Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Reisebericht Fortaleza von Franzisco

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Reisebericht Fortaleza von Franzisco

    #Ad

    Kommentar

      Meine Reise war alles andere als gut geplant. Wir hatten ja auch nur 3 Tage Zeit. Abflughafen war Shipol/Amsterdam, entsprechend weite Anfahrt zum Flughafen. Von dort ging es mit der Martinair nonstop in 8,5 h nach Fortaleza. Abflugzeit nachmittags 14.50 Uhr, d.h. Ankunft Fortaleza 20.10 Uhr. Ich hatte fast keine Infos über Brasilien. Im Internet noch schnell einige Seiten über Pousadas (Pensionen) und Hotels in Fortaleza gesucht und zu einer Adresse telefonisch Kontakt aufgenommen, das wir am 5.11.03 Abends ankommen. Wir wollten ja nicht noch Abends in Fortaleza auf Zimmersuche gehen.

      Trotzdem Pech gehabt. Nach Ankunft auf dem Amsterdamer Flughafen zeigte die Abflug-Anzeigetafel für Fortaleza über 2 Stunden Verspätung an. Also reichte auch die Ankunft tiefer in die Nacht hinein. Egal da mussten wir durch. Der 7700 Km lange Flug verlief auch ohne nennenswerte Störungen. Mir schossen währenddessen tausende von Fragen und Gedanken durch den Kopf. Was erwartet uns nach der Landung?, Können wir noch Geld wechseln?, Wie ist das Hotel?, Ist es gefährlich in den Strassen?, Sind die Menschen nett?, Können wir uns verständigen?.

      Landung in Fortaleza um ca. 22.30 Uhr. Alle Passagiere eilen zur Zollkontrolle. Vorher müssen Die Touristenkarten und Gepäckkarten ausgefüllt werden. Als wir dran kommen kann der ausgefüllte Zettel nicht verwertet werden und wir müssen zurück, einen elektronischen Zettel ausfüllen der mit Strichcode versehen ist und dem das Lesegerät des Zöllners wohlgefallen ist. Was für ein Stress. In der Zwischenzeit ist auch das Gepäck am Förderband angekommen und dreht schon seine Runden. Jetzt müssen wir nur noch Geld tauschen und dann können wir zum Hotel.

      Der Flughafen ist groß und alles erscheint sauber und geordnet. Wir erkundigen uns, wo wir Geld wechseln können und treffen das erste mal auf die Sprachprobleme. Die Brasilianer sprechen fast nur portugiesisch und kaum Englisch oder Spanisch. Da Spanisch recht Sprachverwandt ist, versuchen wir es damit. Wir können recht gut Spanisch und es gibt viele ähnliche Wörter, sodass man sich mehr oder weniger gut verständigen kann.
      Ein Sprachkurs wäre aber auch in Zukunft angebracht Wir erfahren das ein Wechselautomat oben zu finden ist. Leider gibt der kein Geld heraus, sodass wir auf unsere „Karten" setzen.

      Vor dem Flughafengebäude gibt es ein Taxistand (Häuschen), wo man sein Ziel (Hotel) benennen kann und man den (festgelegten) Preis (in unserem Fall Pousada Colonial Gramado = 28 R$) gesagt bekommt. Hier kann man auch mit Kreditkarte oder Bankkarte (nur mit Maestro-Zeichen) bezahlen. Der Taxistand war auch im Internet als Tipp vermerkt. Gewarnt wurde vor Taxifahrer, die ihr Taximeter später einstellen oder einen hohen Preis verlangen. In der ganzen Zeit konnten wir aber keine Abzocke der Taxifahrer feststellen. Taximeter wurde immer auf Grundtarif (2,20 R$) gestellt oder man konnte ein Preis (z.B. zurück zum Flughafen für 20 R$) aushandeln.

      Erste Eindrücke von Fortaleza bekam ich mit der Taxifahrt zum Hotel. Der Flughafen lag etwas außerhalb und so verlief die Fahrt quer durch die ganze Stadt Richtung Meer, wo auch nicht weit entfernt das Hotel lag. Die Straßen waren leer und ruhig. Hochhäuser kamen in Sicht, die wohl an die 30 Etagen zählten. Es war schon kurz nach Mitternacht als wir in der Pousada Gramado ankamen. Natürlich wurde keine Reservierung von mir gefunden, es gab ja auch 3 Rezeptzionisten. Trotzdem waren noch 2 Zimmer frei.

