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Brasiliens Strassenzustaende - ohne Worte.....

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    Brasiliens Strassenzustaende - ohne Worte.....

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      Hallo Leute....

      Habe vor kurzem ein Posting von Leuten gelesen, die beim ueberlegen waren ob sie mit einem Mietauto, Bus oder Flugzeig von Fortaleza aus nach Belem fahren sollten...

      Ich selbst lebe in Canoa Quebrada und war vor gut einem Monat mit meiner Familie in Belem Urlaub machen bei meinen Schwiegereltern... Die Reise haben wir mit dem Auto gemacht...
      Es sind so ungefaehr 1650 KM von Fortaleza nach Belem.
      Reine Fahrzeit fuer diese 1650 KM war, und jetzt haltet Euch fest, ca. 27 Stunden. Natuerlich bin ich einiges an Strassen gewohnt, habe auch mal vor Jahren mein taeglich Brot mit dem Fernverkehr in Europa verdient. Also kein Wochenendfahrer...

      Kurze Erklaerung zur Route... Von Fortaleza aus gehts ueber die BR 222 in richtung Teresina... Da auf der Hoehe von Sobral ist einmal ein Teilstueck von ca. 120 Km das schon eine Katastrophe ist...

      Diese 120 KM ueberstanden gehts weiter richtung Grenze Ceara - Piaui...
      Piaui als ein relativ armer Staat in Brasilien hat das beste Stueck der Strasse von der Grenze Cearas bis zur Grenze von Maranhao... Wirklich OK...
      Weitergehn tuts dann ueber die BR 316 richtung Belem...

      Angekommen in Maranhao gehts mit so einer halbwegs geflickten Strasse weiter bis nach Bacabal... Dann kommt das grosse DONNERWETTER!!!!!
      Jetzt gehts los mit 300 KM KOPFWEH... Nur Loecher, die zum Teil so gross sind, dass das ganze Auto drin Platz hat.....

      Ohne WORTE.......

      Das geht so dahin bis Sta. Ines...

      Entspannend ist die gute Strasse bei Sta. Ines... Tut richtig gut...
      Das Problem ist, die ist nach 10 Km. wieder vorbei...

      Es geht also wieder erneut los mit den Loechern...







      Es geht und geht einfach kein Ende her... Eine oder Zwei Stunden gehts ja gut, aber fuer diese 300 Km, wenn man wirklich schnell ist, braucht man gut 8 Stunden...
      Vorbei an den ganzen Loechern ist es dann nur noch ein kurzes Stueck bis zur Grenze nach Para...
      Ab der Grenze bis nach Belem ist die Strasse wieder ganz OK...

      Also, gebraucht habe ich fuer diese Fahrt ca. 27 Stunden reine Fahrzeit und 3 STUECK REIFEN!!!!!!! Das waren die schlimmsten 27 Stunden von unserem letzten Urlaub...
      In Zukunft, wenn wir wieder das Fraeulein Schwiegermama besuchen, dann nur noch mit dem Flugzeug....

      Also kann es sich jeder Tourist aussuchen ob er lieber mit dem Mietauto, dem Bus oder mit dem Flugzeug eine solche Reise macht....

      Hat der Ein oder Andere von Euch auch schon mal solche Erfahrungen gemacht???

      Aktuelle Strassenzustaende in Brasilien kann man sich unter http://www.dnit.gov.br/rodovias/condicoes/index.htm runterladen....

      Liebe Gruesse aus Canoa Quebrada....

      Mani

      www.pousadavialactea.com
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    • #2

      Glaub da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen mit den Fotos hochladen.....

      Mani

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      • #3

        Oi Mani,

        gleiche Erfahrungen? Das kann man wohl sagen...

        Ich war einmal gegen Ende der Regenzeit auf dem Landweg von Santarem über Altamira nach Marabá unterwegs. Und im Gegensatz dazu bist du mit deinen 1600 km in 27h ganz gut weggekommen.

        Die erste "größere" Teiletappe von gut 100 km ging in ca. 16h ging ja noch ganz gut. Aber nach einer längeren Zwangspause in Altamira (Strassen waren einfach nicht passierbar) wurde das Projekt Altamira - Marabá zu einer 6-Tage-Geschichte. Dabei sind 2 der 3 Busse auf der Strecke liegengeblieben. Und wenn nicht alle halbwegs kräftigen jeden Tag ordentlich mitgebuckelt hätten, wären wir wohl überhaupt nie angekommen - sprich, die Transamzonica war eigentlich immer noch nicht passierbar.

        Aber was nicht tötet härtet ab, im nachhinein wollte ich diese Linienbusfahrt nicht missen. Habe kürzlich nochmal mit Sapo die ganzen Dias angesehen. Eine gewisse saudade war nicht abzusprechen.

        Also kleiner Tip für deinen nächsten Trip in den Norden - meide die Regenzeit ;-)

        Ciao,
        Mineiro
        Ciao,
        Mineiro

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        • #4

          Hi Mineiro...

