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Chaos auf den Flughäfen Brasiliens

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      Rio de Janeiro. DPA/baz. Ein seit Wochen anhaltendes Chaos auf den Flughäfen in Brasilien hat am Mittwoch seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht: Wie die Zivilluftfahrtbehörde ANAC in Brasilia mitteilte, hatte 37 Prozent aller Flüge Verspätungen von über einer Stunde. Ausserdem seien 122 aller 1184 ursprünglich für Mittwoch geplanten Flüge gestrichen worden. Ein Sprecher der Regierung erklärte unterdessen nach einer Krisensitzung in Brasilia, Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva werde in Kürze ein Massnahmenpaket zur Bekämpfung der Krise im Luftverkehrsbereich ankündigen.

      Nach Medienberichten gab es auch am Mittwoch heftige Proteste der Passagiere. Besonders schlimm sei die Situation auf den Flughäfen in der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo, in der Hauptstadt Brasilia und in Rio de Janeiro gewesen. In Brasilia hätten sich die Passagiere zusammengetan und mit Trillerpfeifen protestiert. Menschen in den langen Warteschlangen seien ohnmächtig geworden. Am späten Abend (Ortszeit) habe sich die Situation aber weitgehend normalisiert, hiess es.

      Die genauen Gründe für das Chaos wurden von den Behörden bislang nicht ermittelt. Bekannt ist, dass die Fluglotsen zum Teil "Dienst nach Vorschrift" verrichten. Sie wollen damit bereits seit Wochen auf ihre angeblich prekäre Arbeitssituation aufmerksam machen. Zudem hatte eine Panne im Kommunikationssystem des Kontrollturms in Brasilia am Dienstagabend drei Flughäfen völlig lahm gelegt. Der Oberst der Luftwaffe, Franco Ferreira, sprach von "Sabotage". Es sei unmöglich, dass alle Frequenzen auf einmal ausfallen.

      Laut Medien wollen die Fluglotsen verhindern, dass ihr Berufsstand für das Flugzeugunglück von Ende September verantwortlich gemacht wird. Eine Boeing der brasilianischen Gesellschaft Gol war nach einem Zusammenstoss mit einer kleineren Maschine über dem Urwald abgestürzt. 154 Menschen kamen ums Leben. Die US-Piloten der kleineren Maschine, denen nach dem Zusammenstoss eine Notlandung gelungen war, erhielten am Dienstag, mehr als zwei Monate nach dem Unfall, erstmals die Genehmigung zum Verlassen des südamerikanischen Landes. Die Amerikaner stehen im Verdacht, das schlimmste Flugzeugunglück in der Geschichte Brasiliens mitverschuldet zu haben.
      http://www.baz.ch/news/index.cfm?Obj...8D99D7AE2949B3

    • #2
      Alles noch viel viel schlimmer?

      Mitlerweile beschäftigt sich auch die internationale Presse mit dem Chaos auf Brasiliens Flughäfen.
      Die amerikanische Pilotenverbände sprechen nur noch von "Bananenflughäfen."

      Tagtäglich erreichen neue Horrorgeschichten die Öffentlichkeit es wird von "Beinahe-Unfällen" berichtet die überhaupt nicht untersucht würden.Technische Pannen bei den Kontroll-und Kommunikatiosnsystemen seien an der Tagesordnung zudem seien die Radargeräte und Radiotürme veraltet.Würde man den europäischen Standard ansetzen so müßte man allein aufgrund des schlechten Englischkenntnisse 90% aller brasilianischen Fluglotsen nach Hause schicken.
      Inzwischen fordert man immer mehr eine Loslösung vom Militär die den Luftraum überwachen.Den brasilianischen Flugesellschaften drohen Milliardenverluste da die Bevölkerung kein Vertrauen mehr in den Flugverkehr hat.
      Ein Fluglotse sagte der Zeitung "Estado de Sao Paulo" Ich würde meine Frau und Kinder heute niemals fliegen lassen."

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      • #3
        Und trotzdem ...

        ... zeigen die Statistiken (Fantastico vor zwei Wochen), dass im Verhaeltnis zur Anzahl der geflogenen Passagiere, Brasilien weltweit zu den Laendern gehoert, die den geringsten Prozentsatz an Flugunfalltoten/Verletzten aufweisen!

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        • #4
          Hier noch eine Statistik:

          bedingt durch lange Wartezeiten und Tumulten ist es allein in den letzten Tagen zu über 30 Ohnmachten auf dem Flughafen von Rio gekommen. Bei den Opfern handelt es sich in erster Linie um ältere und Schwangere.
          Auf den Flughäfen kommt es durch die Verspätung zu regeläßigen (Schlägereien)Auseinandersetzungen mit der Polizei.

