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Fragen zu Brasilien-Rundreise mit einem Kind

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  • #21

    Zitat von Lemi Beitrag anzeigen
    ........Pipa. Dabei habe ich nicht das geringste Gefühl von Unsicherheit gehabt. Zu keiner Zeit.
    Moin Lemi, ich bin in Pipa immer unsicher. Da laufen so viele schöne Mädels und Frauen rum und machen selbst vor alten, halbglatzigen und übergewichtigen Männern nicht halt - extrem unsicher für Leute die eigentlich dem Ehegelübde folgen wollen und ständig in Versuchung geführt werden, hier und da etwas zu knabbern...........



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    • #22

      Hallo Lemi,

      Dein Sicherheitsgefühl nach 25 Jahren Brasilien in allen Ehren: Worauf fußt es konkret? Hast Du eigentlich selbst Kinder? Und wie kommst Du darauf, dass von Deinem persönlichen Sicherheitsgefühl ausgehend eine allgemeingültige Ableitung auf die Sicherheitslage in Brasilien erfolgen kann?

      Ich kann Dir als Vater sagen, dass das Thema Kindesentführung ein recht großes in Brasilien ist, auch und gerade für Einheimische, und zwar quer durch alle Einkommensschichten. Und wir achten in Brasilien sehr darauf, wie alle in unserer Familie, die Kinder nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Und wenn ein Brasilien-Unerfahrener hier nachfragt, was speziell für Kinder zu beachten ist, dann ist es beinahe schon fahrlässig, nicht darauf hinzuweisen. Wem das dann zu hart erscheint, der ist dann wahrscheinlich in der Tat in Thailand oder in Mallorca besser aufgehoben. Warum auch nicht, dort ist es auch schön.

      Im Übrigen schrieb ich auch, dass man keine Panik schieben muss, dass es aus meiner Sicht Touristen nicht so stark betrifft, und dass es reicht, immer ein Auge auf seine Kinder zu haben.

      Verstehe nicht so ganz, warum Du das zu relativieren versuchst.

      Gruß,
      Ralfou
      Viva o povo brasileiro!

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      • #23

        Zitat von surfistas Beitrag anzeigen

        Moin Lemi, ich bin in Pipa immer unsicher. Da laufen so viele schöne Mädels und Frauen rum und machen selbst vor alten, halbglatzigen und übergewichtigen Männern nicht halt - extrem unsicher für Leute die eigentlich dem Ehegelübde folgen wollen und ständig in Versuchung geführt werden, hier und da etwas zu knabbern...........


        Genau aus diesem Grund fahren ich dort nur in Begleitung hin. Damit ist das Thema gegessen.
        Man sieht sich,
        in der Unterschicht.


        http://lemi-buecher.de

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        • #24

          Ralfou,

          Ich habe 2 Kinder, beide in Brasilien geboren und großgezogen. Mittlerweile sind sie 21 und 18.

          Ich habe keine Ableitung der allg. Sicherheitslage Brasiliens gemacht, sondern lediglich 2 Dinge klargestellt:

          1) Kinder werden in Brasilien gut behandelt, auch die von Touristen.

          2) Was in Rios Favelas passiert, hat nichts mit dem normalen Leben in den restlichen 99,5% Brasiliens zu tun.

          Generell (jetzt doch!): Ja, Brasiliens Favelas sollte man als Tourist meiden, weil sie gefährlich sind. Aber ich denke, das steht auch schon in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts. Vielleicht kannst du ja dort auch gleich mal nachfragen, wann das letzte Mal ein Touristenkind entführt wurde.
          Man sieht sich,
          in der Unterschicht.


          http://lemi-buecher.de

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          • #25

            https://derstandard.at/2000042105713...wundene-Kinder

            Ganz sicher stehen die Favelas von Rio nicht für ganz Brasilien, aber die gesamte Kriminalität Brasiliens spielt sich genauso sicher längst nicht nur in den Favelas von Rio ab, das solltest Du eigentlich wissen, Lemi, und dieses Wissen dann auch nicht rhetorisch bedingt kaschieren.

            Sei's drum: Man kann es wie Lemi machen und das Problem ausblenden bzw. auf Grundlage der persönlichen Statistik verneinen ("Also mir und meinen Kindern ist in den letzten 25 Jahren nichts passiert und letztens habe ich mich erst wieder totaaaal sicher gefühlt, also alles kein Ding.").

