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Brasilien ist anderst anderst......

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      Brasilien ist anderst, anderst....
      Man stellt sich Brasilien ja schöner und besser und anderst vor als Deutschland. Schöner, billiger - man Denkt immer Brasilien besteht nur aus Samba, Caipi und Strand. Aber es ist nicht alles so toll, wie das dargestellt wird.
      Wer ein gutes Leben in Brasilien haben will, braucht Geld. Viel Geld! Und wer meint, das man dem normalen Deutschen Gehalt hier in Brasilien wie Gott in Frankreich oder halt BESSER als in Deutschland lebt, der liegt völlig falsch.
      Den ersten Schreck bekommt man bei der Wohnungssuche. Wer einigermassen sicher und so Stilmäßig wie in Deutschland wohnen will, muss kräftig in die Tasche greifen. Da sind Mieten für 3000 R$/ pro Monat schon nichts ungewöhnliches. Den nächsten Schreck bekommt man dann bei dem Autokauf. Sehr teure Gebrauchtwagen mit schlechter Qaulität (gibt kein TÜV in Brasilien!) und 3 - 4 mal teurer als in Deutschland.

      Wenn man als Deutscher nach Brasilien geht - wird man immer ein Gringo sein und wird gern mal über den "Tisch gezogen".

      Das Essen und trinken in Brasilien ist für einen Deutschen mit dem Euro recht günstig, aber für den Brasilianer teilweise nicht zu bezahlen. Man sieht immer öfter, das die Brasilianer ihre Lebensmittel auf Monatsraten zahlen.

      Und zum Thema Sozialversicherungen.
      Wer in Brasilien Arbeitslos ist, bekommt kein Geld vom Staat. (Nur den Mindestlohn von 300 R$ im Monat ( ca. 90 Euro).
      Krankenversicherung? - Kann sich auch nicht jeder leisten und die Medikamente zahlt man hier komplett selber. Egal ob Versicherung oder nicht.

      Die Menschen hier zahlen sehr viele Steuern.
      Beispiel: KFZ Steuer (ca. 400 - 1200 R$ im Jahr)
      Autobahngebühr: ca. 3 - 6 R$ pro Posten.

      Wer jetzt rechnen kann, sollte sich mal überlegen, wie man sich hier das Leben leisten kann, wenn ein Brasilaner im Durchschnitt ca. 400-500 R$ im Monat verdient.

      Ich könnte noch viel mehr negativer schreiben....

      Nur - wer in Deutschland schon Probleme hat, sei es mit Arbeit oder Geld, wird hier nicht zurechtkommen.
      Soviel zum Thema, in Deutschland ist es sooo schlecht....

      hier noch eine Ergänzung, wegen einigen Antworten per Email:

      mich hat es ja nur aufgeregt, das es viele Leute hier im Forum gibt, die schreiben.."Deutschland ist ja sooo schlecht und und wir wollen auswandern nach Brasilien, weil man dort ja sooo gut leben kann"Diese Aussagen haben mich nur ein wenig geärgert. Da diese Leute alle in Deutschland wohnen und keine Ahnung haben, wie man hier in Brasilien lebt. Die Deutschen jammern und jammern - dabei ist es in anderen Ländern viel schlimmer - und das hat mich halt sehr aufgeregt. Ich wollte mit meinen Beitrag nur schildern, wie es z.B. in Sáo Paulo aussieht. Und das kann ja woll jeder bestätigen, der in Sáo Paulo schonmal gelebt hat.
      Zu uns:
      Ich (und meine Frau mit 2 Kindern) wurden von meinem Arbeitgeber aus Deutschland hierher entsendet. Und ich denke mal, das es für Deutsche hier in Brasilien ein anderes Leben ist, als für die Einheimischen. Das fängt an von der Schule - Wer sein Kind eine einigermassen vernünftige Schulbildung geben will, schickt sein Kind auf eine Privatschule (ca.1000 R$/Monat), Condomi. sind sehr teuer (ca. 1500 - 3000 R$)- oder man lebt halt irgendwo, eingemauert von Zäunen und Stacheldraht. Und zu dem Gebrauchtwagen - in Deutschland bekommt man für 500 Euro ein Auto, in einem guten Zustand mit TÜV vielleicht 8-10 Jahre alt (mein Opel Astra Combi). Hier ist ein Auto nach 5 Jahren abgenutzt...siehe Strassenverhältnisse in Sáo Paulo. In Deutschland würde man für einen Gol Baujahr 1993 vielleicht 300-500 Euro Zahlen - wo würde man das denn hier bekommen? Ich habe sowas noch nicht gefunden. Natürlich geht es uns Deutschen hier als Entsendeten Arbeitergebern gut - aber ich sehe es ja, wie es draussen abläuft. Und das finde ich sehr erschreckend.

