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Leuchtstoff-/Energiesparlampen an No-Break

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      Unser Urwaldbestromer beglückt uns regelmäßig mit Stromausfällen.

      Zur Vermeidung von Unfällen im Haushalt möchte ich deshalb einen Großteil der Beleuchtung im Haus über eine USV laufen lassen, die entsprechende Verkabelung habe ich bereits vorgesehen.

      Die hier handelsüblichen nobreaks geben bei Netzersatzbetrieb eine nur annähernd sinusförmige (senoidal) Ausgangsspannung ab, nobreaks mit Sinus am Ausgang sind teurer und in unseren Urwald-PC-Läden nicht zu bekommen.
      Frachtkosten z.B. SP -> AM ~120R$ und 30 Tage Lieferzeit.

      Frage: werden Energiespar- und Leuchtstofflampen an einer üblichen nobreak funktionieren oder haut's die (oder die Lampen) zusammen?
      Zur Info: Es sind maximal 5 Leuchtstofflampen á 40W und ca. 25 Stück (~500W) Energiesparlampen zu versorgen.

      In Ermangelung einer nobreak mit 120 Volt am Ausgang kann ich's leider nicht ausprobieren.

      Frage am Rande.
      Wie ermittele ich die erforderliche Leistung?
      Alle Lampen einschalten und Stromaufnahme per Multimeter messen, dann U*I = Mindestleistung der nobreak in Watt oder in VA?

      Danke!

    • #2
      Grundsaetzlich besteht wegen der trapezfoermigen Ausgangsspannung der USV keinerlei Problem:

      Die Energiesparlampen haben ein "Mini-Schaltnetzteil" eingebaut, das auch mit einer Gleichspannung laufen wuerde. Zudem habe ich bei unseren Spannungseinbruechen hier in TdF (da geht zu wahllosen Tageszeiten die Netzspannung von 200-210 V (Soll = 230 V) schon mal fuer 30 Minuten oder laenger auf 140-180 V "runter") festgestellt, dass die E-Sparlampen zwar geringfuegig dunkler werden, aber problemlos weiterlaufen.

      Bei der Lastberechnung ist sehr wohl zu beachten, das die 650 VA der kleinen Nobreaks nur etwa 2/3 an WATT (Effektivleistung) entsprechen und die Energiesparlampen sehr wohl (durch die Entstoerkondensatoren am Eingang vom Lampensockel her) einen phasenverschobenen Zusatzstrom erzeugen, so dass nur rund 410 Watt wirklich verfuegbar sind. Auf einigen der E-Sparlampen ist sogar der cos phi (meistens 0,65, manche 0,5) angegeben. Da steht dann meistens "F.P." als Abkuerzung fuer "Fator de Potência". Dem Nobreak macht es nichts aus, wenn es mal fuer ein paar Sekunden ueber diese 410 Watt geht, aber wenn die Beleuchtung mit 500 W dauernd an ist, spricht schnell der Ueberlastungsschutz an.

      Mit dem Multimeter wird es da nix. In den technischen Daten zum Nobreak findest du den F.P. ebenfalls, der beispielsweise bei meinem 1200 VA Geraet 0,35 ist, d.h. ich kann nur rund 800 WATT nutzen.

      Ergaenzung:
      Bei den normalen Leuchtstofflampen sieht das schon etwas schlechter aus, denn hier koennte es unter Umstaenden an den Drosseln ("Vorschaltgeraeten") zu Ueberhitzungsschaeden kommen. Grund: die trapezfoermige Ausgangsspannung hat hohe Oberwellenanteile (will heissen, ausser den 60 Hz sind auch Vielfache davon vertreten). Diese hoeherfrequenten Anteile erwaermen die Spulen der Drosseln zusaetzlich. Habe aber noch nie gestestet, bzw. noch nie irgendwelche Erfahrungen in dieser Richtung gesehen/gehoert.

      Ich wuerde mir anstelle des Nobraeks lieber einen kleinen Generator holen, denn die gibt es mit 950 W und schon fuer R$ 470 (~Preis eines 1200 VA Nobreaks) oder mit 1200 W fuer R$ 870.

