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Geldverdienen in Brasilien

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  • Geldverdienen in Brasilien

    Salü mitenand

    Ich werfe diesen Titel wieder ins Forum um eine Diskussion anzufangen über neue oder alte Ideen mit denen man eventuell Geld verdienen könnte. Wir hatten diese Diskussion schon mal im alten Forum.
    Es ist natürlich klar, dass viele Ideen die in anderen Länder Erfolg brachten, hier in Brasilien entweder unbrauchbar oder zufrüh für den brasilianischen Markt sind. Die Fragen , welche gestellt werden müssen ob eine Idee Erfolg haben wird sind : Wer und wie schnell und wie einfach kann man es kopieren ? Wer sind die Konkurrenten, bezahlt man die Steuern oder nicht, gibts es illegale Zulieferanten, Marktschwankungen , braucht man Kapital,etc.
    Die neusten Konsumgüter (zB Rollercoaster ) sind so innerhalb 3-6 Monaten hier in Brasilien auf dem Markt

    Ideen von mir zum Teil schon auspropiert:
    zB Golfklub in Belo Horizonte
    Selbstgemachtes Bier ( Mit Molassen wie in Australien.) Wäre vorallem anwendbar in Norden. Man braucht nicht Wasser zu tranportieren.
    Aufladbare Batterien
    Billige Sonnenerhitzer
    Gebraucht Waren importieren vorallem Werkzeuge etc
    Qualitäts Käse und/oder Wurstwaren produzieren
    Gasdepot (Pleite wegen zum Teil unfairer Konkurenz )
    Drogarie(Pleite kompliziert und zuviel Überwachung vom Staat)
    Futtermitteldepot (Pleite Marktschwankungen im Milchbereich)
    Rasenmähen ( Pleite Saison bedingt und billige Konkurrenz )
    Ersatzteilgeschäft (Lada ) (Pleite Gesetzesänderung Lada wird nicht mehr importiert )
    Einkaufswagenflotte von Supermärkten übernehmen und dann mit Werbespots versehen

    Also bringt mal eure Ideen aufs Papier

    Gruss

    Felix

  • #2
    ...

    Hi Felix,

    ich weiss nicht, was Du mit Sonnenerhitzer meinst. Meiner Meinung nach wären Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung sinnvoll. Selbst im Sommer wird Warmwasser benötigt und im Süden, wo es im Winter schon ziemlich kalt werden kann, wären die eine Alternative zu den elektrischen Duschköpfen. Wenn's richtig kalt ist, dann muss man den Wasserdurchfluss nämlich so gering einstellen, dass entweder das Ding ständig ausgeht oder eben fast kein Wasser rauskommt.

    Ansonsten: Wenn du als Bauingenieur Kläranlagen projektieren könntest, dann wäre das wahrscheinlich bei entsprechender Entwicklung in Brasilien ein Zukunftsmarkt. Ich bin mir aber sicher, dass dafür noch gewaltige Lobbyarbeit geleistet werden müsste.

    Kommentar


    • #3
      Re: Geldverdienen in Brasilien

      Zitat von Felix
      Salü mitenand


      Ideen von mir zum Teil schon auspropiert:
      zB Golfklub in Belo Horizonte
      Selbstgemachtes Bier ( Mit Molassen wie in Australien.) Wäre vorallem anwendbar in Norden. Man braucht nicht Wasser zu tranportieren.
      Aufladbare Batterien
      Billige Sonnenerhitzer
      Gebraucht Waren importieren vorallem Werkzeuge etc
      Qualitäts Käse und/oder Wurstwaren produzieren
      Gasdepot (Pleite wegen zum Teil unfairer Konkurenz )
      Drogarie(Pleite kompliziert und zuviel Überwachung vom Staat)
      Futtermitteldepot (Pleite Marktschwankungen im Milchbereich)
      Rasenmähen ( Pleite Saison bedingt und billige Konkurrenz )
      Ersatzteilgeschäft (Lada ) (Pleite Gesetzesänderung Lada wird nicht mehr importiert )
      Einkaufswagenflotte von Supermärkten übernehmen und dann mit Werbespots versehen

      Also bringt mal eure Ideen aufs Papier

      Gruss

      Felix
      Also ich weiss nicht. Fuer jede Unternehmensgruendung brauchst Du Kapital und sei es nur fuer die ersten Monate fuer Dein Gehalt.

      Wenn Du vernueftige Ideen hast wuerde ich die hier nicht im Forum posten. Jedman der so was macht sollte kein Unternehmen gruenden. Ich habe selbst einige Ideen und lasse gerade die Preise pruefen. Danach kann man immer recht schnell entscheiden ob man das weiterverfolgen kann oder ob es keinen Sinn macht. Da gilt eher: Maul halten, Machbarkeit pruefen und ggf. Leute die mit einsteigen wollen.

