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Kachelofenbauer?

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  • Kachelofenbauer?

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      Oi gente,

      hab mal ne Frage. Kennt jemand von Euch zufällig einen Kachelofenbauer in Südbrasilien. Meine Recherchen und Gespräche mit hiesigen "Fachleuten" haben leider zu nichts geführt.
      In Rio Grande do Sul haben Deutsche vor Jahren mal einen Kachelofenbauer aus Österreich einfliegen lassen, weil sie in Brasiland keinen wirklichen Fachmann gefunden haben. Wäre für mich allein natürlich zu aufwändig .

      In den richtig kalten Städten in den Bergen wie Lages oder São Joaquim haben die Leute natürlich Heizungen, die Reichen auf jeden Fall. Aber diese Dampfheizungen sind nicht so mein Ding und die üblichen, offenen Kamine bringen ja so gut wie nichts, da sie den Großteil der Wärme zum Kamin hinausblasen.

      Wir hatten hier über 2 Monate fast durchwegs niedrige Temperaturen bis zu 2°C (nachts) und niemand, aber auch wirklich niemand hat hier eine Heizung in seinem Haus, nicht mal die Hotels. Die Brasis hier ertragen stoisch diese Kälte und der übliche Ausspruch war "ist halt der härteste Winter seit Jahren"!
      Für mich ist diese kurze Zeit der Kälte angenehm, aber ich hasse kalte Häuser!

      Abraços
      BR
      Abraços
      BR

    • #2
      Der Kachelofenbauer sitzt da noch immer:

      BRASIL ALEMANHA ONLINE

      Kachelöfen Horvarth
      Estufas de Cerâmica Vitrificadas
      In Bagé

      Quem quiser mais informações pode falar, em português ou alemão, diretamente com o Sr. Wilhelm Johann Horvath ou com a Sra. Nelsi Horvath, pelo tel. 0xx53/3242 5206.


      Gruesse aus dem kachelofenfreien Bahia

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      • #3
        Als billigere Alternative bietet sich vieleicht ein Kaminofen an. Wenn es
        sich nur um ein paar kältere Tage im Jahr handelt sicher ein Möglichkeit.
        Unter Lareiras Kaminofen® - uma idéia quente verkauft ein offenbar
        Deutscher ein paar Modelle, sieht aus wie der übliche deutsche
        Baumarktschrott, als Importidee aber gar nicht mal so schlecht....

        Kommentar


        • #4
          Der "Baumarktschrott" bei den Kaminoefen kommt eindeutig aus Fernost (vermutlich China). Die von dem Deutschen hier importierten Oefen sind vermutlich von einem der grossen deutschen Hersteller (ja, so etwas wird in D noch gebaut!), moeglicherweise sogar von KAGO in Goettingen.

          Der Trick am Kachelofen ist jedoch die Langzeit-Waermespeicherung und -Abgabe, wobei hier die Oberflaechentemperaturen am Kachelofen im Vergleich zu den Kaminoefen sehr niedrig sind. Der Kachelofen hat - auch wenn er im Vergleich zum Kaminofen um ein Vielfaches teurer ist - die "angenehmere" Waerme.

          Kommentar


          • #5
            Zitat von klick Beitrag anzeigen
            .... Lareiras Kaminofen® - uma idéia quente verkauft ein offenbar Deutscher ein paar Modelle, ....
            Handelrechtlicher Nachsatz: Das es in Br. möglich ist die Vokabel "Kaminofen"
            als registered trademark eintragen zu lassen bringt ja auch ganz neu Ideen:
            Wie wäre es im Alkbusiness mit "Schnaps", "Aufgesetzter", "Bier" oder
            ähnlichem? Im Sozialbusiness mit "Kindergarten" (ist ja auch im
            angelsächsischen Raum bekannt)? Oder im Autobusiness schlicht mit "Auto"
            oder "Wagen"? Immerhin könnte man damit bei jeder Anzeige von VW do
            brasil auf Unterlassung klagen oder als Abmahnvereinigung auftreten und
            für jeden Fehltritt einen kleinen Beitrag fordern. Vieleicht sollte man einfach
            den kompletten deutschen Dudeninhalt handelsrechtlich schützen lassen, das
            könnte eine echte Geldquelle darstellen. Das Goetheinstitut müsste in
            jedem Deutschlehrbuch alle Vokabeln mit einem R kennzeichnen.... . Ach
            Brasilien, Land der Beschränkten, des Reichtums und der unbegrenzten
            Möglichkeiten ...

