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Wie tolerant sind Brasilianer zu Schwulen?

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    Ein Gast antwortete
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    Also ich bin als Nichtschwuler andauernd in Brasilien von Schwulen angebaggert worden.

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    Ein Gast antwortete
    Homosexualität

    Also in der Stadt Sao Paulo kann man OHNE PROBLEME durch die Straßen gehen, sofern man sich wie z.B. in Köln "stylisch" anzieht und nicht in Hot-Pants rumläuft, klar, dass das auffällt.

    Wen's interessiert: die Gegend um die Avenida Paulista, das Viertel Jardins (Bars! , Clubs...) sind immer "gut besucht". Generell gilt: tagsüber sind sie "schüchterner" und versuchen möglichst unauffällig zu wirken, aber ich denke, dass Homosexuelle unter sich sich erkennen, oder?? :lol:

    Die Schwulenszene in Sao Paulo ist groß genug und auf jeden Fall mit der von Köln zu vergleichen --> man muss die Gegenden nur kennen!

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    Ein Gast antwortete
    Ich war für einige Monate in ganz Brasilien unterwegs und war auch in einigen Bars/Kneipen für Lesben und Schwule (in der Ferne sucht Lesbe ja schon mal schwesterlichen Beistand;-)). Die meisten befanden sich unmittelbarer Nähe zum Straßenstrich, was ich ganz schön abtörnend fand...
    ... vor allem als "verwöhnte" Lesbe aus der Kölner Homo-Hochburg!
    Außerdem wurde mir direkt am Anfang ein brasilianisches "Sprichwort" präsentiert, das sich wohl folgendermaßen übersetzen lässt: Die Welt ist in Ordnung, solange Männer nicht mit Männern tanzen und Frauen nicht mit Frauen.
    Aber vielleicht war ich auch in den falschen Etablissements?!

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    Ein Gast antwortete
    Wenn mir das man nicht, nach Hoax riecht :lol:

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  • brasilmen
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    ..tja unglaublich..hier die Meldung auf deutsch..

    Bürgermeister will einen Ufo-Landeplatz aber keine Schwulen in seinem Dorf

    Rio de Janeiro (AFP)

    Ein für seine exzentrischen Entscheidungen berüchtigter brasilianischer Bürgermeister hat mit der Verbannung Homosexueller aus seinem Dorf für Aufregung gesorgt. Elcio Berti verbot Schwulen per Dekret, in seiner Ortschaft Bocaiúva do Sul im südbrasilianischen Bundesstaat Paraná zu wohnen. "Jedem Element mit Verbindungen zu dieser Klasse" werde ab sofort kein Wohn- und Bleiberecht mehr eingeräumt, hieß es in der Anordnung.

    Homosexuelle würden der Gemeinde in keiner Weise nützen. Zudem rechtfertigte Berti seine Entscheidung mit der "Bewahrung des Respekts für die Werte der Familie". Er verhängte das Dekret nach dem Anruf eines Mannes, der zusammen mit seinem Freund in Bocaiúva do Sul wohnen wollte.

    Bürgermeister Berti hat in Brasilien wegen seiner Entscheidungen eine gewisse Berühmtheit erlangt. So versuchte er, mit dem Verbot von Kondomen und der Verteilung eines Aphrodisiakums die Zahl seiner Mitbürger in dem 9000-Seelen-Dorf zu vergrößern. Ein anderes Mal wollte er mit dem Bau eines "Ufo-Bahnhofs" Außerirdische in sein Dorf locken.

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    Ein Gast antwortete
    Prefeito tenta proibir a presença de homossexuais em uma cid

    Aktuelles Beispiel zum Thema Diskriminierung von Homosexuellen in Brasilien:

    Der Bürgermeister der Stadt Bocaiúva do Sul im Bundesstaat Paraná hat versucht ein Gesetz durchzubringen, das die Niederlassung von Homosexuellen in Bocaiúva do Sul verhindern soll.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Prefeito tenta proibir a presença de homossexuais em uma cidade do Paraná

    04/12/2003

    Uma cidade do Paraná se revolta contra um decreto do prefeito, que impede a presença de homossexuais no município. E não é a primeira vez que uma decisão dele provoca polêmica.

