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Auswandern - Warum nicht nach Brasilien!

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  • #11
    Zitat von guandu
    @Alexander
    Mich interessiert es immer wieder zu erfahren wo den genau ein Bürgerkrieg in Brasilien stattfindet... ??



    Vielleicht solltest Du einmal am Tag das TV einschalten und Dir eine Zeitung kaufen. Das Du natürlich , weil Du ja anscheinend davon lebst ,Brasilien in den siebten Himmel hebst ist mir schon klar.
    Einige mögen Dir das ja glauben für mich ist das aber nichts anderes als dumme Bauenfängerei.

    dem ist nichts hinzuzufuegen

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    • #12
      Zitat von Alexander
      Mich interessiert es immer wieder zu erfahren wo den genau ein Bürgerkrieg in Brasilien stattfindet... ??

      Oder wird das Wort Bürgerkrieg hier in diesem Forum anders definiert... ;-)

      Bis dann
      Alexander
      HIER IST DER BUERGERKRIEG:
      http://news.sky.com/skynews/video/vi...7_0700,00.html

      Kommentar


      • #13
        Genauso ...

        Zitat von Alexander
        Mich interessiert es immer wieder zu erfahren wo den genau ein Bürgerkrieg in Brasilien stattfindet... ??

        Oder wird das Wort Bürgerkrieg hier in diesem Forum anders definiert... ;-)

        Bis dann
        Alexander
        ... denke ich auch!
        Der brave Deutsche fischt immer alles auf, was in den Schlagzeilen der Presse aufreisserisch fromuliert wird (schliesslich muessen die Jungs vom Verlag doch Umsatz machen!) und schon haben wir mitten in Brasilien dicke "Buergerkriege"!

        Wenn das Buergerkrieg ist, dann frage ich mich wirklich, wo stuft man bitte das ein, was in Ex-Jugoslawien ablief, oder im Libanon etc.
        DAS ist Buergerkrieg.

        Aber um das mal mit einem Wortspielchen zu beenden:
        "Buergerkrieg" ist, wenn ein Buerger den anderen bekriegt, also wenn der Drogenhaendler seinen nicht zahlenden Kunden "um die Ecke bringt", ist das "definitionsgemaess" Buergerkrieg, oder?

        Nee, denn nach Quaelen von Wikipedia ist Buergerkrieg:

        "Ein Bürgerkrieg ist ein bewaffneter Konflikt auf dem Gebiet eines einzigen Staates zwischen mehreren inländischen Gruppen, häufig unter Einmischung ausländischer Mächte.

        Die Auseinandersetzungen finden entweder zwischen der Regierung und einer oder mehreren organisierten Gruppen von Aufständischen (Rebellen, Guerilla) statt. Oder diese Gruppen bekämpfen sich gegenseitig. Die Gründe dafür können politischer, nationaler, religiöser oder auch sozialer Natur sein. In einigen Fällen erstreben die Aufständischen die Herrschaft über das Staatsgebiet, in anderen die Abtrennung bzw. Autonomie eines Teils des Gebietes. Ein Bürgerkrieg nimmt häufig die Form eines ungeregelten Krieges an, der ohne Rücksicht auf völkerrechtliche Regeln geführt wird.

        Bei einem erfolgreichen Kampf aufstrebender Schichten um eine Um- oder Neugestaltung der staatlichen Ordnung spricht man auch von einer Revolution.