          Betroffen sind auch Einzelschicksale wie etwa eine Frau die schon seit 4 Jahren auf eine Spenderniere wartet.Nachdem endlich eine passende Spenderniere gefunden wurde konnte die Operation nicht stattfinden weil das Flugzeug mit dem Organ aus Bello Horizonte keine Starterlaubnis bekam.



          /12/2006 01:12:00 (Quelle o Dia)

          Mulher volta para o fim da fila do transplante


          RIO - Entre os passageiros que sofrem por longas horas nos aeroportos do País, a demora é mais angustiante para a desempregada Valda Sandra Gomes Soares. Aos 33 anos, há quatro ela espera por um rim. A fila nos saguões fez a moradora de Belford Roxo (Baixada Fluminense) ter que voltar para a fila do transplante. Valda decidiu recorrer à Justiça.

          Na quarta-feira, acordou cedo para se preparar para uma cirurgia de transplante de rim, no Hospital Pedro Ernesto, após quatro anos na fila à espera de um doador. Às 7h, colheu amostra de sangue. Ela deveria ter sido operada entre 9h e 11h. No entanto, o vôo que traria o órgão de Belo Horizonte não teve autorização para decolar na capital mineira.

          “A gente fica angustiada, espera tanto e, na última hora, alguma coisa impede a cirurgia. Voltei para o fim da fila, de novo, e vou continuar fazendo hemodiálise três vezes por semana”, lamentou Sandra. Ela contou que não consegue emprego devido ao problema e que vai à Justiça. “Vou processar o governo federal e a companhia aérea”, afir

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          • #5
            Brasilien: Chaos im Flugverkehr wegen Streiks




            Urlauber, die in Brasilien mit dem Flugzeug reisen, müssen derzeit jede Menge Geduld haben. Denn bereits seit einigen Wochen herrscht auf brasilianischen Airports das absolute Chaos. Grund sind Streiks der Fluglotsen.

            Flugreisende in Brasilien müssen sich vor allem im Inlandsverkehr auf Verspätungen einstellen. Der Grund: Seit einigen Wochen herrscht auf brasilianischen Airports der Ausnahmezustand. Dies berichtet Travel One Morning News. Hintergrund sei der Absturz eines Flugzeuges Ende September. Bei der Ursachenforschung seien die Fluglotsen in die Schusslinie geraten. Seitdem gebe es Streiks für bessere Arbeitsbedingungen und "Dienst nach Vorschrift".
            http://www.sunshine-news.de/index.ph...=303&kat_id=42

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            • #6
              Es wurden schon ganze Flugzeuge "vergessen"

              Täglich kommen immer mehr Details über den kritischen Zustand der brasilianischen Flugüberwachung ans Tageslicht.
              Unterbesetztes und schlecht ausgebildetes Überwachungspersonal stehen einen immer stärker anwachsenden Luftverkehr gegenüber. Eine immer größere Anzahl von Privatjets und Hubschraubern verschlimmern das Ganze noch.
              Es gab schon Fälle da wurden Maschinen von den Fluglotsen schlicht vergessen ,allein die Tatsache das es sich bei dem Führer des Flugzeuges um einen erfahrenen Piloten handelte ,verhinderte schlimmeres.
              Immer wieder kommt es aufgrund von schlechtem Englisch zu Extremsituationen.
              Für den brasilianischen Präsidenten dagegen ist alles in Ordnung. In einem gestrigen Interview meinte Lula "das die Probleme alle unter Kontrolle seien "
              Man muß sich angesichts solcher Aussagen schon fragen für wie blöd er die eigene Bevölkerung hält. Natürlich kann man die Frage auch umdrehen dann müßte es heißen "Wie blöd ist der brasilianische Präsident".






              9/12/2006 22:48:00 (Quelle o Dia)

              Caos na aviação: os bastidores da crise

              Nos movimentados aeroportos do Rio, controladores mal treinados e em número reduzido, excesso de jatos e helicópteros particulares e até casos de inusitado uso inadequado do inglês


              Rodrigo Nery



              Rio - Pilotos e especialistas em aviação trazem na memória bastidor que, para leigos, é assustador. Nenhum deles gosta de precisar data dos episódios de claro risco de colisão, mas todos conhecem ao menos uma história. "No Rio, o controle já deu orientação para piloto de Boeing fazer movimento e se esqueceu dele. Só não houve acidente porque o piloto era experiente, desconfiou e por três vezes pediu confirmação dos dados, até restabelecer contato", conta aviador.

