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Medizinische Versorgung im Nordosten

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    Medizinische Versorgung im Nordosten

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      Hallo

      Wie steht es eigentlich mit der medizinischen Versorgung im Nordosten Brasiliens? Wenn man Auswandert und dauernd z.B. in Recife oder Salvador lebt und mal ein medizinisches Problem hat.

      Wie sind die Spitäler? Wie sind die Kosten? Sollte man sich bei einer ernsthafteren Erkranken besser nach Sao Paulo begeben?

      Gruss, Werner
    • #2

      Med. Versorgung

      Wenn man eine gute Privatversicherung hat, kann man auch die besten Krankenhaeuser in Anspruch nehmen, und die haben in Salvador einen hohen Standard (Hospital Alianca und Hospital Sao Rafael).
      Als Schweizer willst du sicherlich die beste der besten Versicherungen
      Ein Bekannter (Alter ueber 60) zahlt fuer sich und seine Familie
      eine Vers.praemie (Frau mit 2 Kindern) von rund 600 Reais im Monat, also guenstig im Vegleich zu Europa. Die Versicherung gehoert mit zu den besten.
      soterrapolitano

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      • #3

        @wernizh : die medizinische versorgung ist in den grösseren städten des nordosten sehr gut - jedenfalls für die leute mit kohle oder touris .....
        als privatversicherter kann ich mich überall behandeln lassen - ich muss die behandlungskosten jedoch cash gegen rechnung bezahlen . anschließend bekomme ich anstandslos das geld von der krankenversicherung zurück .

        buggyman

        ( 1mal zahnbehandlung in natal und 1mal in fortaleza )

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        • #4

          Ja, stimmt..

          Hallo Werner,
          stimmt was bisher geschrieben wurde, mußte leider (nach einem Überfall, mit Schussverletzung) auch schon mal den Ernstfall testen...
          Es gibt gute private Kliniken, die aber nur dann arbeiten, wenn du Geld oder Kreditkarte über den Tresen wirfst...Dieses Geld kannst du dann ev. über eine Krankenversicherung erstatte bekommen. Das "normale" Krankenhaus hat "Wartezeiten" und auch dort hilft eigentlich nur Bargeld um dran zu kommen...
          Also : Für den Ernstfall sollte man immer noch Optionen (nur bares ist wares) haben..
          Gruss brasilmen Thomas
          www.brasilmen.de

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          • #5

            Die medizinische Versorgung in Brasilien ist Spitze, es sei denn man wird krank. Dann ist es nicht mehr so toll. Lange Wartezeiten überfüllte Krankenhäuser und schlecht ausgebildetes Personal sind ubiquitär anzutreffen. Von Süden nach Norden nimmt die Qulität ab.
            Auch die private KRankenversicherung ist nicht immer das gelbe vom Ei, besonders die brasilianischen Versicher versuchen besonders bei teureren Beahndlungen einen Weg zu finden sich vor den Kosten zu drücken und eine Ausrede fürs nichtzahlen zu finden. Die meisten privaten Krankenhäuser unterscheiden sich nur in sofern von den öffentlichen, als das hier das Gebäude schöner ist und meisten alle benötigten Medikamente vorhanden sind. Bei ernsten und nicht banalen Krankheiten ist der Behandlundstandart sehr weit hinter Deutschland zurück. Wer mal in Brasilien im Krankenhaus war wird erstant sein, was man alles mit einem Menschen machen kann, ohne dass er stirbt. Natürlich gibt es Ausnahmen und das Gesundheitswesen in Brasilien ist bei weiten nicht eines der schlechtesten der Welt, aber mit dem Stand in Deutschland kann man es einfach nicht vergleichen.

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            • #6

              Ein Freund von mir, ein älterer Holländer musste am Herzen operiert
              werden. Er hat eine private Krankenkasse. Die Behandlung wurde in
              einem der besten Krankenhäuser von Recife vorgenommen, im Hospital
              Portugues. Die Versicherung hat anstandslos alles bezahlt.
              Kommentar des Holländers : " Hätte auch in D oder Holland nicht besser sein können". Die med. Versorgung für arme ist jedoch miserabel.
              Im Süden (Rio Grande do Sul, Santa Catarina, Paraná) sind die öffentlichen Krankenhäuser (fast) so gut wie im Nordosten die Privaten.

