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Klimawandel in Alagoas?

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    Klimawandel in Alagoas?

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      Vor ca. 8 - 10 Tagen hatte ich gelesen, dass an diesem und dem nächsten Tag, die Regenmenge grösser war, als für ganz April vorhergesagt.

      Heute hiess es, dass in Alagoas, nur im April die Menge an Regen "runtergefallen" ist, die für das ganze Jahr 2018 vorhergesagt war.

      Donald Trump ist wahrscheinlichder letzte, der den Klimawandel bestreitet.
      Gruss aus Maceió
      Thomas
    • #2

      Zitat von Alagomão Beitrag anzeigen
      Donald Trump ist wahrscheinlichder letzte, der den Klimawandel bestreitet.
      Naja, ich finde schon, dass man differenziert diskutieren kann. Wetter von Klima trennen und hinterfragen, welchen Einfluss der Mensch auf das Klima hat. Grönland war Grünland bevor es Kohlekraft und Autos gab, Auch der Amazonas war vor Columbus auf einem Gebiet von 435.000 Quadratkilometern bewohnt (http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...a-1200281.html).
      Cui bono (fragt mal Al Gore)?
      Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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      • #3

        Hm, also ich bin ja der letzte, der den (menschgemachten) Klimawandel bestreiten möchte, aber das Grönland mal Grünland war hat damit nun wirklich nichts zu tun - macht ja auch keinen Sinn, da der Effekt eher dafür sorgt, dass aus Grönland wieder Grünland wird.

        Vielmehr war Grönland mal Grünland, weil im Mittelalter vor der kleinen Eiszeit eine recht lange Wärmeperiode vorherrschte, während derer Grönland etwas "aufblühte" (so zwischen 800 und 1500 n. Chr.). In dieser Zeit floh Erik der Rote aus Island auf die Insel und nannte sie "Grünland" - wohl auch, um anderen Siedlern die Insel attraktiver zu machen. Als dann die kleine Eiszeit einbrach, war es das dann vermutlich wieder mit der Besiedlung Grönlands, zumindest durch die Wikinger. Das habe ich übrigens hier nachgelesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Gr%C3%B6nlands
        Viva o povo brasileiro!

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        • #4

          Ich bin ja kein Wissenschaftler, aber die Atmosphäre ist endlich.
          Wenn da immer weiter "Mist" reingeblasen wird, soll das keine Auswirkungen haben?
          Gruss aus Maceió
          Thomas

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          • #5

            Zitat von Ralfou Beitrag anzeigen
            Vielmehr war Grönland mal Grünland, weil im Mittelalter vor der kleinen Eiszeit eine recht lange Wärmeperiode vorherrschte
            Eben! q.e.d.
            Wärmeperiode ohne menschgemachten "Klimawandel". Ich möchte auch nicht bestreiten, dass zuviel Mist in die Luft verpulvert wird (gerade Schiffe...). Aber ich hege Zweifel, dass irgendjemand WIRKLICH weiss, wie hoch der Einfluss ist. Da spielen zu viele Parameter eine Rolle. Vielleicht sagt es uns Deep Thought mal nach ein paar Millionen Jahren Nachdenkens... 42?
            Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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            • #6

              Zitat von Alagomão Beitrag anzeigen
              Ich bin ja kein Wissenschaftler, aber die Atmosphäre ist endlich.
              Wenn da immer weiter "Mist" reingeblasen wird, soll das keine Auswirkungen haben?
              Naja, das stimmt schon, aber du musst ja auch bedenken, dass das "Hereingeblasene" meist auf natürlichem Weg schon wieder in Nutzgase umgewandelt wird. Die Atmung der Pflanzen (Fotosyntese) funktioniert ja genau umgekehrt wie unsere. Die verbrauchen CO2 und erzeugen Sauerstoff. Von daher .... müssten wir unsere Pflanzen schützen, aufforsten und natürlich auch die Abgasmenge begrenzen, denn jedes Gleichgewich kann irgendwann mal ins Wanken kommen.

              Die eigentliche Frage ist ja, wie weit sind wir mit dem Ungleichgewicht? Gibts überhaupt eines?

              Was die starken Regenfälle und Klimaverschiebungen angeht, bin ich eher der Meinung, dass die auf die Phasen der Eiszeiten und Warmzeiten zurückzuführen ist. Momentan entfernen wir uns von einer Eiszeit, d.h. es wird wärmer. Und das auch ganz ohne die vielen Umweltverschmutzer.