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            • #6
              Hat nun zwar nichts Kachelofenmaessiges mehr, aber das gibt es zum Teil schon alles! Beispiel:
              "...Delicie-se com Unser Schnaps, mas aprecie com moderação. ..". Wo? Klaro, in RS!

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              • #7
                Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen
                Der "Baumarktschrott" bei den Kaminoefen kommt eindeutig aus Fernost......
                Hebinho, da bin ich halbwegs im Thema: Der Baumarktschrott kommt aus
                Slowakei und Tschechien, einiger auch aus Polen und dem Balkan, neuerdings
                auch von noch weiter östlich, aber kaum Fernost. Die Natursteinapplikationen
                aus Indien, teilweise China und Brasil.
                Die angenehmere Wärme und Langzeitwärmespeicherung des
                Kachelofens setzt logischerweise ein ebenso langfristiges Heizen vorraus,
                das Teil muss also über Stunden und Tage betrieben werden bevor der
                Hausherr in den Genuss der angenehmeren Wärme kommt. Das sagt dir ein
                Heizfauler, der sich in Studizeiten in kachelofenbeheizten Billigwohnungen
                zeitweise den Arsch abgefroren hat. Whatever, wenn nur ein paar Tage
                kalt Kaminofen, wenn über Wochen, dann Kachelofen.

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                • #8
                  Kachelofen

                  Habe mir einen Kachelofen oder vielleicht auch offenen Kamin, umgbaut als Kachelofen hier gebaut. Konnte mit meinem Umzugsgepäck einen KAGO Einbauofen mitbringen und habe diesen dann mit Schamottsteinen, dieselben die man für den Grill benutzt doppelt verkleidet. Etwas ähnliches wie KAGO gibt es auch hier zu kaufen, leider weiss ich nur wo der Laden in SP ist habe aber keinen Namen oder Anschrift.Das Abgasrohr habe ich aus starkwandigem Stahlrohr schweissen lassen und mittig in das Wohnzimmer eingebaut und sauber verkleidet. Habe Bilder von der Konstruktion bei Bedarf -Mail

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                  • #9
                    Kaminöfen

                    Oi gente,
                    dieses Thema ging mir vor 6 Monaten durch den Kopf. Wie es mit dem Absatz von Kaminöfen in Brasilien sei. Dachte dabei genau an diese Gegend, wo es auch für die Brasilianer sehr kalt werden kann. Mein Freund ist Kaminbauer seit über 20 Jahren und betreibt hier ein Mittelständisches Unternehmen - Kaminöfen im Bausatz - strapazierfähig in vielen Designs. Glaubt ihr, wenn ich seinen Vertrieb in BH wo ich ja mit meiner Frau ansässig bin aufbaue, das könnte eine Chance sein. Das System seiner Öfen ist Einzigartig. Kann jeder Aufbauen der etwas Krips im Hirn hat.
                    Hat vielleicht jemand Ahnung, wegen Verzollung etc. Wäre Euch sehr dankbar. Werd mich mal gleich mit meinem Freund in Verbindung setzen.

                    até logo
                    Leozinho

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                    • #10
                      @Leozinho

                      Das ist sicher eine gute Idee, aus der sich etwas machen liesse. Jedoch dürfte der Import sehr teuer sein. Das Gewicht der Materialien ist sehr hoch und die Einkaufspreise von Europäischen Qualitätswaren sind ja auch nicht ohne. Dann noch Zoll, Steuern usw. Im Endeffekt kommt das zu teuer.

                      Sinnvoller wäre die Verwendung von Verfügbaren Brasilianischen Materialien. Die Heizeinsätze aus dickwandigem Stahlblech (muss nicht unbedingt Guss sein) kann man von Anlagenbauern oder Schlossereien in Brasilien fertigen lassen. Die Verkleidung muss ja nicht unbedingt aus Kacheln bestehen, hier wären Mamorplatten z.B. auch sehr gut geeignet. Weiteres dekoratives Material gibt es noch und nöcher.
                      Lediglich hitzebeständiges Glas für die Heizeinsätze (400 Grad) wird man wohl importieren müssen.

                      Wenn es tatsächlich genug Absatzmöglichkeiten gibt, wäre das sicher durchführbar.

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