      Der Haustaxifahrer erwies sich als sehr hilfsbereit, bezüglich Geldwechseln. Erst telefonierte er 2 andere Hotels an wegen wechseln und als die nicht konnten machte er selbst 150 R$ locker um uns 50 zu wechseln für den ersten Abend. Auch versorgte er uns mit den ersten Preisinfos bezüglich Taxi, essen und trinken. Ein wirklich netter Kerl.

      Nach einer Dusche fuhren wir mit dem Taxi ins Vergnügungsviertel Praia Iracema , wo wir die ersten Bierchen und Caipirinha zischten. Wir genossen die 26 Grad warme Nacht und das rege Treiben dort in den Strassen. Nach 2-3 Stunden waren wir dann auch geschafft. Müdigkeit, Alkohol und Jetlag mussten wir letztendlich Tribut zollen und so klang der erste Tag in der neuen Welt aus.

      Am nächsten Morgen genossen wir dann das Frühstücks-Büfett mit frischen Brötchen, Marmelade, Schinken und Käse. Kaffee mit Milch oder Saft gehört ebenso dazu wie eine Früchteplatte, bestehend aus Honigmelone, Papaya, Wassermelone und Ananas. Dieses Frühstück gehört fast immer zum Zimmerpreis dazu und nennt sich schlicht "café da manhã". Meist ist Frühstück von 7.00 Uhr – 10.00 Uhr einzunehmen.

      Diese Preisvarianten (Zimmerpreis mit Frühstück) sind weit verbreitet in den Pousadas und Hotels. Ebenso konnten wir feststellen das in den Zimmern eine Klimaanlage, Fernseher, Kühlschrank und Warmwasserdusche zum Standard gehören. Wobei mir ein Ventilator lieber ist, denn die Klimaanlage ist unberechenbar und hatte mir eine leichte Angina zugefügt.

      Jetzt musste erst mal Bares locker gemacht werden. Alles kein Problem denn die Pousada Gramado lag recht nahe zum Strand und zur Banco do Brasil. Man brauchte nur links die Rua Nunes Valente ca 100m bis zur Av da Abolica gehen. Dort konnte man schon über die Beira Mar (ca.200m) das Meer sehen. Wir gingen dann rechts die Av. Da Abolica entlang. An kleinen, Läden, Kiosken, Wechselstuben und Apotheken vorbei bis nach 200m auf der linken Seite die Banko do Brasil auftaucht. Im Vorraum befinden sich einige Automaten an denen man, durch Kartensymbolen gekennzeichnet, Bares mit der Maestro- oder Kreditkarte ziehen kann.

      Hier in der Bank empfiehlt sich die Bankkarte mit Maestrozeichen zu nutzen da mit Kreditkarten die Gebühren zu hoch werden. Auf der anderen Straßenseite kann man in der Wechselstube Euros gegen Real tauschen. Im Hotel konnten wir nicht mit Karte bezahlen da die Gebühren zu hoch sind. Die müssten uns sonst 11% Kreditkartengebühr aufschlagen. Im Supermarkt und beim shoppen gab es aber keinerlei Probleme mit der Akzeptanz der Kreditkarte.

      Der Strand ist so, wie man sich einen brasilianischen Strand einer Großstadt, z.B. Rio vorstellt. Hochhäuser reihen sich aneinander, wovon fast alles Hotels sind. Dann folgt eine vielbefahrene Straße, eine breite Promenade und dann der Strand. Die Promenade und teile des Strandes sind von Bäumen bewachsen die ein schattiges Plätzchen beherbergen. Hier findet man viele sogenannte Barracas, die zum verweilen einladen. Es sind kleine Bars, die Gäste mit Speisen, Getränke und Musik versorgen. Es gibt Tische und Stühle die sich von der Promenade bis zum Meer hinziehen.

      Hier waren wir uns einige Male nicht sicher von wegen der Abzockerei, denn die Rechnung erschien hoch. Doch bei den günstigen Preisen hatten wir keine Lust uns an der zweifelhaften Rechnung aufzureiben. Es ist auf jeden Fall herrlich dort zu sitzen, dem Treiben der Leute und dem rauschenden Meer zuzusehen. Nachteilig sind die unzähligen Strandverkäufer und Bettler, die unermüdlich ihren Weg zu unserem Tisch finden. Erfreulicher sind dann schon die jungen brasilianischen Mädchen in ihren knappen Tangas anzusehen.