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              • #7

                Hier in Triunfo-PE gibt es ein Krankenhaus...aber keinen Arzt...

                Ob ich im Ernstfall die rund 400KM (normalerweise 6Std. fahrt) nach Recife überleben würde sei dahingestellt.

                Notfallrettung nach Unfall... "Christoph 21, bitte fliegen sie..."
                ...es gibt hier weder "Notrufsäulen" noch GSM-Handy Abdeckung.

                Wenn ich also wirklich einen Autounfall habe weil ich im Dunkeln mit einer unbeleuchteten Kuh zusammengestossen bin (passiert hier 3Mal die Woche...) muss ich warten bis jemand die Kuh vermisst und mich findet... Vielleicht bin ich bis dahin auch schon 2Mal ausgeraubt worden...
                OK, ich verlasse das Thema ein wenig...

                Die nächste "größere" Stadt hier ist Serra Talhada. Da gibt es auch ein Krankenhaus und sogar Ärzte. Ich hab selbst noch keine praktische Erfahrung damit.

                Was wunderbar funktioniert: Rezeptpflichtige Medikamente in der Farmárcia ohne Rezept kaufen... Sowohl hier auf dem Land wie auch in Recife hole ich mein Kortison (20Pillen a 5mg für R$4-5) ohne dass sich jemand für den roten Aufdruck "Abgabe nur gegen Verschreibung" interessiert. Auch Schmerzmittel (Ibuprofen 600mg) kauft man wie Bonbons.

                Ralf

                (...tschuldigung...bin am Computer meiner Namorada und habe keine Lust alles auf meinem eigenen Account (Ralf1963) nochmal zu schreiben...)

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                • #8

                  Zitat von UPB
                  Im Süden (Rio Grande do Sul, Santa Catarina, Paraná) sind die öffentlichen Krankenhäuser (fast) so gut wie im Nordosten die Privaten.
                  Ich kann mit Sicherheit sagen, dass viele private Krankenhäuser im Norden und Nordosten schlechter sind als manche öffentliche Krankenhäuser im Süden. Leider sind diese dann immer noch viel schlechter als ein schlechtes Krankenhaus in Deutschland...

                  Und auch eine schlecht gemachte Herzoperation geht nicht immer schief. Wie ich schon gesagt habe, es ist erstaunlich, was man alles falsch machen kann, ohne dass der Patient stirbt!

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                  • #9

                    Zitat von Ralf1963
                    Auch Schmerzmittel (Ibuprofen 600mg) kauft man wie Bonbons.
                    Auch in Deutschland ist Ibuprofen rezeptfrei. Kann man auch dort wie Bonbons kaufen.
                    Es gibt zwei Typen von verschreibungspflichtigen Medikamenten in Brasilien, die mit rotem und die mit schwarzem Aufdruck. Die mit roten bekommt man meisten einfach so und die mit schwarzem (meistens) nur mit Rezept und Vorlage vom Ausweis.
                    In den USA kann man Medikamnte im Supermarkt kaufen, auch Antibiotika. So "schlimm" ist es in Brasilien dann doch noch nicht, da muss man zumindest noch in die Apotheke...

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                    • #10

                      Ich war vor kurzem in Recife ambulant in einer Krankenhausbehandlung. Es war eine Privatklinik in Boa Viagem. Unterm Strich war ich mit der Behandlung zufrieden. Die medizinische Ausstattung war einfacher und älter als in einer deutschen Klinik. Gerade beim Röntgen hatte ich Bedenken, weil die Apparatur wohl aus den 60er Jahren stammte.
                      Obwohl sich viele Patienten im Hause befanden, hatte ich keine Wartezeiten; eine Untersuchung ging nahtlos in die andere über. Jeder Vorgang wurde gesondert in Rechnung gestellt und musste direkt bezahlt werden. Die Beträge wurden hier in Deutschland problemlos von meiner Krankenversicherung erstattet.
                      Der mich behandelnde Arzt hatte, jedenfalls einige Semester, in Deutschland studiert und sprach etwas Deutsch und gutes Englisch.

                      Meine brasilianische Bekannte, die auch schon in Deutschland im Krankenhaus lag, ordnet die Privatkliniken in Recife geringfügig schlechter ein als gute Kliniken hier in Deutschland, was die augenscheinliche ärztliche Kompetenz betrifft.

                      Gruss Falax

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