    A pacata Bocaiúva do Sul nunca esteve tão agitada. Tudo por causa de uma parada gay. Com faixas e uma bandeira gigante, o grupo protestava contra o prefeito, que assinou esta semana um decreto proibindo a presença de homossexuais na cidade.

    "Se eles acharem lugar para morar podem vir. O mundo é livre", diz um morador.

    A manifestação colorida foi uma novidade para os moradores. Quem estava no centro da cidade parou para ver. Além do protesto pelas ruas da cidade, o decreto municipal provocou reações na Justiça. O grupo de homossexuais entrou com uma ação por danos morais pedindo uma indenização do prefeito.

    "Tem que se indignar com isso, todas as pessoas que pensam no respeito humano", acredita o presidente do Grupo Dignidade, Tony Reis.

    A polícia abriu um inquérito e quer indicar por abuso de autoridade, preconceito e constrangimento ilegal o prefeito Élcio Berti. Ele saiu da cidade quando os manifestantes chegaram.

    "Bocaiúva do Sul não está preparada para receber amanhã e ver nas calçadas e ruas da cidade um cidadão dando a mão para outro e se beijando na rua", diz Élcio Berti.

    O prefeito já causou polêmica ao proibir o uso de camisinhas e anticoncepcionais para aumentar a população e por anunciar a construção de uma pista de pouso para discos voadores.

    "Tanta coisa pra fazer e se preocupar com o que não tem nada a ver", protesta um morador.

    "Ele tinha que fazer coisas pelo município e não mexer com quem está quieto", acredita uma moradora.



    QUELLE:
    http://jornalnacional.globo.com/sema...827&mais=1

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  • seitenwandkletterer
    antwortet
    Vorurteile

    Hallo Ihr zwei,

    ich glaube, dass das Hauptproblem die Vorurteile und Berührungsängste sind. Aber auch nur auf dem Land. Da ja Brasilien immernoch sehr katholisch ist, gibt es auch eine dementsprechende Meinung über Homosexuelle. Ich kenne einen Schwulen, dem sein Coming-Out erhebliche Probleme wegen seines Umfeldes gemacht hat, da er seiner Meinung nach unter dem Druck stand Macho zu sein.
    Wenn aber die Berührungsängste abgebaut sind und der durchschnittliche Brasilianer sieht, dass Homos auch die Nase mitten im Gesicht haben, dann läuft der Kontakt ganz normal. Aber Ausnahmen gibt es immer. Und auf dem Land (d.h. jede Stadt mit weniger als 1 Millionen Einwohner) wäre ich vorsichtig.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Ich denke, wenn Ihr Euch an die normalen Vorsichtsregeln haltet, also nicht nachts alleine durch dunkle, unbelebte Straßen lauft, ist das Risiko relativ gering, überfallen zu werden, ob von Schwulenfeinden oder anderen.
    Bahia, also Salvador, hab ich als relativ tolerante Stadt empfunden, Ihr könnt ja mal beim Grupo Gay do Bahia vorbeischauen, die haben ein Büro in einer Seitenstraße von Pelourinho.
    Ich denke, schwule Touristen sind weniger gefährdet, die meisten Übergriffe und Morde von denen ich in Zeitungen gelesen habe passieren wohl gegen Travestis, die sich prostituieren, die Täter sind meist Kunden oder/und Polizisten, die die Opfer gekannt haben.
    Das Skinhead-Problem gibt es wohl eher im Süden, Freunde von mir sind in Curitiba mal angegriffen worden, das waren aber Punks, keine Schwulen.
    Die Stadt mit den meisten Schwulen in Brasilien soll übrigens Pelotas sein, ob das jetzt am Namen liegt, keine Ahnung.
    Florianopolis hat auch einen recht schwulenfreundlichen Ruf.

