Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Infos über Elektrik

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Infos über Elektrik

    #Ad

    Kommentar

      Bom dia!
      Nachdem ich in Salvador ein Haus gekauft habe möchte ich die Elektrik komplett neu machen. Kennt jemand einen Elektriker der nach europäschischen Vorschriften bzw. Richtlinien arbeitet... Möchte gerne das Haus auf 220-240V umstellen und habe Fragen wie zum Beispiel Spannungssicherung für den gesamten Stromkreislauf etc. Kabel Typ NYM oder besser NYY...

      Habe schon an den Administrator geschrieben mit dem Vorschlag ein Thema : Rund um Haus und Hof oder so einzurichten- dort könnte man ja alles was man so an handwerklichen Fragen hat schreiben

      Obrigado
      David

    • #2
      Zitat von Hortabrasil Beitrag anzeigen
      Bom dia!
      Nachdem ich in Salvador ein Haus gekauft habe möchte ich die Elektrik komplett neu machen. Kennt jemand einen Elektriker der nach europäschischen Vorschriften bzw. Richtlinien arbeitet... Möchte gerne das Haus auf 220-240V umstellen und habe Fragen wie zum Beispiel Spannungssicherung für den gesamten Stromkreislauf etc. Kabel Typ NYM oder besser NYY...
      Hallo David,

      Ich will ja nicht unken, aber was Du Dir da vorgenommen hast, ist in etwa vergleichbar mir dem Umbau eines Benzinmotors auf Dieselbetrieb!

      Abgesehen von den Kosten, die Dir allein fuer das eingangsseitige "Umspannungswerk mit Spannung stabilisierung" ausgeben musst (ich gehe davon aus, dass Du mit "Spannungssicherung" eine Spannungsstabilisierung meinst), hast Du durch den Daueranschluss DEINES Umspannungstrafos eine Grundlast, die Dir beim oertlichen Stromversorger eine kraeftige Rechnung bescheren wird.

      Das Problem sind nicht die Leitungen, Verteilerkaesten und alles sonstige, was aus D bekannt ist (beispielsweise Sicherungsautomaten, FI-Schalter, Treppenhaus-Timer und alles, was auf C-Schienen montiert werden kann), das bekommt man alles auch hier in Brasilien.

      Aber denke doch mal generell darueber nach, wo du in einer Gegend, die wie Salvador in einem 115-V-Versorgungsgebiet liegt, dann irgendein Elektrogeraet fuer 230 V finden wirst?
      Natuerlich gibt es ein paar Geraete, die auch fuer 230 V angeboten werden und ich meine jetzt partout nicht Bivolt-Geraete, die durch Schaltnetzteile versorgt mit allem zwischen 100 und 250 V laufen.
      Aber das geht dann mit der Kaffeemaschine los, die in Salvador nur fuer 115 V zu bekommen ist und reicht ueber die normale Energiesparlampe, den Kuehlschrank, das Buegeleisen usw. bis hin zur Waschmaschine! Alles fuer "Niederspannung".

      Ich wuerde mir an Deiner Stelle die "Inselloesung" wegen der Kosten (Anschaffung UND Betrieb) und des erhoehten Beschaffungsaufwands gut ueberlegen. Lohnt sich m. E. nicht!

      Gruesse eines Dipl.-Ings. aus dem 230-V-Sueden Bahias

      Kommentar


      • #3
        Hallo Dipl. Ing. )

        Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen
        Hallo David,

        Ich will ja nicht unken, aber was Du Dir da vorgenommen hast, ist in etwa vergleichbar mir dem Umbau eines Benzinmotors auf Dieselbetrieb!

        Abgesehen von den Kosten, die Dir allein fuer das eingangsseitige "Umspannungswerk mit Spannung stabilisierung" ausgeben musst (ich gehe davon aus, dass Du mit "Spannungssicherung" eine Spannungsstabilisierung meinst), hast Du durch den Daueranschluss DEINES Umspannungstrafos eine Grundlast, die Dir beim oertlichen Stromversorger eine kraeftige Rechnung bescheren wird.
        ...
        Danke nochmal, aber dazu gleich noch n´paar Fragen... Es gibt schon 110V und 220V auf dem Grundstück, weil Pumpe und Pool mit 220V laufen... Dachte ich stelle die meisten Sachen einfach um. Ich bin regelmäßig in SAO PAULO und Frankfurt und da gibt´s ja alles ... Transport ist kein Problem. Muß ich also um eine Spannungsstabilisierung zu erreichen ein Gerät im Dauerbetrieb lassen oder "springt" das Ding an sobald Energie abgerufen wird ( durch die Benutzung ...)
        Habe viele Geräte die ich in 220-230V mitbringe- Teil ist schon da...

