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Rio zu Gefährlich...?!?

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    Rio zu Gefährlich...?!?

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    Kommentar

      In Diskussionen mit Leuten höre ich immer wieder raus Rio sei total gefährlich.

      Allerdings ist es doch so, dass wenn man morgens um 3'00 Uhr, sturzbetrunken, mit ner goldenen Armbanduhr oder so am Handgelenk, als Ausländer irgendwo rumtorkelt, dann ist man doch fast überall ein mögliches Ziel für gewisse Leute. Oder nicht?

      Wie seht ihr das? Ist Rio gefährlicher als andere Orte in Brasilien, oder kommt es nur darauf an wo in Rio ich gerade bin? Oder eher wie man mit den Leuten umgeht und ob man auch bissel brasilianisch kann?

      Hab ihr dazu Tips worauf man achten soll? Was man besser nicht tun sollte?
      61
      Ich werde nie nach Rio gehen, viel zu gefährlich für mich...
      6,56%
      4
      Wollte schon, aber habs mir desshalb anders überlegt...
      6,56%
      4
      Kommt eben darauf an wie man sich Verhält...
      27,87%
      17
      Ist nicht überall sicher..., aber ich geh trotzdem...
      27,87%
      17
      Ach was, alles quatsch, Rio ist nicht gefährlicher als NY oder Berlin
      14,75%
      9
      Hab keine Probleme mit Cariocas, wüsste auch nicht wesshalb.
      13,11%
      8
      Ist mir total egal... das Thema interessiert mich nicht!
      3,28%
      2
      Ferienhaus in Rio: http://213.239.199.184/rio_2004/
    • #2

      Bom dia...

      Am besten nicht herumlaufen wie eine Aufgeputzte Weihnachtsgans...
      Schmuck und Rolex zu hause lassen... Ganz normal gekleidet auf die Strasse und nicht den Supertouri zeigen dann kann eigentlich nicht viel passieren...

      Habe mich bis jetzt immer wohlgefuehlt in Rio....

      Liebe Gruesse....

      Mani

      Canoa Quebrada

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      • #3

        Verhaltenstipps auf einen Blick:

        Beglaubigte Kopie des Reisepasses ständig mitführen.

        Normal kleiden, auffälligen Gringo-Look vermeiden

        Stets nur kleine Geldmengen bei sich tragen;
        kein Portemonnaie in der Gesäßtasche.

        Weder FKK noch “Oben ohne" an normalen Stränden, es
        sei denn der Strand ist dafür vorgesehen.

        Strömungen, Untiefen, Riffe und Wasserqualität beachten.

        Die brasilianische “Kultur der Unpünktlichkeit" in Grenzen
        zu akzeptieren.

        Verabredungen kurz vorher telefonisch bestätigen lassen.

        Fahrten mit dem Mietwagen bei Nacht möglichst vermeiden (Straßenzustand).

        Taxifahrten nur bei eingeschaltetem “Taximetro".

        Vor Ablauf des 90-Tage-Visums Aufenthaltserlaubnis verlängern lassen.

        Bei Arztbesuch Quittung ausstellen lassen.

        Kein unabgekochtes Leitungswasser trinken (Cholera-Gefahr etc.).

        Bei Problemen vorzugsweise spezielle Touristenpolizei aufsuchen.

        Hände weg von Drogen jeglicher Art !!!

        quelle: http://brasilconnect.de/brasilaz/verhalten.html
        Chechel

        Kommentar

        • #4

          Zitat von supergringo
          Zitat von chechel
          Taxifahrten nur bei eingeschaltetem “Taximetro"
          oder meist noch besser: festpreis vereinbaren ...

          abracos,
          s.
          supi,

          das geht aber nur wenn du einen vergleichbaren wert
          zum endziel hast !

          chel
          Chechel

          Kommentar

          • #5

            Zitat von supergringo
            Zitat von chechel
            das geht aber nur wenn du einen vergleichbaren wert
            zum endziel hast
            stimmt, aber den hat man schnell raus. vorher im hotel, bei bekannten, nachbarn umhören, ganz grob: kürzere strecken 5, mittlere 10 r$, flughafen 35 r$. fahre selbst am liebsten mit den vw-bussen (la...), in rio, glaube ich 1,50 r$ pro fahrt; hat den vorteil, dass Du nicht abgezockt wirst und sicher reist (keine überfälle). bitte kleingeld parat halten, schon 5 r$-scheine verderben die laune ...

            abracos,
            s.
            Meinst du die Vans ? Kleintransporter, die die Strecken von Linienbussen fahren ? Mach dir keine Hoffnungen, die sind genauso gefährlich wie Busse. Als ich das letzte Mal in Brasilien war gab es in einer Van eine Schießerei, was zusätzlich dazu führte, dass der Fahrer einen Unfall baute. 2 oder 3 Tote (also mind. 30 % der Passagiere )

            .vasco

            Kommentar

            • #6

              Zitat von supergringo
              finde das ein interressantes diskussionsthema!
              ...
              kein touri-outfit. kein schmuck (uhr). wenn überhaupt was dabei, im
              weissen plastiksack. nachts auf dem nach hauseweg oberkörper frei. zu
              jedem freundlich. immer lächeln. für "schnorrer" immer zigaretten. immer
              langsam, aber zielstrebig fort bewegen. alle "aufpasser" im umkreis von
              4 häuserblocks kannten mich (und hielten "den rücken frei") ...

