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Mobile Kocheplatte

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      hallo,

      ist es möglich eine in deutschland gekaufte mobile kochplatte sicher in brasilien zu betreiben?

      es ist ein 220V gerät. soviel weiß ich schon mal. ein solcher anschluss ist kein problem. aber gibt es noch etwas anderes zu beachten?

      (weiß nicht ob dies hier der richtige bereich ist.....)
      sigpic
      <---AQUI TEM UM BANDO DE LOUCO--->

    • #2
      AW: Mobile Kocheplatte

      Welchen Stecker hat denn die Kochplatte?
      Wenns ein Schuko-Stecker (der runde dicke!) ist, dann passt das idR nicht, da sind die Stifte zu dick. (Meine Erfahrungen bei einem handelsüblichen deutschen Wasserkocher).

      VG rave_66
      Es wurde schon alles gesagt.
      Aber noch nicht von allen.

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      • #3
        AW: Mobile Kocheplatte

        Für dicke stifte oder anderen abweichungen im steckerformat gibt es in jedem einigermaßen gut sortierten baumarkt "adapterstecker" (weiß nicht, ob die dinger so heißen). Habe etliche elektrogeräte aus deutschland hier in brasilien in betrieb (wasserkocher, eierkocher, laptop, strommeßgerät etc) und mit diesen zwischensteckern funktioniert alles einwandfrei.

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        • #4
          AW: Mobile Kocheplatte

          Mobile KochEplatte, wat´n dat ???

          Ok, Spass beiseite,

          aber wat ... genauer Watt ist wichtig, also die Leistung.
          Bei 1000 Watt zieht das Teil knapp 5 Ampere, bei 2000 Watt also knapp 10 Ampere.

          Die mir bekannten Trafos reichen gerade mal so für ein Radio oder Fernseher. Bei 1000 W und mehr wird dem Trafo selber " warm ums Herz ".

          Ist ein echter 220-V-Anschluss vorhanden, sollte er mit min. 10 A bei 1000 W oder mit 16 A bei 2000 W abgesichert sein.

          Und achte darauf: wenn gekocht werden soll, darf keine Waschmaschine am selben Anschluss betrieben werden.

          Kochplatte + Waschmaschine können es locker auf 4000 W bringen. Dann muss es schon eine 25-A-Sicherung sein.

          Die Sicherung alleine bringt es natürlich auch nicht. Das Kabel muss auch dafür ausgelegt sein.

          Bei 16 A sind es 1,5 mm², bei 25 A sind es 2,5 mm² Kabelquerschnitt.

          50 oder 60 Hertz sind einer Kochplatte sowas von egal ...

          Guten Appetit
          Uwe

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          • #5
            AW: Mobile Kocheplatte

            Wenn die "Mobile Kochplatte" (muss also schon mindestens eine mit Ceranfeld sein, besser noch eine Induktionskochplatte, damit es sich lohnt, die aus D mitzubringen) auf 220 V ausgelegt ist und das Versorgungsnetz am Wohnort in Brasilien auch auf 220 V arbeitet, gibt es von der Spannung schon mal kein Problem.

            Wenn es allerdings am zukuenftigen brasilianischen Wohnort nur 115 V gibt, auch kein Problem, dann kauft man sich eben einen Trafo (gibt es bis 5 kVA, die kosten dann rund 400 Reais und wiegen um die 15 Kilo. Heissen tun die Dinger "Autotransformador 5000VA - Bivolt", die koennen also sowohl hoch- als auch heruntertransformieren (115 -> 230 bzw. 230 -> 115)).

            Nur bekommt man fuer das Geld hier dann schon einen netten Gasherd (der auch dann funktioniert, wenn mal wieder der "Saft weg ist").

            Und: so ein grosser Trafo hat eine relativ hohe Leerlaufaufnahme, auch wenn kein Verbraucher angehaengt ist. Schaltet man ihn immer nur nach Bedarf an und aus, tritt der Sicherungsrausschmeisseffekt bei 25-A-Sicherungen auf (Trafo = induktive Last).

            Mit dem Strom ist das so eine Sache, denn die meisten Steckdosen-Installationen in Brasilien basieren tatsaechlich nur auf 1,5 qmm Leitungen, die dann auch noch als Einzeladern in die Verlegerohre eingezogen werden. Nach DIN 57100 Teil 523 bzw. VDE 0100 Teil 523.6-81 fallen die dann in die Gruppe 1 und sind weniger belastbar, als entsprechende Mehraderleitungen. Bei 1,5 qmm ist bei 15 A (nach deutscher Norm, siehe unter www.car-show.de/kabelquerschnitte.pdf ) Schluss.

            Die Absicherung ist meistens mit 25 A am Haus-/Wohnungseingang ausgelegt, wenn zwei Durchlauferhitzer-Duschkoepfe installiert sind, sollten es in der Regel 40 A sein.

            Auf jeden Fall duerfte es mit einer E-Kochplatte schon mal oefters vorkommen, dass die Sicherung rausmarschiert, wenn beispielsweise gerade jemand duscht, die Kochplatte laeuft und sich gleichzeitig der Kuehlschrank erdreistet anzulaufen (hoher Anlaufstrom und die 25-A-Sicherungen sind in der Regel nicht auf induktive Lasten ausgelegt, die nur ganz kurz hohen Strom ziehen).

