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10 Jahre dort leben

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  • #11
    AW: 10 Jahre dort leben

    Hallo!

    Danke für die vielen Tipps!
    Also, teuer?
    Wenn man nur Grundnahrungsmittel einkauft, lebt man nicht nur billig, sondern auch noch supergesund, und selber kochen artet bei 100% Freizeit sicher nicht in Stress aus
    Stimmt es, dass man auf Itaparica keine Pflanzenschutzmittel kennt?

    Kleine Anmerkung: Der Grund, warum ich von hier weg will ist weniger meine Arbeitslosigkeit, sondern ich will einfach weg vom Stress und LEBEN, weil die letzte Arbeit die ich hatte war sowas von Malocherei, da ist man kein Mensch mehr.

    Eigentlich habe ich ein Geschäft angefangen, einen Onlinehandel mit Waren aller Art, derzeit nur gebrauchte Sachen von Dritten, z.B. Firmen die ihre Lager auflösen/Konkurs usw.

    Aber die vielen Reglementierungen in Deutschland
    Ich habe jetzt einen Anwalt der mir teuer "Zaubertexte" gegen Abmahnungen schrieb.
    Eine Abmahnung in der Form gibt es nur in Deutschland,und ist quasi das gleiche wie ein Erpresserbrief, nur dass der Staat die Erpresser beschützt.

    Gründe um abgemahnt zu werden gibt es unendlich viele, schon ein falsches Wort kann dazu führen.
    Ein Bekannter von mir musste 1600 EUR an einen Anwalt zahlen, weil er in seiner gesetzlich vorgeschriebenen Widerrufsbelehrung zwei Sätze in eine Zeile geschrieben hat (Verstoss gegen das Transparenzgesetz)
    Wers nicht glaubt wegen was man noch abgemahnt werden kann:
    community.ebay.de/forum/ebay/search.jspa?q=abgemahnt&x=0&y=0

    Und aus diesen Gründen habe ich die Schnauze von diesem Land so dermassen voll.
    Obwohl mir diese Tätigkeit so liegen würde, mir macht es riesig Spass die Pakete zu schnüren, Rechnungen zu schreiben usw. ,wenn einem aber ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen werden...Man kommt sich vor wie ein Straftäter wenn man in D etwas tut.

    Anderes Beispiel:
    Vor etwa 2 Jahren hätte ich einen gut gehenden Hähnchengrill übernehmen können(Bei einem OBI-Fachmarkt)
    Hab dann gerechnet:
    Um alle Fixkosten(Darunter teuere Versicherungen die der Markt vorschreibt) zu decken, müsste ich im Monat 3000 halbe Hähnchen verkaufen.
    Also, 3000 halbe Hähnchen um mit 0 Euro heimzukommen.
    Um so viel wie ein Hartz4 Empfänger zu verdienen, ich rechnne da mal mit 1000 EUR, weil man bekommt nicht nur Geld, sondern spart sich viele Kosten(Miete,Kinderbetreuung,Geld und Sachleistungen usw usw usw....)
    hätte ich etwa 5000 Halbe verkaufen müssen, UNMÖGLICH!!



    Das beste wird sein:
    **Nach Brasilien gehen.
    **Das Geld dort verbrauchen, oder einen guten Teil dort gut anlegen(Sieht der Deutsche Staat nicht)
    **Viele Kinder zeugen, evtl. noch ein paar adoptieren.
    **Mit Nichts nach Deutschland zurückziehen, Hartz4 beantragen, und den Staat so richtig abzocken, weil so will er es ja anscheinend.
    Bloss nichts arbeiten, sonst kriegt man wieder eine in die Fresse.


    Oi, wieder zum Thema:
    Häuser sind wirklich billig dort, kenne einen Deutschen dort, der hat ein Haus für 100.000 Euro gekauft.
    Aber was für eins! Einfach bombastisch, allein 5 Bäder, unzählige Gästezimmer, Top-Ausstattung!
    Viel zu gross für mich, und auch zu teuer, aber wenn man bedenkt, dass man in D nicht mal ein Grundstück und den Rohbau für das Geld bekommt...
    Ne, ein kleines sauberes Haus würde mir reichen.

    Dort leben und GAR NICHTS tun?
    Ne, das würde mir überhaut nicht liegen, ich muss irgendwas tun.
    Weiss aber noch nicht was.
    Habe zwar einige Ideen, aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass solche euphorisch klingenden Sachen in der Realität anders verlaufen.
    Das Beste wäre wohl irgend ein Hobby zur Haupttätigkeit zu machen, z.B. fange ich jetzt an mit Brotbacken, vielleicht etabliere ich Brezen auf Itaparica
    Egal was ich anpacke, ich habe nicht den Druck davon abhängig zu sein, so macht es Spass

    Die einzige Befürchtung die ich habe:
    Wenn ich nach D zurückkehre ist das ganze SCH** System schon zusammengebrochen, und meine Family bekommt kein Hartz6 oder wie das dann heisst

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    • #12
      AW: 10 Jahre dort leben

      Zitat von HoHenning Beitrag anzeigen
      Ich könnte von meinen Ersparnissen, auch wenn ich ein Haus kaufe LOCKER 10-15 Jahre dort leben, Betonung liegt auf LEBEN,
      Haus kaufen : sagen wir mal 150.000 R$ (einfaches Strandhaus)
      Möbel und Hausrat : ab 20.000 R$
      Auto etc. muß nicht sofort sein
      10 Jahre leben a 3000/mes = 360.000R$
      ======
      gesamt : 530.000R$

      hast Du 200.000 Euro auf der Hand ?

      wenn ja, dann versuch es.