      Ob DIr hier jemand im Forum die Megaideen kostenlos gibt bezweifle ich eher.
      Andererseits, wie sagte mein alter Chef immer ? Mit Ideen ist es wie mit Hämoriden... Jedes Arschloch bekommt frueher oder spaeter welche

      Gruss Yens

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      • #4
        Na, dann denke ich mal an folgende Idee

        Der Brasilianer liebt doch sein Auto abgöttisch.
        Wie wäre es mit ´ner Tuningwerkstatt. Ich meine so ein Karren richtig
        aber im Rahme der brasl. Gesetzgebung aufmotzen.
        Man sollte auf alle Fälle ein Profi sei.

        Kommentar


        • #5
          Das mit der Tuning-Werkstatt ist eine gute Idee. Was Brasilianer brauchen sind Panzerfahrzeuge (wegen der Kugelsicherheit) auf Stelzen (wegen der vielen tiefen Schlaglöcher). :lol:

          Kommentar


          • #6
            Steinabfálle

            Steinabfálle

            Es gibt hier in Brasilien zigtausend Steinverarbeiter welche Marmor,Granit, pedra ardosia etc. verschneiden. Die Abfálle von diesen Steinen werden soviel ich weiss weggeschmissen. Mein Nachbar zB hat eine eine Mulde, wo er den Abfall reinschmeisst und er bezahlt um den Abfall zu entsorgen.
            Meine Idee wäre diese Steine zu zerkleinern und dem Gartenbau und der Landwirtschaft zu verkaufen. Es ist ja bekannt, dasss diese zwei Zweige Kalk einsetzen um den pH Wert des Boden zuerhöhen.

            Nach meiner Meinung gäbe es die folgenden Abfallprodukte:

            Schlamm ( nasser Staub) von den Trennmaschinen. Ich habe zB den pH Wert vom Kühlwasser dieser Trennmaschinen gemessen und der lag bei über 11.

            Steinstücke von verschiedensten Steinsorten.

            Was muss man mit diesen Abfällen machen um ein verkaufsbares Produkt zu kriegen?

            Der Schlamm muss entwässert werden und um als Staub zu verkaufen.

            Steinstücke müssen sortiert werden, dann in einem Steinbrecher zerkleinern und dann als Kiesel oder Staub verkaufen.
            Sollte es möglich sein diese Kieselsteine einzufärben, kaufen Gärtnereien farbige Kieselsteine als Ziersteine in Töpfen .

            Ein solches Projekt müsste von einer NGO übernommen werden, da finanziell sehr wenig Profit erarbeitet werden kann. Da das Ganze sehr arbeitsintensiv ist. Würde also Arbeitstellen schaffen.
            Ich kann nicht sehen, dass es sich für eine Privatperson lohnen würde sowas auf die Beine zu stellen, da zB Kalk sehr billig ist und die Grossverbraucher weit weg von diesen Steinmetzen liegen. Da wären wahrscheinlich die Transportkosten viel zu hoch. Also müssen die Produkte in der Stadt verkauft werden, wo ja auch der Verkaufswert grösser ist.

            Fragen welche sich stellen :
            Kann man Marmor als pH Verbesserer gebrauchen? Wie gross/klein dürfen die Staubkörner sein. Kann Marmor eingefárbt werden? Ist der Schlamm als Bodenverbesserer einsetzbar?
            Könnte man vom Staat ein Gelände kriegen, wo die Steinverarbeiter ihre Mulden leeren könnten? Was kostet ein Steinbrecher? Wieviel Energie braucht man um den Brecher zubetreiben. Wüden Kunden für diese Produkte mehr bezahlen um ein solches Projekt zu unterstützen, etc..

            Jede Menge Fragen und Hürden zu bewältigen aber ich denke sowas wäre möglich.

            Tschau

            Felix

            Kommentar


            • #7
              krasse ideen hast du mein lieber scholli
              musste doch mal lachen.
              jedenfalls hast sicher türen aufgestossen und
              horizonte eingerissen.
              viele grüsse und weitermachen
              tobi

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              • #8
                warum malochen in BR

                oi galera,

                warum immer dieses Thema, was ist denn so toll fuer wenig Geld viel zu arbeiten. Ich verdien mein Geld in D oder durch Auftraege aus D im Ausland viel einfacher als in BR. Danach kann man ja das Geld in BR ausgeben und dort auch leben, aber arbeiten, das lohnt sich nicht, oder hat einer den Schatz der Inkas gefunden?

                tut mir leid, aber diese endlose Diskussion finde ich hoechstens amusant, so wie wann werde ich im Lotto gewinnen.

                Gato

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                • #9
                  servus gato !!
                  du es gibt halt immernoch idioten welche es vorziehen
                  ganz nach brasilien zu gehen. mag für dich blöd klingen,
                  aber du bist ja nisch jeder ne rrrsrsrsr
                  also denne ohren steif halten und weitermachen
                  tobi

                  Kommentar


                  • #10
                    Oi Gato,

                    das Thema "Steine kloppen und mahlen" hat sich für Felix ab sofort erledigt. Der muss jetzt zusehen, wie er in den nächsten 26 Monaten eine zweistellige Milllionensumme (wohlbemerkt US$) auf den Kopf stellt.

                    Tja wer immer helle ist, der kriegt auch solche netten Jobs !

