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Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

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      Hallo

      Ich bin weiblich, 19 Jahre alt und habe mich nun für ein Praktikum in Brasilien beworben. Mich würde es beruflich sehr weiterbringen.. Auslandserfahrung kommt bei Firmen immer super an. Ich werde dann in Fortaleza sein, wenn alles klappt, was ich hoffe.
      Ich beherrsche die Sprache leider überhaupt nicht.
      Ich spreche Deutsch und kann Englisch, lernt man ja in der Schule. In der Firma, die ich ausgesucht habe, sprechen die Leute Englisch, deswegen ist das mit dem arbeiten kein Problem für mich, dadurch kann ich mein Englisch auch verbessern. Ich hab die letzten Tage öfter im Internet gelesen.. Überall gibt es Kriminalität, jedoch wird Brasilien meist damit in Verbindung gebracht und es soll dort laut einigen sehr seeehr extrem sein. Andere berichten aber, dass sie davon wenig mitbekommen haben. Irgendwie macht mir das alles etwas angst - Die Autos fahren auch bei rot über die Ampeln (vorallem nachts. ob es tagsüber war weiß ich nun nicht ), man bekommt eine Pistole an den Kopf gehalten und und und.
      Manche sagen es ist überhaupt nicht schlimm wenn man sich an bestimmte Regeln hält..
      Das wäre zum einen keine Wertgegenstände bei sich tragen.
      Ein kleines Problem wäre es für mich schon, n Handy hätte ich schon gerne bei mir, wenn ich mich mal verlaufen sollte und nichtmehr zurück finde. Verständigen kann ich mich dann wie gesagt auch nciht, außer eben auf Englisch.. Die Frage ist nur wer dort alles Englisch kann? Jedoch bin ich mir sicher, dass ich es gut verstecken könnte, sodass es von außen nicht sichtbar ist. (Im Bh zum Beispiel ) Falls es garnicht geht würde ich es eben zur Sicherheit daheim lassen.
      Und wo wir bei Verlaufen sind.. In den 'Elendsvierteln' soll es ja besonders schlimm sein .. wie siehts damit in Fortaleza aus? Ist das mit der Kriminalität ruhiger als in anderen Städten oder eher schlimm? Und gibt es viele Touristen?
      Dann hab ich gelesen, dass man auch nicht zeigen sollte, dass man Tourist ist.. weil diese eben meistens Geld haben. Wie soll das bitte gehen? Fast alle Touristen beherrschen die Sprache nicht perfekt. Viele Urlauber können die Sprache garnicht, genauso wie ich. Außerdem.. wie kleidet man sich? Ich lebe in Deutschland, mir geht es gut und trage logischerweise keine 'gammelsachen'. Sollte ich mich eher so anziehen dass es aussieht als würde es mir finanziell schlecht gehen?
      Außerdem beschäftigt mich folgende Frage: Es ist ja nicht ausgeschlossen dass ich überfallen werde, auch wenn ich keine Wertgegenstände bei mir trage.. Im Bus, usw. Es ist doch besser wenn ich was dabei habe, was ich rausgeben kann als wenn ich garnix dabei hab und mich nichtmal verständigen kann?

      Was wisst ihr über Maracanau? Wie ist da so die Lage?

      Wie gesagt, mir macht das ganze etwas Angst.
      Jedoch möchte ich nicht drauf verzichten, es wird eine tolle Erfahrung für mich sein, es bringt mich beruflich weiter und ich kann das Land eben kennenlernen. Außerdem denke ich, dass ich durch die vielen negativen Sachen die ich in den Foren gelesen habe, auch einen 'verfälschten' Eindruck habe und ich vorallem die schlechten Dinge sehe.. Ich hab eben viel nach Kriminalität gegoogelt. :roll:
      Es gibt dort ja auch schöne Dinge

      Ich freu mich über antworten.. Und sry wenn ich Fragen gestellt hab die hier schon vorhanden sind.. Ich hab hier schon einiges gelesen aber ich wollte meine Gedanken nochmal vollständig hier aufschreiben, und teilweise waren mir die antworten zu ungenau usw.
      Außerdem bin ich neu im Forum und hab mich noch nicht ganz zurecht gefunden, hab also vllt auch etwas übersehen.

