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Die kleinen Unterschiede zwischen Brasil und Alemannien

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    Die kleinen Unterschiede zwischen Brasil und Alemannien

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      bekommt man hier so beiläufig mit, weil sich keiner aufregt sondern MACHT !!!!
      Gestern in Sao Paulo, Rio und einigen anderen Großstädten schlossen die Shoppings nicht wie gewohnt sondern die Belegschaft fast aller lojas arbeitete durch, ja richtig von gestern morgen bis heute nachmittag. Warum ? Ganz klar und einfach - es war notwendig, da die Konsumenten die Läden derart, auch in der Nacht frequentierten, dass es Sinn machte.
      Da wurde nicht groß diskutiert, da wurde improvisiert, da gab es DJ`s in manchen Läden, Kanapees in den anderen, auch Shaker wurden schnell engagiert um die werte Kundschaft zu unterhalten.
      Was das mit Teutonnien zu tun hat - ja, das frage ich mich auch. Nur beim Denkansatz hätten die Mitarbeiter schon die Arme verschränkt oder ihren Gewerkschaftssekretär angerufen, der sicherlich mittels einstweiliger Verfügung dieserlei Aktivitäten im Keim erstickt hätte.
      Darum ist Deutschland heute auch da wo es sich befindet - und wenn Brasilien so weiter macht dann überrunden die die Deutschen auch noch !
      Das ist meine kleine, aber wahre , Weihnachtsgeschichte - in diesem Sinne, liebe Brasilienliebhaber, wir wünschen Euch was - Fatima, Aline, Rayanne und Thieß aus Natal - wo ließe es sich weihnachtlicher weihnachten als in Weihnachten :lol:
    • #2

      Was findest Du an diesem on-call-Verfahren eigentlich so prickelnd? Wenn der Ansturm vorbei ist, kriegen sie wieder einen Tritt in den Arsch und stehen auf der Straße. Glaubst Du wirklich, das dieses Verfahren die gravierenden Arbeitsmarktprobleme löst? Nein, es ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, die bestehenden Macht- und Besitzverhältnisse zu zementieren: Wir hier oben machen mit Euch da unten, was wir wollen!
      Es lebe die 80:20-Gesellschaft! 20% der Weltbevölkerung hält sich den Rest als moderne Sklaven!

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      • #3

        War das so erstrebenswert?

        Waren die Impregados so lange im Geschäft, weil sie den Kunden "gutes" tun wollten, oder war es die Angst um den "guten" Job, die vielen Verkaufsmitarbeiter dazu veranlaßte, die Familien mit den Kindern, die sich die Väter und Mütter daheim wünschten an diesem speziellen Fest der Familie, allein zu lassen??

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        • #4

          Ihr habt meinen Thread zu Null Prozent verstanden

          es geht um das Grundprinzip warum die deutsche Wirtschaft den Bach runtergeht, bezgl. Ausbeutung, pp. habt ihr ja Recht aber das ist doch bekannt, darum ging es auch nicht.
          Aber so ist es halt, die Deutschen wollen nicht flexibel sein, verstecken sich dann hinter diesen netten Thesen " Menschenrechte " , " die armen Ausgebeuteten " , pp. anstatt nach vernünftigen Alternativen zu suchen und bereit zu sein vom hohen Roß herunterzusteigen und in schlechten Zeiten zusammenzuhalten.

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          • #5

            Oi!

            Ich kann Thieß verstehen. Natürlich ist man als wohlhabender Konsument froh, wenn die lojas lange geöffnet haben. Und man gut "bedient" wird. Nun tue ich das, was ich immer vermeiden wollte: ich werde klugscheißen!
            Wer verdient denn daran, dass viele Arme bückeln für wenig Reiche? Guckt doch mal wie das Geld verteilt ist. Schaut doch mal z.B. wie arrogant die USA CO2 mäßig die Luft verpessten (ja, Yenz, ich habe 3 Jahre in Texas gewohnt). Es gab früher mal einen Spruch...

            Wer mit 18 noch kein Kommunist ist hat kein Herz und wer mit 30 noch Kommunist ist hat keinen Verstand...

