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  • Alagomão
    antwortet
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Zitat von O Baiano Beitrag anzeigen
    Kein Problem. Die Grossmärkte haben mittlerweile alle eigene Kreditkarten, mit denen man den Supermarkteinkauf in 6,7 oder sonstwieviel Raten abbezahlen kann.

    Auch wenn man mit der Kreditkarte von Visa & Co bezahlt, kommt die Standardfrage an der Kasse: "In wievielen Raten?".

    Anschreiben lassen ist also kein grosser Vorteil und beschränkt sich auch wirklich nur auf echte "Tante-Emma-Läden". Aber wo gibts die schon noch?
    1. Versuch mal, ohne festes Einkommen von denen eine Kreditkarte zu bekommen (hier bei mir, z.Bsp. die Fischer; die brauchen wirklich die kl. "Tante Emma Laeden", um den ganzen Monat nicht nur Fisch essen zu muessen und selbst den haben sie nicht immer, da die meisten garkeine Kuehltruhe haben und Wetterbedingt manchmal Tagelang nicht rausfahren koennen.

    2. Lebensmittel kannste normalerweise nicht in 6, 7...Raten bezahlen. Manchmal in max. 3. Bei Weissgeraeten, Elektronikartikeln, Klamotten geht das natuerlich bis zu 15 mal.

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    Ein Gast antwortete
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Zitat von Ursinho4711 Beitrag anzeigen
    Kann ich für Rio und die Baixada (noch nicht) bestätigen.
    Baixada Fluminense? Das ist doch alles Favela!

    Zitat von Ursinho4711 Beitrag anzeigen
    Bewegt man sich abseits der Copa und geht in die Bairros, so findet man im Vergleich zu Dland noch reichlich dieser kleinen Läden. Natürlich könnte man alles ausser Zona Sul, Barra und Tijuca als Favela deklarieren. Dann stimmt es wieder rsrs
    Isso mesmo ... :mrgreen:

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    Ein Gast antwortete
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Zitat von sfio Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wo Du in Brasilien lebst.
    In B.H.

    Zitat von sfio Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob Du Jau, SP zu einer Großstadt zählst.
    Jau? Nie gehört ... wieviel Einwohner hat die Stadt?

    In SP gibts viele "Kleinstädte" im sogenannten Interior, die mehr Einwohner als Frankfurt haben. Die zähle ich natürlich nicht zu dem landläufigen Begriff des Interiors.

    Ich war jetzt vor kurzem mal in Piracicaba, nähe SP ... hatte ich vorher auch nie gehört. Ist aber eine Stadt mit 400.000 Ew. Ich glaube, so richtiges Interior gibts in SP gar nicht mehr. Der ganze Bundesstaat ist irgendwie total "unbrasiliamnisch". Selbst das Strassennetz und deren Qualität erinnert stark an europäische Autobahnen. Allerdings fast alle guten Strassen sind mautpflichtig. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist wieder ein anderes Thema.

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  • sfio
    antwortet
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Zitat von O Baiano Beitrag anzeigen
    Solche Tante-Emma-Läden, die du hier erwähnst, gibts in den Grossstädten (und da leben nun mal fast alle Brasilianer) nur noch in den Favelas.
    Ich weiß nicht, wo Du in Brasilien lebst.
    In Sao Paulo und Jau gabs jedenfalls davon im Dezember schon noch einige.
    Kommt wahrscheinlich darauf an, wie man Großstadt und Favela oder die Größe eines Supermarkets definiert.
    Ich weiß nicht, ob Du Jau, SP zu einer Großstadt zählst.
    Nach brasilianischen Maßstäben ist das aber fast schon ein Dorf - echtes Interior!
    Dort gibt es eine lokale Supermarktkette. Richtige Supermärkte - Vollsortimenter!
    Preislich sind die um einiges billiger, als die Supermärkte in Sao Paulo.
    :: Jaú Serve Supermercados :: Sua festa Começa Aqui!!