                    Alles Gute, Felix - você merece.
                    Man sieht sich,
                    in der Unterschicht.


                    http://lemi-buecher.de

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                    • #11
                      Gratulation

                      Hi Felix,

                      Gratulation... Das hört sich fast so an, als ob Du einen VC-Geber aufgetan hast, oder bist Du in eine verantworltiche Postion gekommen und kannst die Kohle "Aus Reserven" aufbringen....

                      Gruß, SWK

                      Kommentar


                      • #12
                        Salü O Baiano und SWK

                        Ich bin ein bischen vorsichtig geworden frühzeitig die Sektflaschen zu öffnen, da bis zum Abschluss was schief laufen kann. Zum Beispiel ist es mir schon geschehen, dass ich schon bei der Arztuntersuchung war und dann das ganze Vorhaben abgeblasen wurde. Zum Glück hatte ich nicht gekündigt. Aber auf jeden Fall vielen Dank für die Gratulationen.

                        Diskussion wegen Geldverdienen, jeder hat andere Ansichten. Ist ja nicht so wichtig wieviel man verdient, sondern was am Ende Monat übrig bleibt. Wenn nichts übrig bleibt ist es ja egal wo man sich befindet, wenn der Rest des Umfeldes stimmt.
                        Der Hintergrund meines orginalen Beitrages war ja eigentlich, dass man Erfahrungen/Ideen beschreibt, welche vielleicht für den Einen oder Anderen nützlich wären.
                        Zum Beispiel wie geht es mit dem Donner Grill in Porto Seguro? Sauerkraut mit seinen Wohnungen etc,etc.

                        Gruss

                        Felix

                        Kommentar


                        • #13
                          Straussenfarm

                          Hallo Leute
                          Ich habe gerade Eure lustigen Ideen gelesen.
                          Wäre es nicht einfacher vielleicht eine Straussenfarm aufzumachen? Das Fleisch ist lecker und hier in Europa ist es ja schwer im kommen.
                          Gruss Jundiaiense

                          Kommentar


                          • #14
                            Hallo
                            mein Großvater züchtet die Dinger aus Hobby in SC. Er hat mal aus Spaß eine Marktanalyse gemacht und ist zum Schluß gekommen daß der Absatz in Bras. nicht sooo toll wäre.
                            Man müßte ja auch, wenn man es nach Europa exportieren möchte, locker das 4fache verlangen. Und dafür ist Brasilien wiederum zu teuer.
                            Ich meine man muß nicht immer neue Marktnieschen in Bras. suchen. Es hat ja ein Grund warum die Sachen dort nicht funktionieren. Wenn man immer auf der aktuellen Welle bleibt und mitmischt, flexibel genug ist auf eine andere Welle zu springen wenn es Zeit ist und, sehr wichtig, die Zeichen der Wirtschaft erkennt bevor es zu spät ist, kann man in Bras. ganz gut über die Runden komme.

                            Gruß
                            Sven

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                            • #15
                              Strausse züchten?

                              Strausse züchten?

                              Das wird schon von einigen Fazendeiros gemacht. Ob sich das Risiko lohnt ist die zweite Frage. Ich persönlich kann nicht sehen wo der Profit herkommt, wenn man Zuchtiere kauft welche bis zu R$ 10000 pro Stück kosten, welche aber nur einen Schlachtwert von max R$ 700 haben.
                              Ich habe einen Bekannten, welcher beinahe eine halbe Million Dollar verloren hat mit diesem Spass. Die Gesundsbehörde behauptete, dass seine Vögel den NewcastleVirus haben und dadurch hat der Staat alle seine Vögel vernichtet. Pech!!
                              Mit vielen von diesen exotischen Züchtungen verdienen nur die ersten Händler. Viele dieser Ideen stammen auch aus Ländern wo Verluste in der Landwirtschaft von den Steuern abgesetzt werden dürfen. Was hier meistens nicht der Fall ist.

                              Frösche, Schnecken züchten waren andere Ideen, welche sich auf die Dauer hier nicht durchgesetzt haben. Wenige haben es überstanden. Die grosse Hürde ist eine organisierte Produktion gefolgt von einem geregelten Absatz. Ich habe Kumpels, welche solche Spezialitäten in Ihren Kneipen verkaufen würden, aber da muss ein geregeltes Lieferprogram eingehalten werden. So ein Programm ist als Einzelproduzent schwer einzuhalten. Es hat keinen Sinn, dass er auf der Speisekarte Gänsebraten anbietet und er in bestimmten Zeiten keine Gänsefleisch kaufen kann.

                              Gestern hatte ich wieder so eine hirnverrückte Idee. Nämlich eine fahrbare borracharia {Reifenwerkstatt). Durch die vielen Löcher in den Strassen hat man öfters einen Reifenschaden. Diese fahrbare Werkstatt stellt man einfach neben den grössten Löcher einer gutbefahrenen Hauptstrasse auf und wartet auf die Kunden. Werden die Löcher geflickt sucht man sich neue Löcher oder hilft ein bischen nach um solche Löcher zu schaffen. Man will ja nicht zu weit weg von seiner Familie sein.

                              Schöne Fasnacht

                              Felix

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