      Sobald die heiße Sonne verschwindet und es sich merklich abkühlt, wird die Promenade zur Laufstrasse. Hunderte, wenn nicht gar tausende Brasilianer kommen dann zum Strand, um zu Joggen oder zu "Walken". Vom Rentner bis zum Teenager ist alles vertreten. So etwas hätte ich nicht erwartet. Auch gibt es einige fest installierte Sportgeräte am Strand, die eifrig genutzt werden. Brasilianer sind eben gesundheitsbewusste- und sportliche Menschen. Man sieht auch wenige übergewichtige Leute.

      Direkt an der Promenade gab es auch ein gutes Restaurant, welches wir öfter besuchten. Es war ein so genanntes Self-Service Restaurant, wo die Speisen nach Gewicht berechnet wurden. An dem Buffet hatte man eine gute Auswahl an unterschiedlichen Fisch-/ und Fleischsorten. Natürlich konnte man sein Mahl mit Vor-/ und Nachspeise abrunden.

      Anschließend kann man noch an einer der unzähligen Barracas einen Caipirinha zu sich nehmen und dem Treiben auf der Promenade zusehen. Gegenüber von Mc Donald's wurde jeden Abend ein Markt aufgebaut. Hierher kamen die Brasilianer mit ihren fahrbaren Karren, aus denen in kürzester Zeit eine vollbestückte Bude aus Kram oder Klamotten wurde. Hier konnte man fast alles erwerben von Kleidung über Taschen bis zu Spielzeug uvm. es war alles vorhanden.

      Ebenfalls an der Promenade konkurrierten die hiesigen Reiseanbieter an einen ihnen zugewiesenen Stelle. Sie waren vertreten mit ihren Autos oder Minibussen, wo sie mit Plakaten und Fleiern Schnäppchenangebote, Kurztrips und Tagesausflüge anboten. Hier entdeckten wir Angebote nach Canoa Quebrada und Jaricoacoara, von dem wir schon im Internet gelesen hatten.

      Jaricoacoara ist ein kleiner Fischerort mit einer Wanderdühne und einem sagenhaften Strand. Er ist als einer der 10 schönsten Strände der Welt ausgewählt worden. Der Ort liegt 290 Km nördlich von Fortaleza. Canoa Quebrada liegt dagegen 160 Km südlich. Ein kleiner quirliger Ort der sowohl von Brasilianern als auch Touristen gut frequentiert wird. Wir entschlossen uns dann am übernächsten Tag nach Canoa Quebrada zu fahren, allerdings individuell ohne Reiseveranstalter wie wir es lieben.

      Um weite Strecken in dem Land zurückzulegen gibt es in jeder größeren Stadt einen Busbahnhof der sich "Rodoviaria" nennt. Er liegt nicht weit vom Flughafen auf der anderen Seite der Stadt. Am Abfahrtstag rief unser Hoteltaxifahrer dort an um die Abfahrtzeiten zu erfragen. Abfahrt 12:26 Uhr, wir los um viertel vor 12. Nach dreiviertel der Strecke gibt es Probleme mit dem Taxi und wir müssen anhalten, Kupplungsseil gerissen. Unser Fahrer organisiert sofort ein anderes Taxi an der Strasse, sodass wir noch pünktlich ankommen.

      So etwas sind wir eigentlich nur von der Dominikanischen Republik gewöhnt, wo ja die Autos teilweise fahrbare Schrotthaufen sind. Hier allerdings wo so gut wie kein Auto eine Beule hat, hätte ich das nicht vermutet. Aber diese kleinen Pannen runden erst den Urlaub ab, zumindest unseren Individualurlaub, wo nicht alles geplant ist bis ins kleinste Detail.

      Die Abfahrt verlief dann wieder pünktlich in einem 5 Sterne Bus. Abseits der Großstädte wird die Armut sichtbar als wir durch kleinere ländliche Ortschaften kommen. Es liegt auch viel Müll und Unrat herum. Trotzdem ist die Lebensfreude gerade der armen Brasilianer immer zu sehen und zu spüren. Nach 3 Stunden kommen wir in Aracati einer größeren Stadt ganz in der Nähe von Canoa Quebrada an. Die meisten Leute sind schon ausgestiegen, nur noch wenige fahren die paar Kilometer mit nach Canoa Qubrada.

      Kurze Zeit später Ankunft in Canoa Quebrada. Der Ort hat vielleicht 1000 Einwohner und liegt direkt am Meer. Oberhalb ist die Hauptstrasse (auch Broadway genannt) mit allen Einkaufsmöglichkeiten, Bars, Restaurants und Kneipen. Zum Meer abfallend sind die meisten Wohnhäuser, Hotels und Pousadas angesiedelt. War früher wohl ein aufstrebende Touristenort, bis die Touris ausgeblieben sind (wie Sosua in der Domrep). Es wohnen viele Deutsche, Italiener, Holländer usw. dort, die eine Bar, Restaurant haben oder von der Zimmervermietung leben. Wie immer sind es zu viele "Geschäftsleute" und zu wenig Gäste oder Touristen.

