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Verschoben: "Wieviel Geld brauvcht man um gut leben zu

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  • UPB
    antwortet
    Wenn man es hier, wie dort schaffen will, dann muss man machen was
    Geld bringt, und nicht was man gerne machen würde.
    Geschäft ist Geschäft, und Hobby ist Hobby.
    Natürlich wunderbar, wenn man sein Geld mit seinem Hobby verdienen
    kann, nur ist das wohl selten der Fall.
    Die meisten Europäer die im tropischen Teil Brasiliens es versucht haben,
    wollten ja gar nicht richtig arbeiten. Unter anderem deswegen sind ihre
    Versuche Geschäfte zu machen gescheitert.
    Jarbas hatte ein Arbeitsangebot von unserer Firma, wobei er locker
    5.000,-- RS im Monat hätte verdienen können, oder sogar noch mehr, je nach Geschick und Fleiss. Und das mit nur 5 Stunden Arbeit pro Tag. Fühlte sich aber "überqualifiziert" um mit Telefonieren sein Geld zu verdienen.
    Meinen Mitarbeitern in Brasilien und in Deutschland, und auch mir selber
    macht das auch nicht unbedingt Spass. Aber die in Deutschland können
    davon leben, und die in Brasilien sehr gut sogar.

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  • buggyman
    antwortet
    @jarbas :

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  • Jarbas
    antwortet
    Oi galera,

    ich dachte die Novemberdepression wäre so langsam vorüber und man könnte wieder miteinander reden, bzw. schreiben.
    Ich behaupte: zum eigentlichen thread gibt es keine Antwort. Wie gut man wo lebt hängt vom dem ab was man selbst vom Leben erwartet.
    Man kann so etwas nicht in Zahlen ausdrücken. Will man in Brasilien so leben, wie man es aus D, A oder gar der CH gewohnt ist,
    dann wird es zweifellos teuer.
    UPB hat es anscheinend geschafft und sieht sein Brasilien durch eine ganz andere Brille, als der, der schon mal beim Versuch hier etwas
    was aufzubauen auf die Schnauze gefallen ist. (so wie ich z.B.).
    Man darf sich aber nicht von den schönen neuen Autos, den Skylines der Luxusviertel und den Shoppings blenden lassen.
    Sie sind es zwar die Brasilien aus der Kategorie "dritte Welt" herausgeholt haben, aber sie können nicht das verbergen, was Brasilien wieder
    in diese Kategorie hineindrückt, nämlich Hunger, Elend und Gewalt.
    Sicher zeigen die Medien lieber die Schokoladenseite und was so alles geleistet wird. Wir sieht schon gerne seine eigenen Dreck? 8)
    Und wehe dem, der darauf hinweist. :evil:
    Aber ein Land das zu den Grossen zählen möchte, sollte sich für ein "Fome Zero" einfach schämen. :oops:
    Als ich von 1988-1992 in Recife lebte, damals ungebunden nicht unter dem Druck stehend Geld verdienen zu müssen, sah ich Brasilien mit
    ganz anderen Augen. Heute mit Frau und Kindern, unter einer gewissen Existenzangst, immer wieder der korrupten, ignorante und teilweise arroganten
    Gesellschaft ausgesetzt und mit der vor der Tür lauernden Gewalt, sehe ich Brasilien ganz anders.
    Ich weiss nur nicht warum, aber ich liebe es trotzdem.
    Und desswegen bleibe ich auch hier.

    Jarbas aus Brasília Teimosa.

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  • UPB
    antwortet
    Ihr, die nicht in Brasilien seid, aber davon träumt hier zu leben, es jedoch
    nicht schafft hier in Brasilien Euer Geld zu verdienen,
    macht Euch nur selber froh mit der Miesmacherei über Brasilien.

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  • jorginho
    antwortet
    Zitat von UPB
    Uebrigens, der populäre Showmaster "Ratinho" hat vor ein paar Tagen schwer auf den Putz gehauen, und die UNO "vai para á puta que ti pariu" geschickt, weil die UNO masslos übertreibt beim Schlechtmachen von Brasilien.
    Ja, das war jetzt ein wirklich überzeugender Beweis dafür, daß es in Brasilien alles gar nicht schlimm ist... wenn Ratinho das gesagt hat, dann muß es stimmen... ich lach mich schlapp. Demnächst zitierst du sicher auch noch Xaropinho zur Lage der Nation, oder? :roll:

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  • UPB
    antwortet
    Hallo Alexander,
    Du hast sicher Recht, dass die 1 zu 1 - Rechnung nur bedingt aufgeht.
    High-Tech, sowie das meiste importierte ist in BR sogar teurer als in
    Europa. Das Ausgehen in Bars, Restaurants etc. kostet demhingegen
    viel weniger als in Europa, auch bei einer 1 zu 1 - Rechnung.
    Dass man in BR mit 1,- RS in etwa das gleiche macht wie in EU mit 1,-
    Euro ist nur ein ungefährer Mittelwert.
    Ich habe da kalkuliert, dass was hier wie drüben relativ preiswerter und
    relativ teurer ist, sich in der Gesamtsumme in etwa wieder ausgleicht.
    Die Bevölkerung hat natürlich in BR die Möglichkeit viel einfacher zu leben
    als in EU. Z.B kann ein einfacher Brasilianer sich ein Häuschen für 20
    Tausend RS kaufen. Ein einfacher Europäer bekommt aber kein Häuschen
    für 20.000,- Euro. Wie man in BR lebt ist viel individueller als in EU.
    Viele brasilianische Familien überleben mit weniger als 1.000,-- RS, in Europa wüsste ich nicht wie eine Familie mit weniger als 1.000,-- Euro
    überleben sollte. In EU gibt es gar nicht die Möglichkeit auf so einfachem
    Niveau zu leben. Und in EU leben die meisten in etwa auf dem gleichen Niveau. In BR sind die Unterschiede sehr krass.
    Ich persönlich bräuchte in EU ca. 3.500,-- Euro netto um normal zu leben.
    In BR brauche ich ca. 3.500,-- RS um normal zu leben.
    Die Vergleiche zwischen EU und BR hinken. Man kann halt nicht
    Aepfel mit Birnen vergleichen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo UPB,

