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Verbrechen in Rio

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  • Verbrechen in Rio

    Heute war ein grosser Bericht in der NY Times ueber ein amerikanisches "executive" Ehepaar in Rio (Barra da Tijuca) welches in Ihrem eigenen Haus auf grausame Weise ermordet wurde.

    Ich erinnere mich ausserdem vor kurzem einen Bericht ueber ein deutsches Touristenpaar gelesen zu haben. Der Mann wurde in Rio erschossen, als er mit einem Dieb um seinen Rucksack kaempfte.

    Einige Meldungen die einen nachdenklich stimmen sollten. Wer ernsthaft nach Brasilien auswandern will dem sind die hohen Verbrechensraten, insbesondere in Rio, natuerlich bekannt. Ich wollte es trozdem mal posten, vielleicht interessiert es den einen oder anderen ja.

    Gruss aus den USA mit Sehnsucht nach Brasilien, trotz der traurigen Meldungen.

    Yens

  • #2
    Yens der wahre Brasilienfreund!!!
    Und wieviel Menschen werden in NY ermordet???
    :evil:

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    • #3
      Re: Verbrechen in Rio

      Zitat von Yens
      Heute war ein grosser Bericht in der NY Times ueber ein amerikanisches "executive" Ehepaar in Rio (Barra da Tijuca) welches in Ihrem eigenen Haus auf grausame Weise ermordet wurde.

      Ich erinnere mich ausserdem vor kurzem einen Bericht ueber ein deutsches Touristenpaar gelesen zu haben. Der Mann wurde in Rio erschossen, als er mit einem Dieb um seinen Rucksack kaempfte.

      Einige Meldungen die einen nachdenklich stimmen sollten. Wer ernsthaft nach Brasilien auswandern will dem sind die hohen Verbrechensraten, insbesondere in Rio, natuerlich bekannt. Ich wollte es trozdem mal posten, vielleicht interessiert es den einen oder anderen ja.

      Gruss aus den USA mit Sehnsucht nach Brasilien, trotz der traurigen Meldungen.

      Yens

      Hallo Yens,

      zu dem o.g. Fall sollte man auf jeden Fall die Untersuchungen der Polizei abwarten, so wie es nämlich aussieht würde es mich nicht überraschen wenn die Mörder gar keine Brasilianer sind :!:

      Sicher sollte die Meldung nachdenklich stimmen. Allerdings gibt es auch andere Meldungen die nachdenklich stimmen sollten. Zum Beispiel über deutsche und andere europäische und U.S. amerikanische Touristen die schon fast täglich auf den Flughäfen in Rio, São Paulo oder Recife wegen Drogenschmuggel verhaftet werden.
      Vor 1 oder 2 Wochen, allein 2 Deutsche, sowie 2 Amerikaner wenige Tage zuvor.

      Gruss

      VOLKER 8)

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      • #4
        @yens: du kriegst aber nur die spektakulären fälle mit. der südamerika-chef von shell wurde entweder von seinen kindern (vermutet garotinho) oder aus politischen gründen ermordet. es gibt ja den umstrittenen plan eine pipeline quer durch südamerika durch bisher unberührte natrur zu bauen.

        .vasco

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        • #5
          Die Polizei ermittelt und laut eine Tageszeitung sind die Aussagen der älteren Kinder widersprüchlich, so daß die Polizei u.a. auch das ältere Kind als Täter in Betracht zieht.

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          • #6
            Zitat von Echter Brasileinfreund
            Yens der wahre Brasilienfreund!!!
            Und wieviel Menschen werden in NY ermordet???
            :evil:
            Hallo echter Brasilienfreund

            Da mich Deine Frage interessiert hat habe ich mal folgendes Zahlenmaterial zusammengetragen

            http://www.nyc-guide.de/nav/archiv/news0212.html
            New York hat die geringste Mordrate seit über 40 Jahren erreicht. Nach den neuesten Statistiken gab es in diesem Jahr bisher 536 Morde gegenüber 612 im gleichen Zeitraum letztes Jahr.

            Zum Vergleich:
            Rio de Janeiro ----> 5 000 - 7 000 pro Jahr
            Sao Paulo---------> 10 000 - 12 000 pro Jahr

            Interessantes:
            http://www.caiman.de/brasil/statistik/statdt.shtml
            Von 1990 bis 2000 hat die Staatspolizei von São Paulo insgesamt 6.672 Personen erschossen, 51% davon in den Rücken, 23% mit 5 oder mehr Kugeln.