      Das was ich geschrieben habe, resultiert auf die Erfahrungen, die ich in der Zeit, in der ich hier bin gemacht habe. Es kann auch sein, dass es in anderen Teilen des Landes anderst ist. Aber ich weiss, dass das Lohnverhältnis sehr niedrig ist. Bei unsere Firma verdienen die Mitarbeiter 2,80 R$/Stunde. Und der Benzin Preis liegt bei 2,20 R$ - Und da fragt man sich schon, wie das so alles hier funktioniert. Es ist halt ungewöhnlich, das Leute in meinem Müll herumwüllen...
      Und es ist halt so, wenn man keine Arbeit hat - dann hat man nix. Und das ist in Deutschland nicht so.
      Ich habe meine Erfahrungen gesammelt und ziehe das Leben in Deutschland vor.
      Un den Leuten kann ich nur eins mitteilen, die hier in diesem Forum schreiben - "Auswandern...."
      Erstmal das Land kennenlernen, weil von Urlaub machen, am Strand liegen und Caipi trinken - hat man keinen Einblick auf das Land.

      Ich will Brasilien hier nicht schlecht machen, aber man sollte alles genau überdenken, bevor man sich für eine Auswanderung sich entscheidet. Weil nach unten fallen, geht hier sehr schnell. Und die alte Heimat ist dann ca. 15.000km entfernt....
      Und zu den Menschen, die immer nur jammern in Deutschland....hier in Brasilien geht es den Menschen teilweise viel schlechter - aber jammern, so wie in Deutschland - habe ich hier noch nicht mitbekommen. Die sind mit dem zufrieden was sie haben. Und das ist größtenteils nicht viel.

      Viele Grüße aus Sáo Paulo.

      [/b]

    • #2
      Re: Brasilien ist anderst anderst......

      [quote="familybinderpardo"]Brasilien ist anderst, anderst....
      Man stellt sich Brasilien ja schöner und besser und anderst vor als Deutschland. Schöner, billiger - man Denkt immer Brasilien besteht nur aus Samba, Caipi und Strand. Aber es ist nicht alles so toll, wie das dargestellt wird.

      ....ja liebe family, da habt ihr nicht ganz unrecht!

      Wer ein gutes Leben in Brasilien haben will, braucht Geld. Viel Geld!

      ...ist wohl auch eine Sache der persönlichen Ansprüche und gilt diese
      Aussage nicht auch für Alemanha??

      Und wer meint, das man dem normalen Deutschen Gehalt hier in Brasilien wie Gott in Frankreich oder halt BESSER als in Deutschland lebt, der liegt völlig falsch.

      ...und bei wem liegt man dann richtig??

      Den ersten Schreck bekommt man bei der Wohnungssuche. Wer einigermassen sicher und so Stillmäßig wie in Deutschland wohnen will, muss kräftig in die Tasche greifen. Da sind Mieten für 3000 R$/ pro Monat schon nichts ungewöhnliches.

      ....stillmäßig, ja der muß auf dem Lande wohnen und dort sind die Mieten nicht so teuer!!!

