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Geld verdienen zum Leben in Brasil.

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      hallo Leute,
      habe Familie und Haus in der Nähe von Porto Seguro,
      allerdings arbeite ich immer noch als Fernfahrer in Europa(nicht in D,-würd ich verhungern) um die Familien zu ernähren und das Haus fertig umzubauen.
      Bin immer 4-5 Monate am fahren und 2-3 Monate zuhause im geliebten Bahia(Santa Catarina lieb ich auch).
      jetzt fällt gerade der Kurs wieder so wahnsinnig und in Brasilien ist auch alles so teuer geworden,außerdem schaff ich dieses ewige hin und her nicht mehr lange,will endlich da bleiben aber was machen.
      Dachte an Gemüse anbauen und verkaufen,-Humuserde machen(habe 2 Hektar Wald in der Nähe),Solarstrom-module zusammenbasteln und verkaufen aber woher krieg ich das Material,-tja das wäre erst mal so der Anfang der Ideen,-aber vielleicht hat ja ein wirklicher Insider no etwas zündendes auf Lager,wäre Euch sehr verbunden,-

      Gruß Reinhold
      verliere nie dein ziel aus den augen aber hab immer ein kaltes Brahma im geladeira....hoho

    • #2
      AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

      Ich würde auf Solarenergie machen. Zwar habe die meisten Brasilianer kein Problem mit den Heizkosten (bis auf den Süden), aber STrom und Energie ist dort auch teuer geworden. Zum anderen ist Warmduschen ohne Stromschlag eigentlich auch für viele Brasilianer erstrebenswert.

      Könnte mir vorstellen, dass die Brasilianer der gehobenen Kategorie potentielle Kunden sind, zumal in vielen Gebieten Brasiliens mit bis zu 300 Sonnentagen optimale Voraussetzungen herrschen.

      Wo man das Zeug in vernünftiger Qualität bekommt weiss ich leider nicht, aber ich denke Sao Paulo dürfte da die richtige Adresse sein.

      Halt mich da mal auf dem laufenden.

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      • #3
        AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

        Hallo portoseguro,
        habe einen guten Freund in Brasilien.Der hat auch viele Ideen.
        Wir haben uns das auch schon einmal durchgerechnet.Das mit
        Solarstrom.
        Es macht aber leider keinen Sinn.
        Zum einen mußt du die Solarmodule einführen.Da es in Brasilien
        nichts vergleichbares mit Kosten Nutzen gibt.
        Da ist schon der Haken mit dem Einfuhrzoll.
        Das zweite ist.Schau dir mal ein Brasilieanisches Haus an.
        Da wird nur das nötigste gemacht.
        Das fängt bei der Isolierung gegen aufsteigende Nässe an und
        hört bei der Elektrik auf.
        Falls du es probieren solltest.Viel Glück.
        Überleg es aber genau.
        Steffen

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        • #4
          AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

          Ich denke mal, dass Reinhold da auch weniger an den brasilianischen Standardhaushalt gedacht hat, sondern an Brasilianer, die einerseits umweltbewusst zu denken begonnen haben und andererseits auch den Schotter dafuer haben, um sich das leisten zu koennen.

          Haupt-Knackpunkt ist jedoch, dass bisher die brasilianische Produktion von Solarstrommodulen schwer hinter dem Bedarf hinterherhinkt und alles importiert wird (noch). Klar, dass dann dadurch der VK-Preis in Brasilien fuer ein 75-W-Panel immer noch bei rund R$ 1000 liegt. Kann durch den sinkenden Dollarkurs noch ein wenig besser werden, aber der Veteuerungsfaktor Importsteuer bleibt erst einmal.

          Andererseits existieren aber schon genuegend grosse Anbieterfirmen in Brasilien fuer "módulos fotovoltaicos" (so heissen die Dinger hier) und allem was dazu gehoert.

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          • #5
            AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

            hi portoseguro,

            dein anliegen ist natürlich eines der 'angesagten' themen.
            fallende kurse und und und, da siehst du einiges halt jetzt schon im richtigen winkel.

            meiner meinung nach liegt das problem oft darin, dass der beruf welchen man in europa ausgeübt hat, in bra keinen vergleichbaren return hergibt. oft sieht man sich gezwungen, einen anderen beruf zu erlernen um in bra brötchen verdienen zu können. genau dort fängt eben ein wesentliches problem an. irgendwie passiert es dann so beiläufig, dass man sich überschätzt und bra unterschätzt. sprich man hat das gefühl, ach ja, das mach ich locker, ich werde sicher besser sein als diese coco-heinis. und dies in einer fremden beruftsgattung.

            aber ja, am ende des tages gibt es changen. es gibt nach wie vor dinge die es in europa aber nicht in bra gibt und umgekehrt. in diesem bereich findet man noch heute kleine zahnlücken welche durchaus eine familie ernährt.

            z.b.:
            zucker-bäcker/bäcker
            die brasilianer haben zumindest im bundesstaat bahia nicht wirklich ahnung wie man süssigkeiten (kuchen, etc.) schmackhaft herstellt. wohlverstanden dinge wie sahnetorten.