      Grüße.

      Übrigens..
      -> Ich hab mir auch überlegt, nen kleinen Sprachkurs mit ca. 10-15 Stunden zu belegen, damit ich wenigstens n bisschen was verstehe.
      Wäre wohl sinnvoll..
      Zuletzt geändert von Anni123; 06.02.2010, 21:00.

    • #2
      Re: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

      Also zuerst mal über Maracanaú.

      Ist ein Vorort von Fortaleza mit viel Industrie. Wie auf der ganzen Welt, nicht sehr hübsch.

      Zum Rest der Fragen. Ein Mobile Telefon (am besten ein billiges) kannst Du mitnehmen, zur Not auch in die U-Hose stecken damit es nicht so schnell greifbar ist. An Geld nur das notwendigste mitnehmen, eine 10-er Note im Telefon verstecken, für Notfälle.

      Zu den Sprachkenntnissen. Lern so schnell wie möglich die Landessprache hier. Mit Englisch kommst Du nicht sehr weit hier, wenn überhaupt.

      Mit der Kriminalität befasse Dich mal nicht. Einfach aufpassen. Mir ist (ich wohne seit 30 Jahren in Brasilien) noch nie etwas passiert! *Holzanfass*

      Auch mit dem Strassenverkehr musst Du Dich anpassen. Die fahren hier schon ein bisschen anders als in Europa. Lieber ein bisschen länger warten beim Überqueren von Strassen, bis sie wirklich frei sind.

      Ansonsten willkommen in Ceará.

      abraço

      James
      Zuletzt geändert von 007; 06.02.2010, 21:22.


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      • #3
        AW: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

        Danke für die Antwort,

        Ich soll mich nicht mit der Kriminalität befassen?
        Das geht leider nicht. Ich bin dort einfach ganz alleine und ich sollte das nicht unterschätzen..

        Und die Sprache richtig zu lernen.. dazu fehlt mir die Zeit.
        Im Juni soll es losgehen, das sind bis dahin 4 Monate.
        Ich kann nen Sprachkurs in Deutschland machen, dort lernt man sich vorstellen, begrüßung und verabschiedung, bestellung im restaurant usw.. aber mehr ist da auch nicht drin.
        Und ich bin ja nur 5-8 Wochen dort, somit kann ich die Sprache vor ort auch nicht soo gut lernen..
        Und in der Firma werde ich vorallem Englisch sprechen..

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        • #4
          AW: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

          äh? ganze 2 monate (eventuell) auslandaufenthalt? und für das soll es mehr lohn geben?

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          • #5
            Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

            Hallo Anni,

            mache Dir mal nicht so viele Gedanken über die Kriminalität in Brasilien. Geniese lieber die schönen Sachen die Brasilien zu bieten hat. Kriminalität gibt es auf der ganzen Welt!

            Ich reise schon seit über 20 Jahre nach Brasilien und ich lebe immer noch.
            Bin mal extra in Rio um 2.00 Uhr in der Nacht durch Rio gelaufen um einen Ganaven mit Pistole kennenzulernen, es ist mir nicht gelungen.

            Es sind meist Kinder so 10-14 Jahre alt die mit Pistole in der Short rumlaufen und auf Bäute gehen. Oft von dern Eltern angestiftet, da Kinder Strafunmündig sind und nicht wie Erwachsene bestraft werden können.

            Du bist jung und hast noch keine Erfahrung mit der dritten Welt. Fortaleza ist sehr heis, meist so um die 30 C. Nachts nicht unter 20 C. Fortaleza ist ein Turistenzentrum, besonders viele Italiener (mit Geld) sind da. Es gibt dort den "Beach Parck", eine riesige Wasser Freizeitanlage. Preise für solche Atrakrionen sind nicht gering, aber ein mal im Monat kannst auch Du dir das leisten.