      Den nächsten Schreck bekommt man dann bei dem Autokauf. Sehr teure Gebrauchtwagen mit schlechter Qaulität (gibt kein TÜV in Brasilien!) und 3 - 4 mal teurer als in Deutschland.

      ...ja, wirklich?? Na, ja dafür sind dann zum Ausgleich aber zumindest die Neuen um etliches billiger!!

      Wenn man als Deutscher nach Brasilien geht - wird man immer ein Gringo sein und wird gern mal über den "Tisch gezogen".

      ....ach, das machen die Brasilianer doch auch mit ihren eigenen Landsleuten. Das ist Volkssport, der Bessere - gewinnt!
      Also meine liebe family hier seit ihr doch nicht ganz up-do-date!
      Normalerweise wird ein Deutscher in Brasil eher als "chucrute" (Sauerkraut ) oder "Fritz" bezeichnet. Nur Helpgänger werden als Supergringos bezeichnet.


      Das Essen und trinken in Brasilien ist für einen Deutschen mit dem Euro recht günstig, aber für den Brasilianer teilweise nicht zu bezahlen. Man sieht immer öfter, das die Brasilianer ihre Lebensmittel auf Monatsraten zahlen.

      ...also liebe familiy. Das mit dem Anschreiben lassen ist in Brasilien schon so alt wie das Land existiert. Andere Länder andere Sitten.

      Und zum Thema Sozialversicherungen.
      Wer in Brasilien Arbeitslos ist, bekommt kein Geld vom Staat. (Nur den Mindestlohn von 300 R$ im Monat ( ca. 90 Euro).
      Krankenversicherung? - Kann sich auch nicht jeder leisten und die Medikamente zahlt man hier komplett selber. Egal ob Versicherung oder nicht.

      ....ja hier kann man Brasil nicht mit Deutschland vergleichen! Noch nicht!

      Die Menschen hier zahlen sehr viele Steuern.
      Beispiel: KFZ Steuer (ca. 400 - 1200 R$ im Jahr)

      ....bestimmt aber nicht der, der nur 500 R$ verdient. Geht wohl schlecht - oder?
      Autobahngebühr: ca. 3 - 6 R$ pro Posten.

      Wer jetzt rechnen kann, sollte sich mal überlegen, wie man sich hier das Leben leisten kann, wenn ein Brasilaner im Durchschnitt ca. 400-500 R$ im Monat verdient.

      ...ganz einfach, indem man eben mehr als ein durchschnittlicher Brasilianer verdient!! Aber für den Brasilianer mit 400-500 R$ sicher ein
      Problem!

      Ich könnte noch viel mehr negativer schreiben....

      ...warum eigentlich nicht?? (Ich :?: ) , dachte ihr seid eine family??
      Nennt das einfach family ... 2. Teil


      Nur - wer in Deutschland schon Probleme hat, sei es mit Arbeit oder Geld, wird hier nicht zurechtkommen.
      Soviel zum Thema, in Deutschland ist es sooo schlecht....

      ... Bescheidene Frage zum Schluß. Ich hoffe Sie sei mir erlaubt!

      Lebt ihr in Deutschland oder in Brasil??

