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Verschoben: "Wieviel Geld brauvcht man um gut leben zu

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  • UPB
    antwortet
    Kommt immer drauf an, welche Ansprüche man stellt.
    Die untere Mittelschicht liegt nach offiziellen Angaben bei einem Einkommen von 2.500,-- bis 5.000,-- RS netto. Untere Mittelschicht entspricht nach europäischem Niveau der Arbeiterklassse in EU.
    Mittelschicht von 5.000,- bis 10.000,-- RS. Obere Mittelschicht von
    10.000,- bis ca. 20.000,- RS Monatseinkommen.

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  • wolf
    antwortet
    Wieviel Geld braucht man zum Leben in Brasil?

    Olá, meine Erfahrungswerte seit 14 Monaten: Ich lebe hier im Nordosten mit meiner bras. Ehefrau und habe sämtliche Documente (CPF, Permanencia, bras. Personalausweis, Führerschein). Wir haben ein eigenes, bezahltes Haus in guter Lage, 200 qm Wohlfläche, mit Schwimmbad. Mit 1.000 € im Monat (einschließlich Krankenversicherung) kommen wir gut aus! Eher noch weniger: 850-900 €. Zum Thema Permanencia, wenn man nicht mit einer Brasilianerin verheiratet ist: Angeblich bekommt man die Permanencia jetzt schon bei einer Investition von 50.000 $ (z. B. Hauskauf?). Oder man tut was Gutes und adoptiert ein brasilianisches Kind. Das wäre natürlich eine äußerst ernsthafte Verpflichtung, aber man kann dann angeblich auch mit seiner deutschen Ehefrau hier leben. Das ist mein Kenntnisstand, ohne Gewähr. Sicher wissen es andere Foren-Teilnehmer genau! :?:

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  • UPB
    antwortet
    Natürlich wirst Du heute auch in Europa nach Deinem Geld gemessen.
    Aber in Brasilien ist das noch viel extremer.
    Allerdings ist nichtstun in BR keine Sünde, wofür Dich in D Mama sogar vor die Tür setzt. Man mag Dich in Brasilien auch ohne Geld, aber wert
    biste in der Oeffentlichkeit/Gesellschaft ohne Geld absolut garnichts.

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  • Sorocabano
    antwortet
    zitat:
    und einer der hierzulande kein mehr Geld hat, weil er arbeitslos geworden ist, wird - anders als in Brasilien - hier mehr geächtet als ein Krimineller, der durch seine Machenschaften Geldscheine auspacken kann. .

    aber wehe du hast in brasilien kein geld...... meinst du dann ist das besser..
    ich kenne arm und reich in bra. und den akademiker kannst du dir an jeder straßenecke kaufen und es nützt auch nichts wenn du ein gutes herz hast..

    geld regiert leider mal die welt... außer du willst dich aus ALLEM raushalten und bist zufrieden mit dem was du hast und willst nicht über das leben hier oder in bra. nachdenken wollen..
    sobald dein hirnlein anfäng zu arbeiten.. dann ist jedes land ohne genügend kleingeld nichts mehr wert...

    um auf das geld nochmals anzusprechen.. das positive in bra. ist, das du mit einen deutschen gehalt / rente oder einem deutschen niveau (in geld) viel mehr möglichkeiten hast,in eine mittelständische stadt zu gehen um für dich angemessen zu leben..
    mit 1000 euro kannst du wie gott in bra.leben oder auch ein armer schlucker sein..je nachdem was deine ansprüche sind..
    sorocabano :?

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  • Dlugosch
    antwortet
    ....... und einer der hierzulande kein mehr Geld hat, weil er arbeitslos geworden ist, wird - anders als in Brasilien - hier mehr geächtet als ein Krimineller, der durch seine Machenschaften Geldscheine auspacken kann. .
    Die Anerkennung eines Menschen hängt auch in Europa einzig und allein vom Grad seiner Bonität ab, von paar Amtsinhabern, Pfarrern und anerkannten Wissenschaftlern abgesehen, die aber auch nicht gerade arm sind. Alles andere sind ausgeträumte Wunschvorsrtellungen genährt in der Blüte der Bildungsbürgertumzeit. Ein Müllkutscher verdient in Deutschland heutzutage mehr als die meisten Akademiker, und auch das ist in Brasilien anders.

    Gruss
    Rainer D

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  • UPB
    antwortet
    Es sind nicht die Armen, die glücklich sind, es sind die Dummen.
    Schlau sein und arm, das kann folglicherweise nicht glücklich machen.
    Was nützt es da, dass ein Kind eine gute Schule besucht, aber die
    Familie keine Kohle hat ? Ein wenig, denn eine gute Schule sollte ein
    Muss sein, und kein Privileg. Und anstatt 1 Salario kann man dann
    vielleicht 1.500,-- RS irgendwann mal verdienen.
    Auf die Uni kann das Kind nur, wenn die Eltern Kohle haben.
    Einen guten Job bekommt man nur mit guten Beziehungen.
    In Brasilien, wie in USA, zählt die Kohle noch mehr als im Kulturpalast
    Europa. Leider zählt die Kohle hier mehr als die Bildung.
    Ein reicher Schrotthändler der ein Analphabet ist, zählt hier mehr als ein Lehrer.

