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Erneuerbare Energien beim Hausbau

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      Hallo,

      als Häuslebauer mache ich mir gerade Gedanken, wie ich mein ökologisches Gewissen möglichst rein halten kann und habe dabei über erneuerbare Energien nachgedacht. Am liebsten wäre es mir, wenn ich völlig unabhängig von der Stromlieferung der CEMIG (MG) wäre.
      Deshalb würde ich gerne wissen, ob es jemand gibt, der Erfahrung mit der Nutzung alternativer Energien (Wind-, Sonnenenergie) in Brasilien hat.
      Zur Aufheizung des Wassers wird man sich wohl einen "aquecedor solar" aufs Dach montieren. Aber dann braucht man ja noch etwas elektrische Energie für die übrigen Stromverbraucher im Haus.

      Vielen Dank für die (hoffentlich eingehenden) Beiträge.

      Hans-Joachim

    • #2
      Erneuerbare Energien beim Hausbau

      Hallo Hans Joachim

      bin auch Häuslebauer, habe mich deshalb auch mit dem thema beschäftigt, zumal mein nachbar eine solar anlage für warm wasser u. strom erzeugung sein eigen nennt.
      1.) Erneuerbare Energien beim hausbau in BR naja....
      2.) Die anlage des Nachbarn hat ca. 10000,- € gekostet u. wurde unter
      anleitung eines europäischen experten aufs Dach montiert.
      3.) Voraussetzung für den erhalt von 220V ist ein Sinuswechselrichter für die Verwendung an Photovoltaikanlagen

      ( Das Umwandeln von Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) wird von sogenannten Wechselrichtern durchgeführt. Dies sind elektrische Geräte, die zum Beispiel auch eingesetzt werden, um den Strom aus Blei-Akkumulatoren, Solarmodulen und anderen Gleichstromquellen hoch zu transformieren und den Strom so umzuwandeln, dass die Phasen wechseln. In der Regel kann man aus Wechselrichtern 220 Volt und 16 Ampere gewinnen, was üblicherweise in Deutschland an Steckdosen verfügbar ist.

      Die elektrischen Verbraucher können hier also direkt an den Wechselrichter angeschlossen werden.

      Wechselrichter sind in Solaranlagen immer notwendig, da die Solarzellen Gleichstrom liefern und der Strom nur als Gleichstrom in Akkumulatoren gespeichert werden kann.!!!)

      Diese sind schon sehr Teuer!!

      Damit ist es leider noch nicht zu ende! Hatte selber an einer kombi lösung
      wind und solar gedacht siehe

      Kompakte Insellösung - Windenergie/Solarenergie
      http://www.neuhaeuser.de/windenergie...selloesung.htm
      wobei man erkennen kann was alles benötigt wird.
      Dieses in BR zu finden, besorgen, kaufen u. evtl. selber einbauen nicht der hit.

      Wenn geld im überfluß vorhanden ist, egal ansonsten lassen " man stelle sich vor es funtz irgend etwas nicht mehr" ...äh,äh mm

      zum schluß es werden zwei unterschiedliche solar module benötigt
      a. für warm wasser " Solarwärmekollektoren "
      b. für strom " Solarstrommodule "
      so etwas gib es als kombi, wieder nicht gerade billig

      Ich hoffe es hilft

      gruß mottee

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      • #3
        hallo,
        wir haben jetzt seit 4 monaten eine solarwarmwasserversorgung, und ich muss sagen, gute sache.
        kostenpunkt der anlage ca.5000 real
        bei uns, 5-personenhaushalt ist die stromrechnung um gut 200 real im monat gesunken. besonders gefaellt mir das wir dadurch auch noch kochgas sparen, denn in der kueche ist auch warm- man kann fast sagen heisswasser verfuegbar, das wasser zum kochen hat schon gut 70 grad vortemperatur.

        solare stromversorgung habe ich fuer die veranda- und garten beleuchtung sowie einige notlampen (fuer den black-out fall) selbst installiert. habe allerdings, um den inverter zu sparen auf eine 12 volt beleuchtung zurueckgegriffen. leistung der anlage: 70 watt, akku 100 ah.
        einziges manko: ich hab mir aus deutschland led-strahler (multi-led) mitgebracht, die sollen eigenlich 100.000 betriebsstunden mitmachen, aber das schaffen sie nicht, sind nach 5 monaten kaputt. ich denke das sie mit den tropentemperaturen nicht klarkommen, wie auch mit den ca.13,8 volt der vollen batterie. nun ja, nehme jetzt halo-strahler.