            Wenn Du Reiseerfahrener bist, dann lernst du dass du dich in solchen Ländern "anpassen" mußt. Also du darfst auf keinen Fall nach Geld riechen oder Wertgegenstände sehen lassen. Deinen "Reichtum" soldest du auch nicht in privaten Gesprächen kunt tun, da sich sowas schnell herumspricht.
            Brasilianer sind nicht verschwiegen sondern erzählen alles gleich dem nächsten.

            Das lockt natürlich die Ganoven an. Meist sind es Kinder so um die 10-12 Jahre die von Ihren Eltern "ausgesetzt" sind (Straßenkinder). Diese Kinder haben "nichts" sie müssen sich mit Diebstahl über Wasser halten. Viele nehmen auch Drogen und handeln oft ohne Verstand! Manche handeln auch mit Drogen, die werden irgendwann von der Polizei erschossen.

            Viele Eltern, die in den Hütten (Favelas) hausen, und keine Arbeit haben oder auch keine Lust zum Arbeiten haben, schicken Ihre Kinder raus um Geld zu ergaunern oder zu verdienen.

            Viele Mädchen kommen so zur Prostitution, was in Brasilien nichts ausergewöhnliches ist. Jungs so 9-12 Jahre stehen dann scharenweise an Ampeln und versuchen die Scheibe am Auto zu puten. Die meisten Autofahrer kennen die Situation der Kinder und geben dafür 10 oder 20 Cent. Das ist nicht viel und die Kinder können damit überleben und müssen nichts kriminellers machen.

            Nachts schlafen diese Kinder in Hauseingängen auf einer Pappe. (Wie bei uns die Penner in der Großstadt) Kinder verkaufen auf der Straße an Ampeln Orangen, Äpfel, Süßwaren, Zeitungen an Autofahrer um selbst und meist auch die Familie zu überleben.

            Schule kennen diese Kinder natürlich auch nicht, da die Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können, oder die Kinder auf der Straße leben (wie sträunende Hunde) Sozialhilfe oder Harz4 ist dort unbekannt. Somit ist stehlen etwas ganz natürliches. Damit muß man leben in Brasilien.

            Der arme sagt sich bevor ich hier verhungere klaue ich einem Turisten den Fotoaparat. Werde ich erwischt komme in die Zelle, dann bekomme ich auch zu Essen. Tötet er allerdings einen Polizisten, dann hat er sein Totesurteil unterschrieben und verendet meist nach wenigen Monaten im Gefängnis (wie auch immer kümmert niemanden), welche nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen sind. Normale Arbeit ist für diese Menschen fast unmöglich. Gäbe es in Deutschlschland kein Harz4 sähe es bei uns sicher nicht anders aus.

            Nachts fahren die Autos an roten Ampeln oft vorsichtig durch, damit kein Ganove die Autotüre aufreisen und den Fahrer erpressen kann. Vom Flughafen zum Hotel in der Stadt werden die Türen von innen verriegelt, damit ein Ganove nicht die "wertvollen" Gebäckstücke an der Ampel stehlen kann.

            Das sind aber alles ganz normale Sicherheitsvorkehrungen, die man mit der Zeit lernt. Wir in Deutschland haben auch viel mit der Zeit gelernt, damit wir sicherer leben. Du wirst es auch lernen.

            Was tun damit du kein Opfer wirst. Passe dich der Umgebung an, zeige keinen Luxus entferne jeglichen Goldschmuck (Ringe usw) vom Körper. Ein einfaches Handy hat in Brasilien jede Putzfrau. Der Dieb versetzt die Bäude sofort gegen Bargeld. Der Heler braucht auch keine 20 Handis, also wird alles umgehend am Markt zun Verkauf angeboten. So kannst du dir meist deine eigenen Sachen wieder zurück kaufen.