      Kaum sind wir aus dem Bus, schon stürzen sich einige Leute auf uns, damit wir ihnen folgen zwecks Zimmervermittlung. Lothar hatte sich schnell entschlossen einer Brasilianerin zu folgen. Sie arbeitete auf Provisionsbasis und wir landeten zuerst bei Italienern die uns ein Apartment für 40 R$ anboten. Gefiel uns aber nicht sonderlich und so landeten wir bei einem abgebrannten Holländer. Er hatte Zimmer für 25 R$, die wir auch nahmen. Die Ausstattung war allerdings mehr als dürftig. Kaltwasser, Kühlschrank, kein TV, keine Klima.

      Es ging steile Holztreppen hoch zu den Zimmern. Vorn eine kleine Veranda und eine super Aussicht auf das Meer. Allerdings blies der Wind stetig vom Meer her und versorgte mein Zimmer mit einer leichten Staubschicht. Nach dem Frischmachen erstmal in dem Ort, den "Broadway" inspiziert und eine Kleinigkeit gegessen. Spät abends um Mitternacht wurde die Hauptstrasse brechend voll. Keine Ahnung wo die ganzen Menschen herkamen. Der Ort lebt ja nicht nur von Touristen, denn es gibt auch viele zahlungsfähige Brasilianer, die am Wochenende die Sau rauslassen.

      Lothar gefiel es nicht so recht und wir wollten den anderen Tag wieder fahren. Ich glaube er war verliebt in Fortaleza oder so etwas. Ich wollte mir ja noch mehr anschauen, aber er hat mich weich gekriegt. Am anderen Morgen wurde ich recht früh wach und so konnte ich mir noch den Strand ansehen. Es ging ziemlich steil herunter und weiter entfernt konnte ich irgendwelche Buden (Giftshops) ausmachen. Der Strand war lang gezogen und keine Palmen oder Bäume in sicht die Schatten spendeten.

      Nach dem Frühstück ging es los. Wir mussten diesmal mit dem Minibus nach Aracati, denn der Große kam erst viel später direkt nach Canoa. Es fuhren noch die alten, aber sehr gut erhaltenen VW-Busse aus den 60er oder 70er, die Rute Canoa – Aracati - Canoa. VW's (Busse, Santana, Käfer, Golf, Polo) gibt es sehr viele in Brasilien. An der Rodoviaria konnten wir sogar wählen mit welcher Busgesellschaft wir zurück nach Fortaleza fahren wollten. Wir bekamen einen noch größeren 5- Sterne-Bus als auf der Hinfahrt. Mehr Beinfreiheit, fette Sessel, Toilette. Ich glaube Brasilien baut die besten Reisebusse der Welt von Marco Polo, die fahren auch in der Domrep.

      Ankunft in Fortaleza am späten Nachmittag. Rezeptionist der Pousada Gramado sagte wir brauchen das Taxi nicht zu bezahlen, sie erledigen das. Beim ersten Mal vom Flughafen hat das schon nicht geklappt und jetzt wollten die wieder das Taxigeld nicht heraus tun. Das war Verarscherei und so suchten wir uns noch eine andere Bleibe. Nicht weit entfernt entdeckten wir Hotel Baden Baden. Komischer Name für ein Hotel in Fortaleza. Besitzer hat eben deutsche Vorfahren, so einfach ist das. War zwar kein Pool vorhanden, aber sonst konnte es locker mit dem Vorgänger mithalten. Das Frühstück war sogar noch umfangreicher.

      Am nächsten Tag haben wir uns mal die Shoppingzentren angesehen, die uns empfohlen wurden. Die erste recht kleine ist am Praca Portugal. Es ist ein großes 4–stöckiges Gebäude, wo um den runden Innenbereich die kleinen Geschäfte und Boutiquen angeordnet sind. Hier kann man in ca. 1 Stunde sich alles ansehen. Das 2. Shoppingcenter, Iguatemi ist schon gewaltig. Hier spielt sich alles auf 2 Etagen ab aber dafür sehr groß. Es gibt sogar dort EXTRA und C&A. Natürlich viele andere Boutiquen, Geschäfte und Cafes. In vielen Läden sind mehr Angestellte als nötig und so kann es vorkommen, das man bei Interesse oder Anproben von mehreren bedient wird. Wir hatten uns dort in einem Plattenladen die neusten CDs gekauft, die man in Ruhe sich vorher anhören konnte.