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      • #3
        Also ich weiss nicht, 3000 R$ Miete finde ich schon sehr viel. Wenn man von seinem Deutschem Wohnungsstandard ein paar kleine Abstriche macht, dann findet man in Sao Paulo fuer 1500-2000 inkl. Condomino schon was nettes.
        Man muss aber auch beachten, dass jemand der mit etwas Geld (aus Haus/Wohnungsverkauf/Autoverkauf/Erspartes in D), auswandert, sich hier locker eine Wohnung oder Haus kaufen kann (fuer ca. 20.000-100.000 und mehr Euro). Was fuer eine Eigentumswohnung bekommt man denn in Berlin, Frankfurt, Muenchen etc. fuer z. B. 50.000 Euro?
        Ausserdem wandern die wenigstens aus D nach BR mit Kindern aus. Natuerlich ist eine Familie in Brasilien "teurer", aber wer plant eine zu haben, der sollte sich schon vorher ausreichend ueber die Gegebenheiten informieren, egal in welchem Land.
        Gebrauchtwagenpreise sind halt in Brasilien noch realistisch. Mal ganz ehrlich, findest du es normal, dass in Deutschland ein 15 Jahre alter 5er BMW(E34), der mal fast 100.000 DM gekostet hat, jetzt noch so zwischen 1500 und 2500 Euro liegt? Nen alten Gol bekommst in Brasilien auch fuer 5000 R$ oder wenns ganz billig sein muss halt ein oder VW Kombi, Brasilia, Variant oder Kaefer, die liegen zwischen 1500 und 3000 R$. Oder eben nen Neuwagen leasen. Wenn dir der Sprit zu teuer ist, kann man ja relativ guenstig auf Alkohol (dann so 1 R$/Liter) oder auf Gas (ca. 60 Centavos) umruesten... Aber als Familienvater wuerde ich Brasilien eher nur ungern Auto fahren. Denn das Unfallrisiko empfinde ich viel schlimmer als KFZ-Kosten oder Spritpreise.
        Wer nach Brasilien auswandert wird sich schon vorher nen Kopf drueber machen, wie das dort alles so aussieht. Wer das nicht macht und dann enttaeuscht ist, dass es nicht nur geile Maedels und Party jeden Tag gibt und das Geld vom Himmel regnet nur weil man Deutsch und Englisch kann, ist eh selber schuld. Ist ja in Mallorca, Thailand oder sonstwo auch nich anders. Dass die Kleinkriminellen auf der Flucht, Urlaubsficker und Fickurlauber nach ein paar Monaten oder evtl. Jahren pleite sind ist mir eh recht. Dann wird wenigstens der Ruf der Deutschen hier besser. Und wer von seiner Firma/seinem Konzern ins Ausland entsendet wird, ist meistens in einer etwas besseren Position und auch etwas gebildeter, also von daher locker in der Lage, sich vorher zu informieren und abzuwaegen. Ausserdem bleibt er dort meist kurz bis mittelfristig und nicht fuer immer.
        Also mal ganz locker hier, Vielen Dank fuer euren Beitrag und Gruesse an die Familie Binder!! Aber alles relativ sehen!

        Gruesse

        Simon

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        • #4
          Willkommen in der Wirklichkeit, Brasilien ist nichts für Träumer :!: :!: :!:

          ABER alle sind nicht Träumer, wollen aber ihre Träume erfüllen. Ich kenne auch Träumer, die später dann wieder nach Deutschland zurück gekommen sind, aber auch Auswanderer (ich sage Umzieher), die ihren Traum erfüllen konnten. Ich selber bin in Deutschland und ich sage das ganz ehrlich, hauptsächlich wegen den Kindern (habe an anderer Stelle mehr darüber geschrieben).
          Ich denke, jeder muß sich für seine eigene Situation entscheiden UND natürlich, bevor man nach Brasilien geht, Brasilien wirklich schon kennen gelernt haben (ohne rosarote Brille).

          Hans

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          • #5
            !!!!!!!!!!

            tjia, brasilien ist nicht unbedingt das gelobte land .......
            so oder so nicht .........

            ischi

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            • #6
              Zitat von familybinderpardo
              Und die alte Heimat ist dann ca. 15.000km entfernt....
              Viele Grüße aus Sáo Paulo.