            Wenn mann aber nicht als lohnendes Objekt auffällt, die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen beachtet, und man dem armen einen kleinen teil freiwillig (Obst an der Ampel kaufen, im Bus dem Bettler eine kleine Spende geben.) Leben und leben lassen.

            Manche können oft auch das Recept für die Medizin nicht bezahlen und betteln um einen kleinen Anteil. Das kommt aber im normalen Leben auch nicht so oft vor, so dass man damit leben kann.

            Überfälle soll es auch geben, dann musst du eben etwas geben, dafür sollte mann immer ein Bünderl kleine Scheine parat haben. Das restliche Geld wird an verschiedenen Stellen an Körper verteilt. Nie zuviel Geld bei sich haben.

            An den Hauptplätzen in den Städten gibt es aber vermehrt Polizei, so dass da auch wenig vorkommt.

            In Deutsachland gibt es auch Kriminalität und Kinderschänder und wir gehen dennoch auf die Straße, in Brasilien ist es nicht anders.

            Nun mit der Sprache soldest du zumindest den "Kauterwelsch Brasil" bei dir haben, dann lernt man auch schnell die Sprache auf der Straße. Das nötigste habe ich auch so gelernt und es reicht meistens.

            Brasilianer sind sehr freundlich und hilfsbereit.

            Soldest du Blond (Loira) sein, dann hast Du sowiso Beschützer genug. Brasis stehen auf Blond!!!! Wichtig ist dass mann NIE Arrogant ist!!! Das mögen die Brasis überhaubt nicht und werden Ihre Stärken ausspielen.

            Überfälle geschehen auch meist nachts in schutze der Dunkelheit. In Fortaleza wird es so gegen 18.30 Dunkel und der Brasilianer fährt dann schnell mit dem Bus nach Hause. Bei Dunkelheit sollte man in Brasilien zuhauser sein. Die meisten Häuser haben eine Mauer um das Grundstück und einen 24 Stunden Wachdienst.

            Wenn Du in Brasilien keine Arbeit hast dann bekommst du beim Wachdienst am schnellsten eine Anstellung. Über den Verdienst wollen wir hier lieber nicht sprechen.

            Also keine Angest, die Diebe wollen meist nur Geld, davon solldest du immer etwas als "Spende" dabei haben, für den Fall der Fälle. Mit einheimischer Begleitung wird dir eh nichts passieren.

            Mir ist in den letzten 20 Jahren noch nichts passiert, außer dass durch einen Trick eine Kamera gestohlen wurde.

            Polizei kannst du in solchen Fällen komplett vergessen, wenn es nicht gerade vor den Augen eines Polizisten an der Promenade passiert.

            Wünsche einen schönen und erlebnisreichen Aufenthalt.

            Brasilien hat etwa 8.000 km Traumstrände

            Boa Viagem
            Zuletzt geändert von basis55; 08.02.2010, 02:03.
            Brasilien das Land der 1001 Möglichkeiten.
            Das Geld liegt in Brasilien förmlich auf der Straße, man muß es nur aufheben und nicht warten bis andere es machen. Das Glück ist immer bei den Fleißigen!
            http://www.wissen55.de.ms

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            • #6
              AW: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

              Zitat von basis55 Beitrag anzeigen
              Ich reise schon seit über 20 Jahre nach Brasilien und ich lebe immer noch.....

              Mir ist in den letzten 20 Jahren noch nichts passiert
              Ich werde nicht müde, den Gehalt solcher Aussagen zu werten: das sind formal-logische unzulässige Konklusionen. Von dem Einzelfall Regeln abgeleitet.

              Als ich da war hat es nicht geregnet-->es regnet nie da
              Ich bin nicht überfallen worden-->Brasil ist sicher

              Allein die Statistiken (die Dunkelziffern möchte ich gar nicht erst wissen) lassen solche Sprüche wie Hohn wirken.

