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Von Brasilien nach Bolivien

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  • #11
    Hi Dolfi

    Du hast was die Höhe angeht ganz recht, da kann einem schnell die Luft ausgehen, im wahrsten Sinne des Wortes. )
    Noch eine Anmerkung zur Hauptsstadt, immer noch ist Sucre die offizielle Hauptstadt Boliviens. La Paz ist der Regierungssitz.

    Gruß Martin

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    • #12
      Deshalb sind auch Start- und Landebahn in La Paz etwas länger als gewöhnlich.

      Zur Busfahrt ( porto-velho ---> riberalta ): In der Regenzeit geht da nichts! Da könnt ihr den Bus schieben, falls er überhaupt fährt.

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      • #13
        @holger
        Ja, kann sein. Die Strasse wird aber erst richtig
        schlecht jenseits von Riberalta. Wir sind, mit Coca-
        Blätter-gestähltem Geländewagenpiloten, ein paar Kilometer
        vor Riberalta aus Richtung Rurrenabaque kommend
        mal voll im Gemüse gelandet, zum Glück ohne Überschlag
        und Kontakt größerer Bäume. Natürlich nachts um 10:00.
        Keine Chance mehr den Toyota wieder auf die Strasse
        zu kriegen und nachts fährt da ohnehin fast keiner.
        Also Gepäck geschultert und losgelaufen, köcheltiefer
        Schlamm auf der Strasse, immerhin war fast Vollmond.
        Nach 2 Stunden kam erstaunlicherweise ein Bus von hinten,
        der Geländewagenpilot war auch schon an Bord. Rein in den
        Bus, Spritgestank da drin ohne Ende, der Bus saugte sein
        Benzin aus mehrern offenen Eimern die zwischen den
        Passagieren standen über Schäuche weil der Tank ein
        größerers Loch hatte war. Jedesmal wenn ein Eimer zur
        Neige ging musste der Busboy den Sprit per Mund
        ansaugen, lecker. Rauchen war definitiv verboten bei der
        Tour. Die Stimmung in dem Bus war trotzdem kurz
        vor Hightime, wahrscheinlich weil die Passagiere von den
        Dämpfen schon einen weg hatten. Whatever, Riberalta wurde
        erreicht. Nettes Hotel da: Colonial. Der Name hält halbwegs
        was er verspricht. Riberalta hat eine Besonderheit. Oder
        besser seine Bewohner eine ungewöhnliche Neigung. Was
        das ist, kann man rausbekommen, wenn man sich ab ca. 17:00
        zur Haupt-Plaza begibt, am Besten am Wochenende. :lol:

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        • #14
          Hallo Holger,
          auf die Anregung von Martin, hier noch kurz die Bestätigung, von dem was Martin geschrieben hat. Von Campo Grande nach Corumba ist mit dem Bus überhaupt kein Problem. Dann weiter nach Santa Cruz (hat Martin auch recht). Von dort ab in das Flugzeug nach La Paz. Die Inlandsflüge sind in Bolivien sehr billig. Der ganze Spaß von Santa Cruz nach La Paz dürfte nicht viel kosten. Ich habe leider mit meinem Buchungs-PC eine Möglichkeit an solche Flüge ranzukommen, erhalte hier nur die offiziellen teuren Preise für Europäer, in Bolivien direkt buchen ist allerdings erheblich preiswerter.
          Das hier auch empfohlene Trampen würde ich Dir auf keinen Fall empfehlen, auch Vorsicht in Santa Cruz. Bolivien an sich, aber auch insbesondere Santa Cruz sind extrem gefährlich. Santa Cruz ist eine Schmuggelhochburg (Drogen, Tierhäute, u.a. von Kaimanen, gestohlene Autos aus Brasilien etc.).
          Auch das angesprochene Höhenfieber, was Dich eventuell am Flughafen in La Paz erwarten könnte, ist nicht zu unterschätzen. Wenn Du Übergewicht hast, Kreislaufprobleme, arteriellen Hypertonus (Bluthochdruck) oder andere Stoffwechselerkrankungen, rate ich Dir ohne vorherige ärztliche Untersuchung und entsprechende Vorbereitung von dieser Reise ab.
          Die von Martin angesprochene Bahnstrecke ist meines Erachtens noch nicht in Betrieb (mein letzter Kenntnisstand), aber genau weiß ich es nicht.
          Viele Grüße
          Günter

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          • #15
            Martin,
            habe in Deinem Profil die Angabe Cuiaba-MT gesehen. Interessiert mich natürlich enorm. Was hast Du mit Cuiaba zu tun? Lebst Du da? Und bist Du etwa dort Landwirt? Das wäre interessant für mich.
            Ich bin ab dem 24.06.2004 in Pocone-MT. Hast Du Lust, wenn Du auch dort bist, auf ein Treffen?
            Wäre nett, wenn Du Dich mal meldest,
            viele Grüße
            Günter

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            • #16
              Höhenkrankheit

              Das Thema Höhenkrankheit ist in der Tat ernst zunehmen. Kann sie sogar zu Tod führen. Ich war schön öfters in La Paz. Jedes Mal mit dem Flugzeug, das heißt also ohne langsame Höhenanpassung. Nicht immer machten sich die typischen Symptome bemerkbar, aber wenn sie auftreten können sie einem den Aufenthalt doch vermiesen. Dass man bei der Ankunft einfach mal schnell umkippt habe ich noch nie gehört, treten die Symptome doch eher langsam und nach ein paar Stunden auf.