              habe den nordosten als viel ungefährlicher empfunden, da sprachen
              einheimische sogar freundschaftlich mit der polizei (keine
              bestechungsaktion)! aber in der zwischenzeit habe ich auch von
              zahlreichen horror geschichten gehört ...
              ...
              dem ersten Teil kann ich voll zustimmen, und ganz wichtig: immer ein
              feuerzeug dabei haben. ich weiss zwar nicht warum, aber mich haben
              in br mehr leute auf der strasse nach feuer gefragt als nach zigaretten
              oder geld. und am besten immer ein paar reais in kleinen scheinen oder
              eine handvoll münzen dabei haben.

              ansonsten fand ich den nordosten (kenne dort nur salvador, ist
              also nicht wirklich der nordosten) eher um einiges 'gefährlicher',
              ich kann zwar nicht genau sagen warum, mich hat weder jemand
              überfallen noch wurde ich erschossen, aber irgendwie ist dort halt
              die armut extremer wie im süden, und ich hatte dort sehr oft den
              eindruck, dass den leuten dort alles egal ist, zu verlieren haben sie eh
              nix, also was soll's... wie gesagt, ist mein subjektiver eindruck.

              was aber noch wichtig ist: immer lächeln (wurde schon gesagt) und
              alles nehmen wie's eben kommt, kein angst vor nix haben,
              zweit-schlimmstenfalls ist halt die kohle weg -> was soll's, sind eh
              nur zahlen auf papier oder nummern auf plastik...
              und wenn's noch schlimmer kommt, kann man eh machen nix mehr...
              also: leben geniessen, egal wo und nicht immer an alle möglichen
              Katastrophen denken... et kütt wie's kütt, wie der lateiner sagt...

              Kommentar

              • #7

                Zitat von chechel
                Verhaltenstipps auf einen Blick:

                Hände weg von Drogen jeglicher Art !!!
                Nicht mal'ne winzig kleine pontinha??? :?

                Kommentar

                • #8

                  supergringo,

                  du meinst "Lotação" :lol:

                  chel...
                  Chechel

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                  • #9

                    Zitat von supergringo
                    exato! obrigado. aber was gibt´s da zu lachen?
                    ...da gibt es nichts zu lachen,

                    einfach ein freundlich gemeinter smily !!!

                    chelchel
                    Chechel

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                    • #10

                      Ist Rio gefährlicher als anderswo??
                      Aber sicher, das ist einfach so. Ohne zu differenzieren.

                      Rio ist nun mal schrecklich schön. Das war so und bleibt auch.
                      Nur die Differenzierung nach Örtlichkeiten klappt nicht mehr so recht.
                      Die Trennung in Süd = sicher und Nord = saugefährlich, stimmt nur bedingt. Klar, dass kein Gringo in den Complexo do Alemao oder ähnliche gefährliche Favelas geht. Wer hat schon Sehnsucht nach der Mikrowelle?
                      Doch auch in den Südteilen der Stadt kann es einen erwischen. Copa sowieso. Da haben sie mich zum ersten Male gekrallt. War auch selber schuld. Wie kann ein Gringogesicht auch abends alleine auf der Avenida Atlantica an der Meerseite herumlaufen? Naiv war ich da noch, wollte Stimmung und Meeresbrise geniessen. Logo, die Jungs haben nur auf so einen Trottel wie mich gewartet. Also war meine erste Differenzierung: Nordviertel gefährlich, Copacabana abends auch.

                      Ein paar Wochen später war Umdenken angesagt. Mittags in Ipanema. Im Auto, leider hatte meine Carioca das Beifahrerfenster 15 cm heruntergekurbelt. An der Ampel schob der Junkie seine Knarre ins Auto.
                      Was soll´s ? Welcher Idiot fährt auch in Rio Auto, ohne die Fenster verschlossen zu haben? Doch die erste Differenzierung passte nun nicht mehr. Auch im Südteil in der Nähe von Favelas kann es gefährlich werden. Und die Morros sind nun mal (fast) überall. Dazugelernt !

                      Dritte Erfahrung in Punkto Sicherheit: In einer Favela in der Nähe von Iraja. Hatte schon etwas Düse voher, als ich zum ersten Male in einer Favela war. Na ja, bei 38 Grad merkt man nicht mehr genau, warum man so schwitzt. Keine Messer, keine Pistolen. Freundliche Menschen. Musik und offene Türen. Kinder auf dem Arm. Und sicher, absolut sicher für mich.

                      In 2 oder 3 Kilometern Entfernung in einer anderen (gefährlichen) Favela hätten die Banditos mich ohne Zögern ausgeraubt und wohl auch platt gemacht..

                      Fazit: Rio ist gefährlich, wenn man an der falschen Stelle ist oder sich an anderen Stellen absolut falsch verhält. Die pauschale Differenzierung funktioniert nur bedingt. Aufpassen und anpassen ist angesagt, dann kann man mit cidade maravilhosa gut auskommen und ihre Schönheiten und Widersprüche erleben. Die Unbekümmertheit und gefährliche Naivität von Reiseprospekten und Klischeebildern muss man allerdings vergessen.

                      Viva cidade maravilhosa !

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