              [/b]
              Wat? Wo wo wohnst Du denn bzw. welchen Umweg fliegste?
              Luftlinie Berlin - Porto Alegre: 11.100 km
              Berlin - Sao Paulo: 10.200 km
              Berlin - Fortaleza: 7.900 km

              gruß

              Kommentar


              • #7
                Zitat von simon84
                Wenn dir der Sprit zu teuer ist, kann man ja relativ guenstig auf Alkohol (dann so 1 R$/Liter) oder auf Gas (ca. 60 Centavos) umruesten...
                .
                Was verbraucht eigentlich ein Alkauto so?
                Wenn ich als Heizwert bei Benzin 44MJ/kg und bei Ethanol 27MJ/kg annehme, müsste ja ein Auto, das 8l Bezin verbraucht ja etwa 13l an Alk verbrauchen, oder?
                Aber wenn der Liter alcool sooo günstig ist, spart man ja trotzdem ordentlich.
                Bleibt die Reichweite bei gleicher Tankgröße nur etwas mau. Oder sind die Tanks auch größer?

                Zitat von simon84
                Dass die Kleinkriminellen auf der Flucht, Urlaubsficker und Fickurlauber nach ein paar Monaten oder evtl. Jahren pleite sind ist mir eh recht. Dann wird wenigstens der Ruf der Deutschen hier besser.
                Ja, 1. Satz sehe ich auch so. Den 2. hab ich wohl falsch verstanden. Wäre ja ein schlechter Ruf, wenn es irgenwann nur noch solche Leute in Brasilien gäbe
                Wahrscheinlich meintest Du, dass sie nach der Pleite wieder nach D-Land zurückgehen gehen, oder?

                Gruß

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                • #8
                  @family....

                  Wenn Du in Sao Paulo 3000 Reais Miete bezahlst, dann wohnst Du 1. in einem guten Stadtteil, 2. vermutlich in einer sehr großen und sehr schönen Wohnung mit > 200 qm mit condominio usw. Wenn Du etwas gleichwertiges z.B. in München sucht, dann zahlst Du für die Wohnung vermutlich 2500 - 3000 EUR, allerdings ohne Nebenkosten. Mit dem "normalen" deutschen Gehalt, wenn man vom statistischen Durchschnitt spricht, kannt Du dir hier in München gerade mal die Nebenkosten leisten.

                  Ja, in Deutschland zahlt die Krankenversicherung auch die Medikamente! Wow... Du gehst also in die Apotheke, legst ein Rezept vor, bekommst das Medikament und kannst wieder gehen..... stop....... man muß ja noch die Rezeptgebühren bezahlen tztztztz.... so was Dummes aber auch. Insbesondere dann, wenn das Medikament weniger kostet, als die Rezeptgebühr beträgt. Und dann kommt auch noch die Praxisgebühr dazu, da man ja das Rezept nicht selber drucken kann.

                  Thema Gebrauchtwagenkauf: In Brasilien kostet ein neuer Kleinwagen ca. 12.000 bis 15.000 Reais, ca. 5.000 bis 6.000 EUR. Warum soll ich mir dann eine alte Karre kaufen? für fast das gleiche Geld. Ist für mich nicht logisch.

                  Thema Maut: Vielleicht ist es dir bisher entgangen, aber in Deutschland wurde ein HighTec Mautsystem installiert und nur die Naivsten können vielleicht glauben, dass dies auf die LKW's beschränkt bleibt. Allerdings werden hierfür ein paar Reais nicht ausreichen aber dafür braucht man dann nicht mehr an irgenwelchen Posten anhalten.

                  Und ich denke auch, dass jeder der, egal wohin, auswandert, sich das auch gut überlegt hat. Es sind ja in der Regel keine 18-25 jährigen Träumer, sondern eher 40-50 jährige, denen die zunhmende Abzocke vom deutschen Staat auf die Nerven geht. In diesem Alter denkt man schon mehr darüber nach, was man vom Leben erwarten kann und wo man das Leben verbringen will.

                  Ach so, das Thema Arbeitslosigkeit hätte ich fast vergessen. Hier hast Du vollkommen Recht. Du bekommst in Deutschland für ein Jahr ALG (60%) und dann ist finito! Dann kannst du ALG II bekommen und ein schönes Leben in Deutschland führen. Allerdings erst, wenn du Dein Erspartes aufgebraucht hast. Das mag für einen jüngeren Bundesbürger noch kein Problem darstellen, da das Ersparte ja noch nicht so üppig sein wird.