              Trotzdem bin ich der Meinung, dass der Mensch eingreifen sollte. Allein schon, um seine Gesundheit (nicht das Überleben der Menschheit) zu schützen. Wenn ich sehe, wie dick die Luft in Indien oder China ist und das mit Deutschland vergleiche, frage ich mich, warum wir uns eigentlich Sorgen machen (Diesel-Thematik ... lächerlich!). Die großen Schmutzfinke sind nicht wir. Trotzdem können wir ja an umweltfreundlichen Technologien arbeiten und diese dann in den Dreckschleudern zur Anwendung bringen. Die müssen natürlich auch wollen (und bezahlen).
              Man sieht sich,
              in der Unterschicht.


              http://lemi-buecher.de

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              • #7

                Es wird ja nicht nur CO2 ausgestoßen, Stichwort Feinstaub, Partikel halt, die bei entsprechender Witterung auch in höhere Schichten der Atmosphäre transportiert werden und dort durch ihre Filterwirkung "Einfluss" nehmen.

                Aber das weiss natürlich Otto Normal nicht. Vielleicht liege ich ja total falsch.

                Ja, die Chinesen sind (noch) die Nummer eins bei Luftverschmutzung, wahrscheinlich gefolgt von den USA, aber sie waren in 2017 auch die, die am meisten für erneuerbare Energien, sprich Fotovoltaik und Windkraft ausgegeben haben, übrigens gefolgt von Brasilien.

                Und bei Elektrokraftfahrzeugen aller Art, sind sie allen voraus.
                Wo in Europa fahren mittlerweile nochmal ausschließlich Elektrobusse aus China? Kopenhagen? Und in irgendeiner Megacity in China auch.
                War die Tage i.d. Nachrichten.
                Gruss aus Maceió
                Thomas

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                • #8

                  Indien ist das Land mit der höchsten Feinstaubbelastung. Siehe Artikel in der Tagesschau gestern. Die 14 dreckigsten Städte der Welt liegen allesamt in Indien.

                  http://www.tagesschau.de/ausland/luf...delhi-101.html

                  Mit dem Feinstaub hast du völlig recht. Er beeinflusst unsere Gesundheit sehr stark. Ob er das Klima beeinflusst, weiss ich nicht. Aber, und das hatte ich ja auch schon oben geschrieben, sollte uns neben der Zukunft der Erde, vor allem unsere eigene Gesundheit interessieren. Wir Deutschen machen das schon ganz gut. Unsere Autos haben alle Feinstaubfilter, wir produzieren kein FCKW, kein PVC und auch keine Dioxine und Furane. Deshalb ist u.a. auch die Lebenserwartung auch höher als in Indien.

                  Ich bin ja öfters in Indien dienstlich unterwegs und sehe dann bei jeder Landung (egal in welcher Stadt) immer die dicke Smogschicht, durch die wir kurz vor der Landung fliegen. Das ist extrem. Auch das Sonnenlicht ist dort nicht richtig klar. Ganz komisch. Ich möchte dort nicht leben. Ursachen für den Dreck sind die kleinen Kokereien, der Verkehr und die Müllverbrennung.

                  Was die Entwicklung von Elektroautos angeht, bin ich auch von Deutschland enttäuscht. Da gibts wohl immer noch eine sehr starke und einflussreiche Öllobby. In Peking z.B. gibts nur noch Elektro-Mofas. Das senkt nicht nur die Verschmutzung, sondern auch den Lärm (für Fußgänger nicht ganz ungefährlich). Die Frage ist dann natürlich wieder, wo kommt der Strom her? Kohle? Wasserkraft? Solar? Auch da sind wir in Deutschland schon weit. Obwohl wir kaum Sonne haben, gibts Solar- und vor allem Windkraft. Schaut man sich Brasilien, die arabischen Ländern oder auch Afrika an, da sieht man trotz reichlich Sonne, keine Solarenergie. Und am fehlenden Platz kann es ja auch nicht liegen.

                  Ich bin übrigen ein Verfechter der Wasserstoffverbrennung. Dabei entsteht als Abgas reinster Wasserdampf. Nicht anderes. Warum man da nicht investiert, versteht auch wieder nur der Öl- bzw. Kohle-Lobbyist.

                  Zuletzt geändert von Lemi; 04.05.2018, 10:38.
                  Man sieht sich,
                  in der Unterschicht.


                  http://lemi-buecher.de

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                  • #9

                    Indien ist gemäss dem Link eine einzige Katastrophe. Peking hat trotz Anstrengungen immer noch mehr als grosse Probleme. Die Sonne scheint aber man sieht sie nicht. Grob kann man also sagen Neu Dehli 1 x höher als Peking und Peking 5x höher als Stuttgart. Einer schreibt im Kommentar hochgerüstet mit Atomwaffen aber vergiften die eigene Bevölkerung.

                    https://www.welt.de/politik/ausland/...eren-Luft.html

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