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ARTE Reportage: Brasilien: der rote April

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    ARTE Reportage: Brasilien: der rote April

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      ARTE 21.35
      Mi. 12. Mai

      ARTE Reportage

      Themen:
      - Libyen: Vom Terrorismus zum Tourismus
      - Aufstand in Adscharien
      - Brasilien: der rote April

      Die "ARTE Reportage" ist ein aktuelles internationales Magazin, abwechselnd moderiert von Andrea Fies und Vladimir Vasak. Jeweils am Mittwoch um 21.40 Uhr zeigt ARTE 52 Minuten lang Reportagen, die den Zuschauern die großen aktuellen Themen aus der ganzen Welt nahe bringen sollen.

      Libyen: Vom Terrorismus zum Tourismus (26 Min.)
      Aus der Liste der Schurkenstatten ist Libyen seit dem Verzicht auf Atomwaffen schon gestrichen. Nun versucht das Gaddhafi-Regime das Land dem Westen zu öffnen ohne einen Zentimeter seiner Macht abgeben zu wollen. Doch so einfach wird das nicht werden: nach 34 Jahren Militärregierung und 10 Jahren UN-Sanktionen ist das Land wirtschaftlich am Boden. Nur das Erdöl rettete das Regime vor dem Zusammenbruch. Oberst Gaddhafi hat daher an Zustimmung verloren. Die islamisch-fundamentalistischen Gruppen sind zwar von der Bildfläche verschwunden, doch die Masse der Jugendlichen ist ins Private geflüchtet, mit der Revolution hat diese Generation nichts mehr am Hut, sie träumt von der Öffnung zum Westen. Die libysche Geschäftswelt will Europäer und Amerikaner ins Land holen, doch der Gaddhafi-Clan versucht, die Macht zu behaupten. Die Polizeikontrollen haben nicht nachgelassen, eine freie Presse gibt es immer noch nicht, jede Touristengruppe wird von Polizisten eskortiert, Individualreisen sind weiterhin verboten, das Spitzelwesen ist noch in voller Blüte. Dennoch braucht Libyen die Ausländer, deren Konzerne nach jahrzehntelangem Stillstand neue Ölfelder erschliessen und das Geschäft mit dem Tourismus ankurbeln sollen, Ägypten und Tunesien sind die neuen Vorbilder. Spätestens in 30 Jahren, wenn die Erdölquellen erschöpft sind soll der Tourismus nach dem jüngsten Fünf-Jahres-Plan wichtigste Deviseneinnahme sein. Tatsächlich hat das nordafrikanische Land viel zu bieten: 1700 Kilometer Küste, römische Ausgrabungsstätten so gross wie sonst nur in Italien, bizarr-schöne Wüstengegenden an den Grenzen zu Algerien, Niger und Tschad. Doch die Wandlung zum Touristenmekka ist bislang ein Wunschtraum, es fehlt an allem, an Hotels und Verkehrsmitteln. Als Rache an den USA war Englisch vom Stundenplan der libyschen Schulen gestrichen worden, es fehlt daher an qualifiziertem Fachpersonal. Doch Gaddhafi hat keine andere Wahl: er muss die Selbstmetamorphose vom Revolutionsobersten zum gütigen Landesvater versuchen - oder untergehen.

      Aufstand in Adscharien (10 Min.)
      Genau in der Stunde der höchsten Bedrängnis war ARTE Reportage vor Ort: Tausende Demonstranten forderten in der Hauptstadt Batumi den Rücktritt des Führers von Adscharien, der abtrünnigen Republik Georgiens. Nach Monaten der Spannungen zwischen ihm und dem neuen georgischen Präsidenten Saakaschwili spitzte sich der Konflikt in diesen Tagen zu. Aslan Abaschidse, der umstrittene Regionalfürst, liess die Brücken zwischen seiner Provinz Adscharien und Georgien sprengen. Die Reportage zeigt die Lage im Land und die Folgen der Krise für das Volk.

      Brasilien: der rote April (10 Min.)
      Seit mehreren Wochen ist die Regierung von Präsident Lula mit einem neuen Problem konfrontiert, das in diesem Ausmass nicht erwartet worden war. Die "Bewegung der Landlosen" hat die Ländereien von mehr als fünfzig Grossgrundbesitzern besetzt, seit fünf Jahren steigt die Zahl illegaler Übergriffe. Es ist die Antwort armer Bauern, die den Versprechen der Regierenden nicht länger glauben wollen, die angekündigte Landreform komme nicht schnell genug voran.Die Hälfte aller landwirtschaftlich nutzbarer Böden gehören nur einem Prozent der brasilianischen Bevölkerung, die Erträge der im vergangenen Jahr an mittellose Landwirte verteilten Agrarflächen reichten bei weitem nicht aus, die steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln zu befriedigen. ARTE Reportage beobachtet einige der 30 000 Familien, die in der Region Rio Grande do Sul bei Porto Alegre die Felder ihrer wohlhabenden Landsleute besetzt halten.

      Das Magazin "ARTE Reportage" besteht aus zwei kurzen, zehnminütigen Reportagen, die dicht an der Aktualität sind und aus einer längeren, 26-minütigen Reportage, die dieser Aktualität mit mehr Abstand und hintergründiger auf den Leib rückt - jede Woche behandelt das Magazin zwei bis drei Themen aus der ganzen Welt. Historische Einordnungen sowie geopolitische oder wirtschaftliche Erklärungen ergänzen diese Reportagen in angemessener aber kurzer Form, damit die Zuschauer die Geschichten der Menschen in dieser Welt in ihren ganzen Zusammenhängen begreifen können.

      ARTE Reportage - Magazin, D 2004 Mittwoch, 12.05.2004
      Beginn: 21.35 Uhr Ende: 22.30 Uhr Länge: 55 Min.

      VPS: 21.35
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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