            Man kann aber auch wie wir machen, nämlich in der Öffentlichkeit wachsam sein und seine Kinder dort nicht aus den Augen lassen, auch als Tourist, ohne aber dabei in große Panik zu verfallen. Aber das schrieb ich ja bereits eingangs. Machen alle so in unserem Umfeld - und zwar außerhalb Rios gern zitierter Favelas. Und ganz ehrlich Lemi, ich glaube nicht dass Ihr bzw. Deine Frau es anders gemacht habt, als Eure Kinder klein waren. Die sind doch in Brasilien aufgewachsen, oder nicht? Wer will schon gerne, dass seine eigenen Kinder als Präzedenzfall in einer Statistik einer brasilianischen Hilfsorganisation oder des Auswärtigen Amts erscheinen.

            Ich denke, das Problem wurde zu recht platziert, ausreichend diskutiert, soll nun der TE entscheiden wie er damit umgeht - und ob er nicht doch besser nach Mallorca fliegt.
            Viva o povo brasileiro!

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            • #26

              Zitat von Lemi Beitrag anzeigen

              Genau aus diesem Grund fahren ich dort nur in Begleitung hin. Damit ist das Thema gegessen.
              Ich doch auch Lemi....

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              • #27

                Zitat von Ralfou Beitrag anzeigen
                Ganz sicher stehen die Favelas von Rio nicht für ganz Brasilien, aber die gesamte Kriminalität Brasiliens spielt sich genauso sicher längst nicht nur in den Favelas von Rio ab, das solltest Du eigentlich wissen, Lemi, und dieses Wissen dann auch nicht rhetorisch bedingt kaschieren.
                Mensch Ralfou, jetzt hast du aber meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Ich schrieb doch, dass ich mit meinem Beitrag "keine allg. Ableitung der Sicherheitslage Brasiliens" darstellen wollte.

                Fakt ist, Brasilien ist unsicherer als z.B. Deutschland, aber darum ging es ja eigentlich nicht. Der TE wollte wissen, ob es problematisch sei, mit einem 10-jährigen Kind durch Brasilien zu reisen. Und das verneine ich nach wie vor.

                Zitat von Ralfou Beitrag anzeigen
                Sei's drum: Man kann es wie Lemi machen und das Problem ausblenden bzw. auf Grundlage der persönlichen Statistik verneinen ("Also mir und meinen Kindern ist in den letzten 25 Jahren nichts passiert und letztens habe ich mich erst wieder totaaaal sicher gefühlt, also alles kein Ding.").
                Ich blende doch keine Probleme aus. Aber ich mache auch aus keiner Mücke einen Elefanten. Es gibt ja auch Leute, die behaupten, DE sei gefährlich, weil ihnen dort schon mal die Brieftasche geklaut wurde.

                Allein daraus, dass meinen Kindern nie etwas passiert ist (außer Handy-Klau), schliesse ich nicht auf die Allgemeinheit. Aber dass Kinder in Brasilien gefährlich leben, ist auch Quatsch. Es besteht keine allg. Gefahr für Kinder. Unter Umständen könnte man ja mal die Kinderentführungen ergoogeln, um Klarheit zu verschaffen, aber wahrscheinlich häufen die sich ebenfalls wie andere Verbrechen nur in bestimmten Städten und Gegenden.

                Zitat von Ralfou Beitrag anzeigen
                Und ganz ehrlich Lemi, ich glaube nicht dass Ihr bzw. Deine Frau es anders gemacht habt, als Eure Kinder klein waren. Die sind doch in Brasilien aufgewachsen, oder nicht?
                Ja, die sind beide in Brasilien groß geworden. Sie haben aber kein Ausgehverbot. Natürlich benutzen sie keine Schwarztaxis oder gehen in der Favela spazieren (reicht schon, dass ich das mache ...). Aber das nichts mit einem spezifischen Alter zu tun. Und das man seine Kinder schützt, ist normal, überall auf der Welt. Denn die Welt ist ja voller Bösem. Sieht man ja täglich in den Nachrichten. Nur Horror, Mord, Totschlag und korrupte Politiker. Sobald man die Flimmerkiste mal ausschaltet, ist alles wieder einigermaßen in Ordnung.