            man sieht zwar in jedem grossen shoping-center konditoreien mit leckerer auslage, dutzende typen von torten in den schönsten dekorationen die man sich vorstellen kann. schmecken tut aber alles gleich (schlecht).

            ein bäcker/konditor mit europäischem meisterbrief oä. hat in bra in den grossen centren alle changen.

            und nun zurück zu dir portoseguro1: mach mal einen fernfahrer zum bäcker/konditor.

            eines was ich dir auf alle fälle ans herz legen will und muss:
            egal was du für ein budget machst um eine geschäftsidee zu verwirklichen, du wirst schlussendlich ein mehrfaches davon ausgeben müssen. weiter musst du darauf vorbereitet sein, dass der erste anlauf in die hosen gecht. so solltest du genug budgetieren, dass du eine zweite und dritte change hast etwas anderes anzufangen.

            weiter, klein oder besser noch kleiner anfangen, nimm den teelöffel, nicht die kelle. wenn es sich zeigt, dass sich das geschäft lohnt, dann kannst du die richtige kohle hervornehmen.

            ach, noch ne warnung vor geschäftspartner: nein, nein und nochmals nein. wenns um kohle geht kennen viele keine grenzen und anstand...

            P-p
            nini

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            • #6
              AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

              Hallo Nini,

              Als Wahlbahianer muss ich dir da widersprechen, denn nicht nur die Kultur in Brasilien ist anders, auch die Esskultur!

              Ich habe schon vor Jahren schon einmal getestet, leckere Erdbeertorten, Schwarzwaelder Kirsch (mit den Mitteln die halt verfuegbar sind) und andere Leckereien in der Kueche nach "unserem" (deutschen) Geschmack zu backen und in der Nachbarschaft bzw. Verwandtschaft zu verteilen.

              Das Ergebnis war niederschmetternd: "falta de açucar!" war das einstimmige Urteil.

              Der Bahianer ist gewohnt, sich bei einem Kuchen/Torte von zwei Kilo Gewicht run 1-1,5 kg Zucker "reinzuziehen". Und weil alles nur noch suess schmeckt, schmeckt alles gleich!

              Nur eines kam aussergewoehnlich gut an (nachdem ich den Zuckergehalt der Sahne erhoeht hatte):
              Windbeutel (richtiger Brandteig und mit echter Sahne (Handelsname "Chantilly", schweineteuer, es sei den mal holt sich im Baeckerei- und Konditoreibedarf gleich einen 5-L-Maxipack)

              Und als alter Bayer habe ich den bayerischen Wahlspruch "Dena gemma schono a richtige Kuituah!" schon lange aufgegeben!

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              • #7
                AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

                hallo hebinho,

                jein, bin nicht so ganz überzeugt.
                das mit dem zucker ist wirklich real, den meisten brasis ist unser backwerk nicht süss genug.

                ich gebe noch folgendes zu bedenken:
                so eine geschäftsidee funktioniert nicht für den 0815 bahianer. vielmehr ist das zielpublikum die gehobene mittelschicht welche etwas auslanderfahrung hat (ferien etc.).

                versuch mal eine schöne geburtstagstorte in salvador zu bestellen. vergleich die angebote.

                anderes:
                du kennst doch die deutschen fleischermeister in salvador. zumindest die produkte des einen kenne und schätze ich/wir. ich kann es zwar nicht wirklich beurteilen, aber der scheint mir nicht im sterben zu liegen.

                zurück:
                ich bleibe bei meiner meinung, dass gewisse handwerkliche berufe welche in europa eine fundierte ausbildung mit abschluss erfordern in brasilien gute changen haben.

                gruss
                nini




                ps:
                "...Kuituah"
                grööl, hihi. wirklich gut! aber ich will die brasis ja nicht bekehren. ich sehe nur produkte in europa welche auch in brasilien changen haben und umgekehrt. in diesem bereich sehe ich eben valable "konzepte".

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                • #8
                  AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

                  Ich bin ja ein Verfechter der Aussage, dass Brasilien nicht gleich Brasilien ist.

                  Nach meinen Erfahrungen ist es wirklich problematisch, im Nordosten etwas Fundiertes auf die Beine zu stellen. Gut, Bäcker- und Metzgermeister haben ihre Chancen, wie die Betreiber von Pousadas und vielleicht noch IT-Spezialisten, aber dann wird's wohl schon eng.
                  Ich habe im Norden mehr Pleiten als Erfolge gesehen und das bei deutscher Mentalität. Manche verschwinden ja einfach von heute auf morgen bei Überschuldung. Also schweres Thema.

                  Wenn ich überlege, wie die reichen Nordestinos ihre Häuser neben uns haben verrotten und vergammeln lassen, was in der direkten Marisia natürlich schnell gehen kann, dann glaube ich kaum, dass Portoseguro mit der Solarmodulgeschichte dort glücklich werden kann.

