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Ohne Malariamedikamente auf den Amazonas??

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      Hi Leute!

      Also wir haengen jetzt in Belem ab und haben unser Malarone in Deutschland leider nicht mehr gekauft, haben also gar kein malaria-mittel. In Belem gibts in keiner apotheke irgendwas und zu dem Institut wo du die einen dann alle hinschicken meinen die es gibt nichts frei verkaeufliches und ohne portugiesisch im krankenhaus zu erklaeren was wir wollen stellt sich wohl auch eher als schwierig da, wobei ich auch nicht glaube, dass die uns dann ein medikament in die hand druecken.

      wir wollen halt mit dem boot nach santarem, da ein paar tage bleiben, dann nach manaus., wieder fuer ein paar tage und dann wahrscheinlich weiter nach iquitos. Irgendwo wollen wir dann auch ein paar tage jungle-tour machen. jetzt ist die Frage: wie gefaehrlich ist so ein Reiseantritt ohne Malaria-Medis bei ausreichender Vorsorge (Mueckenmittel, Moskitonetz, etc..)?? Ist es das Risiko wert??

      Danke fuer eure Antworten!!

    • #2
      Also ich war schön öfter im Amazonasgebiet und habe nur beim erstem Mal Malariaprophylaxe gemacht. Danach habe ich nur Repelent benutzt und mir ist nichts passiert. Wenn man dort Malaria bekommt, ist es nicht so schlimm, die Diagnose und Behandlung kann jedes noch so schlechte Krankenhaus dort einigermaßen gut...

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      • #3
        Nun bei einer Erkrankung die bedrohlich und tödlich verlaufen kann von harmlos zu reden wäre nicht angemessen.
        Richtig ist auf jeden Fall dass sich die Tropeninstitute und Krankenhäuser vor Ort bestens auskennen – Thema Notfallbehandlung.
        Ich denke aber nicht dass es so weit kommen muss.
        Zu der Zeit als ich noch in Tropen unterwegs war hätte ich sicher von einer Prophylaxe abgeraten. Die Nebenerscheinungen auf den Magen und Allgemeinbefinden der Produkte waren früher zu hoch.
        Hier mein letzter Stand der Dinge.

        Die Provinzen Amapa, Rondônia, Roraima werden zumindest au Internationalen Listen in hohes Risiko eingestuft und eine Prophylaxe empfohlen. Bei alle anderen Provinzen empfiehlt man sogn. Notfallbehandlung - sprich wenn Anzeichen erkennbar sind.

        Aber Deutschland hinkt immer noch ein bißchen nach - so hat das Neuste Mittelchen noch keine Zulassung (Doxycyclin) es hat etwas weniger Nebenwirkungen als die in D derzeit zugelassenen Prophylaxen

        Die aktuellen Produkte in D glänzen leider auch mit NWs dass man es sich echt überlegen muss - auch was du da kaufen wolltest von Malarone - nehme mal an Atovaquon/Proguanil
        Auch bei Ärzten bekannt Mefloquin (Lariam) - Mit der Prophylaxe bei einigen Produkten muss man bis 2 Wochen vor und nach dem Aufenthalt im Risikogebiet Beginnen / Absetzen - darauf solltest du achten.

        Grundsätzlich natürlich vom Arzt beraten lassen und nicht von deinem jemandem aus dem Forum ;-).

        PS: habe eben noch mal auf der Seite des AA geschaut http://www.auswaertiges-amt.de/www/d...amp;land_id=26
        Könnte man draus entnehmen dass Doxycyclin nun doch zugelassen ist.

        Beim Googen folgendes gefunden: http://www.osir.ch/merkbllariam.htm
        Mit besten Grüssen

        Kippe

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        • #4
          Doxycyclin ist in D schon seit langer Zeit in Deutschland zugelassen, aber eben als Antibiotikum und nicht zur Malariaprophylaxe. Selbsvertändlich sollte sich jeder individuell Beraten lassen und zwar am besten in einem Tropeninstitut.
          Ich habe ja nur aus persönlicher Erfahrung gesrochen und ich habe schon alle besagten Staaten bereist, ohne Prophylaxe und ohne Malaria zu bekommen. Ich habe mal einen alten Mann im Amazonas getroffen, der jedes Jahr einmal Malaria bekommen hatte. Nicht jede Krankheit die tötlich enden kann muss unbedingt gefährlich sein. Unbehandelt ist Malaria sicher keine besonders lustige Krankheit, aber an Malaria zu erkranken ist nicht sehr schlimm, vorausgesetzt die Krankheit wird umgehend diagnostiziert und behandelt. Also ich nehme in den Tropen in Südamerika keine Prophylaxe und bis ist es noch nicht schief geganden.
          Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte lieber Prophylaxe machen!

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          • #5
            Prophylaxe ja, aber die richtige sollte es sein....

            und zwar statt Chemo- die Expositionsprophylaxe.
            Soll heißen, daß man sich ständig (!) mit einem malariatauglichen Repellent
            einsprüht (Autan ist mein Mittel der Wahl), auch die Kleidung.
            Bei Einbruch der Dämmerung lange Hosen und Shirts in dunklen Farben trägt und nur unter einem großen Moskitosnetz schläft.
            Die lange Kleidung sollte übrigens auch am Tage getragen werden.
            Wenn Du Dich konsequent so verhältst, solltest Du eigentlich auf die Chemo und ihre nicht ungefährlichen Nebenwirkungen verzichten können.

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