            Gruß Traube

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            • #7
              und dann war da noch der Deutsche, der hier in Bahia diese Tage
              2 kleine, brasilianische Kinder aus Lust umbrachte................
              Die Polizei ist ihm auf den Fersen, ich hoffe, sie erwischen ihn.
              Dann macht er so etwas nie wieder!
              Neto

              www.itacare.com.br/pousada/encontrodasaguas

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              • #8
                Lebensgrundlage

                Wer in BR normal leben will hat es schwer, allein alle Papiere (IPTU -Reisevollmachten fuer alleinreisenden Elternteil mit Kind- IPVA ) aktuell zu halten fordert Arbeit und Geld. Wer seine IPVA, IPTU etc. nicht bezahlt hat auch keine Probleme. Die groessten Gauner sitzen eh auf den hoechsten Posten - Governador, Prefeito etc. .
                Wer in BR keine Lust auf diesen aufgeblasenen buerokratischen Dschungel hat, braucht kein 2.grau, kein titulo de eleitor, keine declaração de renda, der kauft sich einfach eine Knarre (die bekommt er ohne Papiere) und schon ist er selbstaendig und kann ueberall sein Geld verdienen. Inzwischen ist selbst das Leben in der kleinsten Kleinstadt Brasiliens gefaehrlich geworden. Allein in dem Nest aus dem meine esposa kommt werden laufend Jugendliche auf der Strasse totgeschlagen und bei Ueberfaellen erschossen. Dazu braucht es kein Rio und kein São Paulo, das kannste in der tiefsten Provinz erleben.

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                • #9
                  sehr gut informiert

                  Inzwischen ist selbst das Leben in der kleinsten Kleinstadt Brasiliens gefaehrlich geworden.

                  Na, dann lebe ich wohl in Kleenkleckersdorf!
                  In Curitiba habe ich zwar einmal eine kleine dumme Gelegenheitsdiebin beobachtet welche mein Lixo Gestell klaute, aber die Arme davon ziehen lassen.

                  Und jetzt in einer Kleinstadt lebend, 30 000 Einwohner, herrscht Totenstille. Da wir Kontakt zu zwei Polizeibosse haben, einer ist unser Nachbar, sind wir immer informiert. Was sich, wenn schon, eher abspielt ist, man leiht sich was und kann nicht zurück geben oder zahlen.

                  In der Kleinstadt stehst du von der ersten Minute unter Kontrolle weil jeder jeden kennt. Die Tageszeitung FOFOCA macht schnell die Runde.

                  Vielleicht mag es im Norden so sein. Ich bin jetzt drei Jahre Hier und schlafe beruhigt.

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                  • #10
                    es ist gefährlich!

                    Irgendwie sind die Diskussionen dieser Art eigenartig. Es gibt welche, die behaupten, es gäbe viel Kriminalität in Brasilien, und dann andere, die sich dadurch irgendwie auf den Schlips getreten fühlen, vielleicht weil das ihre eigenen Illusionen etwas auf den Boden zurückholt. Jedenfalls bin ich mit einer Carioca verheiratet, habe ihre Geburtsstadt besucht, und so einiges erlebt. Im Bus grade noch ein paar zugedröhnten Kids entkommen, die bereits das Messer gewetzt haben, seither fahre ich nicht mehr Stadtbus, so wie meinen Schwägerin, die fährt nur Taxi, aber nix upper class, die ganze Familie kommt aus der Favela, aber sie haben einfach keine Lust, sich ausrauben oder umbringen zu lassen. Meine Frau wurde mehrfach ausgeraubt (einmal einfach wegen ein Paar Turnschuhen), und sie sieht nicht grade wie eine Touristin aus.

                    An Silvester wollte sich meine Schwiegermutter um Mitternacht unbedingt im Haus aufhalten. Warum? Balas perdidas, meinte sie, es gibt Leute, die einfach in der Gegend rumschießen an Silvester. Echt, dies ist kein Witz, meine Schwiegermutter ist kein Mimöschen, sie ist mitten in den Bandenkriegen der Favela aufgewachsen.
                    Wenn ich die Zeitung lese, z.B. O Dia, dann gibt es eigentlich jeden Tag einen Bericht von einer Art Guerillakrieg in den Favelas und der umliegenden Gegend. Also entweder alles gelogen oder vielleicht was dran? Jedenfalls lesen meine brasilianischen Familienangehörigen schon lange keine Zeitung mehr, - um sich nicht noch mehr zu beunruhigen. Also ich meine, Rio ist gefährlich, und wer weiter seinen Caipirinha-Traum träumen will, der soll das tun. Ich jedenfalls will gerne noch ein paar Jahre leben und zwar ohne Angst, wenn ich den Fuss vor die Türe setze. Und meine Frau sieht das genau so. Sie hat überhaupt keine Lust mehr, nach B zurückzukehren.
                    Wir fahren also hin und wieder hin, bleiben viel zu Hause, fahren den Rest mit dem Taxi, und dabei passen wir auf, daß das nicht ein Schlawiner ist, und dann fahren wir zurück hier nach Deutschland, wo es zwar nicht so viel Lächeln auf der Straße gibt, aber dafür auch nicht so viel Tote.