        Ist es den nicht so das man mit einer höhren Voltspannung auch Energie spart???? Weil die Geräte nicht soviel "ziehen" müßen um in Wallungen zu kommen....

        Mehr noch interesiert mich die Frage nach den Kabeltypen NYY und NYM habe irgendwo gelesen das in COSTA RICA das NYM Kabel wegen Hitze und Feuchtigkeit nicht geeignet ist....

        Ach und Kaffee brüh ich brasilianisch: Wasser heiß Kaff´in Strumpf( dieses Ding) Wasser drauf... fertig ist der Bohnenkaffee. Und der Rest kommt in die Thermoskanne
        Zuletzt geändert von sfio; 15.06.2007, 17:39. Grund: Zitat gekürzt

        Kommentar


        • #4
          Mir ist nicht ganz klar, wie Du die Spannung stabilisieren willst. Hast Du nun 110 oder 230 Volt, bzw. woher kommen die 230V am Pool?

          Spannungsschwankungen wirst Du sicher haben. Dagegen wirst Du Dich nur mit einem Ueberspannungsschutz wehren können. Dabei fliegt dann eine Sicherung raus, wenn mal eine hohe Stromspitze kommt.
          Beim PC ist sowieso ein Stabilisator angesagt, der am besten mit Ausgang 110V arbeitet. Sonst zerfetzt es Dir früher oder später das Netzteil vom PC.

          In Brasilien bekommst Du sicher keine NYM oder NYY - Kabel, die müsstest Du mitbringen. Selbst bei guten Transportmöglichkeiten kommen da aber einige Kilo an zusätzlichem Gepäck zusammen. Ob diese dem Klima gewachsen sind, kann ich Dir nicht sagen.
          Im übrigen finde ich aber, dass man Brasilianische Kabel durchaus verwenden kann. Die gibts in jedem besseren Baumarkt zu kaufen und sind als einzelne Adern in verschiedenen Querschnitten erhältlich. In Leerrohren verlegt finde ich diese Methode gar nicht schlecht (zuerst war ich skeptisch).

          Lohnen tut es sich, Verteilerdosen, Klemmen und vor allen Dingen Stecker und Steckdosen mitzubringen, diese sind in Brasilien Lebensgefährlich.

          Gruss
          Flips

          Kommentar


          • #5
            Hallo David,

            ich sehe schon, Du gehst da von voellig falschen Voraussetzungen aus!

            Wenn Du fuer den Pool und die Wasserpumpe 220 V zur Verfuegung hast, dann liegt es bestimmt daran, dass dafuer jeweils ein Trafo vorhanden ist, der die Versorgungsspannung aus dem Ortsnetz (115 V - die aber meistens irgendwo zwischen 95 und 100 Volt herumgeiern (zumindest kenne ich das so aus Lauro de Freitas)) auf die fuer die jeweilige Pumpe erforderlichen 220 Volt transformiert.

            Das ist ja auch nicht das Problem, es sei denn, diese Trafos bleiben dauernd an die 115 Volt angeschlossen: dann ziehen die auch OHNE dass etwas auf "der anderen Seite" angeschlossen ist, munter Strom und verbrauchen Energie (wenn Du so einen Trafo einmal einsteckst, ohne etwas anzuschliessen, wirst du merken, dass nach kurzer Zeit der Trafo warm wird, weil dort Energie "verbraten" wird).

            Zu Deinem Problem mit der Leistung, der Spannung und dem Strom:

            Du sparst nur dann wirklich was ein, wenn Du ein 230-V-Geraet an 115 Volt betreibst - wenn das ueberhaupt funktioniert. Kannst ja spasseshalber mal die Pumpe an die 115 anschliessen und sehen, was passiert. Keine Angst, ausser, dass kaum was passiert, passiert nix negatives! Nur mache das bitte nicht mit einem 230-V-Kuehlschrank, denn da schafft es der Motor des Kompressors nicht, anzulaufen und wird dadurch ueberhitzt (diese Motoren haben eine Anlaufschaltung, mit deren Hilfe der anfaenglich hohe mechanische Widerstand der Kompressorkolben ueberwunden wird, und die sich nach etwa 2/10 Sekunden wieder abschaltet)!