                  Konkret möchte ich damit sagen: Wenn sich jemand etwas erarbeitet oder ererbt hat, dann kann er mit diesem Geld in Brasilien sicher ein sehr schönes und gutes Leben haben. Hierfür muss allerding die Finanzierung der Lebenshaltungskosten bereits im Vorfeld sehr genau geplant werden. Angeber und Aufschneider werden überall auf der Welt ausgenommen, natürlich auch in Brasilien..;-)

                  Ich werde übrigens 2007 nach Sao Paulo ziehen, zu meiner Verlobten. Sie hat dort einen sehr guten Job als Beamtin und verdient sogar für deutsche Verhältnisse überdurchschnittlich gut. Und das sind keine Sprüche, denn ich habe sowohl ihren Arbeitsplatz, als auch ihre Lohnabrechnung gesehen. Mein Job kann morgen wegbrechen und mit 47 Jahren erwarte ich mehr von meinem Leben, als auf Hartz IV hinzuarbeiten und im Alter auf die Gutmütigkeit der heutigen Jugendlichen angewiesen zu sein. Ich habe in meinem Leben sehr hart gearbeitet und bin dafür auch sehr gut bezahlt worden. Aber ich glaube nun, dass es jetzt langsam an der Zeit ist, die angenehmen Seiten des Lebens zu geniessen, und die befinden sich für mich in Sao Paulo....) Und die ewigen Hin-und-Herflüge hören sich dann auch endlich auf. Schließlich bin ich nicht als Sanierer von Iberia eingestellt worden.

                  p

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                  • #9
                    .......kann family nur beipflichten brasilien ist einfach teuer......lassen wir mal das touristengerede euro-real kurs aussen vor und sprechen davon das euro-real eins zu eins ist..als beispiel:..verdienst in deutschland 1000 euro und verdienst in brasilien 1000 reais....1 liter benzin R$ 2,54, 1 liter milch(parmalat) R$ 1,78, 4 rasierklingen gilette mach3 R$ 21,40, pedagio zwischen R$ 2,80-10,70, duckerpatrone lexmark R$ 100,00, grundgebühr telefon(telemar) ohne extras 41,26, inetrnet velox 1024 kb R$ 189,00, vw golf 2.0 liter neu R$ 54.000,00, bmw 320 R$ 220.000,00 ( wieviel golfs oder bmws würden wohl in deutschland fahren ?), alle medikamente müssen selber gezahlt werden ( wehe dem der was permanent braucht zb insulin).....sicher kann man auf den lande günstige wohnungen oder häuser kaufen...natürlich auch in großstädten wie rio und sao paulo....aber.....wenn ich diesen unsinn höre in sao paulo oder rio kann man für R$ 20.000,00 eine wohnung kaufen...muß ich immer lächeln....weil ich der meinung bin die jenigen, die das schreiben würden in einen vergleichbaren stadtteil (so fern es vergleichbare stadtteile in deutschland gibt) dort noch nicht mal zu miete wohnen....

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                    • #10
                      Oi Tadinho!

                      Ich weiss nicht, ob ich es schon Mal in einem anderen Thread schrieb, aber ich finde auch, dass man realistisch den Real 1:1 rechnen sollte. Jedenfalls mache ich das, und das aus gutem Grund: meine Ursinha verdient als Ingenieurin das in $R was ich in Dland als Ingenieur in Euro bekommen hab. Ganz einfache Rechnung. Und da wird die Coco am Strand für günstige 0,75€ auf einmal zu einem teurem 2$R Vergügen.
                      Für den Mittelstand ist Brasil vom Leben her teuer. Für die Armen unbezahlbar.

                      Just my 2 cent...
                      Ursinho
                      Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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