              Das Erkrankungsrisiko ist bei allen Personengruppen übrigens gleich hoch. Egal ob sportlich oder unsportlich, Raucher – Nichtraucher , Alt – Jung, etc.

              Im Internet findest alle Infos über das Thema.

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              • #17
                Bei Landung am "El Alto" Flughafen in La Paz stehen schon Airport-Angestellte mit der Sauerstoff-Flasche bereit.. Zuallererst sofort mit dem Taxi in die Stadt und fuer ein paar Stunden hinlegen.. Zur Vorbeugung gegen "Soroche" (Hoehenkrankheit) am Besten ein oder zwei Tassen "Té de Coca" (Coca-Tee) trinken.. Es handelt sich nicht um Rauschgift, sondern ein hauptsaechlich von der Firma "Hansa" hergestellter Tee in Beuteln (in Bolivien ein Haushaltsbegriff). Der direkt mit Coca-Blaettern gebraeute Tee ist noch wirksamer.. Auf den ersten Blick erscheint La Paz ziemlich deprimierend, ich fand es nach 2 Monaten richtig gemuetlich! Vorsicht mit dem Essen (Durchfall-Risiko!). Das Restaurant "California" an der Calle Camacho serviert leckere rosa Forellenfilets vom Titicaca-See..
                Ausfluege zum Titicaca-See und Tihuanaco, sowie Inka-Pfad am "Chacaltaya" nicht verpassen!!

                Bolivien ist landschaftlich einmalig!

                Viel Spass!

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                • #18
                  Zitat von Guenter
                  Bolivien an sich, aber auch insbesondere Santa Cruz sind extrem gefährlich. Santa Cruz ist eine Schmuggelhochburg (Drogen, Tierhäute, u.a. von Kaimanen, gestohlene Autos aus Brasilien etc.).
                  Einspruch Euer Ehren!
                  Bolivien an sich ist nach aller Erfahrung weniger gefährlich als z.B. Brasiliens Küstenregionen. Das liegt erstens daran, dass Feuerwaffen weniger verbreitet sind, zweitens vermutlich daran, das die Bevölkerungsstruktur zwar jämmerlich arm, aber homogener und traditionsbewußter ist als in Br.. Wenn man also nicht gerade das ziemlich unwahrscheinliche Pech hat einer pol. motivierten Bande in die Finger zu fallen, läßt sich entspannt reisen.
                  Was die Fertigkeiten der Taschendiebe angeht, mögen die Bolivianer den Brasilianern haushoch überlegen sein.
                  Über Santa Cruz weiß ich nichts, aber die Gegend wird übel beleumunded, als Drogenumschlagsplatz.

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                  • #19
                    Corumba/Bolivien

                    Ola Gata
                    Ich bin die Strecke bis Corumba weiter nach La Paz schon gefahren!
                    bis Corumba mit dem bus keine probleme! von Corumba über die Grenze mit dem Taxi!
                    Dann ist es allerdings besser mit dem Flugzeug direkt nach La Paz! Denn ide Bus-Zugstrecke hat den Beinamen "Todesstrecke"! Wegen Überfälle usw...
                    Die gegend hinter Corumba ist wie eine Filmkulisse - traumhaft!

                    tchao

                    winni
                    http://wipiweb.com/forum/viewforum.p...5325e1906f386d

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                    • #20
                      Hallo Klick,
                      ich war vor etwa 12 Jahren mit meinem Schwager in Santa Cruz, weil er vermutete, daß er dort seinen gestohlen Neuwagen (Ford, damaliger Wert etwa 40.000,00 DM) dort auf dem Schwarzmarkt finden würde. Und so war es dann auch. Wir fanden den Wagen. Ich selbst bin absolut kein Angsthase, habe 2,5 Jahre in Rio gearbeitet und mir ist nie etwas passiert. Aber dort in Santa Cruz habe ich mich extrem unwohl gefühlt. Damals, wie gesagt vor 12 Jahren, wurden allein im Pantanal 10.000 Kaimane pro Woche erlegt und die Häute (etwa ein Viertel des Kaimans) wurden über die Grenze nach Bolivien gebracht und in Santa Cruz weiter verscherbelt an alle möglichen zwiespältigen Gestalten. An jeder Ecke wurden Drogen gekauft, jeder Zweite lief mit einer Knarre herum. An der Grenze wollten die Polizisten (bolivianische Polizei) mich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, verlangten Geld für die Einreise usw. Ich hatte Glück, daß mein Schwager und sein Freund dabei waren, die haben alles geregelt, ich allein, damals weiß wie ein typischer Gringo, oh Gott, wer weiß, was da passiert wäre.
                      In Santa Cruz selbst Prostitution ohne Ende, an jeder Ecke Drogen, an jeder Ecke gescheiterte ehemalige Goldsucher oder solche die es werden wollen, alle möglichen Geschäfte.
                      Also ich empfand Santa Cruz als extrem gefährliche Stadt, haben auch alle Leute mit denen ich gesprochen habe bestätigt (mein Schwager, sein Freund, einige Touristen usw.).
                      Wenn jemand anderes eine andere Erfahrung gemacht o.k., kann sich ja auch mittlerweile geändert haben, ist ja wie gesagt schon 12 Jahre her.
                      Günter

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