            Wenn Du irgendein Geraet nimmst, so hat das Geraet an den beiden sichtbaren Anschluessen gemessen einen "Widerstand" (ich lasse jetzt einmal Trafos und alles was - wie Motoren - mit Spulen (Induktivitaeten) arbeitet der Einfachheit halber mal weg).
            Wenn Du nun die Versorgungsspannung nimmst (in Volt) und durch diesen Widerstand (in Ohm) teilst, erhaelst Du die Stromaufnahme (in Ampere).
            Die zweite wichtige Formel ist jene fuer die Leistung:
            Leistung (in Watt) ist gleich Spannung (in Volt) mal Strom (in Ampere).
            Anhand der beiden Formeln wirst Du sehen, dass Du bei hoeherer Spannung und entweder gleicher Leistung (des Geraetes) bzw. gleichem Innenwiderstand, lediglich geringere Stroeme erhaelst (bei der Netzfrequenz von 60 Hz kannst Du bei 230 V den halben Strom von 115 V nehmen).
            Die LEISTUNGSAUFNAHME des 115-V-Duschkopfes an 115 Volt ist dieselbe, wie die des 230-V-Duschkopfes an 230 Volt, nur die Zuleitungsdraehte brauchen statt der ueblichen 10 mm2 nur 6 mm2 zu haben (wird in der Praxis so gehandhabt.
            Und bei einer schlechten Installation fuer 230 Volt hast Du innerhalb der Installation genauso Verluste, wie bei einer schlechten 115-V-Installation.

            Nun zu Deinem Grundproblem:
            Du moechtest das ganze Haus mit 230 Volt versorgen, und benoetigts dafuer natuerlich einen entsprechend dimensionierten Trafo von 115 auf 230. Der sollte dann eine Leistung vertragen, die ueblicherweise 150% der angeschlossenen Gesamtlasten entspricht, damit der Verlust im Trafo bei hoeheren Belastungen moeglichst niedrig bleibt.
            So ein Trafo duerfte meiner Rechnung nach fuer ein Haus mit 3 Badezimmer fuer etwa 20 kVA (unscharf ausgedrueckt ca. 20 kW) ausgelegt werden, und solche Biester kannst du nicht einfach mit einem Schalter in Betrieb nehmen, wenn du irgendetwas im Haus einschalten moechtest. Das bedeutet, der Trafo muss dauernd an der 115-V-Versorgungsseite angeschlossen sein und laeuft dort in der Regel (auch wenn absolut nichts im Haus eingeschaltet ist!!!) mit ca. 1 kW als VERBRAUCHER (sind ohne was zu betreiben jeden Tag 24 kWh, die du bezahlen must).
            Nun kommen da aber noch die Kosten dazu, die du fuer deine Spannungsstabilisierung in dieser Groessenordnung haben moechtest (fuer ca 20 kVA)!!
            OHNE diese werden naemlich die Spannungsschwankungen des oertlichen 115-V-Netzes auch in dein 230-V-Netz weitertransformiert, und wenn "draussen" zwischen 95 V und 100 V wechselt, wechselt auf deiner Seite die Spannung zwischen 190 und 200 V.
            Kurz und gut, du sparst durch ein Hochtransformieren und Stabilisieren nichts ein, sondern erzeugst zusaetzliche Kosten, die einfach nicht sein muessen. Da kommst du wirklich besser weg, wenn du deine 230-V-Haushaltsgeraete (die wirklich nur mit 230 V laufen, Typenschilder ansehen!!) in São Paulo verscherbelst und dich in Salvador mit 110-V-Geraeten neu ausstattest.
            Oder du hast wirklich soviel Grana, dass es nichts ausmacht, was die von dir geplante ANlage und deren Betriebskosten angeht!

            Was diese NYM-Geschichte in Costa Rica angeht, nehme ich an, dass das unsauber umspritzte Kabel waren, oder bei einer Instaalation in Kuestennaehe ganz einfach der "Maré-Effekt" (Salzwassernebel) vergessen wurde! Denn da musst du fuer alle Verteilerkaesten, Sicherungskaesten und Steckdosen sowie Schalter am Besten mit Feuchtraumausfuehrung arbeiten (entsprechend abgedichtete Versionen, die verhindern, dass das fein in der Luft verteilte Salz irgendwo an die Kupferdraehte der Kabel kommen kann).

            Viel Spass beim Ausrechnen, was dein Umspanntrafo im Jahr allein an Anschlusskosten (ohne Verbraucher im Haus) kostet (24 kWh x 365 x kWh-Tarif)!

