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Kriminalität gehört in Brasilien zum Alltag

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    Kriminalität gehört in Brasilien zum Alltag



    Ein Sicherheitsbeamter überblickt Sao Paulo.
    Foto: dpa


    Touristen werden in Rio de Janeiro und Sao Paulo leicht Opfer von Kriminalität. 12.000 Morde registriert die Polizei pro Jahr. Implantierbare Mikrochips zur Ortung von Menschen sind der letzte Schrei.


    Von Ralf Hirschberger


    Copacabana, Fußball, schöne Frauen und Karneval - das typische Bild der europäischen Touristen von Brasilien. Die Ernüchterung im lang ersehnten Urlaub kommt oft schon nach dem ersten Sonnenbad unter dem Zuckerhut: Europäer, von der tropischen Sonne krebsrot gegrillt und mit dem Fotoapparat vor dem Bauch, sind leichte Opfer für organisierte Diebesbanden aus den Armenvierteln Brasiliens, den Favelas.


    Hunderte Raubüberfälle jährlich

    Der Blick in die Mündung einer großkalibrigen Pistole ist in den brasilianischen Metropolen wie Rio de Janeiro und Sao Paulo aber auch für Einheimische nichts Außergewöhnliches. Täglich berichten die Tageszeitungen in Brasilien auf mehreren Seiten über die jüngsten Überfälle. Hunderte Raubüberfälle werden der Tourismus-Polizei und den europäischen Konsulaten in Rio de Janeiro jährlich gemeldet. So wurden deutsche Urlauber in Rio schon auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt überfallen und komplett ausgeraubt.

    Selten werden die Täter erwischt. Sie sind bestens organisiert. Die Polizei in Brasilien wird nach wie vor schlecht bezahlt, ein normaler Polizist verdient etwa 1000 Reais (rund 300 Euro), und Korruption ist an der Tagesordnung. «Kriminalität gehört zum brasilianischen Alltag wie der Zuckerrohrschnaps und der Fußball», sagt Modedesignerin Simone Pimentel aus Sao Paulo.


    Dunkelziffer: 40.000 Morde

    Die Hemmschwelle, einen Menschen zu töten ist niedrig. «Nach den offiziellen Zahlen des Gesundheitsministeriums werden pro Jahr allein im Bundesstaat Sao Paulo etwa 12.000 Menschen ermordet, inoffizielle Zahlen gehen von bis zu 40.000 Morden im Jahr aus - hauptsächlich in den armen Außenbezirken der Wirtschaftsmetropole und in den Elendsvierteln», erzählt ein Polizist vom Entführungskommando der Policia Civil in Sao Paulo. «Schon für 150 bis 200 Reais (60 Euro) kann theoretisch ein Mord in Auftrag gegeben werden. Bei den Einsätzen gegen die Kriminellen verlieren auch jedes Jahr zehn bis 20 Kollegen der Policia Civil ihr Leben», weiß er.

    Hochkonjunktur haben Sicherheitsfirmen. Wegen des niedrigen Gehaltes arbeiten zum Beispiel viele Polizisten in Sao Paulo neben ihrem eigentlichen Beruf als Bodyguards, oder haben ein eigenes Unternehmen. «Rege Nachfrage gibt es in Sao Paulo nach gepanzerten Autos und GPS-Satelliten-Ortung, um das eigene Auto zu orten», berichtet der deutschstämmige Polizist Gerd Unterberger. Die schweren Limousinen stauen sich jeden Morgen und am Nachmittag vor den großen internationalen Schulen. Nach zahlreichen Kindesentführungen überlassen die Eltern auch beim Transport Ihrer Kinder nichts dem Zufall.


    Implantierte Chips


    Letzter Schrei sind implantierbare Mikrochips. Dutzende entführungsgefährdete Menschen haben sich bisher einen Chip in der Größe eines Stecknadelkopfes für mehrere tausend Euro in die Kopfhaut pflanzen lassen. Der Aufenthaltsort kann dann bei einem Kidnapping rund um die Uhr geortet werden.

    (Quelle: Netzeitung)


    Wer geht jetzt noch nach Brasilien? o_O

    Ich auf jeden Fall! Vielleicht investiere ich in Microchips?! :


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