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  • #11
    Im Verhältnis...

    ...mit unserem (etwas besseren) Durchnittsgehalt leben wir in D in einer kleinen Mietswohnung, fahren ein altes Auto, Kleidung und Essen haben wir genug...ab und zu mal ausgehen, oder das ein odere andere neue Teil...

    Ich denke so ähnlich geht es in D 80 % der Bevölkerung...

    Wenn man mehr will muß man halt Schulden machen, was ich (ausser für ein eigenes Haus) grundsätzlich nicht mache würde...

    Manchmal fragen wir uns, ob wir diesen Standard in Br nicht auch erreichen könnten...

    Grüsse

    Cuco

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    • #12
      Re: Im Verhältnis...

      Zitat von Cuco
      ...mit unserem (etwas besseren) Durchnittsgehalt leben wir in D in einer kleinen Mietswohnung, fahren ein altes Auto, Kleidung und Essen haben wir genug...ab und zu mal ausgehen, oder das ein odere andere neue Teil...

      Ich denke so ähnlich geht es in D 80 % der Bevölkerung...

      Wenn man mehr will muß man halt Schulden machen, was ich (ausser für ein eigenes Haus) grundsätzlich nicht mache würde...

      Manchmal fragen wir uns, ob wir diesen Standard in Br nicht auch erreichen könnten...

      Grüsse

      Cuco
      Oi Cuco!
      Mit einem Durchschnittsgehalt lebt eine brasilianische Familie (z.B. im Amazonasgebiet) in zwei Zimmern mit 4 bis 6 Personen über einem Abwasserfluß in einem Holzhaus.
      Die Familie besitzt KEIN Auto, Kleidung und Essen ist manchmal nicht genug da, wobei die Leute dort mit relativ wenig Kleidung auskommen.
      Wenn man ein wenig mehr will .... dann muss die Tochter (Töchter) etwas dazu verdienen.

      Wenn du es nicht glauben solltest, frag nach bei meinen Familienangehörigen in Belém.

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      • #13
        Genau das ist es, ich bin mir sicher mit vielleicht etwas mehr Arbeit den selben Standard wie in D zu erreichen, dabei aber glücklicher zu sein, weil ich es mir selbst erarbeitet habe und mir selbst aussuchen kann, ob eine Rentenversicherung mit über 20% Beitrag für mich sinnvoll ist, oder ob ich doch lieber ein Haus mit dem Geld baue, es auf dem Aktienmarkt verschleudere oder oder oder. Und die Mindestsozialleistungen in D kann mir doch keiner nehmen, ich hab auch moralisch überhaupt kein Problem, wenn es mir in BR nicht mehr taugt, wieder nach D zu gehen, 3-4 Monate in so einem Sozialbunker mit etwas Taschengeld zu wohnen, bis ich einen Job gefunden hab, ich bin ja nicht einer von den Leuten, die das jahrelang machen wollen und dann nichtmal übergangsweise einen Job am Fließband oder bei McDonald annehmen... Ich glaube es ist auch klar, dass ich nicht nur wegen meiner etwas anderen Einstellung zur Gesellschaft nach Brasilien gehen möchte, sondern natürlich reizt mich in erster Linie das Fremde, ich möchte selbstverständlich Erfahrung sammeln, denn ich denke jede gute oder schlechte geht als Lebenserfahrung durch und ist vielleicht sogar später im Berufsleben mal nützlich als Auslandserfahrung, falls ich mich doch entscheide nach D zurückzugehen, wenn dort das Sozial- und Rentensystem mal kuriert ist. Und natürlich zieht mich auch meine Freundin eher rüber, da ich hier familienbedingt nicht wirklich viele Brücken abzureißen habe, nur ein paar gute Freunde, die ich an 5 Fingern abzählen kann, werden mir ausser Mutter, Vater und Geschwistern fehlen. Ich bin persönlich nicht so der Fan von Versicherungen, klar Krankenversicherung usw. ist zwingend nötig, aber es gibt auch ne Menge Quatsch, den dir hier in D die Leute andrehen wollen.
        Ich denke auch, dass ich irgendwas vorübergehend machen kann, denn ja ich kann wirklich gut Englisch und natürlich auch Deutsch, und Kohle hab ich auch genug gebunkert, für einige Monate. Ich kann natürlich erstmal bei ihr wohnen und ich denke auch, dass einige für mich positive Kontakte bestehen, denn ihr Vater hat einen guten Job. Ich werde auch ab März einfach mal ein paar Monate rübergehen und mir das ganze ansehen, heiraten wäre wirklich von uns beiden aus kein Problem, wenn es dann soviel einfacher wird. Wenn ich noch Zeit bekomme (bezahlter+unbezahlter Urlaub) werde ich sogar noch im Januar rüberfliegen, ansonsten wird Manuela mich hier besuchen, Skifahren im Winter ist ja auch ganz schön, und dann können wir das auch in Ruhe besprechen. Auf jeden Fall muss ich mich hier nochmal ganz stark bei Volker für seine tolle Dokumentation bedanken, die hat ungemein geholfen und mir sind auch die Zusammenhänge der Sachen/Voraussetzungen für eine Permanencia viel klarer geworden. Auf jeden Fall ist dieses Forum eine tolle Gemeinschaft und ich werde euch natürlich über die laufenden Ereignisse informieren

        Kommentar


        • #14
          Oi Simon,

          das was du jetzt geschrieben hast, finde ich ist eine gute Einstellung. Nicht alle Brücken abbrechen, sondern den Versuch starten solange man noch keine großartigen Verpflichtungen hat; und diese fangen mit einer Familie und Kindern an.
          Zumal du ja nicht auf der Straße stehst, wenn du ankommst.
          Schau dich um und ziehe deine Schlüsse, aber sei nicht zu sehr enttäuscht, wenn es nicht ganz soooo exotisch ist, wie auf den ersten Blick.
          Irgendwann werden wir auch nach drüben ziehen, aber dann möchte ich nicht mehr für den Lebensunterhalt arbeiten, allenfalls zum Spaß.
          Viel Glück .....