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                    • #11
                      es ist gefährlich!

                      Irgendwie sind die Diskussionen dieser Art eigenartig. Es gibt welche, die behaupten, es gäbe viel Kriminalität in Brasilien, und dann andere, die sich dadurch irgendwie auf den Schlips getreten fühlen, vielleicht weil das ihre eigenen Illusionen etwas auf den Boden zurückholt. Jedenfalls bin ich mit einer Carioca verheiratet, habe ihre Geburtsstadt besucht, und so einiges erlebt. Im Bus grade noch ein paar zugedröhnten Kids entkommen, die bereits das Messer gewetzt haben, seither fahre ich nicht mehr Stadtbus, so wie meinen Schwägerin, die fährt nur Taxi, aber nix upper class, die ganze Familie kommt aus der Favela, aber sie haben einfach keine Lust, sich ausrauben oder umbringen zu lassen. Meine Frau wurde mehrfach ausgeraubt (einmal einfach wegen ein Paar Turnschuhen), und sie sieht nicht grade wie eine Touristin aus.

                      An Silvester wollte sich meine Schwiegermutter um Mitternacht unbedingt im Haus aufhalten. Warum? Balas perdidas, meinte sie, es gibt Leute, die einfach in der Gegend rumschießen an Silvester. Echt, dies ist kein Witz, meine Schwiegermutter ist kein Mimöschen, sie ist mitten in den Bandenkriegen der Favela aufgewachsen.
                      Wenn ich die Zeitung lese, z.B. O Dia, dann gibt es eigentlich jeden Tag einen Bericht von einer Art Guerillakrieg in den Favelas und der umliegenden Gegend. Also entweder alles gelogen oder vielleicht was dran? Jedenfalls lesen meine brasilianischen Familienangehörigen schon lange keine Zeitung mehr, - um sich nicht noch mehr zu beunruhigen. Also ich meine, Rio ist gefährlich, und wer weiter seinen Caipirinha-Traum träumen will, der soll das tun. Ich jedenfalls will gerne noch ein paar Jahre leben und zwar ohne Angst, wenn ich den Fuss vor die Türe setze. Und meine Frau sieht das genau so. Sie hat überhaupt keine Lust mehr, nach B zurückzukehren.
                      Wir fahren also hin und wieder hin, bleiben viel zu Hause, fahren den Rest mit dem Taxi, und dabei passen wir auf, daß das nicht ein Schlawiner ist, und dann fahren wir zurück hier nach Deutschland, wo es zwar nicht so viel Lächeln auf der Straße gibt, aber dafür auch nicht so viel Tote.

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                      • #12
                        Kriminalität