            Kommentar


            • #6
              hallo,
              laeuft die pumpe wirklich ueber einen trafo?
              elektrische 220V geraete in unserer 110V (eigentlich 127V)gegend werden ueber zwei aussenleiter angeschlossen wie zb 400V elektroherde in deutschland.
              gruss didi

              Kommentar


              • #7
                @Flips:
                Das stimmt nun wieder nicht, denn die Kabel erhaelst du hier sehr wohl und mein Elektroladen hier in der 125 Tsd EW Stadt TdF hat sie mir sogar aus Sãu Paulo kommen lassen!
                Guckst Du hier: Eurocabos Cabos elétricos
                Ist nur einer der Lieferanten!
                Gleiches gilt fuer alle Installationsartikel! Wenn du die Dinger natuerlich als geblisterte Angebote im Supermarkt in der Regalreihe "Sonstiges" holst, seiht die Sache schlecht aus: Die Steckdose gibt nach 5 x Stecker rein, Stecker raus schon keinen Kontakt mehr!
                Auch hier haben die Elektrolaeden (Fachgeschaefte) udn sogar die Baumaerkte entsprechende Qualitaet entweder auf Lager oder die entsprechenden Kataloge der Lieferanten, wo du dir das alles zusammenstellen kannst, was du moechtest und dann wird es eben bestellt. Nur der Preis ist entsprechend hoeher, als die Ramschware.

                Fuer den Rechner wuerde ich mir nicht einen Stabilisator, sondern eine UPS (oder wie es hier genannt wird "Nobreaky") holen, denn der Stabilisator gleicht lediglich die Spannungsschwankungen nach oben und unten aus, wenn du aber die in Brasilien ueblichen "Kurzwegbleiben"-Spannungseinbrueche von ein paar Zehntel Sekunden hast, ist die Datei futsch, denn woher soll bitte der Stabilisator den Strom holen, um die Luecke zu ueberbruecken?
                Nobreaks - so der richtige Name - sollten auch nicht zu knapp ausgelegt werden, denn die Angabe in VA entspricht nicht der "Wattzahl", so dass die ueblichen 650-VA-Geraete nun halt mal nur in der Lage sind 450-500 Watt Last auszuhalten, sonst spricht die Ueberlastsicherung an!
                Aber fuer einen PC mit BS reicht es allemal!
                Kostet dann halt rund 300-350 R$ anstelle der 40 R$ fuer den Stabilisator und Ueberspannungen werden damit auch abgefangen!

                Gruesse aus dem Bilnddarm Bahias

                Kommentar


                • #8
                  Zitat von didi Beitrag anzeigen
                  hallo,
                  laeuft die pumpe wirklich ueber einen trafo?
                  elektrische 220V geraete in unserer 110V (eigentlich 127V)gegend werden ueber zwei aussenleiter angeschlossen wie zb 400V elektroherde in deutschland.
                  gruss didi
                  Jetz wird es aber interessant! Was Didi hier meint, ist das Anschliessen von 230-V-Elektroherden an die drei Phasen eines 400-V-Drehstromanschlusses.

                  Bitte nichts verwechseln, denn hier hast du den Anschluss der Heizelemente des Herdes mit einer Lastaufteilung auf die drei Phasen zwischen R und Nullleiter, S und Nullleiter sowie T und Nullleiter, um die Last gleichmaessig zu verteilen!

                  Was du hier vorschlaegst, ist ein 115-V-DREHSTROM-Anschluss ins Haus und dann dort die einzelnen 230-V-Verbraucher zwischen R und S, S und T bzw. T und R anzuschliessen! Das kannst Du theoretisch zwar machen, hat aber wegen des dann mittig liegenden Nullleiterbezugs grosse Nachteile!
                  Die sowieso schon hohen Spannungsschwankungen (Ich habe in Lauro de Freitas noch nie 127 V gemessen (Nobreak mit Spannungsaufzeichnung ueber RS232C-Schnittstelle)) werden hier noch groesser und weil es kein echter Drehstromverbraucher, sondern eine Summe vieler kleiner Einphasenverbraucher unterschiedlichster Leistungsaufnahmen ist, wirst Du einen FI-Schalter nicht mehr sinnvoll einsetzen koennen.

                  Und ich denke schon, dass David eine "saubere" Loesung will, kein "gipsy wiring" )

                  Kommentar


                  • #9
                    Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen
                    Hallo David,

                    ich sehe schon, Du gehst da von voellig falschen Voraussetzungen aus!

