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Computer und Hz

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      Hallo,

      hab schon das forum nach dieser info durchsucht, aber eine endgültige antwort auf meine frage hab ich nicht gefunden. wenn ichs übersehen haben sollte, sorry.

      kann ich einen pc an 220 V (hab ich hier) anschliessen, wenn auf dem netzteil steht 220-230 V, 50 Hz? es steht eben nicht 50/60 Hz da, sondern nur 50 Hz und hier habe ich definitiv 60 Hz. kann das dem PC schaden oder kann ich bedenkenlos anschliessen?

      danke im voraus.
      harry

    • #2
      Ich hab meinen Rechner auch so am Laufen.
      Das Netzteil macht aus dem Wechselstrom dann Gleichstrom für die Verbraucher.

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      • #3
        Ich habe schon mehrere Netzteile an 220V zerschossen. Liegt aber wohl weniger an der Frequenz, sondern an den extremen Spannungsschwankungen.

        Vorsichtshalber solltest Du ein Netzteil mit 110V verwenden (ca. 70 Reais) und davor einen sogenannten Stabilisator schalten, der von 220V auf 110V runtertransformiert.
        Ist in Brasilien absolut üblich und funktioniert problemlos.

        Auf vorhandene Erdung Erdung und richtige Polung in der Steckdose achten, sonst bekommst Du bei Gehäusekontakt regelmässig einen gewischt und Modem kann Schaden nehmen.

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        • #4
          Prinzipiell laesst sich jedes PC-Netzteil (hiermit meine ich die Einbau-Netzteile, die sich IM PC-Gehaeuse befinden) verwenden, wenn Bauform (muss gleiche Masse haben) und Typ (kein altes XT-Netzteil andrehen lassen, einfach darauf achten, dass der Stecker, der auf das Mainboard kommt, derselbe ist! Ich kenne Faelle, da wurde versucht, alte Lagerbestaende zu verkaufen!) identisch sind.

          Der Betrieb an einem Spannungsstabilisator ist in Brasilien grundsaetzlich zu empfehlen, wobei zu ueberlegen ist, ob anstelle des Spannungsstabilisators nicht lieber gleich eine USV (ununterbrochene Stromversorgung) besser ware. Haengt immer davon ab, ob es in der oertlichen Stromversorgung ausser su den "haushaltsueblichen" Spannungsschwankungen (die Dusche wird eingeschaltet) auch zu Unterbrechungen kommt (die von einer Viertel Sekunde bis zu 2 Stunden dauern koennen). Hintergrund fuer eine USV - oder "no break", wie es hier genannt wird - ist, dass auch kurze Spannungsaussetzer fuer die PC-Netzteile fatal werden koennen (wenn die Restladung der Elkos so gerade am Ende ist und wieder Power mit Volldampf nachgeschoben wird (fuer den Laien erklaert)). Zudem kann der PC durch solche Spannungsaussetzer undefinierte Zustaende annehmen und muss anschliessend zurueckgesetzt werden oder setzt sich selbst zurueck. Dauert die "Versorgunsgluecke" ein wenig laenger, geht der PC aus und moeglicherweise auch wertvolle Daten verloren (Datenbankfehler zum Bleistift).

          Da die Stabilisatoren und die USVs hier fast ausschliesslich fuer 115 V angeboten werden, sollte das Netzteil fuer den PC schon auch entweder umschaltbar sein (230/115, ueber einen kleinen Schiebeschalter auf der Rueckseite) oder fuer 115 Volt direkt.