    Die meisten Durchschnittsbrasilianer haben eigentlich nichts gegen Schwule, solange sie nicht selbst für Schwule gehalten werden...

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    Ein Gast antwortete
    Hi ! Erstmal danke für Eure Meinungen. Finde ich gut, dass es überhaupt einige Leute hier gibt, die uns ernst nehmen. Finde ich echt gut von Euch !

    Ja, Brasilien ist wohl ein Land, in dem Selbstdarstellung und Macho-Gehabe fest verankert sind. Ich weiss nur, dass in Rio tausende von Schwulen und auch Transen deswegen leben, weil sie dort relativ frei und ungezwungen ihr Leben leben können. Sicher hat Rio mehr Toleranz als ein Dorf in Minais Gerais oder in Pernambuco. Da wollen wir auch nicht hin, denn es wäre uns zu unfrei.

    Ich bin fasziniert von Salvador und der (noch) sichtbaren ursprünglichen Tradition dort sowie den afro-brasilianischen Kulturströmungen, wie Musik, Kunst, Essen, etc.

    In Rio hatten wir die besten Erfahrungen jetzt im November. Wir wollen im Januar wieder nach brasil, doch dann nach Bahia. Der Marc hatte keine Probleme in Rio, auch wenn er wirklich manchmal einen kleinen Menschenauflauf verursachte. Ganz im Gegenteil: Viele Cariocas ( Männer und Frauen) wollten zusammen auf einem Foto mit uns sein. Wir werden etliche Fotos nach Rio schicken, wenn die alle fertig sind. Die Leute da waren echt offen und freundlich. Sogar das Fernsehen, welches auf dem Carioca-Platz Leute interviewte, hat uns ( mehr den Marc) aufgezeichnet und es wurde wohl abends kurz ein Filmausschnitt über den alemao louco gezeigt. Nun, Marc läuft ja auch recht bunt rum. Nur einmal hatten wir etwas Düse, als abends eine Horde Strassenkinder ( 10 bis 16 Jahre alt ) hinter uns her war. Die waren wohl recht agressiv und hätten uns nicht so zart behandelt... Zum Glück kamen zwei Polizeiwagen zufällig vorbei, die uns mitgenommen haben. Nette Jungs, mit denen wir dann noch ein paar Gläser getrunken haben.

    Und die Bordsteinschwalben in Copacabana waren erst etwas giftig, dann aber sehr nett zu uns. Sie merkten, dass sie an uns nix verdienen konnten. Nachher fanden wir eine, die uns in ihrem offenen Cabrio ( ganz selten in Rio ) zwei Tage lang die Stadt gezeigt hat. Sie war mal mit einem Ami verheiratet, der sie dann wieder in die Gosse gesetzt hat, als er seinen Spass hatte. Doch Fabiane (so hiess die Kleine) hat sich wieder hochgerappelt. Jetzt hat sie ein eigenes Apartment in Barra da Tijuca, eine guten Kontostand, und eben dieses Wahnsinns Cabrio. Und sie kennt jeden Winkel von Rio, so eine Stadtführerin werden wir wohl nie wieder finden. War echt ne tolle Frau, die uns gegenüber sehr ehrlich und freundlich war.

    Wir haben aber nicht in Copa gewohnt, Ipanema war wohl besser für uns. Mehr Kultur, Musik, Tanz. Offenere Leute, toleranter. Klar. Gab kaum einen Tag, an dem wir vor 4 oder 5 Uhr morgens im Bett waren. Die Cariocas verstehen es, zu leben und zu feiern.

    Nun denn: Rio war eine Reise wert. Fantastisch. Mal sehen, was uns in Bahia erwartet, ich freue mich schon riesig.

    Tschau,
    Euer Dieter

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hilfe für Freunde

    ....Vielleicht hilft euch der bras. Gayführer ( guiagay) weiter?

    www.guiagaybrasil.com.br

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