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Noch mal was ganz anderes. Steckdosenleiste in Brasilien kaufen.

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    Noch mal was ganz anderes. Steckdosenleiste in Brasilien kaufen.

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      Ich haette gerne eine tolle Steckdosenleiste. Ich habe in Europe viele Geraete mit US/Asien Stecker, die aber 240 Volt brauchen.
      Kann man in Brasilien eine solche Leiste mit diesem Steckertyp, ABER FUER 240V kaufen? Ich sehe die immer nur fuer 120V und glaube, es waere keine gute Idee die mit 240V zu betreiben, auch wenn die Geraete das mitmachen.

    • #2

      Einer Steckdosenleiste ist es ziemlich egal, ob da 240, 220 oder 110-120 Volt durchgehen. Da kommt es mehr auf Verarbeitung und Qualität an. Wichtiger ist, dass du nicht 5 x 1000-Watt-Verbraucher an eine Leiste hängst. Und ab und zu ist ein Überlastungsschutz sinnvoll.
      Ich habe da schon Modelle gesehen, die waren noch schlechter als chinesische Produkte, die ich hier in Deutschland gesehen habe.

      Gruß
      Tiradentes
      Jedes Volk hat wohl doch die Regierung und die Politiker, die es verdient

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      • #3

        Hallo Tiradentes,
        leider ist es nicht so einfach.
        Nach der Formel P (W) = U (V) x I (A) kannst du erkennen dass die Spannung erheblichen Einfluss auf die Leistung hat.
        Da diese Steckdosenleisten, aus Kostengründen, mit anderen Materialien hergestellt werden - insbesondere beim Cu-Querschnitt der Zuleitung und internen Verbindungen und Kontakte.
        Es ist, m.E., schon ein Unterschied ob ich 1,2 kW an so ein Ding ran hänge oder 2,4 kW.
        Frauen (tw. auch Männern) ist dieser "kleine" Unterschied selten zu erklären, begreifen aber sehr schnell wenn ständig der Stecker abgeschnitten wird.
        Meine Empfehlung:
        Aus D eine Leiste mitbringen und/oder mitbringen lassen. Schukostecker abschneiden und BR Stecker (3-pol., L1-N-PE) anschließen. Hat auch den Vorteil wenn Steckdose und Stecker korrekt angeschlossen sind dann ist die ganze Sache auch Verpolungssicher.
        Grüße nach Bayern
        FORTXL

        Kommentar

        • #4

          Ola Fortxl,

          genau so isses. Also alle meine gekauften Steckdosenleisten hier sind auf 10A ausgelegt, d.h. bei 127V max. 1270W bzw. 2200W bei 220V. Genau das steht auch so auf den Teilen drauf, eben nachgeschaut auf der Steckerleiste die hier neben mir liegt. Maximalwert wird mit 250V und 10A angegeben.

          Und weils gerade gut zum Thema passt: es gibt auch Steckerleisten mit eingebauter austauschbarer 10A Sicherung. Ist mir gestern erst eine durchgebrannt wg. Ueberlastung. Kostet 1R$ das Stueck und schuetzt sowohl die Steckerleiste als auch evtl. angeschlossene Geraete.

          Frankie
          Zuletzt geändert von frankieb66; 26.04.2019, 21:47.

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          • #5

            Je höher die Stromstärke, desto dicker muß das Kabel sein. 220V ist also nicht gleich 110V, da bei gleicher Leistung des Verbrauchers und 110V die doppelte Stromstärke fließt.
            Man sieht sich,
            in der Unterschicht.



            http://lemi-buecher.de

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            • #6

              Am liebsten waere mir halte eine mir guter Qualitaet aus China.
              Die haben US Stecker, aber 220V. Wie gesagt, so mal kurz 120V an 240V angestoepselt, keine gute Idee.

              Also so was hier. Aber halt fuer 220V


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              • #7

                Es ist genau umgekehrt. 127V ist das Problem. Hast du in Br eigentlich ueberhaupt 220V? Und dass viele dieser Produkte hier aus China kommen weisst du auch? Und diese komischen Stecker wie die auf deinem Foto zu sehen sind benutzt hier niemand. Kabel abschneiden und nornale Stecker draufmachen. Gibt es auch mit Erdung. Und eine handelsuebliche Schiene kaufen. Das geht. Hab ich bei Geraeten mit Dt. Schukosteckern auch so gemacht und es funzt.

