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Transamauonica

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    Transamauonica

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      Hallo da draussen

      In gut 5 Wochen bin ich endlich in Brasilien genauer gesagt in Recife für drei Monaten.
      Kann es kaum abwarten bis es los geht.
      Nun ich bin schon eine Weile am suchen für Informationen über die Transamauonica. Klar habe ich einiges auch bekommen sowie Reiseberichte. Gerne möchte ich dies aber mit einem Allrad unternehmen.
      Bis jetzt habe ich noch keine besonderen Reisebüros gefunden die speziell auf so was ausgerichtet sind.
      Ich wäre sehr froh wenn ich einige Tipps bekomme.
      Schöne Grüsse aus der Schweiz
      kamuna katata
    • #2

      Transamazônica

      Hallo Aaron!
      Bist du schon einmal in Brasil gewesen?
      Die berühmte Transamazonica ist teilweise eine ganz normale Straße und teilweise ist überhaupt kein Durchkommen, dies hängt stark vom Wetter ab. Es gibt Leute aus brasilianischen Offroad-Clubs, die kleinere Abschnitte mit Allradfahrzeugen bewältigen, allerdings fahren die niemals allein. Du brauchst immer ein oder zwei Fahrzeuge für die Bergung. Schließe dich solchen Leuten an, wenn du Offroad-Erfahrung hast. Das ist pures Adrenalin, in jeder Hinsicht. Allerdings kann die Zeitplanung sehr schnell durcheinander geraten und ihr steckt irgendwo im Nirgendwo für 3 Tage fest in steter Begleitung diverser Insekten.
      Habe dies selbst schon einmal gemacht mit einer Gruppe von 11 Leuten (5 Fahrzeuge) im Jahre 1996, allerdings auf relativ harmlosen Pfaden, da wir geliehene 4x4 hatten. Wir mussten teilweise stundenlang auf die Fähren warten, das sind Flöße auf Tonnen, welche von den Bewohnern der Region auf recht abenteuerliche Weise zusammengebaut werden. Je Überfahrt waren einige Reais zu bezahlen und wir hatten jedesmal Angst unsere Autos würden dabei geflutet. Bereite dich gut vor auf ein solches Unternehmen.
      Auf jeden Fall viel Glück und Spaß dabei.

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      • #3

        Transamazonica

        Hallo Holger

        Danke für die Antwort. Nein bis jetzt wahr ich noch nie in Brailien gewesen.
        Habe aber über das Internet einiges um Informationen her schaffen können so wie auch Kontakte.
        Die Transamazonica zu befahren wäre schon ein sehr grosser Traum. Werde aber dies noch nicht gleich
        durchführen. Vielleicht kann ich ja in Recife auch einige Infos bekommen.
        Im Internet habe ich sogar eine Homepage gefunden, dass einer dies mit einem Fahrrad gemacht hatte!
        Naja dies wäre dann für mich zu anstrengend... :wink:
        Ich dachte mir so zu einem Unternehmen zu gehen der spezialisiert ist für Allrad. In Recife gibt
        es sicher einige davon nehme ich mal an.
        Mal schauen was draus wird. Jedenfalls freue ich mich schon auf barsilien und natürlich auf meine
        Expedition im Amazonas.
        kamuna katata

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        • #4

          Hatte neulich einen Bericht über diese aus LKWs zusammengeschraubten Paco-Pacos im Fernsehen gesehen:
          http://www.uor.com.br/default.asp?pg.../paco-paco.htm
          Wäre das nichts? Einige haben aber weder Bremsen noch Licht.

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          • #5

            Transamazônica

            Ich glaube wohl nicht, dass ein Paco-Paco die Transamazônica ohne Probleme bewältigen wird, auch wenn es in der etwas gehobeneren Version nur so an die 3.000 Euro kostet und nach einer derartigen Tour bestimmt ohne Wertverlust wieder verkaufbar ist!

            Das liegt aber weniger an der Konstruktion, die mehr als robust ist (Antrieb über Ein-, Zwei- oder sogar Dreizylinderdieselmotoren, die sonst für den Antrieb von Wasserpumpen in Goldgräbercamps verwendet werden), sondern wohl eher an der Tatsache, dass ein derartiges Fahrzeug keine ofizielle Zulassung besitzt und damit für den Verehr auf öffentlichen Straßen nicht zugelassen ist (siehe den erwähnten Bericht im TV).