                    Wenn Du fuer den Pool und die Wasserpumpe 220 V zur Verfuegung hast, dann liegt es bestimmt daran, dass dafuer jeweils ein Trafo vorhanden ist, der die Versorgungsspannung aus dem Ortsnetz (115 V - die aber meistens irgendwo zwischen 95 und 100 Volt herumgeiern (zumindest kenne ich das so aus Lauro de Freitas)) auf die fuer die jeweilige Pumpe erforderlichen 220 Volt transformiert.
                    ....
                    Obrigado Obrigado Obrigado!

                    Übergeredet- also doch 110V .... Aber wie machen das den Hotels und Werkstätten??? Läuft da so eine fette Schreinermaschine auf 110V? Ich frage deshalb, weil wenn ich in Germanien einen Elektriker frage, dann fäßt der sich nur an den Kiefer und sagt: au, au, au das wird teuer ...
                    Aber so richtig erklären kann es dann doch keiner!
                    Deshalb vielen Dank für die Info´s. Habe zum Beispiel fette Werkzeuge (Schneidemaschine für Fliesen, Tsichkreissäge, div. Industrienähmanschinen etc. kann ich die mit nem Trafo den so "hochjuckeln" das am Ende noch was rauskommt . Diese Maschinen habe ich alle schon und würde die gerne weiterbenutzen. Werde die Tage mal auf die Suche gehen ob ich irgendwo an der Pumpe einen Trafo finde. Der Vorbesitzer sagte nur... Haus hat beides- stimmt ja auch irgendwie
                    Zuletzt geändert von sfio; 15.06.2007, 17:40. Grund: Zitat gekürzt

                    Kommentar


                    • #10
                      Hallo David,

                      die Werkstaetten arbeiten dann eben mit Drehstrom, um die hohen Lasten von Einzelphasenmaschinchen (Handgehaltene Elektrogeraete mit 115V) auf die drei Phasen aufzuteilen, und der Rest der grossen Maschinen (Kreissaegen, Bandsaegen, Abrichtmaschinen etc.) werden mit Drehstrommotoren angetrieben (Stern- oder Dreiecksschaltung, je nach Ausfuehrung).
                      Wenn ich einen 230-V-Drehstrommotor habe, der fuer Sternschaltung vorgesehen ist, kann ich den ohne weiteres im hiesigen 115-V-Drehstromnetz in Dreiecksschaltung (also zwischen den Phasen, um die hoehere Spannung zu nutzen) anschliessen, wenn ich die Beschaltung am Motor entsprechend aendere (falls vom Hersteller vorgesehen).

                      Beim Motor besteht dann auch keine Veranlassung, sich Sorgen wegene einer evtl. Schieflast zu machen, denn wenn der Motor belastet wird, werden automatisch alle drei Wicklungen die Last gleichfoermig ins Netz weitergeben.

                      Und fuer die einzelnen Geraete kannst Du - sofern es Einphasengeraete fuer 230 V sind - problemlos einen dicken Trafo 115/230 holen (fuer 3 kVA beispielsweise), denn du dann immer bei Bedarf einschaltest. Nur nicht vergesssen, die Sicherungen der Steckdosen, an denen du planst einen so dicken Trafo einzuschalten, als "i"-Versionen installieren zu lassen. Das sind spezielle Sicherungen fuer induktive Lasten (also alles, was Wicklungen/Spulen hat), die beim Einschalten immer impulsartig einen hohen Strom ziehen.

                      Und wenn du mit den ganzen Geraeten eine Schneiderei aufmachen moechtest, musst Du dir sowieso einen Drehstromanschluss legen lassen.

                      Verstehen den deutschen Elektriker nicht, denn frueher gab es in Deutschland auch ein 110-V-Netz und das funktionierte. Und in den USA funktioniert es immer noch (allerdings brauchen die fuer ihre Leitungen so wie die 115-V-Brasilianer halt mehr Kupfer).

                      Gruesse aus dem Sueden

                      Kommentar

                      Unconfigured Ad Widget

                      Einklappen

                      Brasilien Forum Statistiken

                      Einklappen


                      Hallo Gast,
                      Du hast Fragen?
                      Wir haben die Antworten!
                      >> Registrieren <<
                      und mitmachen.

                      Themen: 24.693  
                      Beiträge: 183.539  
                      Mitglieder: 12.485  
                      Aktive Mitglieder: 35
                      Willkommen an unser neuestes Mitglied, KarimK.

                      P.S.: Für angemeldete Mitglieder ist das Forum Werbefrei!

                      Online-Benutzer

                      Einklappen

                      178 Benutzer sind jetzt online. Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 178.

                      Mit 2.135 Benutzern waren am 16.01.2016 um 01:30 die meisten Benutzer gleichzeitig online.

                      nach Oben
                      Lädt...
                      X