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Curitiba: Die sauberste Stadt Brasiliens

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  • riodragon
    antwortet
    Absolut sehr richtig Curitiba ist Spitze !

    endlich mal was wirklich positives ueber Brasilien !!!!!
    Ja curitiba ist sehr schoen sehr sauber und sehr sicher !
    Man hat sogar eine Fussballteam was in der ersten brasilianischen Liga spielt !
    Ein lebenswerter Ort zum alt werden !!!

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  • Curitibaner2000
    antwortet
    Curitiba wächst

    Habe gerade erfahren das in Curitiba nun das größte Shoppingcenter Brasiliens gebaut wird. Nachdem was alles schon vorhanden ist, beweist dieser Fakt mal wieder mit welcher Kaufkraft in Curitiba gerechnet wird.
    Meiner Meinung gehört Curitiba wirklich zu den lebenswertesten Städten in Brasilien. Eine Großstadt die aber irgendwie ihren Kleinstadtcharakter bewahrt hat.
    Nebenher freue ich mich über jeden deutschen Neuzugang in dieser Stadt und hoffe entsprechend auch auf eine Kontaktaufnahme.

    Viele Grüße

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  • Melissa
    antwortet
    Na was ich hier so alles über Curitiba lese, da freu ich mich ja schon auf die Zeit wenn wir da hinziehen nächstes Jahr!

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  • steschu
    antwortet
    Curitiba - ökologische Haupstadt Brasiliens ?

    Ich bin 1-2 mal jährlich in Curitiba und unterrichte and der PUC.
    Ich mag die Stadt, das möchte ich vorausschicken. Dennoch geht mir manches an "Curitiba-Euphorie", was man so liest, entschieden zu weit. Es mag ja sein, dass Anfang der 90er vieles wirklich vorbildlich war, insbesondere was den öffenlichen Nahverkehr betrifft. Ebenso haben mutige stadtplanerische Weichenstellungen einen Großteil des Chaos verhindert, das in anderen Städten anzutreffen ist. Gerade die Ausstattung Curitibas mit Grünflächen ist vorbildlich.

    Doch seither hat sich manches in eine bedenkliche Richtung entwickelt. Kritikpunkt Nummer eins ist die zunehmende Dominanz des Individualverkehrs bei gleichzeitig abnehmender Akzeptanz anderer, stadtgerechterer Formen der Mobilität.

    Einige Beispiele:
    - weit über 75% der Studenten und Dozenten fahren mit
    dem Auto in die Universität (ich beziehe mich hier auf die PUCPR).
    Die Universität ist von einem riesigen Parkplatz umgeben, Parken
    ist für alle Studierenden und Dozenten kostenlos.
    - Das Fahrrad ist zwar ein beliebtes Sportgerät, doch fast niemand
    nutzt es, um sich in der Stadt zu bewegen (dabei wäre das fast
    die schnellste Alternative). Es existiert zwar ein Netz aus Fahhradwegen,
    diese sind aber in einem erbärmlichen Zustand. Als Radfahrer im
    normalen Verkehr ist man vielfältigen Gefahren und Pöbeleien
    ausgesetzt.
    - Das zu Recht gerühmte Bus-System wurde nicht wesentlich ausgebaut.
    Auch in der Innenstadt fahren viele Busse nicht auf eigenen Spuren und
    stecken im Stau. Offenbar ist jede Maßnahme, den Autoverkehr
    unattraktiv zu machen, tabu.
    - Wie in ganz Brasilien honoriert das Tarifsystem des öffentlichen
    Nahverkehrs in keinster Weise häufige Nutzung. Man zahlt pro Fahrt
    (wobei immerhin z.T. umgestiegen weden kann), aber es gibt keine
    Mehrfahrtenkarten, Monatskarten, übertragbare Karten etc.
    Gemessen an der durchschnittlichen Kaufkraft ist die Nutzung der
    öffentlichen Verkehrsmittel sehr teuer, so dass Anschaffung
    und Unterhalt eines Kleinwagens eine tatsächliche Alternative darstellt,
    vor allem, wenn viele Kurzstrecken mit Unterbrechungen zurückgelegt
    werden müssen.
    - Der Statuswert des Autos ist unglaublich hoch, vor allem bei jungen
    Leuten. Wer keines hat oder Bus fährt steht oft unter Rechtfertigungs-
    druck. Auch ist es eher unüblich, längere Strecken zu Fuß zurückzulegen.
    Dafür boomen die Fitness-Center.
    - Folge ist ein rasanter Umbau der Stadtlandschaft nach US-Vorbild:
    Riesige Shopping Malls entstehen an der Peripherie, die zumindest an
    Werktagen noch sehr lebendige Innenstadt (mit ausgedehntem
    Fußgängerbereich) droht zu veröden. Für die üblichen Freizeitaktivitäten
    (Essen gehen, abends ausgehen, Kino, Konzerte etc.) ist das Auto fast
    schon unentbehrlich.