          Was allerdings bei der Erdungssache zu beachten ist:

          Generell fuer die Steckdose, an welcher der PC oder der PC mit Zubehoer ueber Stabilisator bzw. USV betrieben wird, eine solche MIT ERDUNGSANSCHLUSS verwenden. Das sind die Steckdosen, die etwas unterhalb der Linie der beiden normalen Steckanschluesse in der Mitte noch einen dritten - immer runden - Anschluss besitzen. KEINE normale zweipolige Dose verwenden, um PC und Gedoens daran anzuschliessen.
          Hintergrund: Im PC-Netzteil befinden sich zwei Kondensatoren (im nF-Bereich), die von der Gehaeusemasse aus an BEIDE Eingangsleitungen fuehren und bei einer Installation OHNE den (eigentlich als Schutzleiter gedachten) dritten Leiter des Netzkabels an den bei den Stromversorgungssystemen in Brasilien immer an Erde gelegten Nullleiter zu verbinden, IMMER dazu fuehren, dass es beim Beruehren der Metallteile des PCs leicht "brizzelt".
          Hier wird eine Spannungsteilung durch die beiden Kondensatoren verursacht und egal in welcher Richtung ich den (zweipolig angeschlossenen) Stecker des PCs einstecke, es brizzelt immer!
          Kann auch dazu fuhren, dass beispielsweise beim Anschluss eines Koaxkabels fuer ein Wireless Internet irgendetwas defekt wird.

          Also: PC-Verkabelung grundsaetzlich nur mit dreipoligem Orginalkabel/Stecker und die entsprechende Steckdose von einem Elektriker setzen und anschliessen lassen, der zumindest
          a) in der Lage ist, den Schraubendreher in der richtigen Hand zu halten
          b) in der Lage ist, festzustellen, welcher Draht Phase und welcher Nullleiter ist (geht sogar mit nassen Fingern)
          c) in der Lage ist, nachdem er den Test ueberlebt hat, das Kabel des Nullleiters ausser an einen der normalen Steckdosenanschluesse auch mit dem Anschluss Nr. 3 zu verbinden
          d) in der Lage ist, die Schraeubchen an den Steckdosenanschluessen auch festzuziehen.
          Nicht lachen, aber habe hier schon "Elektriker" erlebt, die nicht einmal dazu in der Lage waeren. Ich mache das lieber selbst.

          Wenn sonst noch Fragen sind, immer raus damit!

          Gruesse aus dem spannungsunstabilen Sueden Bahias

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          • #5
            Erdanschluss

            Hebinho

            wenn ein Erdanschluss gewünscht wird, selber einen bauen und in den Boden einleiten. Der Nullleiter kann unter Umständen gewaltig Strom führen. Bei mir auf der Fazenda wurde das Nullleiterkabel geklaut, jetzt schmierts dir immer einen vom Nullleiter her. Wie gesagt wers will, baut sich eine eigen Erdung, ist wahrscheinlich das Sicherste.

            Gruss

            Felix

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            • #6
              dank euch erstmal für die antworten. also im moment kann ich die kiste erstmal hier anschliessen. werde mir aber dann doch ein 110 v-netzteil besorgen. ich hab hier im haus beide spannungen, weil der erbauer das so wollte.

              nur habe ich eben keine erde, bzw. keine stecker mit 3 polen. also muss ich mir noch eine erde für diese steckdose bauen. die qualität der elektriker hier habe ich schon gesehen, hebinho, und ich glaub dir durchaus, was du sagst. die dusche war mit einer plastikklemme angeschlossen (der elektriker war vorher da und hat alles "in ordnung gebracht"). diese ist beim ersten duschen auf höchster stufe mit schönem gestank verschmort. hab erstmal eine klemme aus porzellan angebracht und siehe da, ruhe ist und meine frau hat keine angst mehr, verbrannt zu werden.

              von den physikalischen gesetzen mit strom verstehe ich nicht soviel, aber ich kann schon ein bischen in der praxis damit umgehen. hab hier auch ein messgerät, mit dem ich die einschlägigen messwerte überprüfen kann. wenn ich mir nun eine erdung für den pc selbst mache, was ist denn dabei zu beachten? wie tief muss ich in die erde, was stecke ich da am besten rein und welchen querschnitt muss das kabel von der steckdose haben?

              danke
              harry

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              • #7
                In diesem Post:
                http://brasil-web.de/forum/22645-inf...-elektrik.html
                ist auch einiges an Infos ueber das Thema Spannung/Erdung/USV enthalten

                Oder einfach mal ueber die Suchfunktion nach "Erdung" suchen.

