
    AW: Brasilienraktikum. Suchen Praktikantin der Hauswirtschaft für Farmhaushalt auf Mutterkuhbetrieb

    Zitat von amozinho1974 Beitrag anzeigen
    Ihr seid schon schräg,mfg Daniel
    Super Beitrag, pauschaler geht es nicht. Aber in unserer Firma darf ich doch wohl Leute einstellen, natürlich keine Morenas.

    Und ganz schlimm, gestern hab ich mir in Rio in Galeao die Schuhe putzen lassen, war ein dunkelgrüner, muss ich mich jetzt schämen? Natürlich kann auch meine Frau meine Schuhe putzen, aber ich fand es besser, dem Jungen 10 Reais (hatte 8 gefordert) für seine Leistung zukommen zu lassen. Hatte übrigens mal keine Reitstiefel an.

    So, ich hoffe ich hab dir jetzt genug Futter gegeben, dass du dich mal richtig entrüsten kannst. Seltsames Verständnis zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen. Wohnst du in Brasilien?

    Martinho: die 70 Reais sind ein angemessener Preis, damit kommt die Dame auf 1.400 Reais im Monat, wenn sie genug Arbeitsstellen hat, ist halt stressig. Unsere ist gut und hat daher kaum Termine frei.

    Gruß
    Tiradentes

    Gruß an unseren Neu-Weganer
    Zuletzt geändert von Tiradentes; 19.11.2011, 02:02.

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