            Kommt noch ein Effekt dazu:
            Das fuer Deutschland gebaute Kochplaettchen ist auf ein Erdungssystem nach deutscher Norm ausgelegt (will heissen: der Hersteller geht davon aus, dass durch den Schukostecker auf jeden Fall alle Metallteile des Geraets geerdet sind). Nun gibt es aber in den seltesten Faellen geerdete Stromsysteme nach deutschen Muster (mit Schutzleiter und FI-Schalter), also wird - auch ueber das Zwischenadapter unterstuetzt - der Schutzleiteranschluss und damit alles beruehrbare Metall "in der Luft haengen". Geht gut, solange nix passiert, aber es braucht nur mal was ueberkochen und schon steht das Gehaeuse moeglicherweise unter Strom.....

            Mein Ratschlag:
            Wenn es also nichts "hypersuperaffentittengeiles" an Technologie ist, lieber daheim lassen und sich hier eine "mobile 2-Flammen-Kochgelegenheit" fuer kleines Geld kaufen (beispielsweise bei comprafacil.com fuer 79 Reais).

            Viel Spass beim Kochen!

            Kommentar


            • #6
              AW: Mobile Kocheplatte

              DANKE ERSTMAL AN ALLE!

              so, also es ist eine Induktionskochplatte mit 2000W. ein 220V anschluss ist in der wohnung.
              es soll gerade KEIN gaskocher sein. davon haben wir einen mit 6 flammen. es ist halt so das diese Induktionskochplatten in brasilien sehr teuer sind. habe im www. nur ein model gefunden das 1300W hat und sage und schreibe 269,90 R$ kostet (Fogão Portátil por Indução). also eine aus deutschland mitbringen für 39,95€ ausm saturn oder so. TÜV geprüft! (falls das sigel echt ist rsrsrsrsrsrs)
              da bekomme ich fürs gleiche geld 2 stück! (stand 06.01.2009)

              aber was ich hier so rauslese ist der betrieb in brasilien möglich. aber ich sollte wohl nicht beide zur selben zeit anmachen! rsrsrsrsrsrs

              Auf jeden Fall duerfte es mit einer E-Kochplatte schon mal oefters vorkommen, dass die Sicherung rausmarschiert, wenn beispielsweise gerade jemand duscht, die Kochplatte laeuft und sich gleichzeitig der Kuehlschrank erdreistet anzulaufen (hoher Anlaufstrom und die 25-A-Sicherungen sind in der Regel nicht auf induktive Lasten ausgelegt, die nur ganz kurz hohen Strom ziehen).
              Hebinho klingt als wenn du schon mal bei mir zuhause warst! rsrsrsrsrsrsrsrs

              lg
              sigpic
              <---AQUI TEM UM BANDO DE LOUCO--->

              Kommentar


              • #7
                Re: Mobile Kocheplatte

                Also ich habe mir vor Jahren aus der Schweiz eine Einzelkochplatte aus Guss mit 1500 Watt Anschlusswert mitgebracht.

                Dient auf dem Esstisch, wenn es Fondue (Käse-,Fleisch- oder Fisch und Meeresfrüchtefondue) gibt.

                Damit entfällt das hantieren mit Alkohol (flüssig oder Paste) und die Temperatur kann erst noch an einem Drehschalter einwandfrei reguliert werden.

                Das gute Stück hat 50 Hz und noch nie hat es irgendwelche Probleme gegeben.


                abraço

                James


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                • #8
                  AW: Mobile Kocheplatte

                  Der Unterschied - was die Anschliesserei betrifft - zwischen der normalen und der Induktionskochplatte ist, dass die erste eben nur mit einem "Heizwiderstand" arbeitet, der sich erhitzt und die Waerme erzeugt, und dem es relativ Wurscht ist, ob er Gleichspannung, 40, 50 oder 60 Hz angeboten bekommt, waehrend in der zweiten einerseits eine Elektronik mit beteiligt ist, die auf Unterschiede in der Netzfrequenz reagiert und andererseits die Erzeugung des Magnetfeldes (das auf Deutsch gesagt am Metall des Kochtopfs ruettelt und diesen durch den so genannten Wirbelstromeffekt erhitzt) auch die Netzfrequenz benoetigt, fuer die das Geraet hergestellt wurde.

                  Wenn da nicht ausdruecklich angegeben ist "50/60 Hz" koennte es evtl. beim Betrieb am 60-Hz-Netz in Brasilien Probleme geben. Notfalls beim Hersteller oder Importeuer rueckfragen.

                  Vorteil (einer von ein paar) der Induktionsplatte:
                  - kann man die Hand drauf legen, ohne sich zu verbrennen (es sei denn, vorher stand ein heisser Topf drauf)
                  Nachteil:
                  - mit Pyrex-Gefaessen klappts nicht, weil kein Metall da ist, das vom Magnetfeld erhitzt werden kann.

                  Viel Spass bei der Kocherei!

                  Kommentar


                  • #9
                    Re: AW: Mobile Kocheplatte

                    Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen

                    Viel Spass bei der Kocherei!

                    Du hast das essen noch vergessen, Hebinho......

                    abraço


                    James
                    Zuletzt geändert von 007; 10.01.2009, 11:28.


                    Kommentar


                    • #10
                      AW: Mobile Kocheplatte

                      So es doch einmal nur 110V gibt:

                      Falls du ueber Drehstrom verfügst, kannst du einfach Anstelle von Phase und Nullleiter 2 Phasen verwenden. Das gibt dann auch wieder etwa 220V, und spart den Trafo.

                      Gerry

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