        Beispiele für Bürgerkriege
        Schlacht von Marston Moor im Englischen BürgerkriegRömische Bürgerkriege 133–30 v. Chr.
        Ungarischer Bürgerkrieg 1526-1538
        Englischer Bürgerkrieg 1642–1649
        Portugiesischer Bürgerkrieg 1828–1834
        Amerikanischer Bürgerkrieg (Sezessionskrieg) 1861–1865
        Kolumbianischer Bürgerkrieg 1899-1902
        Jungpersische Revolution 1905–1911
        Österreichischer Bürgerkrieg 1934
        Spanische Bürgerkriege 1936–1939, 1968-1979
        Jugoslawischer Bürgerkrieg 1941-1945
        Algerischer Unabhängigkeitskrieg 1954-1962
        Sudanesische Sezessionskriege 1955-1972, 1983-2005
        Bürgerkriege in Ruanda 1963, 1990-1994
        Namibischer Unabhängigkeitskrieg 1966-1989
        Bürgerkrieg in Sri Lanka seit 1983
        Somalischer Bürgerkrieg 1991–2005
        Früher wurde der Dreißigjährige Krieg auch als Deutscher Bürgerkrieg bezeichnet.

        Bürgerkriege mit starker ausländischer Beteiligung
        US-Truppen in Wladiwostok im Russischen Bürgerkrieg 1918Russischer Bürgerkrieg 1917–1920
        Chinesischer Bürgerkrieg 1917–1937, 1945–1949
        Griechischer Bürgerkrieg 1946-1949
        Vietnamesischer Bürgerkrieg 1946-1975
        Ungarischer Bürgerkrieg 1956
        Bürgerkriege im Kongo 1959, 1960-1965 und seit 1996
        Angolanischer Bürgerkrieg 1961–2002 (mit Unterbrechungen)
        Jemenitischer Bürgerkrieg 1962-1970
        Kolumbien seit 1964
        Bürgerkrieg in der Dominikanischen Republik 1965
        Bürgerkrieg im Tschad 1966-1989
        Libanesischer Bürgerkrieg 1958, 1975-1990
        Afghanischer Bürgerkrieg 1979–1989 "

        Wer mehr wissen will: http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BC...3.BCrgerkriege

        Leider sind wie gesagt die Presseleute immer vorschnell mit Bezeichnungen zu Gange, ohne vorher das Gehirn einzuschalten!

        So nun gebt's mir wieder (und Alexander)!

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        • #14
          Oi Ihr zwei!

          @Hebinho

          Hm, heute sind wir mal geteilter Meinung...
          Wenn Du schon die Wiki zitierst, dann doch aber auch den Abschnitt, der zumindest auf Rio zutrifft:

          Seit dem Zusatzprotokoll II gehören weniger schwerwiegende innerstaatliche Auseinandersetzungen nicht dazu, wenn es sich um „Fälle innerer Unruhen und Spannungen wie Tumulte, vereinzelt auftretende Gewalttaten und andere ähnliche Handlungen“ (Art. 1 Abs. 2 des Protokolls) handelt. Dieser Rahmen wird überschritten, wenn

          * die bewaffneten Feindseligkeiten einen größeren Umfang angenommen haben,
          * die Aufständischen sich organisiert haben und
          * die Regierung reguläre Streitkräfte einsetzen muss, um den Aufstand niederzuschlagen

          Quelle


          @Alex
          Ich glaube, Du wirst die Zustände mit anderen Augen sehen, wenn Du Dich mal für längere Zeit am Stück in das Alltagsleben in RJ begibst.

          Ursinho
          (ein Carioca)
          Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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          • #15
            @Alexander

            Ich sehe, es ist zwecklos. Wie einem Blinden das Sehen erklären?

            Also haben alle Cariocas um mich herum alle nur Panik und bilden sich das alles ein. Klar.
            Auch die Schiessereien vom benachbarten Morro sind natürlich nur Feuerwerk fröhlicher Urbewohner.

            Nochmals: ich glaube kaum, dass jemand der NICHT in Rio LEBT das nachvollziehen kann. Desculpe. Es hat nämlich auch etwas mit Gefühlen zu tun und nicht nur mit reinen Wiki-Definitionen.