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  • Dlugosch
    antwortet
    Hi,

    einige planen ihre Auswanderung auf der Basis des jetzigen Wechselkurses zwischen € und Real. Der kommt uns derzeit zwar sehr entgegen, aber ob der ewig so anhält, da habe ich meine Bedenken. Ich habe zu DM-Zeiten - und so lange ist das auch nicht her - schon genau Gegenteiliges erlebt, nämlich dass der Aufenthalt für und Deutsche in Brasilien schweineteuer war. Wer "nur" eine Rente von 2.000,- € als Basis für den Sprung nach vorweisen kann, kann sich sehr schnell in den Armenvierteln wiederfinden, denn die Zukunft war angesichts der ganzen Globalisierung noch nie so unberechnbar wie heute. Das Kapital für den Erwerb eines gescheiten Daches überm Kopf sollte man in jedem Falle zusätzlich mitbringen, damit man nicht in schlechten Zeiten irgendwann auf der Strasse landet.. Ein gepflegtes Haus nach europäischem Standard in einem halbwegs gepflegtem Condominio kostet i.R. in einer Stadt wie Salvador ab 100.000,- € aufwärts. Rio oder Sao Paulo dürften da deutlich teurer sein. In die preiswerteren muss man noch Umbauten und Reparaturen reinstecken und eingerichtet werden will es ja auch.

    Teuer wirds auch heute , wenn man seinen Kindern eine angemessene Ausbildung zukommen lasssen will, und für einen Europäer sind da Privatschulen ein Must.
    Das , was oben der Professor schreibt, stimmt. Gegenwärtig benötigt man mit Familie 4.000,- - 5.000,- Reais/Monat, um bürgerlich leben zu können und sich nicht als Lebenskünstler durchschlagen zu müssen.
    Wenn man nicht arbeitet und viel Freizeit hat, verbraucht man auch mehr Geld und ob man sich mit den schlichten Freizeitgewohnheiten der einfachen Brasilianer auf Dauer zufrieden gibt, Sonne Sand und Meer und die Hand am bär ... enstarken Brama oder Caipi, wage ich zu bezweifeln. In Brasilen fängt für die Brasilianer auch vieles ihr ganzes ausufernde Verwandten- u. Bekanntengesumse auf.
    Reisen will man ja auch noch gelegentlich machen.

    Gruss
    Rainer D

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  • Jarbas
    antwortet
    Oi gente,

    ich wünsche mir sehr, dass die, die das Forum als Werbeplattform benutzen, ein wenig Respekt und Diskretion denen gegenüber wahren,
    die ausserhalb dieser Plattform, ein "Angebot", egal aus welchem Grund, ablehnen.

    Davon abgesehen,
    wenn man mich fragt, was mein Sohn mal werden soll, dann antworte ich: "Glücklich!".
    Und z. Zt. ist er auf dem besten Weg dies hier in BR zu werden.
    Davon abgesehen, besucht er in Boa Viagem, dem Nobelviertel von Recife, eine gute Schule (Atual) und hier in
    unserem bescheidenen Viertel kann ich ihn, bedenkenlos draussen spielen lassen.

    Grüsse vom überqualifizierten Jarbas aus dem Elendsviertel Brasília Teimosa.

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  • UPB
    antwortet
    Ach übrigens Jarbas. Hättest Du unser Arbeitsangebot angenommen,
    bräuchtest Du nichtmehr im Stadtteil Brasilia Teimosa zu wohnen, sondern
    könntest auch in z.B. Boa Viagem wohnen, und Deine Kinder würden
    in weitaus besseren Verhältnissen aufwachsen, und Du könntest auch
    eine gute Schule bezahlen. Wenn Du das für Dich gut findest, wo Du
    jetzt wohnst, wäre das eigentlich Dein Problem, ist aber sehr egoistisch
    nur an Dich zu denken, und nicht an Deine Kinder. Solltest Dich für
    deren Zukunft krumm legen. Denen zu liebe hättest Du schon 5 Stunden
    am Tag den Telefonhörer in die Hand nehmen können.
    In Verhältnissen zu leben wie in Brasilia Teimosa, ohne Verantwortung
    könnte ich mir das noch erlauben, aber meinen Kindern zu Liebe würde
    ich dann lieber nach Europa zurück gehen. Wenn Du schon in Brasilien
    Deinen Kindern keine Zukunft geben kannst, und auch nicht nach
    Deutschland willst, dann versuch es doch mal mit dem Mittelweg, und
    geh wie so viele Deutsch nach Spanien.

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  • UPB
    antwortet
    Wenn man es hier, wie dort schaffen will, dann muss man machen was
    Geld bringt, und nicht was man gerne machen würde.
    Geschäft ist Geschäft, und Hobby ist Hobby.
    Natürlich wunderbar, wenn man sein Geld mit seinem Hobby verdienen
    kann, nur ist das wohl selten der Fall.
    Die meisten Europäer die im tropischen Teil Brasiliens es versucht haben,
    wollten ja gar nicht richtig arbeiten. Unter anderem deswegen sind ihre
    Versuche Geschäfte zu machen gescheitert.
    Jarbas hatte ein Arbeitsangebot von unserer Firma, wobei er locker
    5.000,-- RS im Monat hätte verdienen können, oder sogar noch mehr, je nach Geschick und Fleiss. Und das mit nur 5 Stunden Arbeit pro Tag. Fühlte sich aber "überqualifiziert" um mit Telefonieren sein Geld zu verdienen.
    Meinen Mitarbeitern in Brasilien und in Deutschland, und auch mir selber
    macht das auch nicht unbedingt Spass. Aber die in Deutschland können
    davon leben, und die in Brasilien sehr gut sogar.

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