                Der brasilianische Standardfall ist:
                Erdanschluss unterhalb des Zaehlerkastens. Besteht i.d.R. aus einem 1,5 - 2,5 m langen verkupfertem Eisenstab, der in den Boden eingetrieben wird, und der ueber einen isolierten Kupferdraht (je nach Spannung 4 oder 6 qmm) mit dem Nullleiteranschluss an der Zaehlerklemmleiste verbunden wird.
                Wo sich der Erdungsstab befindet, ist meistens ein PVC-Deckel zu sehen, der die Klemme Draht/Stab mehr oder weniger vor Umwelteinfluessen schuetzt.
                Bei aelteren Anlagen sollte man vielleicht mal nachsehen, ob der Darht nicht in der zwischenzeit wegkorrodiert ist!

                Fuer die normalen Stromverbraucher im Haus reicht dieser Erdungsanschluss als Referenzpunkt voellig aus - so auch fuer die Verwendung des Nullleiters in der erwaehnten PC-Steckdose.

                Was man auf jeden Fall NICHT an diesen Nulleiter anschliessen sollte, sind die Schutzleiteranschluesse der Hochstromverbraucher "landesueblichn Duschkoepfe", die mit bis zu 5 kW Leistungsaufnahme dafuer sorgen, dass je nach Qualitaet (Querschnitt) der verlegten Kabel ganz nette Stroeme und damit Spannungsabfaelle entstehen koennen (bei uns hier waren es VOR der Kabelneuverlegung fast 30 Volt, nach Anpassen der Kabelquerschnitte nur noch 6 Volt).

                Wenn das Hausnetz OHNE getrennten Schutzleiter verlegt wurde, wird waermstens empfohlen, den Schutzleiteranschluss jedes einzelnen Duschkopfes mit jewiels einem dieser Erdungsstaebe zu verbinden. Bei mir hatte ich die hinter dem Haus unterhalb der Badezimmerfensterchen in den Boden eingerammt und mit einem 4 qmm Kabel mit dem jeweiligen Duschkopf verbunden, und damit erreicht, dass auch das letzte "Kribbeln" beim Beruehren von Teilen der Dusche weg war.

                Die Rechner haengen bei mir (inklusive der Bildschirme, Drucker, Boxen etc.) ueber ein "No break" an der auf der zuvor beschriebenen Weise genullleiterten brasilianischen Schutzkontaktsteckdose und ausser einem mausetoten USV durch einen Direkteinschlag waehrend eines Gewitters in den Strommasten vorm Haus (die Rechner blieben natuerlich durch die fehlende Spannungsversorgung sofort stehen) ist bisher noch nichts passiert. Messungen ueber die USV (uber die Schnittstelle an der USV kann man schoen mitplotten, was auf dem Stromnetz so alles passiert) zeigten, dass teilweise Spannungsspitzen von bis zu 275 Volt (bei einem 230er Netz) auftraten und die meiste Zeit die Spannung bei 210 bis 215 Volt "duempelt".

                Ist auf jeden Fall besser, einen Elektriker des Vertrauens zu waehlen (am besten einen der Typen ansprechen, die fuer die Energieversorger die Anschluesse an die Zaehler herstellen, denn die haben immer noch die groessten Erfahrungen), und sich jeden Handgriff erklaeren lassen, auch wenn es dem Heini laestig wird. So weiss er aber wenigstens, dass ihm auf die Finger gesehen wird.

                Wer sich mit Elektrik und Strom nicht oder nur unzureichend auskennt: lieber die Finger davon lassen, als hinterher zu den Stromopfern gerechnet werden zu muessen!

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