            Just my2cts
            Ursinho

            P.S.: nen Kollege zieht nun endgültig nach über 20 Jahren von Vila Isabel weg. Kaum ein Tag ohne Schießereien. Dem ist es auch egal ob der Bürgerkrieg nun von Drogenbossen und von Aufständischen gemacht wird. Denn das Resultat ist das gleiche. Oder gar schlimmer.
            Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

            Kommentar


            • #16
              @Hebinho
              Bürgerkrieg ist ein bewaffneter Konflikt auf dem Gebiet eines einzigen Staates zwischen mehreren inländischen Gruppen, häufig unter Einmischung ausländischer Mächte.

              Die Auseinandersetzungen finden entweder zwischen der Regierung und einer oder mehreren organisierten Gruppen von Aufständischen (Rebellen, Guerilla) statt. Oder diese Gruppen bekämpfen sich gegenseitig. Die Gründe dafür können politischer, nationaler, religiöser oder auch sozialer Natur sein. In einigen Fällen erstreben die Aufständischen die Herrschaft über das Staatsgebiet, in anderen die Abtrennung bzw. Autonomie eines Teils des Gebietes. Ein Bürgerkrieg nimmt häufig die Form eines ungeregelten Krieges an, der ohne Rücksicht auf völkerrechtliche Regeln geführt wird.




              Na siehste und das alles ist in Brasilien gegeben.

              Kommentar


              • #17
                Tja, dann ...

                [QUOTE=Ursinho4711]Oi Ihr zwei!

                @Hebinho

                Hm, heute sind wir mal geteilter Meinung...
                Wenn Du schon die Wiki zitierst, dann doch aber auch den Abschnitt, der zumindest auf Rio zutrifft:

                Seit dem Zusatzprotokoll II gehören weniger schwerwiegende innerstaatliche Auseinandersetzungen nicht dazu, wenn es sich um „Fälle innerer Unruhen und Spannungen wie Tumulte, vereinzelt auftretende Gewalttaten und andere ähnliche Handlungen“ (Art. 1 Abs. 2 des Protokolls) handelt. Dieser Rahmen wird überschritten, wenn

                * die bewaffneten Feindseligkeiten einen größeren Umfang angenommen haben,
                * die Aufständischen sich organisiert haben und
                * die Regierung reguläre Streitkräfte einsetzen muss, um den Aufstand niederzuschlagen

                Quelle

                QUOTE]
                ... doch mal bei "Aufstand" nachsehen, wie dieser definiert ist, denn die Festlegung der Ausnahme von Artikel 1/Absatz 2 des Protokolls bezieht sich genau auf das, was in Rio nicht vorliegt: einen Aufstand!
                Demzufolge liegt das, was in Rio abgeht immer noch im Rahmen des Art1/Abs1, naemlich „Fälle innerer Unruhen und Spannungen wie Tumulte, vereinzelt auftretende Gewalttaten und andere ähnliche Handlungen“

                "Fälle innerer Unruhen und Spannungen wie Tumulte" waeren beispielsweise alle oertlich begrenzten Konflikte, bei denen es im Verlauf des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Gruppierungen zum Schusswechsel kommt. Dazu rehcnen politische Manifestationen, Aufeinandertreffen von Fussballfans oder Drogenbanden untereinander bzw. Drogenbanden/Verbrecher gegen Ordnungskraefte (z. B. Polizei).
                Unter den "vereinzelt auftretenden Gewalttaten" zaehlen nach den Genfer Konventionen beispielweise die Ueberfaelle auf Polizeistationen oder die Ermordung von Polizisten ausserhalb des Dienstes.

                Wuerden sich jetzt ploetzlich die Gangs mehrerer Favelas zusammenrotten (was schlechthin kaum vorkommen wird, weil die sich untereinander ja schon nicht riechen koennen) und gemeinsam organisiert gegen die staatlichen Ordnungskraefte vorgehen, koennte vielleicht diese in Artikel1/Absatz 2 des Zusatzprotokolls II zu den Genfer Abkommen ueberschritten werden.

                Nur DANN wuerde des Zusatz ueber die Ausnahme gelten!