      Ich habe hier so einen kleinen Zweitaktgenerator, um bei den jeden Monat ein- bis zweimal auftretenden Stromausfaellen UEBER 30 Minuten zumindest Licht und Rechner laufen lassen zu koennen (Kabeltrommel und Stehlampen). Laeuft mit einer "Mopedgemischfuellung" (knapp ueber 4 Liter) rund 3,5 bis 4 h.
      Zuletzt geändert von User_11889; 03.08.2007, 17:46. Grund: Ergaenzung

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      • #3
        Hallo Herbert,

        Danke für Deine Antwort.

        Das mit dem Generator ist schon geplant, zumindest Kabel- und Verteilertechnisch.
        Von deren Preisen bei euch kann ich allerdings nur träumen, die 900er Einstiegsmodelle der Marke Tayama gehen hier bei R$600 los :rolleyes:
        Außerdem muss ich den Stinker hinten im Garten installieren, um den Trabbi-Geruch vom Haus fern zu halten.
        Bis ich das Ding dann angefummelt habe ist der Strom (meistens) schon wieder da.
        Kleine Anmerkung:
        Die Freigabe des Budgets vom Controller (=Frau) für den Generator erfolgt recht zügig,
        wenn man(n) die dann mögliche Versorgung der Steckdose für den Fernseher zur novela-Zeit in's Spiel bringt ;-)

        Mir gehts eher um eine schnelle Überbrückung der Ausfälle, da unsere Kleine mit ihrem 1 Jahr immer fürchterliche Angst bekommt.
        Normalerweise würden die Straßenlampen noch ein gewisses Restlicht geben, aber wenn der Strom weg ist dann eben komplett und dann ist es echt schlagartig stockzappenduster.
        Die fertigen Notleuchten helfen zwar, stoßen allerdings aus optischen Gründen bei mir auf wenig Gegenliebe.

        Das mit den Leuchtstofflampen ist kein Problem, ich wollte die Dinger wegen zu großer Hässlichkeit sowieso aus dem Haus verbannen, einen Grund mehr habe ich jetzt.

        Werde mich also mal auf die Suche nach einer nobreak mit rund 800 Watt machen. APC, SMS; Microsol haben welche im Programm, notfalls muss mir ein Kollege das Ding aus dem Süden mitbringen oder ich beiße in den sauren Transportkosten-Apfel.

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        • #4
          Moin,
          Für Energiesparlampen würde Megaman empfehlen.
          Webseite
          Katalog
          Viel Lampen, gerade in Brasilien, haben kein schönes Licht.
          Ich habe zu Hause nur noch Megaman.
          Aquarium - 2x23W satt 125W (Pflanzenlicht)
          Küchenlampe - ganz kleinen Pingpong die auch in der offen Lampe gut aussehen.
          Kinderzimmer je 3 Strahler 4 W

          Es gibt auch dimmbare Lampen und Lampen die bei Stromausfall nachleuchten.
          Es gibt welche mir eingebauten Sensor und alle möglichen Formen.
          Es gibt auch 12V Gleichstrom Lampen.
          Das klingst ja so als wenn ich für die Werbung bezahlt werden würde; Aber im Ernst sowohl vom Aussehen der Lampen als auch von der Lichtfarbe kenne ich keine Besseren. Insbesondere die Lichtfarbe ist in Brasilien ein Problem, viele Lampen sin einfach zu weis/blau, das ist nicht schön.
          ich werde einen Ganzen Satz von dem Lampen für mein Apartment mit nach Brasilien nehmen.
          Nachteil - Die sind nicht billig, sie sollen aber durch die Vorheizung eine lange Lebensdauer haben. Meine ältesten sind 3 Jahre alt und ich habe noch keine defekte Lampe.

          In Brasilien bekommt man auch Generatoren von Honda. Freunde die als Straßenmusiker arbeite halten die für die besten, weil sie sehr leise sind.
          Die könnte man auch im Apartment auf dem Balkon betreiben.

          Gruß
          Christian
          Das Brasil-Web verkauft keine Reisen - Die Gemeinschaft beantwortet Fragen und gibt Tipps für die Reise.
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          • #5
            Hallo Fachleute

            Hier in Cuiabà (MT) hab ich schon überlegt die ganzen Energiesparlampen wieder rauszuwerfen.

            Die Lebensdauer beträgt nur wenige Monate bis hinunter zu drei Wochen. Und das was ich an Energie spare, gebe ich mehrfach für Ersatzlampen aus. Ist also ein Minusgeschäft.