              Um oficial superior ouvido por O DIA revela estatística aterradora: o número de aeronaves executivas cresce 20% ao ano, enquanto o de operadores diminui. Presidente da Associação dos Controladores de Tráfego Aéreo do Rio, Jorge Nunes Oliveira contabiliza a falta de pessoal nos aeroportos: "O Santos Dumont opera com 4 controladores, quando o mínimo deveria ser de 6 a 8. O Tom Jobim precisa de 75, mas lá só trabalham de 40 a 48, porque uns 10 foram convocados para Brasília".

              Coronel da reserva da Aeronáutica, Franco Ferreira lembra a colisão de avião da Lufthansa com montanha na Serra das Araras, em 1979. "O controlador determinou ao piloto, que decolou do Tom Jobim, que fizesse curva à esquerda na direção da serra, mas esqueceu da aeronave, que seguiu até colidir", recorda o oficial.

              Ferreira aponta a falta de treinamento como causa de desastres e cita o que tirou a vida dos integrantes do grupo Mamonas Assassinas, há 10 anos. "Gravações mostraram que o controlador pedia ao piloto informações a que ele respondia de forma errada, por não estar familiarizado com o GPS, que era novidade. Perderam 12 minutos no diálogo, em percurso de 14 minutos", disse o coronel da reserva.

              Controle pode ficar com civis

              Outro ponto fraco do setor é o militarismo do controle aéreo, marcado pela falta de jogo de cintura. "Um militar tem que comunicar o fato ao superior, que comunica ao superior etc. O civil tem autonomia para decidir", compara o sindicalista Jorge Oliveira. O piloto Célio Eugênio, do grupo interministerial que trata da crise, aponta a transferência do controle para órgão civil, subordinado à Presidência ou à ministra Dilma Rousseff.

              A maioria dos profissionais do setor critica a decisão do governo de convocar aposentados — o ministro da Defesa, Waldir Pires, admitiu que só 37 voltaram. "A profissão exige atenção e agilidade demais para quem está afastado, aumentando o risco de acidentes", diz o diretor-técnico do Sindicato dos Trabalhadores em Proteção ao Vôo, Ernandes Pereira da Silva. Oficial ouvido por O DIA compara: "Um cirurgião, ao se aposentar, ainda vai cortar alguém?".

              Lula afirma que tudo foi controlado

              Pouco depois de dizer que precisava deixar evento da Comunidade Sul-Americana de Nações, na Bolívia, mais cedo, devido à crise aérea, o presidente Luiz Inácio Lula da Silva afirmou ontem que tudo estava sob controle. Porém, um a cada três vôos saíram com atrasos de mais de uma hora. Segundo a Anac, dos 1.092 vôos previstos até as 17h, 354 sofreram atrasos; outros 32 foram cancelados.

              No Aeroporto Internacional Tom Jobim, de 88 vôos, 26 atrasaram e 5 foram cancelados. O transtorno foi atribuído ao aumento no intervalo das saídas, de 3 para 5 minutos, devido a "manutenção" na central de áudio do Cindacta 1, de 11h08 a 11h16 e de 11h25 a 11h32, quando o rádio ficou inoperante. A manutenção foi feita pelo italiano Umberto Cagni, que inspecionou o equipamento que entrou em pane terça-feira e concluiu que não houve sabotagem, mas erro de manuseio.

              Diálogo difícil de entender

              O cansaço dificulta qualquer conversa, mas, quando o idioma é o inglês e o diálogo é para orientar pousos e decolagens, os riscos são enormes. Piloto do Rio cita caso contado pelo especialista em fraseologia aeronáutica Daniel Celso Calazans. O professor ensina que o uso inadequado do inglês tem colocado aviões em situações de risco, como no dia em que um controlador, tentando evitar o choque entre duas aeronaves, disse a um piloto: "You should descend to FL 230" — "você deveria descer ao nível de vôo 230", ou 23 mil pés.

              Depois o controlador perceberia que o piloto mantinha o nível inicial de vôo, precisando de nova orientação para evitar a colisão. A intenção era orientar o piloto a reduzir a altitude, mas a expressão utilizada não tinha tom imperativo. Bastava dizer "desça" ou "você tem de descer". Em artigo, Calazans recorda de controlador que pôs avião em rota de colisão com outro, ao tentar desviá-lo de uma nuvem. A dificuldade em formular a frase em inglês acabou levando o controlador a dar a orientação "To avoid CB, don’t turn right (para evitar a nuvem, não vire à direita)", instrução confusa que acabou levando o piloto a virar à direita, entrando na rota de outra aeronave. A colisão foi evitada por pouco.

              Jorge Oliveira reconhece o problema e diz que a Infraero deveria oferecer cursos de inglês para elevar a fluência dos controladores, mas as aulas são esporádicas. "Deveríamos ter curso para elevar a proficiência em inglês, mas não há continuidade", critica.

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