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      Mittwoch 23. März 2005, 14:49 Uhr
      TUI-Chef freut sich über verdoppelten Gewinn

      Hannover (AP) Die letzten Jahren waren hart für die TUI: Einbrechende Gewinne im Kerngeschäft, Angriffe feindlicher Fonds, grundlegender Konzernumbau. Jetzt ist das Blatt gewendet: Nur noch drei Alt-Töchter der Vorgängergesellschaft Preussag müssen verkauft werden, der Verbleib im Dax ist gesichert und der Gewinn steigt auch wieder. Und nach Auffassung von TUI-Chef Michael Frenzel soll das so bleiben: «Unter dem Strich wollen wir weiter wachsen.»

      Mit einer besseren Auslastung von Flugzeugen und Hotels sowie guten Ergebnissen einer US-Tochter hatte TUI 2004 den Gewinn verdoppelt. Nach 242 Millionen Euro operativem Ergebnis 2003 verdiente TUI ohne Sondereffekte 2004 rund 490 Millionen Euro vor Steuern und Abschreibungen, wie Frenzel am Mittwoch in Hannover mitteilte. Der größte Teil der Gewinnsteigerung kam aus dem Touristikgeschäft, das um 74 Prozent auf 362 Millionen Euro zulegte.

      Vor allem drei Faktoren trieben den Gewinn: Im wichtigsten Markt, Europa Mitte mit Deutschland, gelang dem Konzern ein 100-Millionen-Euro-Umschwung zu einem Gewinn von 82 Millionen Euro. Deutschland-Chef Volker Böttcher hatte mit harter Hand ein Sparprogramm durchgezogen und vor allem die Flug- und Hotelkapazitäten beschnitten.

      2003 waren Millionenverluste entstanden, weil die TUI zu viel Flüge und Betten eingekauft hatte, die Deutschen dann wegen Irak-Krieg, Lungenseuche SARS und Konsumunlust diese Reisen nicht kaufen wollten. Sie mussten mit Riesen-Rabatten verkauft werden. 2004 hatte TUI gelernt, die Preise blieben hoch.

      Der zweite Gewinn-Treibsatz war die US-Stahlhandelstochter PNA. Mit einem überraschenden Gewinn von 115 Millionen Euro bei PNA (Vorjahr: 3,5 Millionen) profitierte TUI vom weltweiten Stahlboom. PNA ist noch ein Erbe des TUI-Vorgängers Preussag und steht wie 2 andere Töchter aus dieser Periode zum Verkauf. Der Gewinn kam für die TUI-Manager völlig unerwartet, PNA steht eigentlich zum Verkauf.

      Dritter Gewinnbringer waren die 285 Hotels mit 163.000 Betten. Hier flossen 40 Millionen Euro mehr in die Kassen, Folge der besseren Urlaubersteuerung, die Kunden in konzerneigene Häuser lenkt.

      Auch im laufenden Jahr blühen die Geschäfte des Reisekonzerns: Für das Sommergeschäft liegt das Umsatzplus bei 7 Prozent. Für 2005 erwartet Frenzel «ein robustes Wachstum» in den Sparten Touristik und Schifffahrt. Allein die Touristik sehe einem zweistelligen Ergebnis entgegen. Ein genaues Ziel des gesamten Gewinnwachstums nannte er nicht und fügte hinzu: Die TUI-Aktie setzte sich mit einem Plus von fast 2 Prozent an die Spitze der Dax-Gewinner.

      Nach dem turbulenten 2004 mit gescheitertem Börsengang der gewinnträchtigen Reedereitochter Hapag-Lloyd und der Attacke von Hedge Fonds auf die TUI muss Frenzel jetzt zeigen, dass er auch vom Alltagsgeschäft etwas versteht.

      Denn der Konzernumbau ist fast erledigt: Im laufenden Jahr sollen das Bahnunternehmen VTG und die US-Stahlhandelstochter verkauft werden und die Schulden auf 2 Milliarden Euro sinken. Ende 2004 waren es noch 3,2 Milliarden Euro.

      Für das laufende Jahr kündigte Frenzel Investitionen in 13.000 zusätzliche Hotelbetten an. Außerdem soll die Fluggesellschaft Holland Exel übernommen werden, um ein Bein in den holländischen Flugmarkt zu bekommen. Außerdem will Frenzel im laufenden Jahr auch in Indien Reisen verkaufen und TUI India gründen. Brasilien soll als Ziel für europäische Sonnenanbeter neu erschlossen werden.
      Vor allem in Deutschland muss TUI nun zeigen, dass der Anbieter nicht nur am Marktwachstum teilnimmt, sondern kräftig Geld verdienen kann. Landeschef Böttcher hält dazu weiter die Kapazität knapp, kauft bei große Nachfrage lieber nach. Das ist Teil der Kampagne, die Deutschen wieder zum frühen buchen zu bewegen. Der Plan scheint zu klappen: Im vergangenen Sommer mussten viele Urlauber feststellen, dass ihre Reiseziele weg waren, wenn sie sich zu spät entschieden. Für TUI wird das Geschäft so berechenbarer.
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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