      Tagsüber haben wir uns mal den Strand Praia do Futuro angesehen. Wir hatten mal lauftechnisch versucht in zu erreichen, aber es ist doch recht weit, und die Hitze macht einem fertig. Einfacher ist es mit dem "Top Bus" von der Promenade Avenida Beira Mar zu fahren. Kostet so um 1 R$. Da der Praia do Futuro recht lang ist muß man dem Fahrer sagen wo er halten soll. Wir sind dann irgendwo raus und zum Strand. Hier gibt es keine Palmen, aber Liegestühle und Sonnenschirme, die zu großen Barracas gehören. Die haben Tanzflächen und Restaurant-Betrieb. Ist allerdings nachmittags nichts los.

      Die letzten Tage verbrachten wir "ruhig" in Fortaleza. Tagsüber und frühabends am Strand und Promenade. Später ging es dann nach Praia de Iracema. Die Bars und Discos waren immer gut besucht. Hier finden sich auch zahlreiche Restaurants die gut frequentiert sind und die draußen schon ihre Fisch-/ und Fleischspezialitäten anbieten. An der Mohle Ponte dos Ingleses kann man eine gute Pizza essen und dabei den Sonnenuntergang beobachten. Nah der Mohle in der Rua dos Tabajaras befindet sich die berühmte Pirata Bar . Leider waren wir nicht dort, da sie nur einmal die Woche am Montag öffnet. Sie bietet eine Tanzshow, Life Musik und hat ein hervorragendes Restaurant.

      Bei unserem Abflug am Flughafen konnten wir noch einige Flugangebote ausmachen. Es gibt entsprechend gut frequentierte Inlandsfluglinien, die die wichtigsten Städte des Landes verbinden wie; Rio, Sao Paulo, Reciefe, Salvador, Fortaleza, Manaus, Macapa und Brasilia. Denn man muß sich einmal vorstellen das man vom Sueden in den Norden mit 6 Inlandes-Flugstunden zu rechnen hat.

      Abschließend kann ich nur jedem empfehlen einmal Brasilien (Fortaleza) zu besuchen und kennen zu lernen. Bei über 300 Sonnentage im Jahr und kilometerlangen Stränden ist der Nordosten zu einem begehrten Reiseziel geworden, zumal mittlerweile immer mehr Airlines Fortaleza direkt anfliegen.

      Franzisco

    • #2
      Hallo Jeri,

      interessanter Reisebericht.
      Was allerdings eine Frechheit vom Hotel ist, für Zahlung per KK 11% Aufschlag zu verlangen !!! Sowas habe ich ja noch nie gehört, mal davon abgesehen ist dies lt. bras. Verbraucherschutzgesetz überhaupt nicht zulässig. Schliesslich ist Fortaleza eine internationale Touristenhochburg.

      Ein solches Hote ist nicht empfehlenswert, es sei denn man kann direkt von Deutschland aus buchen über ein Reisebüro und braucht somit nicht vor Ort bezahlen.

      Kommentar


      • #3
        Zitat von Jeri
        In der ganzen Zeit konnten wir aber keine Abzocke der Taxifahrer feststellen. Taximeter wurde immer auf Grundtarif (2,20 R$) gestellt.
        das ist der tarif der erst ab 20:00 uhr eingeschaltet werden darf (sollte) oder an wochenenden ganztags.

        ps:cooler reisebericht

        Kommentar


        • #4
          Irgendwo habe ich diesen Bericht schon mal gelesen, ist ja auch aus dem Jahr 2003. Für Fortal-Neulinge bestimmt sehr interessant. Die Pizza an der Ponte Metallica ist immer noch wirklich sehr gut und günstig dazu.

          vampeta

          Kommentar

          Unconfigured Ad Widget

          Einklappen

          Brasilien Forum Statistiken

          Einklappen


          Hallo Gast,
          Du hast Fragen?
          Wir haben die Antworten!
          >> Registrieren <<
          und mitmachen.

          Themen: 24.693  
          Beiträge: 183.537  
          Mitglieder: 12.484  
          Aktive Mitglieder: 37
          Willkommen an unser neuestes Mitglied, itscarsten.

          P.S.: Für angemeldete Mitglieder ist das Forum Werbefrei!

          Online-Benutzer

          Einklappen

          267 Benutzer sind jetzt online. Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 267.

          Mit 2.135 Benutzern waren am 16.01.2016 um 01:30 die meisten Benutzer gleichzeitig online.

          nach Oben
          Lädt...
          X