        gruss didi

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        • #4
          Oi Ihr alle,

          die Antwort von Mottee ist sachlich richtig und so kann man sie auch stehen lassen.Sonnenenergie ist eine feine Sache und die gibt es in Brasilien ja genug.
          Übrigens ,es geht bei der chemischen Reaktion um die vorhandene Luxzahl (Helligkeit),also will damit sagen ,geht auch gut in Deutschland wenn es hell bewölkt ist .
          Das Problem stellt sich aber immer mit dem Battarien (Akkumulatoren),man sollte sich vor Beginn der Arbeiten ,genau ausrechnen ,was man wo für Energie und welche Leistung man braucht.Um so größer die Battarie (Ah) wird ,um so teurer und ich weiß nicht ,ob es in Brasilien ,gutes Material gibt,kann nur für Deutschland sprechen.
          Man kann aber diese Battarien auch klein halten,wenn man z.B. wie Didi ,LED Technik für die Beleuchtung einsetzt.Hier ist die Grundanschaffung wieder teurer ,aber eine enorme Energieeinsparung und man kann das simpelste Kabel zur Installation nehmen.LEDs sind Kristalle und die halten wirklich 100,000 Stunden,aber es ist ein exakter Trafo für die zu betreibenden LED erforderlich.
          Mittlerweile gibt es auch 230V LED und es ist wie immer ,es gibt große Helligkeitsunterschiede.
          Sollte es von Intresse sein: www.barthelme.de (..die habe helle und gute LED);
          Bei Windenergie fehlt mir Wissen ,aber das könnte ich raus bekommen ,denn ich habe einen Job als Elektrogroßhandelskaufmann.
          So ,gut für heute ,hatte viel Stress ,aber wenn gewünscht ,ich helfe gern.

          Schöne Woche ,
          Karsten

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          • #5
            Schönes Thema

            Bin kein Experte, aber da mich das Thema interessiert habe ich ab und an mal zugehört und so fällt mir aus Sonnen-und Windenergie noch ein, dass mir mal jemand was erzählt über Brenner (vornehmlich für Heizungen), die mit Frittenbudenfett oder Güllegrubeninhalt und sonstigen Schweinereien laufen, die keiner mehr haben will (nicht unbedingt erneuerbar, aber alternativ). Ebenfalls für Heizungsanlagen hörte ich da, gibt`s wohl Möglichkeiten Wasser tief in die Erde zu pumpen und wieder zurück, um über es über die Erdwärme aufzuwärmen (Nun ja, es hört sich nicht ganz so aufwendig an, wie eine Gaspipeline durch die Ostsee zu legen).

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            • #6
              Heißwasser geht auch billiger!

              Dass sich hier in Brasilien Heißwasser auch mit wenig (finanziellem) Aufwand erzeugen lässt kann man hier:
              Aus Müll wird heißes Wasser
              sehen bzw. nachlesen. Der Link zur brasilianischen Original-Website ist angegeben. Dort sind auch einige Aktualisierungen aufgeführt, die ich aus Zeitmangel noch nicht übersetzt bzw. eingebaut habe!

              Wer's nicht glaubt: es funzt tatsächlich und weil ich hier keine Möglichkeit hatte, den "Thermosyphoneffekt" (Kollektor unterhalb der Behälterebene) zu nutzen, wird für den Kreislauf eine kleine 12-Volt-Pumpe eingesetzt, die von einem kleinen Solarmodul angetrieben wird und damit am Abend für das erforderliche Unterbrechen des Kreislaufs sorgt.

              Klar, dass der Wirkungsgrad nicht gerade optimal ist, aber hier gibt es soviel Sonne .......

              Grüße aus dem Süden Bahias!
              Zuletzt geändert von User_11889; 22.12.2007, 02:35.