    deine 1:1 berechnungen sind falsch.
    Das haben schon andere auch versucht, aber die Rechnung geht nicht auf.

    Dazu sind viel zu viel Faktoren und Preisunterschiede vorhanden bevor das aufgeht.
    Um einen Vergleich heranzuziehen und zwar einen realistischen musst du den Mindestlohn von beiden Ländern heranziehen und was du jeweils davon bekommst und dann sieht die Welt schon wieder komplett anders aus.

    Brasilien ist ein reiches Land, JA, nur der Grossteil der Bevölkerung wird absichtlich Arm gehalten. Ob dies nun den meisten Menschen direkt oder indirekt bewusst wird, ist ne andere Sache, machen tut ja keiner etwas.


    Bis dann
    Alexander

    Einen Kommentar schreiben:


  • UPB
    antwortet
    Hey buggyman,
    was ich geschrieben habe kommt nicht von mir. Du siehst doch, ich habe
    meine Quellen auch angegeben.
    Unbestritten gibt es in Brasilien auch Armut. Mir gefällt nur nicht, dass
    die breite Oeffentlichkeit in aller Welt glaubt, in Brasilien sähe es aus wie
    in Afrika. Das merke ich, wenn ich mit alten Freunden in Deutschland rede,
    welche noch nie in Brasilien waren.
    Ich erinnere mich an einen Touristen vor ca. 10 Jahren, der war zum
    ersten mal in Brasilien, und staunte nur "Bauklötze".
    Zitat Tourist : " Die verdienen 300,-- Reais, geben 600,-- aus, und den
    Rest legen sie auf´s Sparbuch."
    Brasilien ist in der Tat ein reiches Land mit einem gewissen Prozentsatz
    armer Leute. Im Gegensatz zu vielen armen Ländern mit einigen reichen
    Leuten.
    Das liegt aber daran, dass die Oberschicht die armen dumm und arm
    halten wollte. Nur das bröckelt so langsam ab.
    Klar, in Trockengebieten im Inland vom Nordosten, das fehlt es tatsächlich
    an allem.
    Andererseits, die Brasilianer selbst sagen doch, wenn es in Brasilien
    Sozialhilfe geben würde, dann würden die meisten erst recht nichts mehr
    tun wollen.

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  • buggyman
    antwortet
    ich finde es wirklich erstaunlich , dass niemand der userinnen/user in diesem forum einmal stellung zu upb bezieht . dieser " propagandaminister von gottes gnaden " schreibt offenbar unbeachtet von allen nichtblinden , wie gut es doch allen menschen in brasilien geht .
    ich selber bezweifele nicht , das es dort viele leute mit genügend geld gibt .
    aber wieso gibt es dann fome zero ? wieso gibt es soviele favelas , warum unterstützen die hilfsorganisationen , die christlichen kirchen , die g7 länder und die unesco die menschen in brasilien ? warum gibt es mae rosinha in natal , warum gibt es das kinderhaus amare in esperantina/ piaui .
    ich selber war mehrmals im nordosten von brasilien und hab dort die kluft zwischen arm und reich gesehen .
    wenn ich im juli wieder nach brasilien fliege , werde ich wieder hilfsgüter in naturalien , sowie geld für bedürftige mitnehmen - ungeachtet der tatsache , dass lt upb brasilien so ein reiches land ist .....


    buggyman

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  • UPB
    antwortet
    Schaut einfach mal in der Nachbarrubrik "Arbeit, Studium, Praktikum"
    rein. Da findet Ihr Durchschnittsgehälter Brasilien (1.100,-- RS einschliesslich der Armen, Alten, und Kinder etc.)
    und die sehr hohen São Paulo-Gehälter mittlerer und leitender Angestellter. Da setzt ihr Euch auf den Arsch. Soviel verdient keiner
    in Deutschland in Euro, was die in Reais verdienen.
    So einige wollten es MIR ja nicht glauben.
    Uebrigens, der populäre Showmaster "Ratinho" hat vor ein paar Tagen
    schwer auf den Putz gehauen, und die UNO "vai para á puta que ti pariu"
    geschickt, weil die UNO masslos übertreibt beim Schlechtmachen von
    Brasilien.
    Und noch ein Indiz, dass es nicht sooo schlecht sein kann.
    50 % der Bevölkerung sind unter 22 Jahre alt, dann noch die Alten
    abgerechnet, dann bleibt pro Erwachsener ca. 1 Handy pro Kopf, nämlich
    59 Millionen Handys in Brasilien. Die Zahl stammt aus den Fernseh-Nachrichten von vor ein paar Tagen.

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