            Ich benutze Lampen der "Marke" Philipps, die halten noch ein wenig besser als die "no name".

            Auf Anfrage bei einem befreundeten Elektriker und beim Energieversorger wurde mir gesagt es liege an der Spannung. Sollte eigentlich 127 Volt sein, aber beim nachmessen komme ich nie unter 131 und in Spitzenzeiten bis zu 142 Volt. Laut Aussage vom EVU liegt das daran, daß mein Hausanschluß der erste am Tarnsformator, welcher sich genau gegenüber auf der anderen Straßenseite befindet, ist. Dadurch käme die hohe Spannung im Hausnetz zustande und da könne man nix machen und ich solle doch normale Glühbirnen benutzen )

            Ich muß hinzufügen, daß ich ein Laie bin, was Elektrik angeht und wäre euch dankbar, wenn es einen Lösungsansatz für mein Problem gäbe.

            Gruß Martin

            @hebinho
            in Cuiabà gibts kein Sellerie (

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            • #6
              hallo,
              @tuxaua
              ich wuerde ne kombination aus beiden empfehlen, die UPS, damit unterbrechungsfreie versorgung gewaehrleistet ist und den notjockel wenn der blackout mal laenger anhaelt. eine 800VA ups wird die bei dir vorgesehenen 600 Watt (nach tausch der LS in energiesparlampen) lampenleisung aber nur 5-8 minuten liefern koennen, es sollten daher schon 1200-1500 VA sein, die dann erreichte ueberbrueckungszeit reicht dann aus die einspeisung der UPS vom "UBS" (UrwaldBeStromer) auf den Honda oder welchen auch immer vorzunehmen. auch drauf achten das die UPS "Kaltstartfaehig" ist.
              gruss didi
              Zuletzt geändert von didi; 03.08.2007, 20:15. Grund: zuordnung zum threadstart

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              • #7
                @Martin:
                Also mit den normalen Gluehlampen (es gibt ebensowenig "Gluehbirnen" wie es keine "Gluehaepfel" gibt) wuerden in deinem Fall auch relativ schnell "pitschen", du haettest aber den Vorteil, dass die wirklich einen Schlag billiger sind.

                Und dass du als erster am Trafo haengst, ist genauso Pech wie bei mir, ich bin in userer Versorgungskette der vorletzte Haushalt. Zwei Haeuser weiter beginnt ein neuer Trafostrang, der nicht so lang ist der zu uns!

                Fuer uns beide gibt es keine rechtliche Loesung etwas machen zu koennen und technisch kaum machbare, denn in beiden Faellen (dauernde Ueber- bzw. Unterspannung) muessten Spannunsstabilisatoren eingesetzt werden, die dann aber wegen der fuer einen Haushalt erforderlichen Leistung (von der Beleuchtung ueber den Kuehlschrank bis hin zum Duschkopf) gewaltig zu Buche schlagen wuerden.

                Normalerweise koennen die Energiesparlampen Spannungen von +/- 10 Volt um die jeweilige Nennspannung gut ab, wenn aber dauernd in Richtung +10 Volt anliegt, wird auch das Mini-Schaltnetzteil im Lampensockel zu warm. Gleiches passiert, wenn man die E-Sparlampen in geschlossene Lampenkoerper einbaut: kurze Lebensdauer, wegen des sich dort ergebenden Hitzestau, der dieser Elektronik im Sockel (bei einigen ist +50 °C als Hoechstwert angegeben) den Garaus macht.
                Meine aelteste E-Sparlampe wird im September 4 Jahre alt und die laeuft ohne schoenes Lampengehaeuse einfach in einer Billigfassung frei eingeschraubt.
                Was oefters durchgeht (aber immer laenger als 1 Jahr haelt), sind die Mini-E-Sparlampen auf unserer Veranda (4 W, ueber Daemmerungssensor jeden Tag ein/aus).