                Und dass Rio (oder São Paulo) per Definition noch weit von "Buergerkrieg" entfernt sind, kann allein schon der Tatsache entnommen werden, dass das einzig anerkannte (und sehr wachsame) Kontrollorgan der Genfer Konventionen - das Internationale Komitee vom Roten Kreuz - bisher noch nie bei einem der brasilianischen Praesidenten vorstellig wurde!

                Koennt ihr drehen und wenden, es ist und bleibt - was bisher lief - weit unter der "Buergerkrieg-Reizschwelle".

                Kommentar


                • #18
                  Okay, okay, wenn Ihr euch so an irgendwelchen Definitionen hochzieht:

                  ...dann herrschen hier eben bürgerkriesgähnliche Zustände.

                  Dieses Goldwaagengelege interessiert zwar keinen hier in Rio, aber wenn es euch befriedigt.
                  Die Eltern der Kinder, die mal wieder von Querschlägern niedergestreckt werden, sind bestimmt froh, dass das nicht in einem "per Definition Bürgerkrieg" passiert ist. An den Tatsachen und Umständen ändert diese Wortklauberei auch nichts.

                  Btw: ich maße mir auch nicht an, über das Leben in Fortaleza, Toledo oder gar Wien mitzudiskutieren.
                  Leider spüre ich, was hier in Rio abgeht. Mitten drin. Glaubt mir, es wäre mir lieber, wenn es anders wäre.

                  Até mais
                  Ursinho
                  Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

                  Kommentar


                  • #19
                    Zitat von Ursinho4711
                    Okay, okay, wenn Ihr euch so an irgendwelchen Definitionen hochzieht:

                    ...dann herrschen hier eben bürgerkriesgähnliche Zustände.

                    Dieses Goldwaagengelege interessiert zwar keinen hier in Rio, aber wenn es euch befriedigt.
                    Die Eltern der Kinder, die mal wieder von Querschlägern niedergestreckt werden, sind bestimmt froh, dass das nicht in einem "per Definition Bürgerkrieg" passiert ist. An den Tatsachen und Umständen ändert diese Wortklauberei auch nichts.

                    Btw: ich maße mir auch nicht an, über das Leben in Fortaleza, Toledo oder gar Wien mitzudiskutieren.
                    Leider spüre ich, was hier in Rio abgeht. Mitten drin. Glaubt mir, es wäre mir lieber, wenn es anders wäre.

                    Até mais
                    Ursinho
                    habe gerade mit einem guten freund telefoniert, der mit familie in rio lebt. bin auf die diskussion hier im forum gekommen und habe ihm erzaehlt was so gepostet wurde.
                    er meinte dasselbe wie du--ursinho. zum schluss sagte er mir noch: schick doch die leute einfach mal hierher: sie koennen sich dann gerne davon ueberzeugen, dass hier nicht raeuber und gendarm gespielt wird---sondern dass hier ein kriegsaehnlicher zustand herrscht.

                    Kommentar


                    • #20
                      @Hebinho
                      Und dass Rio (oder São Paulo) per Definition noch weit von "Buergerkrieg" entfernt sind, kann allein schon der Tatsache entnommen werden, dass das einzig anerkannte (und sehr wachsame) Kontrollorgan der Genfer Konventionen - das Internationale Komitee vom Roten Kreuz - bisher noch nie bei einem der brasilianischen Praesidenten vorstellig wurde!

                      Koennt ihr drehen und wenden, es ist und bleibt - was bisher lief - weit unter der "Buergerkrieg-Reizschwelle".
                      __________________



                      O ja, das Kontrollorgan ist schon sehr wachsam. So wachsam das es trotz tausenden Toten zwischen verfeindeten ethnischen Gruppen im Irak -pro Woche-offiziell immer noch keinen Bürgerkrieg gibt.

                      Ich merke schon Du bist ein kluges Kerlchen immer viel lesen-und auch daran glauben-so wird man zum perfekten Untertan.

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