              Ich kennen kaum einen Brasilianer, und ich kenne viele, die nicht selbst schon Opfer geworden sind bzw. jemanden in der Familie haben, die erschossen oder ausgeraubt wurden.

              Trotzdem liebe ich Brasil ;-)
              Zuletzt geändert von Ursinho4711; 07.02.2010, 04:33.
              Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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              • #7
                AW: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

                Zitat von basis55 Beitrag anzeigen
                mache Dir mal nicht so viele Gedanken über die Kriminalität in Brasilien...[]

                Es sind meist Kinder so 10-14 Jahre alt die mit Pistole in der Short rumlaufen und auf Bäute gehen. Oft von dern Eltern angestiftet, da Kinder Strafunmündig sind und nicht wie Erwachsene bestraft werden können.

                [...]
                Wenn Du Reiseerfahrener bist, dann lernst du dass du dich in solchen Ländern "anpassen" mußt. Also du darfst auf keinen Fall nach Geld riechen oder Wertgegenstände sehen lassen. Deinen "Reichtum" soldest du auch nicht in privaten Gesprächen kunt tun, da sich sowas schnell herumspricht.
                Brasilianer sind nicht verschwiegen sondern erzählen alles gleich dem nächsten.

                [...]
                Das lockt natürlich die Ganoven an. Meist sind es Kinder so um die 10-12 Jahre die von Ihren Eltern "ausgesetzt" sind (Straßenkinder). Diese Kinder haben "nichts" sie müssen sich mit Diebstahl über Wasser halten. Viele nehmen auch Drogen und handeln oft ohne Verstand! Manche handeln auch mit Drogen, die werden irgendwann von der Polizei erschossen.

                Viele Eltern, die in den Hütten (Favelas) hausen, und keine Arbeit haben oder auch keine Lust zum Arbeiten haben, schicken Ihre Kinder raus um Geld zu ergaunern oder zu verdienen.

                [...]
                Somit ist stehlen etwas ganz natürliches. Damit muß man leben in Brasilien.

                Der arme sagt sich bevor ich hier verhungere klaue ich einem Turisten den Fotoaparat. Werde ich erwischt komme in die Zelle, dann bekomme ich auch zu Essen. Tötet er allerdings einen Polizisten, dann hat er sein Totesurteil unterschrieben und verendet meist nach wenigen Monaten im Gefängnis (wie auch immer kümmert niemanden), welche nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen sind. Normale Arbeit ist für diese Menschen fast unmöglich. Gäbe es in Deutschlschland kein Hart4 sähe es bei uns sicher nicht anders aus.
                [...]
                Nachts fahren die Autos an roten Ampeln oft vorsichtig durch, damit kein Ganove die Autotüre aufreisen und den Fahrer erpressen kann. Vom Flughafen zum Hotel in der Stadt werden die Türen von innen verriegelt, damit ein Ganove nicht die "wertvollen" Gebäckstücke an der Ampel stehlen kann.
                [...]
                Was tun damit du kein Opfer wirst. Passe dich der Umgebung an, zeige keinen Luxus entferne jeglichen Goldschmuck (Ringe usw) vom Körper. Ein einfaches Handy hat in Brasilien jede Putzfrau. Der Dieb versetzt die Bäude sofort gegen Bargeld. Der Heler braucht auch keine 20 Handis, also wird alles umgehend am Markt zun Verkauf angeboten. So kannst du dir meist deine eigenen Sachen wieder zurück kaufen.
                [...]
                Überfälle soll es auch geben, dann musst du eben etwas geben, dafür sollte mann immer ein Bünderl kleine Scheine parat haben. Das restliche Geld wird an verschiedenen Stellen an Körper verteilt. Nie zuviel Geld bei sich haben.
                [...]
                Überfälle geschehen auch meist nachts in schutze der Dunkelheit. In Fortaleza wird es so gegen 18.30 Dunkel und der Brasilianer fährt dann schnell mit dem Bus nach Hause. Bei Dunkelheit sollte man in Brasilien zuhauser sein. Die meisten Häuser haben eine Mauer um das Grundstück und einen 24 Stunden Wachdienst.
                [...]