          Das mit der Regenzeit ist mir schon klar.... Ich bin diese Strecke in den letzten 3 Jahren 3 X pro Jahr gefahren....
          Letzten September wars ja noch ganz gut... Da war dieses Stueck bei Sta. Ines (Maranhao) ja nur ca 120 Km...

          Transamazonica ist sicher boese zu befahren... Als nurmale Reise sicher zum Vergessen... Mich wuerde es trotzdem mal anweigern mit einem so richtig gutem 4 X 4 Jeep mit alln Schikanen (Seilwinde usw...) diese Route zu befahren... Als reinen Adventure Trip natuerlich....

          Liebe Gruesse aus Canoa....

          Mani

          www.pousadavialactea.com

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          • #5

            gelöscht!
            ::::::::::::::::::::::::::::::::

            SYNDIKAT Jazz Bar & Café
            www.syndikat-sp.com

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            • #6

              dann will ich auch mal

              Oi gente, eins vorweg: 1800 km in 24 Stunden

              Aber der Reihe nach:
              Bei meinem ersten Urlaub in Dourados,MS, wollten wir ( Dodo mit Sohn, ihre Freundin mit Freund und ich ) einen Wochenendausflug nach Bonito unternehmen. Das waren ja nur 300 km. Aber wir haben 6 Stunden gebraucht. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, waren meine Port.-Kenntnisse damals noch minimal. Dodo zeigte mir ein Schild am Strassenrand: " kleine Strassenschäden ". " Ups, wenn das kleine Strassenschäden sind, wie sehen dann die grossen aus ? Da passt das ganze Auto rein "

              Ein Jahr später: "Wir fahren für 10 Tage zu meiner Schwester aufs Land ". " Ok, wieviel km ? " " 600 " Da rechnete ich schon mit 12 Stunden, aber die Strassen waren besser

              Und nun die Hammertour: Wieder ein Jahr später war dann eine Tour in die Heimatgegend von Dodo geplant. Ich entschied spontan, da fahre ich mit. " Wo geht es denn hin ? " " In die Nähe von Montes Claros ".

              Hatte mir das dann mal auf der Karte angesehen

              Wir sind dann um 20 Uhr, 4 Erwachsene und ein Kind plus Gepäck im Fiat Mille, in Dourados gestartet. Dodo übernahm die erste Tour, Izael sollte dann den 2. Part übernehmen. Ich wollte die erste Zeit schlafen und notfalls den dritten oder x. Part übernehmen. Also hinten rechts gemütlich hingesetzt, soweit es ging ( anschnallen war eigentlich unnötig, wegen dem im Auto verteiltem Gepäck ). Aber bei jeder Bodenwelle oder Schlagloch war ich wieder wach, der hintere Holm, den ich als Gegenlager für meinen Kopf gedacht hatte " schlug immer aus "

              Aber wir haben die 1800 km in 24 Stunden hinter uns gebracht, nur zum Tanken, Essen und Fahrerwechsel gehalten. Den Rückweg haben wir dann auf drei Tage verteilt.

              Ist zwar schon ein langer Text, aber noch eine Anmerkung zu " in der Nähe von Montes Claros " : Varzelândia liegt ca. 180 km nördlich von Montes Claros. Das wäre also vergleichbar, wenn ein Münchner sagt, er fährt in die Nähe von Hamburg, wenn er eigentlich nach Flensburg will

              tchau
              Uwe

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              • #7

                gelöscht!
                ::::::::::::::::::::::::::::::::

                SYNDIKAT Jazz Bar & Café
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                • #8

                  Strassen

                  Hallo, also wenn ich mir die Bilder so ansehe, entsprechen sie ganz dem um Cuiaba herum üblichen Bild. Gott sei Dank musste ich dort bisher noch nicht größere Entfernungen zurücklegen.
                  Mir reichen immer die 4 Wochen in dieser Stadt der "Lombadas", wenn ich für meine Schwiegermutter den Chauffeur spiele um ihr etwas zu helfen.
                  Wie einfach es hier doch erscheint in D Auto zu fahren. Man setzt sich rein, gibt Gas und fährt los. Wer muß dabei noch aufpassen wo Löcher sind oder sonstige Schikanen. Für mich ist das immer wieder ein neues Abenteuer, vor allem wenn es geregnet hat und man die Löcher nicht sieht.
                  Jean

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                  • #9

                    Autobahn

                    ... und es wird noch gemeckert, wenn auf Autobahn eine Baustelle ist.

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                    • #10

                      Hallo Leute....

                      Seid froh dass die Autobahnen in Deutschland, Oesterreich, Schweiz oder besser gesagt in Europa so sind wie sie sind....

                      Wenn Ihr an eine Baustelle kommt, erinnert Euch einfach an die vorher geposteten Fotos....

                      Liebe Gruesse aus Canoa...

                      Mani

                      www.pousadavialactea.com

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