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              • #7
                hallo,
                @hebinho, nicht schlecht der specht. nur von den bildern ein bisschen duerftig. hast du zufaellig ein paar bilder von deiner anlage, welches du hier reinstellen koenntest?
                grund: meine frau und ich helfen in einer gruppe, welche arme, kranke und alte hier am ort unterstuetzt, da sind auch viele voluntaere die man mit hilfe von ein paar bildern evt. anleiten koennte, hilfe zur selbsthilfe zu betreiben. die schriftliche anleitung von der seite bringt nicht viel, da die wenigsten von denen lesen koennen.

                gruss didi

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                • #8
                  @hebinho
                  Danke für den Tipp, sieht echt gut aus, ich glaube ich werde das mal bei meiner Schwiegermutter testen (lassen), Die wünscht sich schon lange warmes Wasser. Das Haus hat aber keinen Erde und einen unzureichenden Druck um das elektrisch zu machen.
                  Pumpe und Fotovoltaikelement passt ja in den Koffer.
                  Der Wasserspeicher der dort zu sehen ist, würde ich nicht nehmen. Es gibt welchen die haben mehrere Stufen. Mann könnte gut 2 von denen nehmen und einen Isolationsschicht dazwischen bauen.

                  PS:
                  Einen ersten test werde ich wohl im Sommer machen mit den Pool der Kinder hier in Deutschland. Mal sehen was sich erreichen läset.


                  Gruß
                  Chrisian
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                  • #9
                    ..in Punkto Wasser und noch was Neues in Punkto Elektrizität

                    ...mir fällt zu Wasser noch etwas ein .Ist zwar simpel ,aber wir haben das bei uns im Kleingarten ,sorry ich bin wohl spießig,praktiziert.
                    Weil wir hier nur Brunnenwasser haben ,habe ich für den Sommer folgendes gemacht:zwei kleine Pumpen (12 Volt ,Campingzubehör ) mit einen Serien-Zwischenschalter installiert ,dann über das Fllachdach etwa 20 mtr.schwarzen Wasserschlauch in Kreisen ausgelegt und schon hatten wir warmes Wasser und mit der zweiten Pumpe halt das kalte Wasser aus dem Brunnen.Klar mit Mischbattarie.
                    Geht ganz gut ,aber eben ist nicht ewig warmes Wasser da ,dafür kostengünstig.
                    Bei dem fast immer guten Wetter in Brasilien ,könnte dieses Prinzip vielleicht verbessert werden und ist nicht anfällig,hängt aber auch von der Qualität der Schläuche ab.
                    Und nun ,aber nur zur reinen Informatiion eine Neuerung der "schlauen Leute ",meine Hochachtung:Technologie soll zu innovativen Solarzellen und Wasserstoffsensoren führen

                    Bochum (pte) - Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum http://www.ruhr-uni-bochum.de haben bei Experimenten an Zinkoxid-Oberflächen zufällig eine wesentliche Entdeckung gemacht: Wasserstoff-Atome reagieren bei Raumtemperatur ausschließlich mit den Sauerstoff-Atomen an der Zinkoxid-Oberfläche, während die Zink-Atome frei bleiben. Dadurch wird aus dem Isolator Zinkoxid ein guter elektrischer Leiter.

                    Für viele technische Anwendungen werden durchsichtige, leitfähige Materialien gebraucht. Metalle, die klassischen elektrischen Leiter, sind aber undurchsichtig und kommen daher nicht in Frage. Deswegen haben sich die Forscher seit langem für die entsprechenden Metall-Oxide interessiert. Die Oxide sind allerdings normalerweise gute Isolatoren. Ausnahmen sind das durchsichtige Indium-Zinn-Oxid (ITO): Dieses ist leitfähig und wird bereits vielfältig eingesetzt. Als leitende Schicht in Solarzellen muss es allerdings in einem extra Arbeitsschritt auf Oberflächen - etwa auf die des häufig eingesetzten Zinkoxids - aufgedampft werden.

                    Das Forscherteam um Christof Wöll vom Lehrstuhl für Physikalische Chemie hat nun entdeckt, dass die Leitfähigkeit an der Oberfläche von Zinkoxid-Oberflächen auch einfacher zu haben ist: Geringe Mengen Wasserstoff reichen aus, um die Oberfläche metallisch zu machen. "Eigentlich handelt es sich dabei um einen Zufallsfund", so Wöll. Das Hauptinteresse der Untersuchungen galt nämlich den chemischen Eigenschaften von Zinkoxidoberflächen, insbesondere in Zusammenhang mit der Synthese von Methanol.