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      • #13
        AW: 10 Jahre dort leben

        Fahr erstmal für 6 Monate rüber, und leb da mal zur Probe.
        Wenn Dir dann die Kokusnüsse immer noch nicht aus den Ohren rauskommen, kannst ja immer noch heiraten.

        Kommentar


        • #14
          AW: 10 Jahre dort leben

          Zitat von HoHenning Beitrag anzeigen
          Wenn man nur Grundnahrungsmittel einkauft, lebt man nicht nur billig, sondern auch noch supergesund, und selber kochen artet bei 100% Freizeit sicher nicht in Stress aus
          Stimmt es, dass man auf Itaparica keine Pflanzenschutzmittel kennt?
          Wenn Du glaubst, dass eins mit dem anderen zu tun hat... hast Du wie so viele, keine Ahnung von Pflanzenschutz; was ja normal ist, und wo auch Massen von sog. aufgeklärten VerbrauchernInnen, besonders in Europa, gezielt in die Irre geleitet werden, weil man im reichen Europa einfach davon ausgeht, dass man 6 Milliarden Menschen (Tendenz steigend) besser und gesünder mit Biokost ernähren könnte; dies weil man nicht nur sämtliche Grundlagen und Premissen der biologischen Schadstoffeinwirkung auf Pflanze und Mensch, sowie auch sämtliche Premissen der Wirtschaft und der verbleibenden und sich verknappenden Ressourcen missachtet, und das, obwohl sich etwa die hälfte der pflanzlichen Produktion unter der tropisch heissfeuchten Klimaten abspielt... nein, in Itaparica gibt es wahrscheinlich auch Pflanzenschutzmittel, aber ob die Verbraucher derselbigen damit auf Itaparica umgehen können (ob sie sie lso kennen), sei dahingestellt... bei Kleinbauern mit ihren 'Pi X Daumen' Rezepturen muss man seeeehr vorsichtig sein!!

          PS.: Ein Leben, was nur die Grundbedürfnisse deckt, klingt vielleicht aus dem grauen Deutschland ob dem bevorstehenden Abenteuer unter brailianischer Sonne erstmal verlockend, einmal in Brasilien angekommen, melden sich aber die übrigen Bedürfnisse ziemlich schnell zurück! Darüber sollte man sich schon im klaren sein! Deien Vorschläge mit Brezen und so... und der ganze Frust... ich weiss nicht ob das die richtigen Voraussetzungen sind, in Brasilien gibt es noch ganz andere Bürokratie, und leider habe ich so viel Self-Made leute mit Fahnen und Trompeten untergehen sehen... wieviel hast Du denn? Mit über einer Millionen R$ kann man auch mit ein bisschen Rechnen von den Zinsen leben!

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          • #15
            AW: 10 Jahre dort leben

            Das ist doch geil, weil in Deutschland die Bürokratie ausufert, einfach nach Brasiland auswandern - denn die kennen ja gar keine Bürokratieeeeeeee!

            Na, da sind ja wirklich alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Auswanderung gegeben!!!!!!


            Viel Spaß

            Chato

            PS Falls Brasilien nicht klappt, kann ich auch noch Indien empfehlen!!!
            Zuletzt geändert von chato; 28.03.2010, 10:12.

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            • #16
              AW: 10 Jahre dort leben

              Zitat von chato Beitrag anzeigen
              Das ist doch geil, weil in Deutschland die Bürokratie ausufert, einfach nach Brasiland auswandern - denn die kennen ja gar keine Bürokratieeeeeeee!
              Hehehe, das war auch mein Gedanke: Der Gute weiß noch gar nicht, was wirkliche Bürokratie ist. Gegen die brasilianischen Beamte sind die deutschen doch harmlose Amateure. :p

              Kommentar


              • #17
                AW: 10 Jahre dort leben

                Zitat von jorginho Beitrag anzeigen
                Hehehe, das war auch mein Gedanke: Der Gute weiß noch gar nicht, was wirkliche Bürokratie ist. Gegen die brasilianischen Beamte sind die deutschen doch harmlose Amateure. :p

                Aber hallo,
                das sind „gute Tipps“ für jemanden der sich ernsthafte Gedanken übers Auswandern macht.

                Null und nichts ist da dran an aktuellen Informationen die weiterhelfen können.

                Das liest sich, als wenn 100% auf die Schnautze fallen.