                  Da er Santa Catarina aus eigener Erfahrung ja kennt, weis er bestimmt auch, dass hier eine ganz andere Situation ist, aber er will ja das Traumklima in Bahia genießen :cool:, was ich auch verstehen kann, aber dort Geld verdienen....??! Und wer will schon z.B. als LKW-Fahrer auf diesen besch...... Straßen seinen Job tun für meist weniger als 1000 R$ im Monat und dies bei einer 6- bis 7-Tage-Woche!
                  Abraços
                  BR

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                  • #9
                    AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

                    Tchää Leute, vor dem problem stehen wir alle, die unvermittelt, teils ungeplant, teils ungewollt, in brasil hängengeblieben sind. Wie die kohle für das tägliche leben und überleben verdienen?
                    Hat man ein kapital, egal wie hoch, dann ist es nicht sinnvoll die gesamte knete in ein projekt zu investieren. Auf gar keinen fall mehr als die hälfte, denn geht davon aus, daß in den ersten monaten und jahren kein gewinn zu erzielen ist. In brasil - und nicht nur in brasil - braucht es seine zeit, bis man sich seine kundschaft erobert hat.
                    Je nach interesse und knete gibt es für einen gringo durchaus etliches zu machen. In touristischen lagen geht eigentlich immer lanchonette oder pousada, oder beides kombiniert; je nach geldbeutel eben ein kleiner strandkiosk bis hin zum fünfsternerestaurant. . Daneben kann man ausflugstouren an touristen vermitteln oder selbst organisieren, sprachkurse abhalten (das kann jeder, der einigermaßen die portugisische sprache beherrscht). Außerdem stellt man einen raum mit einem oder mehreren pc zur verfügung, hängt draussen ein schild aus mit der aufschrift "InternetPoint". Der kreativität sind keine grenzen gestzt.
                    Wer in ländlicher gegend wohnt kann wohl tasächlich nur in gemüse und frucht machen, evtl viehzucht. Aber das gebiet ist so kompliziert, da stecken auch immer mehr einheimische auf.
                    Außer ein anfangskapital ist jedoch wichtig, die sprache zu beherrschen, die mentalität unserer brasilianischen parentes und amigos zu kennen. Nix, aber auch gar nix darf über fiado gehen, das ist der sichere untergang eines jeden geschäfts. Und hat man fremdes personal...., na denn viel spaß vor den arbeitsgerichten. Ich hatte mal fünf jahre eine pousada mit lanchonette im herzen der hafenstadt Paranaguá im staate Paraná, in südbrasilien. Ich hatte wahnsinnig viel spaß, aber auch drei arbeitsgerichtsprozesse am hals. Ich war der meinung, meine leute immer gut behandelt zu haben, aber die richter sahen das anders und es kam jedesmal zu einem vergleich. Meine fünf jahre als geschäftsmann haben mich etwa 10.000 US $ lehrgeld gekostet (prozesse, fiado, zechpreller, eigene fehler durch unwissenheit etc).
                    Doch laßt euch nicht abschrecken. Mit deutscher ordnung, disziplin, gründlichkeit sind wir den meisten brasileiros einige nasenlängen voraus, aber achtung: diese tugenden dürfen nur versteckt angewendet werden, niemals den deutschen michel raushängen lassen, sonst geht jedes geschäft über kurz oder lang daneben.

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                    • #10
                      AW: Geld verdienen zum Leben in Brasil.

                      Valadares trifft es meiner Meinung nach auf den Punkt!
                      Man muss sich hier schon anpassen und die Mentalitaet verstehen, darf sie aber nicht annehmen, dabei den Deutschen mit seiner planenden Gruendlichkeit auch nicht offen raushaengen lassen.
                      Es gibt unheimlich viele Moeglichkeiten, die von der schon erwaehnten Lanchonette ueber eine kleine Firma zur Organisierung von Festen (die es ja in Brasilien noch und noecher gibt) bis hin zum abseits gelegenen Retiro fuer gestresste Firmenmanager reichen, man muss nur ein wenig beobachten, was es wo schon gibt und was nicht.
                      Planung, fundiertes Wissen, gesundes Mistrauen und ausreichende finanzielle Mittel sind in keinem Land der Welt fehl am Platz, wenn man versuchen will, etwas eigenstaendiges hochzuziehen.
                      Und wer sich Angestellte holt, sollte wirklich jeden auch noch so kleinen Passus schriftlich niederlegen und im Cartorio beglaubigen lassen. Kostet zwar immer einen kleinen Betrag, aber bestimmt nicht soviel, wie langwierige Prozesse vor einem noch dazu leicht voreingenommenen brasilianischen Arbeitsgericht. Diese Erfahrung hatte meine Frau schon in der Vergangenheit machen muessen, als sie eine "Escolinha" (ungefaehr das, was in D eine Vorschule ist) hatte und sie von einigen Angestellten ueber den Tisch gezogen wurde.
                      Ich selbst verdiene meine Broetchen als Uebersetzer, was den Vorteil hat, dass ausser Strom- und Telefonanschluss wenig andere Ressourcen benoetigt werden.

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