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                • #8

                  Zitat von frankieb66 Beitrag anzeigen
                  Hast du in Br eigentlich ueberhaupt 220V?
                  Weiß nicht, ob diese Information noch aktuell ist, aber normalerweise ändert sich die Netzspannung nicht so schnell, weil dann doch viele Geräte ausgetauscht werden müssten: https://blog.sulstore.com.br/2018/07...do-brasil.html

                  Aber vielleicht ist es noch komplizierter: http://www.riovolt.com.br/Voltagem_no_brasil.htm

                  Ich verstehe auch nicht, warum in Brasilien in den entsprechenden Gebieten oft nur Geräte verkauft werden, die eben nur mit dieser einen Spannungen arbeiten oder manuell umschaltbar sind. In Deutschland können viele Geräte, insbesondere solche, die oft auf Reisen genutzt werden (Ladegeräte für Laptop, Rasierer, Smartphones, Video, etc.), einen Spannungsbereich von 100V bis 230V problemlos verarbeiten. Da hat man dann auch in Brasilien keinen Stress. Hatte mir einst in Sao Paulo (110V) ein Netzteil gekauft und vergessen in Blumenau (220V) umzuschalten. Da konnte ich mir da gleich wieder ein neues kaufen.
                  http://suedamerika-fuer-mich.de/

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                  • #9

                    Zitat von Lemi Beitrag anzeigen
                    Je höher die Stromstärke, desto dicker muß das Kabel sein. 220V ist also nicht gleich 110V, da bei gleicher Leistung des Verbrauchers und 110V die doppelte Stromstärke fließt.
                    Das ist so richtig. Deshalb frage ich mich welche Querschnitte in Brasilien bei der Hausverkabelung vorgeschrieben sind und mit welchen Sicherungen die Leitungen im Haus abgesichert werden müssen. Das was hier für die Steckerleisten diskutiert wird gilt ebenso für die Hausverkabelung.

                    Selbst wenn man die Belastung an der Steckerleiste einhält, kann es trotzdem zu einem Kabelbrand im Nebenraum kommen, wenn da noch mehr Steckdosen an derselben Leitung (also hinter derselben Sicherung, sofern vorhanden ) belastet werden.

                    Ist Kabelbrand in Favelas eigentlich ein Thema oder geht das bei der allgemeinen Kriminalität so unter?
                    http://suedamerika-fuer-mich.de/

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                    • #10

                      Zitat von Saelzer Beitrag anzeigen
                      Das ist so richtig. Deshalb frage ich mich welche Querschnitte in Brasilien bei der Hausverkabelung vorgeschrieben sind und mit welchen Sicherungen die Leitungen im Haus abgesichert werden müssen. Das was hier für die Steckerleisten diskutiert wird gilt ebenso für die Hausverkabelung.

                      Selbst wenn man die Belastung an der Steckerleiste einhält, kann es trotzdem zu einem Kabelbrand im Nebenraum kommen, wenn da noch mehr Steckdosen an derselben Leitung (also hinter derselben Sicherung, sofern vorhanden ) belastet werden.

                      Ist Kabelbrand in Favelas eigentlich ein Thema oder geht das bei der allgemeinen Kriminalität so unter?
                      Guckst du hier:
                      https://www.iar.unicamp.br/lab/luz/l...s/nbr_5410.pdf
                      Dort steht alles zu den Vorschriften. Aehnlich wie VDE.

                      Die Einhaltung dieser Vorschriften ist ein ganz anderes Thema. In Brasilien wird halt viel gepfuscht, und selbst wenn die installierte Elektrik ordnungsgemaess abgenommen wurde (habita-se) wird sie halt nachtraeglich “angepasst”. Deus e fiel

                      Das Thema Braende in den Favelas ist eher anders zu bewerten, da dort oft ilegal geklaut wird (gato) und somit das oertliche Netz vom Energielieferanten ueberlastet wird (Kabel- und Transformatorenbraende). Und das mit den gatos ist keineswegs nur auf Favelas beschraenkt. Und ja, das ist kriminell, und wennse dich erwischen gibts durchaus auch Gefaengnis. Hier in Bahia zahle ich z.B. 5% von meiner Stromrechnung fuer diesen “Stromverlust”.

                      Frankie

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