                Eigentlich dachte ich, hier geben Profis Tipps….:confused:

                (Die positiven Threads sind hiervon ausgenommen.)
                Schreibt doch mal, dass es in Brasilien einen Zwangsbeitrag für die IHK gibt,
                eine spezielle 200 Liter Papiertonne für eine Handelvertretung die 98% ihrer Geschäfte per PC erledigt,
                den Steuerberater der für kleine € 2.500.—die Bilanz erstellt, die GEZ die den Firmen PKW unter die Lupe nimmt und den Radio bezahlt haben will, die 1% Regelung bei der KFZ Steuer (egal mit welchem Preisabschlag die Kutsche gekauft wurde) die Gewerbesteuer die je nach Lust und Laune von der Stadt erhöht wird, der Berufsgenossenschaft die deinen Laden nach möglichen Brandschutzleitern untersucht, die Umsatzsteuervorauszahlung auch wenn es mal keine Gewinnerwartung gibt, das aufbewahren der Quittung vom Parkhaus für 10 Jahre, und vergesst bloß die nötigen Parkplätze für die Kunden nicht.
                Trifft natürlich nicht nur für eine GmbH zu. Falls einer nur ein Handwerk betreiben will hat er fast die gleichen Auflagen, er muss halt in vielen Fällen auch seinen Meister gemacht haben.
                Ausbilden darf er dann auch, wenn er die Ausbildereignungsprüfung gemacht hat.
                Falls ihr jetzt noch das Büro über eine Niedertemperatur Gasheizung warm macht, könnt ihr ja die freundlichen 84,50 Euronen des Kaminkehrer absetzen, der einmal im Jahr seinen Spiegel in das Abzugsrohr hält und feststellt, dass es keinen Ruß geben kann.


                Ja, gebt ihm weiter diese „guten Tipps“ auch wenn HoHenning mit 33 Jahren schon offensichtlich ne Menge Ahnung und Ehrgeiz entwickelt hat und über den Tellerrand weit hinausschaut…..
                Da beleibt die Frage offen, warum sich einige in Brasilien doch verdammt wohl fühlen….

                Waren die mit 33 Jahren noch schlauer oder haben die in dem Alter noch mehr Kohle zusammen zusammengekratzt?


                Lasst doch die Katze aus dem Sack und schreibt, wie es bei dem einen oder anderen auch richtig funktioniert hat oder funktionieren kann….

                HOHenning bleib dran, du hast gute Voraussetzungen!!!!!!!!!!!

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                • #18
                  AW: 10 Jahre dort leben

                  Es geht aber um die richtigen Vorstellungen und Vorraussetzungen des Auswanderns. Wenn jemand klagt, dass in Deutschland alles zu bürokratisch ist und deshlab nach Brasilien auswandern will, oder dass Grundbedürfnisse für's Glücklich sein genügen, muss man ihn darauf hinweisen, dass es auch in Brasilien viel vielleicht nochmehr Bürokratie gibt.

                  Trotzdem: "Meister" und "Ausbildung" ist hier kein Thema... darüber lässt man sich nur in Deutschland die Köpfe heisslaufen!

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                  • #19
                    AW: 10 Jahre dort leben

                    Zitat von Takeo Beitrag anzeigen
                    Es geht aber um die richtigen Vorstellungen und Vorraussetzungen des Auswanderns. Wenn jemand klagt, dass in Deutschland alles zu bürokratisch ist und deshlab nach Brasilien auswandern will, oder dass Grundbedürfnisse für's Glücklich sein genügen, muss man ihn darauf hinweisen, dass es auch in Brasilien viel vielleicht nochmehr Bürokratie gibt.

                    Trotzdem: "Meister" und "Ausbildung" ist hier kein Thema... darüber lässt man sich nur in Deutschland die Köpfe heisslaufen!

                    Die Brasilianer können machen was sie wollen, an unsere

                    Deutsche Mentalität kommen die nie und nimmer ran



                    Die Realität sind bisher 2.1000 Gesetze und 47.200

                    Einzelvorschriften plus 3.100 Rechtsvorschriften


                    Doing Business in Germany - Doing Business - The World Bank Group

                    Doing Business in Brazil - Doing Business - The World Bank Group
                    Angehängte Dateien

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                    • #20
                      AW: 10 Jahre dort leben

                      die bürokratie ist zum teil schlimmer, kann aber einfacher bewältigt werden. man schickt frauchen oder einen mitarbeiter...

                      geschafft haben es viele, als bauer, koch, restaurantbesitzer usw.
                      wenn du vorher in d schon (längere zeit) selbstäding warst, dass sind das gute voraussetzungen.

                      die erste hürde ist die sprache. wenn du direkt mit kunden sprechen musst, dann übe schon mal schön via vhs..

                      im süden (ab sul de minas) blüht die wirtschaft und es wird kräfig konsumiert. und wenn du ganz clever drauf bist, dann gibt via FINEP noch kohle vom staat
                      und die steuersätze sind drauuuuuuuuuuuuuuuuuuumhaft.
                      (ldt in super simples umwandeln)


                      die eigentliche geschäftsidee muss schon von dir kommen. da werden deine erwartungen sicherlich entdeuscht...

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