                Polizei kannst du in solchen Fällen komplett vergessen, wenn es nicht gerade vor den Augen eines Polizisten an der Promenade passiert.
                Komisch, so etwas würde ich nicht über Dland schreiben.
                Offenbach vielleicht ausgenommen;-)


                Aber Brasil ist ja sooooo sicher...

                Und mit dem Satz hast Du Dich dann selbst reingelegt:
                Zitat von basis55 Beitrag anzeigen
                Gäbe es in Deutschlschland kein Hart4 sähe es bei uns sicher nicht anders aus.
                Zuletzt geändert von Ursinho4711; 07.02.2010, 05:11.
                Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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                • #8
                  AW: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

                  Krimminalität hat bei weitem nicht so viel mit Armut zu tun wie behauptet. Es gibt sehr viele Länder die wesentlich ärmer als Brasilien sind, da kan man aber besoffen auf der Straße schlafen.

                  Ich kann in nahezu ganz Asien ohne Probleme Nachts durch dunkle Gassen laufen, auch in Sums. Ausnahme sind die Philippinen, die ich schon fast als Klein-Südamerika bezeichnen würde.

                  Gäbe es in Deutschlschland kein Hart4 sähe es bei uns sicher nicht anders aus.
                  Es gibt sehr viele Länder in denen es keinerlei staatliche Unterstützung gibt und trotzdem sehr sicher sind (China, Laos, Eritrea,...). Andere sidn trotz hoher Sozialhilfe eher unsicher (Frankreich). Wenn es in D kein H4 gäbe, dann würde zuerst eine große Umzugswelle weg aus Ruhrpott und Osten stattfinden.

                  Das Problem in Brasilien, wie in ganz Südamerika ist, dass Gewalt oftmals schon normal geworden ist und leider auch vor Unbeteiligten nicht Halt macht. In den USA gibt es ach in hohe Mordrate, aber betroffen sind dort vorwiegend schwarze Jugendliche die selbst im Drogenbusiness sind.
                  Zuletzt geändert von Malapascua; 07.02.2010, 11:11.

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                  • #9
                    AW: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

                    Zwar bin ich weitaus kein Brasil-Insider, war aber auch schon da (in Fortaleza) und kenne auch einige Leute, die öfters in Brasilien sind. Meines Erachtens wird enorm übertrieben betreffend der Kriminalität - Horrorgeschichten :confused: hört man haufenweise.....

                    Wenn man die Regeln beachtet - provoziert man einen Überfall sicher weniger (kein Schmuck, Ketten, Ring oder teure Gegenstände wie Kameras etc) - ich meine dies ist doch in jedem 3. Welt Land ähnlich, klar versetzt man einen Einheimischen in Ekstase wenn man mit teuren Gegenständen durch die Strassen zieht - auch verständlich oder? :confused:

                    Ich würde doch lieber die Vorteile markieren:

                    gutes Wetter
                    feines Essen
                    nette Leute
                    schöne Strände
                    geiles Wellenreiten

                    .....dann sollte man noch unbedingt mal ne'n Fussballmatch besuchen (Cearà) - da geht einem das Kribeln richtig kalt den Rücken runter. Andere Atmosphäre, andere Mentalität....Lebensfreude....

                    Kommentar


                    • #10
                      AW: Auslandsaufenthalt in Brasilien/Fortaleza

                      auch ein Handy ist hier Massenware, dafür wird sich kein Ganove wirklich für interessieren... kannst ruhig damit offen telefonierend nachts über die Strasse laufen!!!

                      ...ehrlich, wenn Touristen Touristen Infos über Kriminalität liefenr, kann einem ja sogar als resident nur Angst und Bange werden... pass' halt ein bisschen auf, wende Deinen gesunden Menschenverstand an, und verhalte Dich normal... und Dir wird nichts passieren!!!!

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