            Hm, ich will damit nicht sagen, dass der Kommunismus wie er vollzogen wurde, das Rezept ist. Aber die neue Sklaverei ist es auch nicht. Thieß würde auch anders denken wenn er nicht der Schukäufer sondern der Schuhverkäufer wäre.

            Ein frohes Fest wünsche ich Allen!

            Euer Ursinho!
            Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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            • #6

              Hast Du vollkommen Recht Ursinho

              in der Theorie wäre das wohl so, was ich aber einfach sagen wollte, ich sach es nochmal jetzt ganz einfach : " Was Deutschlands Wirtschaft und Menschen fehlt ist jegliche Flexibilität !"
              In Brasilien , USA und vielen anderen Staaten ist der Bürger flexibler was die Arbeit angeht. Ist die Arbeit nicht bei mir um die Ecke zu bekommen, ja dann muß ich vielleicht mal von Hannover nach Heidelberg ziehen oder nach Cuxhaven - da fangen die Leute in Alemannien aber an zu weinen. Nein, das geht doch nicht, meine ganzen Kumpels und die Familie, blabla - das meine ich mit fehlender Flexibilität, und da haben uns andere Völker, u.a. auch die Brasis einiges voraus. Bin ich nun verstanden worden oder nicht oder was oder ist doch auch egal - macht lieber noch ein Bier auf und geniesst das Leben 8)

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              • #7

                Nach Erhebungen des bras. Instituts für Geographie und Statistik stieg der Anteil der ca. 1.200.000 brasilianischen Familien mit einem mtl. Einkommen über 11.000 Reais am Nationaleinkommen von 1980 bis zum Jahre 2000 von 20% auf 33%. 2,4% aller bras. Familien stecken 1/3 des bras. Gesamteinkommens in die Tasche. Die 5.000 reichsten Familien (bei einer geschätzten Gesameinwohnerzahl von ca. 180 Mio.) türmen ein Vermögen von ca. 40% des BIP eines gesamten Jahres auf. Das oberste Zehntel der Gesellschaftspyramide, also ca. 18 Mio., vereint auf sich ca. 3/4 aller Reichtümer des Landes.
                Nach einer in 2000 veröffentlichten Studie der Stiftung Getulio Vargas haben ca. 1/3 der Brasilianer mtl. weniger als 80 Reais zur Verfügung. Die Favelados von Rocinha z.B. verdienen, sofern sie überhaupt normale Arbeit haben, mit einem mtl. Durchschnittsstundenlohn von 2,10 Reais bis zu 90% weniger als ihre Nachbarn in den "besseren" Wohngebieten.
                1970 hausten in Sao Paulo lediglich ca. 1% seiner Bewohner in Favelas, bis 1993 stieg der Anteil auf 19,4%.

                Eine verschwindend geringe Minderheit führt die weit überwiegende Mehrheit der Brasilianer am Nasenring.

                Wie lange mag das wohl noch gut gehen?

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                • #8

                  Er will mich nicht verstehen

                  .... will mich einfach nicht verstehen....

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                  • #9

                    ??

                    Oi Thieß!

                    Was gibt es denn da nichts zu verstehen? Die Realität ist doch, dass es eine moderne Sklaverei gibt. Dir Frage ist doch für WEN soll ich meinen Wohnsitz wechseln und 45 Stunden bückeln? Wie schon tonicat eindrucksvoll erläutert hat ist die Verteilung ungerecht. das ist das Problem und kann auch nicht wegdiskutiert werden.
                    Um nicht auf Missverständniss zu stoßen: Ich bin nicht arm, ganz im Gegenteil. Deshalb weiss ich wo die Kohle hinfließt. Ganz bestimmt nicht an die Armen.

                    Até logo
                    Ursinho
                    Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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                    • #10

                      Mein Gott

                      ihr habt ja alle Recht mit dem was ihr sagt, trotzdem habe ich etwas ganz anderes zum Ausdruck gebracht und das begreift ihr nicht - ich geb´s jetzt auf, das ist mir zu blöd :idea:

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