    Gruss
    Thomas

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  • Ursinho4711
    antwortet
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Zitat von O Baiano Beitrag anzeigen
    Solche Tante-Emma-Läden, die du hier erwähnst, gibts in den Grossstädten (und da leben nun mal fast alle Brasilianer) nur noch in den Favelas. Mit etwas Glück findest du noch ein paar Bäckereien oder Butecos, wo du anschreiben lassen kannst.
    Kann ich für Rio und die Baixada (noch nicht) bestätigen. Bewegt man sich abseits der Copa und geht in die Bairros, so findet man im Vergleich zu Dland noch reichlich dieser kleinen Läden. Natürlich könnte man alles ausser Zona Sul, Barra und Tijuca als Favela deklarieren. Dann stimmt es wieder rsrs

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    Ein Gast antwortete
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Zitat von amozinho1974 Beitrag anzeigen
    Oi O Baiano!

    "Und: mal davon abgesehen, dass man Pitu sowieso nicht trinken sollte, kostet der nirgendwo 10 R$ (ausser vielleicht bei Lidl, aber dann in Euro)

    Und ob es dass gibt, war im Praia "Shopping Center" in Natal, wo es fast nur teure Boutiquen gibt und eben auch einen kleinen "Tanta Emma Laden" wo der besagte Pitu eben besagte 10 Reais kostete oder noch immer kostet. Klassische Tourifalle dieses Shoppingcenter.
    mfg Daniel:cool::cool::cool:
    Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel. :rolleyes:

    Zitat von sfio
    Diese Karte bekommt aber nicht jeder Kunde! Schon gar nicht derjenige Käufer, der gezwungen ist, im kleinen Supermarkt anschreiben zu lassen.
    Und von diesem habe ich hier geschrieben.
    Wenn du wüsstest. Die meisten Favelados haben mehr Karten in der Brieftasche als ich. Wenn man genauer hinschaut, sind es aber keine richtigen Kreditkarten, sondern die oben schon erwähnten kaufhausbezogenen Teilzahlungs-Karten von Ricardo-eletro, Riachuelo, Lojas Americanas, Super Nosso etc.

    Bei denen braucht man meist nur einen gültigen Ausweis und CPF-Karte. Einkommensnachweise interessieren die doch gar nicht.

    Solche Tante-Emma-Läden, die du hier erwähnst, gibts in den Grossstädten (und da leben nun mal fast alle Brasilianer) nur noch in den Favelas. Mit etwas Glück findest du noch ein paar Bäckereien oder Butecos, wo du anschreiben lassen kannst.

    Im richtigen Interior hingegen gibt es NUR Tante-Emma-Läden. Selbst die selbsternannten Supermärkte kommen nur ansatzweise über diesen Status hinaus. Mal abgesehen von den paar örtlich angelieferten Früchten und Gemüsesorten ist dort alles teurer als in den Supermärkten in der Grossstadt.

    Es gibt sogar einen regelrechten Handel, Waren aus Grossstädten ins Hinterland zu transportieren und dort fürs Doppelte zu verschachern. Meine Schwägerin ist da auch sehr aktiv und "erfolgreich" ...

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  • sfio
    antwortet
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Hallo!

    Zitat von O Baiano Beitrag anzeigen
    Kein Problem. Die Grossmärkte haben mittlerweile alle eigene Kreditkarten, mit denen man den Supermarkteinkauf in 6,7 oder sonstwieviel Raten abbezahlen kann.
    Diese Karte bekommt aber nicht jeder Kunde! Schon gar nicht derjenige Käufer, der gezwungen ist, im kleinen Supermarkt anschreiben zu lassen.
    Und von diesem habe ich hier geschrieben.

    Zitat von sfio Beitrag anzeigen
    So kann manch einkommensschwacher Kunde am Monatsende "über die Runden zu kommen", auch wenn manches nicht so billig ist wie in großen Supermärkten.
    Zitat von O Baiano Beitrag anzeigen
    Anschreiben lassen ist also kein grosser Vorteil und beschränkt sich auch wirklich nur auf echte "Tante-Emma-Läden". Aber wo gibts die schon noch?
    Wenn am Ende des Geldes noch etwas Monat übrig bleibt, dann kann dies die einzige Möglichkeit sein, noch etwas auf den Teller zu bekommen.
    Das ist ein großer Vorteil, auch wenn es einige R$ teurer kommt.
    Das Anschreiben lassen beschränkt sich übrigens nicht nur auf "Tante Emma" Läden. Aber auch die gibt es noch genügend, insbesondere im "Interior".