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          • #15
            Suche Arbeit in Belo Horizonte ab März

            Ich habe von 1993 bis 1996 in Recife gelebt und lebe und arbeite seit 1997 in Belo Horizonte. Die hier geposteten Beiträge habe ich daher mit Interesse gelesen.
            Zum Thema Sicherheit in BH kann ich folgendes sagen:
            Ich bin in Brasilien noch nie persönlich mit Gewalt oder Kriminalität konftontiert worden. Das ist schon mal keine ganz so schlechte Bilanz für mehr als 10 Jahre. Natürlich treibe ich mich nicht in Favelas herum, benutze aber ganz normal den öffentlichen Nahverkehr und mein Auto. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Einhaltung elementarer Sicherheitsregeln vollkommen ausreicht. Also Hysterie ist da sicher nicht angebracht. Die verschiedenen Geschichten bzgl. Kriminalität und Gewalt mögen ja ganz interessant sein und die Kriminalitätsrate mag ja auch höher sein als in Deutschland, aber das ist eben nicht der Normalfall, auch nicht in Brasilien. Genauso wenig käme man auf den Gedanken vor Seil- oder Zahnradbahnen zu warnen, nur weil in Kaprun mal ein Unglück passiert ist.
            Zur Lebensqualität in BH:
            Hier gibt es ganz nette Stadtviertel, z.B. Savassi, der Mercado Central ist auch ein angenehmer Ort, vor allem am Wochenende, oder die Feira auf der Afonso Pena am Sonntag. Darüber hinaus gibt es in der näheren Umgebung viel Natur, wie z.B. Serra do Cipó, Serra de Caraça sowie die vielen beschaulichen Ortschaften im Interior. Es wenige Touristen, so dass ich das Leben hier angenehmer finde als an anderen bekannteren Orten. Außerdem bekommt man hier alles zu kaufen, was man möchte und ist auch relativ schnell überall in Brasilien, auf Grund der zentralen Lage von BH.

            Arbeitsmöglichkeiten in BH:
            Es gibt einen deutschen Honorarkonsul in BH, der eine Consultingfirma hat und ggf. Hinweise auf Arbeitsmöglichkeiten geben kann:
            Hans Kampik
            Toscana Consultoria Internacional Ltda.
            Rua Timbiras, 1200 / sala 508 - Funcionários
            30140-060 Belo Horizonte, MG - Brasil
            Tel.: (0055 31) 3213-1566 / 3213-7418
            Fax: (0055 31) 3213-1567
            E-mail: toscana@bis.com.br

            Ich hoffe, dieser Hinweis hilt weiter bei der Arbeitsplatzsuche.

            Gruß

            H-J.

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            • #16
              Zitat von brasilroberto
              Brasilien ist quase Kapitalismus pur. Die Reichen zahlen fast keine Steuer und die Arbeiterklasse wird ausgebeutet. Es gibt für die meisten keine soziale Absicherung.

              Die Reichen zahlen fast keine Steuern??? JEDER zahlt in Brasilien steuern, jeder wird ausgebeutet!!! Die Armen brauchen bloss keine Lohnsteuer zu bezahlen, aber ansonsten wird jeder berappt!!! Die Bank bucht Taxas ab, da kann man nur raten, was die bedeuten... Der Staat nimmt einem Steuern ab, die auf nimmer wiedersehen verschwinden (in der BRD gibt´s ja wenigstens noch einen Return), Telefon kostet Geld ohne ende, die Autobahnen kosten horrende Gebühren, Preise steigen ständig, etc etc etc...

              Vom deutschen Sozialstaat zu reden und Brasiliens System zu verherrlichen, ist genauso, wie der französische (Sonnen)König Ludwig der 14.:" Wenn die Leute kein Brot zu essen haben, warum essen sie dann keinen Kuchen???"

              Simon, mach Dir nichts vor: Du bist in eine brasilianerin verknallt und hast Lust auf Abenteuer - sag's doch einfach so wie´s ist!!! Ist doch Okay!
              Ich bin's, T a k e o ...

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              • #17
                Da hat Ambassador recht, Brasiliens Abgabenlast liegt auf dem Niveau westeuropäischer Sozialstaaten. Allerdings ist es so, dass in der Realität der normale Brasilianer einfach nicht zahlt. Als Ausländer geht das aber nicht so einfach bzw. man geht ganz andere Risiken ein. Aber nach einem Jahr Permanencia kann man ja die Einbürgerung beantragen.

                Am Ende zählt doch nur das gute Gefühl! Also nix wie rüber. Und nicht die Augen verschliessen, wenn Du da bist
                -t

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                • #18
                  dL

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                  • #19
                    Tá bom .....


                    dL

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                    • #20
                      Zitat von brasilroberto
                      Ich an deiner Stelle würde rüberfliegen , die Sprache lernen und zur Überbrückung was anderes machen (Sprachlehrer Englisch, falls du Englisch gut kannst). Kannst damit gut Geld verdienen und wenn du bei deiner Freundin wohnst benötigst du auch wenig Geld.
                      Der Illusion würde ich mich nicht hingeben: Du kannst in Brasilien die Straßen mit englischsprachigen Muttersprachlern pflastern, die genau dies versuchen. Ein paar schaffen es, die wenigsten verdienen gut. Auf Englischlehrer, die keine Muttersprachler sind, ist da keiner angewiesen.

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