                    Die Wissenschaftler haben bei Experimenten mit atomarem Wasserstoff in einer Ultrahochvakuum-Kammer entdeckt, dass bei Zimmertemperatur die Wasserstoff-Atome nur mit den Sauerstoff-Atomen an der Zinkoxid-Oberfläche reagieren, während die Zink-Atome an der Oberfläche frei bleiben. Die Wasserstoff-Atome in den sich an der Oberfläche bildenden OH-Gruppen haben also keine Partner an den benachbarten Metallatomen.

                    Da Zinkoxid für die Herstellung von Solarzellen von erheblichem Interesse ist, erwarten die Forscher von diesem Ergebnis Anstöße für die Entwicklung neuer Solarzellen. Außerdem erlauben die Daten erstmals tiefere Einsichten in die Funktionsweise von Wasserstoffsensoren, die ebenfalls auf dem Material Zinkoxid basieren.
                    Das ist sehr spezifisch ,aber eine super geniale Erfindung ,das könnte von großer Bedeutung für unsere und nachfolgende Generationen sein.

                    Ich weiß das paßt nicht mehr zum eigentlichen Thema ,aber Wissen ist Macht ,nichts wissen ,macht nichts

                    In diesem Sinne ,wer Lust hat ,schreibt weiter ,ich find das Thema gut.

                    Freundlichst,Karsten

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                    • #10
                      "Billig-Solarkollektoren"

                      @didi:
                      Leider "liegt" die Anlage hier oben auf dem Dach und ich Hirni hatte beim Installieren vergessen Fotos zu schießen. Jetzt muss ich mal sehen, dass ich eine entsprechend hohe Leiter bekomme, um da etwas übersichtlich fotografieren zu können.
                      Die Pumpe wird nur benötigt, weil der Kollektor HÖHER liegt als die Caixa de agua!
                      Wenn nach der Anleitung gebaut wird, braucht man keine Pumpe!

                      @thiesen:
                      Die Pumpe ist keine 12-Volt-Pumpe für Kfz-Scheibenwaschanlagen!!
                      Das sind nämlich Zahnradpumpen und die benötigen ein erhebliches Drehmoment, um überhaupt anzulaufen. Den dafür erforderlichen Strom kann so ein kleines Solarmodul (20 x 20 cm) NICHT aufbringen!
                      Es ist eine modifizierte Aquarienpumpe, bei der das wasserdict im Innern der Pumpe gelagerte Flügelrad über einen Magnetring angetrieben wird, der einmal außen vom 12-Volt-Motor (Graupner oder andere Bastelshops wie Conrad etc. haben solche Motoren) bewegt wird und per magnetischer Kopplung den Magnetring am Flügelrad innen in der Pumpe "mitreißt".
                      Die normale Caixa de agua wird deshalb verwendet, weil die ja in 99% aller Haushalte schon vorhanden ist. Hier ist nur wichtig, dass der Kaltwassereinlauf vom Schwimmerventil über einen dort "angeflanschten" PVC-Schlauch oder ein passendes Teil PVC-Rohr zum Boden der Caixa geschickt wird, um das zufließende kalte Wasser von unten in die Caixa de agua einzuschichten. Damit wird verhindert, dass sich Strömungen bilden können, die kaltes und warmes Wasser vermischen.
                      Das klappt ausgezeichnet und die "Teilungsfläche" zwischen "kalt" (unten) und "warm" (oben) lässt sich durch das über ein Winkelstück drehbar eingesetzte Rohrstück (Mitte des Behälters), das das vom Kollektor kommende Warmwasser in den Behälter bringt, ein wenig verschieben (in Grenzen).

                      Generell geht auch das Modell "schwarzer Kunststoffschlauch", jedoch hat das Modell "Getränkeflaschen" (bevorzugte Marke "Coroa" transparent) den Vorteil, dass das PVC-Wasserohr (schwarz gestrichen) zusammen mit der vergrößerten Kollektorfläche (Tetrapak-Teil, schwarz gestrichen) durch die durchsichtige Getränkeflasche vor Abkühlung durch Wind geschützt ist.

                      Grüße
                      Hebinho

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