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Christian
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neue Beiträge

    #21
    Hallo,

    ich finde das ist ein sehr interessantes Thema. Ich hatte 1999 in Salvador eine Freundin, die "Espiritista" war. Wie sie mir erklärt hat, glaubte sie an die Lehre des französischen Spiritisten Alan Cardec aus dem 19. Jahrhundert. Dazu gekommen war sie nach dem Tod ihrer Eltern, um Kontakt mit ihnen aufnehmen zu können. Ich bin dann nícht weiter in sie gedrungen und hatte diesbezüglich auch keine Probleme mit ihr; dass ich nicht an Gott glaube schien sie nicht weiter zu stören.

    Ich hatte noch zwei weitere Freundinnen in Südamerika, eine Mexikanerin die selbst nicht an Gott glaubte, sondern mehr auf Meditation und indianische Spiritualität stand, und eine Kolumbianerin, die halt katholisch war aber auch nicht religiöser als deutsche Christen.

    Ich denke, wenn man selber tolerant ist, kann man auch mit religiösen Menschen gut zurechtkommen, vorausgesetzt, die versuche nicht , einen zu missionieren. Ich selber bin protestantisch konfirmiert, aber nie religiös gewesen. Katholiken sind in der Regel erträglich; die einzigen Gläubigen, mit denen man nicht zurechtkommen kann sind nach meiner Erfahrung Anhänger evangelischer Sekten und Moslems.

    Kommentar


      #22
      Oi gente !

      Danke an Euch für die weiteren Kommentare )

      Ja, im Grunde ist das mit den Sekten ein sehr interessantes Thema. Ich habe jetze mehrere Bücher gelesen (auch darunter eine Info zu Alan Cardec´s Variante) und man versteht danach viel besser, wie gewisse psychische Mechanismen funktionieren und wie sehr ein Mensch (man könnte auch sagen "jeder Mensch") zum passenden Zeitpunkt und unter gewissen Umständen beeinflußbar sein kann (mentale Programmierung, massiver Gruppendruck etc.). Es ist wirklich unglaublich aber wahr, wenn man liest, daß Eltern sogar ihre Kinder töten, weil es irgend so ein Sektenführer von Ihnen verlangt. Erschreckend ist auch die mittlerweile sehr große Vielzahl dieser "konfliktträchtigen Gruppen" und der Mitglieder weltweit !!! Ich bin mittlerweile ernsthaft drauf und dran in einer Sektenberatungsstelle ehrenamtlich in irgendweiner Weise mit zu arbeiten...

      Ich habe auch prinzipiell keine Probleme damit, wenn jemand einen tiefen und festen Glauben besitzt. Es bringt mich nur auf die Palme , wenn die Leute dann kommen und sagen, ihre Religion (oder auch Lebensphilosophie) ist die einzig Wahre und dann jeden missionieren wollen - inclusive Partner. Sobald "Religion" mit zu viel Zwängen und Druck verbunden ist, ist meines Erachtens größte Vorsicht geboten, so gut sich die Dinge am Anfang für manchen auch anhören können.

      In diesem Sinne, Augen aufhalten ... :shock:
      Leon2nd

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