                Zuletzt geändert von Lemi; 24.09.2018, 21:44.
                Man sieht sich,
                in der Unterschicht.


                http://lemi-buecher.de

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                • #28

                  Ich glaube auch nicht, dass wir so weit auseinander liegen, Lemi. Ich kann aber sagen, dass wir in Berlin unsere Kinder (6 und 9) sich freier bewegen lassen (der große fährt z.B. alleine mit dem Rad zur Schule und wieder zurück, und geht auch schon mal alleine einkaufen, alles im urbanen anonymen Umfeld), als das in BR der Fall ist. Bei uns in BR im Kaff Nova Caraiva, wo jeder jeden kennt, haben sie die gleiche Freiheit, aber sobald es größer und sozial unbekannter wird (z.B. Porto Seguro), ist das absolut nicht mehr der Fall, da bleiben die Kinder draußen niemals alleine, und alle bei uns machen es genauso. Das ist ein großer Unterschied zu D. Im übrigen wiederhole ich das eingangs gesagte, denn das trifft nach wie vor den Kern dessen, der als Tipp für Reisende mit kleinen Kindern in BR wichtig ist:

                  Zitat von Ralfou Beitrag anzeigen
                  Naja, ohne jetzt Panik machen zu wollen würde ich Dein Kind in dem Alter in Brasilien nicht unbeaufsichtigt lassen, Kindesentführungen sind schon ein grundsätzliches Thema in Brasilien, auch wenn es Touristen sicherlich weniger betrifft. Mehr als "nicht unbeaufsichtigt lassen" braucht man da aus meiner Sicht aber nicht zu machen.
                  Quintessenz:
                  • Kindesentführungen sind ein größeres Thema in BR als in D
                  • Keine Panik
                  • Verstärkt auf die Kinder in der Öffentlichkeit aufpassen

                  Und da verstehe ich immer noch nicht, was es da zu relativieren gibt, ist aus meiner Sicht alles richtig so.

                  PS: Frage an die Admins: Irgendwie steht mein voriger Beitrag auf "Nicht freigeschaltet". Wurde er eigentlich veröffentlicht? Habe ich den aus Versehen selbst gesperrt? Oder griff da irgendeine Sperre? Aber Lemi konnte den Beitrag ja zitieren...
                  Viva o povo brasileiro!

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                  • #29

                    Oi Ralfou,

                    Ich habe mich versucht, anhand von Statistiken mal etwas schlauer zu machen. Kindesentführungen sind wirklich kein allzu großes Thema in Brasilien (siehe Zitat unten). Die 1.000 Entführungen pro Jahr schliessen Erwachsene mit ein und werden hauptsächlich in Rio und SP begangen. Im Vergleich zu den 60.000 Morden, 50.000 Vergewaltigungen und 40.000 Verkehrstoten, ist diese Zahl wirklich nicht besonders schwerwiegend.

                    Hinzu kommt, dass die Enführungen meist Reiche oder Berühmte betrifft, Touristen hingegen so gut wie gar nicht.

                    Auf meiner Suche im Internet ist mir auch aufgefallen, dass internationale Kindesentführungen ein viel größeres Problem für Brasilien sind. Das heisst, Kinder werden illegal außer Landes gebracht. Entweder von den eigenen Eltern (ohne Erlaubnis des Vaters/Mutter) oder zur illegalen Adoptierung.

                    Zitat:

                    Nosso país está na lista devido ao registro de 1 mil sequestros em 2012, principalmente em São Paulo e no Rio de Janeiro. De acordo com a pesquisa, as pessoas mais sequestradas por aqui são as que têm parentes ricos ou famosos. Os turistas, ao que parece, não são tão ameaçados
                    Man sieht sich,
                    in der Unterschicht.


                    http://lemi-buecher.de

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                    • #30

                      Hier der Link auf Deine Untersuchung:

                      https://www.megacurioso.com.br/polic...-sequestro.htm

                      Titel: Brasilien ist unter den 5 Ländern mit dem höchsten Entführungsrisiko, und hier auf Platz 3 (sic!)

                      Das Relativieren musst Du noch ein wenig üben, das Zitieren auch ;-).Und da sind nur die registrierten Fälle aufgeführt. Im von mir genannten Artikel https://derstandard.at/2000042105713...wundene-Kinder ist von schätzungsweise 40.000 entführten Menschen pro Jahr in BR die Rede. Und wenn dann die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt - naja...

                      Ach komm Lemi lass gut sein. Ich glaube wie gesagt nicht dass wir unsere Kinder unterschiedlich behandeln in BR. Und ich glaube genauso wenig, dass das Thema Kindesentführung in BR kein größeres Thema ist als in D, und dass Euch das bei Euren Kindern nicht auch in irgendeiner Form beschäftigt hat. Dir scheint es vor allem gegen den Strich zu gehen, wenn aus Deiner Sicht negativ über Deine Wahlheimat geurteilt wird. Da kann man nichts machen, das sei Dir unbenommen.

                      Ich denke der TE hat nun genügend Sichtweisen erfahren, um sich auf seine Reise mit Kind vorzubereiten. Auf Statistiken würde ich persönlich mich jedenfalls nicht verlassen.
                      Viva o povo brasileiro!

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