                        Hallo Leute,
                        ich finde dies alles total übertrieben. Ich habe selbst von 1988 bis 1990 in Rio gearbeitet und gelebt, mir ist nie etwas passiert.
                        Jetzt wohne ich in Berlin. In der letzten Silvesternacht, also vor ein paar Tagen, sind in Berlin durch alkoholisierte Autofahrer 2 Menschen ums Leben gekommen, drei Menschen wurden erschossen, zwei weitere angeschossen, zwei oder drei Wohnungen und das DIW (Deutsche Institut f. Wirtschaft) brannten vollständig aus, nachdem absichtlich dort Feuerwerkskörper durchs Fenster geschossen wurden. Des weiteren mehrere schwere Körperverletzungen und Überfälle auf Lokale/Gaststätten/Privatpersonen etc., insgesamt 3500 Einsätze der Polizei und Feuerwehr in einer Nacht. Sicherlich, Silvester ist verstärkt mehr los als an anderen Tagen. Aber auch vor kurzem wurde in meiner Straße wo ich wohne ein Mann ausgeraubt und erschossen, ich habe davon überhaupt nichts mitbekommen, habe es aus der Zeitung. In meinem Bezirk, wo ich wohne, ist wiederum vor 2-3 Wochen ein Ehepaar erschossen worden. Im Spätsommer wurde in Berlin auch ein Linienbus mit mehreren Fahrgästen entführt, ohne weitere Folgen für die Geiseln. Täglich finden auf offener Straßen in Berlin Überfälle (Handtaschendiebstähle etc.) statt. Drogenkonsum auf offener Straße, Kinderprostitution, Schwarzarbeit, Pedophile treiben sich herum, Kinder werden vergewaltigt, mißhandelt, Frauen werden vergewaltigt, mißhandelt, Fahrerflucht, Verkehrsrowdys und der deutsche Staat ist angeblich machtlos.
                        Ich glaube, daß die Gefahr in Rio oder in Berlin/Frankfurt/Köln/München etc. ums Leben zu kommen bzw. überfallen zu werden, genauso groß ist.
                        Also, manchmal grenzt die Berichterstattung in diesem Forum an Hysterie, natürlich ist es an bestimmten Punkten/Stellen in Brasilien gefährlich, aber woanders, in Deutschland zum Beispiel, halt auch. Wenn man/frau sich an bestimmte Regeln hält (das gilt übrigens auch für deutsche Großstädte) passiert auch nichts, eine Garantie gibt es jedoch dafür nicht, weder in Brasilien noch in Deutschland. Bloß hier im Forum wird jeder Zeitungsbericht, der einen Überfall mit Mord beschreibt, gleich ein großes Drama zelebriert, nur weil es mal wieder einen Ausländer/Touristen getroffen hat. Das passiert auf deutschen Straßen ebenfalls täglich.
                        Günter

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                        • #13
                          Re: Kriminalität

                          Zitat von Günter S.
                          Hallo Leute,
                          ich finde dies alles total übertrieben. Ich habe selbst von 1988 bis 1990 in Rio gearbeitet und gelebt, mir ist nie etwas passiert...
                          Vor 15 Jahren als Kellner an der Av. Atlantica war die Welt auch noch in Ordnung. :wink:

                          Gruss
                          Oberlehrer

                          Kommentar


                          • #14
                            c/o Günter

                            Die offiziellen Zahlen belegen aber das krasse Gegenteil von deiner Behauptung. Danach ist die Mordrate in brasilianischen Großstädten locker 30 Mal so hoch wie in europäischen Großstädten. Mittlerweile kommen in BR mehr Jugendliche durch Schußwaffen um, als durch Verkehrsunfälle. Klar, jetzt melden sich sicher wieder ein paar Komiker mit dem alten Churchill-Zitat von den Statistiken.

                            Kommentar


                            • #15
                              Hallo Günther,

                              Beiträge wie deiner erinnern mich immer and die etwas absurde Diskussion, ob die Entfernung von Paris nach Warschau nun mehr oder weniger als 500 Kilometer seien. Oft wird übersehen, dass es sich dabei um facts handelt, die eine Diskussion meist überflüssig machen.

                              Allerdings gibt es auch so etwas wie "gefühlte Sicherheit" und die kann mitunter erheblich von der Realität abweichen und wird oft auch individuell unterschiedlich wahrgenommen.
                              Ein guter Indikator ist meines Erachtens, wenn man menschliches Verhalten beobachtet, dass über mehrere Jahre konditioniert wurde:
                              Bsp.
                              In Rio steigt man in ein PKW und macht sofort immer die Knöpfe runter - niemand denkt weiter darüber nach.
                              Oder man fährt nachts immer bei rot über die Ampel, oder man steigt nicht in bestimmte Buslinien oder mietet ein Haus nur mit Porteiro oder baut sich um seine Immobilie immer einen möglichst hohen Zaun und setzt Glasscherben oben drauf.

                              All dies sind Indikatoren, die das Sicherheitsgefühl einer Bevölkerung ganz gut widerspiegeln. In Rio und bestimmt auch in Sao Paulo, Salvador oder Recife (aber z.T. auch auf dem Land) wird man solches Verhalten bei der Bevölkerung beobachten können. Und jetzt muss man sich fragen, ob dies auch für Frankfurt, München oder Berlin zutrifft.
                              Ich glaube, eine Antwort erübrigt sich hier....

                              Außerdem sollte man - so meine ich - nicht müde werden, die Missstände anzuprangern(in Brasilien wie in Deutschland) - nur dann kann sich etwas ändern. Leider haben viele Brasilianer vor der anhaltenden Gewalt schon resigniert. Viele Menschen lesen nicht mal mehr Tageszeitungen, weil sie sich nur noch aufregen würden.


                              In diesem Sinne
                              Jozinho

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