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Landwirtschaft, der Motor der brasilianischen Wirtschaft

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  • #11
    Zitat von Fazendeiro
    Salü Günther S.
    Man vergiftet/vertrocknet alles Gras, säet Mais und Grasssamen auf verschieden Tiefen an. Wenn der Mais geerntet wird hat man die schönste und fetteste Weide beinahe gratis. Nur man muss radikal mit Gift umgehen um mit diesem System zu arbeiten. Ist eigentlich nichts für mich. Aber die Leute verdienen recht Geld damit.
    huiuiui, das hört sich ja fürchterlich schlimm an, ist´s aber nicht:

    Dessecação: 2 -3 ltr/ha Glyphosate oder Sulfosate, oft noch einen Nachtrag mit Paraquat (Gramoxone) 1 ltr/ha! Macht hier jeder, um einen Acker für die Direktsaat vorzubereiten, und ist wirklich nicht´s wovor man sich fürchten muss (weder ökologisch noch finanziell)!

    Ich plädiere sehr für eine (relativ) regelmässige Ausgleichsdüngung - Fazendeiro hat vollkommen recht, damit kann man nachhaltig gutes Weideland erhalten - und die Rinder danken´s einem. Das muss man einfach mal durchrechnen, ich glaub´aber, das sich das schon rechnet. Auch ökologisch ist nachhaltig genutztes Weideland sinnvoller: Qualität statt Quantität! Aber aufpassen mit dem Mato: wenn eine schlechte Weide verwaldet, kann es sein, dass man sie wegen Abholzungsverbot nie wieder zurückbekommt.

    Eine pH Korrektur ist nur für den Anfang sinnvoll. In der Regel sind brasilianische Böden halt sauer (Feralsole bzw. Oxysole), die, wenn sie einmal auf pH gebracht werden, relativ fruchtbar werden und eine gute Struktur aufweisen.

    Ich redete von alquerões - alqueres mineiros = 4,84 ha! Man muss sich ein Rotationssystem einfallen lassen: das Weideland muss sich ausruhen können (aber nicht verwildern!). Soya oder eine billige Leguminose einzubauen lohnt sich bestimmt! Da gibt´s allerhand Möglichkeiten!

    Ich denke, dass man ab 1000 Rinder einen relativ guten Lebensstandard haben kann - wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Ansprüche als Europäer langfristig doch etwas höher sind - und hier meine ich einen normalen Rahmen, ohne Luxus, aber Sicherheit! Vielleicht wollen wir doch aus kulturellen Gründen ab und zu mal nach São Paulo, Cuiabá oder Goiânia? Dann muss ich auch Günter recht geben: wir können vielleicht auch mal innovativ sein - wer sagt, dass die hiesigen Matogrossenses die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, trotzdem müssen wir im Rahmen der gängigen Praxen bleiben - allein schon aus logistischen Gründen!

    Arbeitskraft: Dass Günter einen befreundeten Tierarzt hat ist zwar okay, aber ich denke dass auch ein Freund Geld verlangen wird, sobald der Zug finanziell ins rollen kommt! Auch muss man mit den Arbeitsgesetzen etwas vorsichtig sein: wenn man schon ewig einen Angestellten hat okay, aber langfristig sollte man doch ein gängiges Gehalt zahlen, und vorallem die Sozilagesetze einhalten - nie vergessen: sobald es wirtschaftlich voran geht, melden sich überall die Mitinteressenten, Schuldiger, oder die die es werden möchten! Also, auf der hut sein!

    Takeo

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    • #12
      Hallo Günther S.

      habe hier noch 2 sites. Schau die mal an.

      http://www.cpap.embrapa.br/
      hhttp://www.ceasaminas.com.br/menu/info/default.asp
      Gruss

      Fazendeiro

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