                Betreff Generatoren:
                Leise sind die Hondas auf alle Faelle, solange es die kleinen Geraete sind (unter 1,5 kVA). Allerdings kann man fuer den Preis eines EX1200 schon fast vier chinesische Zweitakter holen!
                Vorteil der EX-Generatoren ist noch ein anderer:
                Muessen die "normalen" Generatoren immer mit einer konstanten Drehzahl laufen, um die 50 bzw. 60 Hz zu erzeugen, funktioniert die EX-Serie bei Honda auf andere Weise.
                Der mechanisch mit dem Benzinmotor (4-Takter) gekoppelte Generator erzeugt "nur" 48 V (+ die 12 V fuer den Akkulade-Ausgang). Diese 48 V werden in einen Wechselrichter eingespeist, der am Ausgang IMMER die Nennspannung (130 bzw. 230 V mit 50 bzw. 60 Hz) erzeugt.
                Stellt die Regelelektronik nunfest, dass der Netzausgang nicht oder nur sehr wenig belastet wird, nimm der Motor "Gas weg", laeuft also gewissermassen im Leerlauf mit niedriger Drehzahl und deswegen extrem leise. Nimmt die Belastung am Ausgang des Wechselrichters zu, wird "Gas gegeben": die Drehzahl des Motors erhoeht sich soweit, bis die mechanische Leistung wieder der entnommenen elektrischen Leistung gleichkommt. Nur bei Vollbelastung dreht der Motor mit maximaler Drehzahl und wird damit lauter.
                Dieses Verfahren spart Sprit und Verschleiss und der elektronische Wechselrichter sorgt immer fuer die richtige Ausgangsspannung und Frequenz.

                Nur, das hat seinen Preis und bei Honda Brasilien erst recht!

                ZUr Farbe der E-Sparlampen:

                Eigentlich sind die mit Ausnahme der "Gelbtonlampen" alle von der Farbtemperatur her auf Tageslicht getrimmt (anhand der Zusammensetzung der Leuchtschicht): 6700 K (Kelvin). Ich hatte mir anfangs versehentlich eine leicht gelbliche (es gibt auch extreme Gelbtoene - oder niedrige Farbtemperaturen) geholt, die war dann aber wirklich eine Simulation des Gluehlampenfarbtons, den ich partout nicht ausstehen kann. Ist halt subjektiv.
                Zuletzt geändert von User_11889; 03.08.2007, 20:31. Grund: Nachtrag

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                • #8
                  Zitat von didi Beitrag anzeigen
                  .... auch drauf achten das die UPS "Kaltstartfaehig" ist.
                  gruss didi
                  Was bitte ist "kaltstartfaehig"???

                  Kommentar


                  • #9
                    Zitat von Christian.Thiessen Beitrag anzeigen
                    ....nur noch Megaman....

                    Gruß
                    Christian
                    Nur aufpassen! Im Glossar steht ein wichtiger Hinweis:

                    "....MEGAMAN ESL sind bedenkenlos einsetzbar von -20° C bis zu +40° C Außentemperatur (in belüfteter Leuchte)...."

                    Die 40 °C werden beispielsweise bei mir an einem Sommerabend unter der Decke flockig locker erreicht! Die hiesigen - bzw. fuer den Bereich heisse Laender hergestellten - ESL haben eine Obergrenze von 50 °C !

                    Und wenn du jetzt eine besonders schoene Lampe hast, die du mit einer ESL bestueckst, die aber "zu" ist, ist die ESL bald defekt. Beispiel: die unter den Deckenventilatoren angebrachten Glaskolben!

                    Die Sache mit dem Vorheizen ist uebrigens in den kalten Laendern wichtig, denn u. U. kriegst du sonst die ESL im Winter nicht mehr gezuendet (mit einer Standardelektronik bei etwa 10 Grad faengt die nur duester ueber die halbe Strecke an zu "glimmen" und nach etlichen Minuten kommt die restliche Leuchtschicht hinterher) und sie braucht dann lange, bis sie die volle Leuchtkraft aufbaut.

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                    • #10
                      hallo,
                      Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen
                      Was bitte ist "kaltstartfaehig"???
                      einfache UPS sind in der lage last zu uebernehmen, nicht aber aufzunehmen.
                      gesetzt den fall, der blackout passiert nachts und keine der angeschlossenen lampen sind angeschaltet, du moechtest jetzt aber ein paar lampen einschalten, dann passiert bei einer einfachen UPS nichts, das geht nur bei den etwas besseren.

                      gruss didi
                      edit: nachts ist natuerlich bloedsinn, tagsueber ist es dasgleiche, also nochmal, einfache UPS laesst sich nicht von 0-last aus starten.
                      Zuletzt geändert von didi; 03.08.2007, 21:31.

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