    Diese Punkte werden allerdings selten von den Bewohnern Curitibas kritisiert. Wie in den USA herrscht eine ausgeprägte Fortschritts-und Technikgläubigkeit.
    Gerade als Bewohner eines Entwicklungslandes ist man stolz, in einer relativ wohlhabenden Stadt zu leben, und der ausufernde Individualverkehr ist hierbei augenfälliges Zeichen des Fortschritts. Selbstkritischer Reflexion der Licht- und Schattenseiten der technischen Errungenschaften, insbesondere des Individualverkehrs in Ballungsräumen, begegnet man dagegen selten.

    Die Bezeichnung "ökologische Hauptstadt Brasiliens" ist für Curitiba daher kaum zu vertreten. Wobei die obigen Beobachtungen sich weitgehend auf den Kern des Ballungsgebietes (also dem Stadtbezirk Curitibas) beschränken.
    In den umliegenden Vororten begenet man dagegen denselben Phänomenen, die auch andere Ballungsregionen Brasiliens charakterisieren: Wuchernde Elendsviertel, aber auch gediegene Wohngebiete, alte und hochgradig umweltschädigende, aber auch hochmoderne Industrieanlagen, Autobahnen und Schotterpisten, riesige Brachflächen und Naturschutzgebiete.

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  • brasilblog
    antwortet
    Mmmh, ich gebe zu, ich habe den Begriff bei aus meinen Recherchen so übernommen. Mag sein dass du Recht hast.

    Gruss Dietmar

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  • Lunge
    antwortet
    Mein Portugiesisch ist nur höchst mittelmäßig, aber

    Moin
    würde man "Farois do Saber" - nicht eher mit "Leuchtturm des Wissens" als mit„Licht des Wissens".
    Nur mal so neugierig frag.
    Maritime Grüße
    Lunge

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  • brasilblog
    antwortet
    Ja, hat meine Frau, auf das Thema angesprochen, mir auch erzählt.
    Persönlich habe ich aber noch nie irgendetwas mitbekommen.
    Schlimme Sache, sowas ....

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  • kpneurohr
    antwortet
    Zitat von digdigger
    @kpneurohr
    Hast du vielleicht einen Link von deutschen Medien zu dem Thema?
    Nein, ich habe nur letzten Monat im brasilianischen Fernsehen, eine Reportage und mehrere Meldungen in den Nachrichten gesehen. Ging sich hauptsächlich um Curitiba, aber auch um São Paulo.

    Gruß
    KP

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  • brasilblog
    antwortet
    @careca: Die waren auch mit dabei.

    Hier ein Auszug mit freundlicher Genehmigung von Brasil-Treff.com:

    Die Stadt wurde am 29.März 1693 gegründet und durchlebte seit Ihrem bestehen immer wieder starke Einwanderungswellen vor allem aus der zweiten hälfte des 19. Jahrhundert kamen Menschen aus nachfolgenden Ländern: Polen, Italien, Deutschland, Portugal, Ukraine und Japan, so ergibt sich auch das in Curitiba eine Vielfalt an Kulturen aufeinander treffen.

    Dietmar

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  • Careca
    antwortet
    Waren aber eher Polen, weniger Südeuropäer, die dort mitgegründet haben. Deshalb ist auch der letzte "eilige" Vater aus Rom mal dort vorbeigeflogen.

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