    Gruss
    Thomas

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  • amozinho1974
    antwortet
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Oi O Baiano!

    "Und: mal davon abgesehen, dass man Pitu sowieso nicht trinken sollte, kostet der nirgendwo 10 R$ (ausser vielleicht bei Lidl, aber dann in Euro)

    Und ob es dass gibt, war im Praia "Shopping Center" in Natal, wo es fast nur teure Boutiquen gibt und eben auch einen kleinen "Tanta Emma Laden" wo der besagte Pitu eben besagte 10 Reais kostete oder noch immer kostet. Klassische Tourifalle dieses Shoppingcenter. Preisunterschiede könnte man so vergleichen wie hier zwischen Discounter und Tankstelle, aber wer´s hat den interssiert das wahrscheinlich eh nicht so.

    Wünsche allen noch einen schönen Feiertag!!!


    mfg Daniel:cool::cool::cool:

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    Ein Gast antwortete
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Zitat von sfio Beitrag anzeigen
    Versucht mal bei Pão de Açúcar, Carrefour usw. "Anschreiben zu lassen".

    Gruss
    Thomas
    Kein Problem. Die Grossmärkte haben mittlerweile alle eigene Kreditkarten, mit denen man den Supermarkteinkauf in 6,7 oder sonstwieviel Raten abbezahlen kann.

    Auch wenn man mit der Kreditkarte von Visa & Co bezahlt, kommt die Standardfrage an der Kasse: "In wievielen Raten?".

    Anschreiben lassen ist also kein grosser Vorteil und beschränkt sich auch wirklich nur auf echte "Tante-Emma-Läden". Aber wo gibts die schon noch?

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  • sfio
    antwortet
    AW: Preise für Alltagsdinge.

    Hallo!

    Die überregionalen Preisunterschiede sind zum Teil auf die unterschiedlich hohen Mehrwertsteuersätze (ICMS) der einzelnen Bundesstaaten zurückzuführen.
    Entscheidender für die Preisgestaltung sind aber die regionalen Kaufkraftunterschiede. Sao Paulo ist sicher kein billiges Pflaster, aber in den Superquadras in Brasilia sind viele Produkte nochmals 20 bis 30% teurer.
    Fast lehrbuchhaft ist die Preisgestaltung. Dort wo zahlungskräftigeres Publikum vorhanden ist, werden die Preise entsprechend angepasst.
    Das gilt auch für die großen Shoppingcenter. Da ist oft nix mit billig und trotzdem wird dort kräftig konsumiert. Bequemlichkeit hat ihren Preis.

    In den Minimercados sind viele Produkte teuer als in den Supermärkten großer Ketten. Dafür findet man in diesen kleinen Supermärkten Marken, die in den großen Supermärkten gar nicht gelistet sind. Und diese sind dann oft viel billiger, als entsprechende Markenware. Leider ist es in Brasilien aber so: Wenn eine Sache mal richtig günstig ist, stimmt oft die Qualität nicht mehr.

    Die kleinen Supermärkte werden teilweise schon über mehrere Generationen von der gleichen Familie betrieben und sind feste Bestandteile des "bairros". Daraus resultiert eine Kundennähe, die es in den großen Supermärkten nicht gibt. Man kennt und vertraut sich. Viele dieser Minimercados ermöglichen ihren Kunden einen Einkauf "auf Kredit". So kann manch einkommensschwacher Kunde am Monatsende "über die Runden zu kommen", auch wenn manches nicht so billig ist wie in großen Supermärkten. Versucht mal bei Pão de Açúcar, Carrefour usw. "Anschreiben zu lassen".

    Gruss
    Thomas

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