            Das zweite Problem wird ganz klar die Wirbelsäule des/der Insassen sein. Wie in dem Bericht gezeigt wurde, haben die Dinger in den seltensten Fällen das, was man bräuchte, um innerhalb der Zeit eines Urlaubs eine derartig gewaltige Strecke (falls man die überhaupt komplett schafft, denn meistens ist irgendwo mittendrin Schluss) auf der BR 230 ohne größere Gesundheitsschäden zu überstehen: vernünftige Sitze!

            Das Beste wird tatsächlich sein, es sich evtl. über einen Offroad-Veranstalter mit einer Gruppe auf den Weg zu machen (mit normalen 4x4), ähnlich wie die Touren durch das australische Hinterland.

            Empfehlenswert (allerdings in Portugiesich):

            http://www.4wdbrick.com.br/4wdbrick/transamazonica.htm

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            • #6

              Transamazônica

              Kleiner Nachtrag:

              Falls doch eine ernsthafte Durchführung geplant: die wichtigste Telefonnummer ist:

              (92) 615-4850

              Hier kann man sich für die einzelnen Abschnitte der BR 230 über Zustand und Befahrbarkeit erkundigen, denn je nach Wetter ist das Weiterkommen auch mit Allrad nicht mehr möglich!!!

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              • #7

                Naja die Sitze --- und die Federung beim Bandeirante ist alles andere als wirbelsäulenschonend. Aber stabil sind die Kisten schon.

                Das war mal meiner: ein BJ40 (allerdings nicht in Brasil, sondern während einer Osteuropa-Tour)
                Angehängte Dateien

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                • #8

                  Ola
                  Ich kannte einen Polizisten der arbeitete dort in Amazonia! Er sagte, alle Autos bleiben stecken, die laster die Allradfahrzeuge usw.!
                  Nur einer blieb fast nie stecken: der VW-bus!
                  Kann ich bestätigen! Ich hatte auch mal einen VW-bus in Brasilien! Durch das gewicht des Motores hinten konnte ich sogar eine Sanddüne hochfahren!
                  Nachteil des VW-busses: er hat fast keine Knautschzone, und das war dann auch das Ende meines Vw-busses , nachdem er mit einem Esel zusammstieß!

                  tchao

                  winni

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                  • #9

                    Jaja ---- deshalb fahren alle Offroader auch mit nem VW-Bus :roll:

                    Schöne Woche, Holger

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                    • #10

                      VW-Bully, warum nicht?

                      Also wirklich, ganz abgesehen davon, dass es auf der Transamazônica einige Abschnitte gibt, die sich tatsächlich mit normalen Autos - so auch einem VW-Bully - befahren lassen, meinen alle Leute, die von der "Offroader-Strecke Transamazônica" sprechen, jene 1014 km zwischen Itaituba (am Rio Tapajós) und Humaitá!

                      Wie es da aussieht, kann man den Fotos hier in etwa entnehmen:

                      http://www.motoronline.com.br/roteir...ia/amazon7.htm

                      Der schlimmste Teilbereich sind dort wieder die rund 380 km zwischen Itaituba und Jacareacanga, weil hier der Verkehr fast nur per Schiff auf dem Fluss abgewickelt wird und daher die BR 230 dort ziemlich verkommen ist!

                      Da sind wirklich Fahrzeuge gefragt, die über

                      - entsprechend hoch angebrachte Luftfilter/ansaugöffnungen verfügen
                      - große Bodenfreiheit (damit nicht gleich alles, was an Leitungen da unten hängt, abgestreift wird) verfügen
                      - echten Allradantrieb mit Sperrdifferentialen haben
                      - genügend Drehmoment mitbringen
                      - und entsprechend mit einer Winde für den Notfall ausgestattet sind (Verlängerungsseile und Umlenkrollen nicht vergessen!)

                      Das sind nur die allernotwendigsten Voraussetzungen!

                      Ein gutes Buch zu dem Thema (Extreme Offroadstrecken) ist das "Offroad Handbuch Australien" aus dem pietsch-Verlag, das zwar über die Strecken in Australien geht, jedoch einen guten Einführungsteil hat, indem die gesamte Thematik des Fahrens ins wirklich abgelegene Gebiete und eine Unmenge von Tipps und Tricks beschrieben werden.

                      Auf jeden Fall würde ich mich bei der Transamazônica auch nicht alleine auf die Piste trauen, auch wenn mich alle Bekannte immer als "Irren" in dieser Beziehung bezeichnen!

                      Auf jeden Fall genügend Wasser, Futter und Sprit mitnehmen!

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